Betrachtung der Teamsportindustrie am Beispiel der amerikanischen Major Leagues und der Fußballbundesliga
- Art: Magisterarbeit
- Autor: Jan Wezel
- Abgabedatum: Dezember 2001
- Umfang: 92 Seiten
- Dateigröße: 3,8 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität Stuttgart Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5836-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5836-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5836-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Wezel, Jan Dezember 2001: Betrachtung der Teamsportindustrie am Beispiel der amerikanischen Major Leagues und der Fußballbundesliga, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Sportökonomie, Europaliga, Franchising, Medien, Verein
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Magisterarbeit von Jan Wezel
„(...). Europa wächst zusammen, die Währung verschwindet, es wird den Euro geben. Und die Europaliga, ob wir wollen oder nicht“, so lautet ein Zitat von Franz Beckenbauer in „Fußball Geld und Medien“.
Eine Europaliga nach amerikanischem Vorbild, in der es weder Auf- noch Abstieg gibt und bei der es um weit höhere Summen als in der uns bekannten Bundesliga geht.
Wie groß ist das „big business“, über das wir hier reden?
Im Anschluss an diese Fakten muss konsequenterweise die Frage folgen, durch welche Umstände diese Zahlen der amerikanischen Major Leagues zustande kommen können, welches Ligensystem und vor allem welche Marktmachtverhältnisse dies möglich machen. Des weiteren soll untersucht werden, ob Parallelen zum deutschen Vereinssystem bestehen. Bevor jedoch diese Fragen beantwortet werden können, muss das Thema „Sport in den USA“ allgemein aufgearbeitet werden. Es ist kaum Literatur über die große Bandbreite des Sports in den USA zu finden, die den „Sport in den USA“ thematisiert und die Major Sport Leagues in dem weiten Feld des professionalisierten Sports einordnet. Auch über den Stellenwert des Major League Sports und wie dieser in den übrigen Sport integriert ist, sind keine ausführlichen Erörterungen vorzufinden. Dieses Problem muss zuerst in Angriff genommen werden, um eine Grundlage, die Voraussetzung für das weitere, tiefere Eindringen in den professionalisierten amerikanischen Sport ist, zu legen. Nach dem Füllen dieser „gaps“ können die oben aufgeführten Fragen in Angriff genommen werden.
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit besteht inhaltlich aus zwei Teilen. Das Thema der Arbeit soll in den Kontext der wissenschaftlichen Sportökonomie eingebaut werden. Bevor es im konkreten Teil „Marktmachtinstrumente des Teamsports“ um eine genaue Aufarbeitung von Einzelheiten des amerikanischen Ligensystems und den Vergleich zum deutschen Vereinssystem geht, soll auf den Sport in den USA und den Major League Sport im Allgemeinen eingegangen werden. Dazu gehört beispielsweise der gesellschaftliche Stellenwert, die National Collegiate Athletic Association (NCAA) und verschiedene grundlegende Dinge des Major League Sports, wie zum Beispiel das Franchisesystem, die Rolle der Medien, die Gewerkschaften, etc... Diese Sachverhalte müssen aufgegriffen werden, da sie für das Verständnis des Systems grundlegend sind und dasselbe natürlich bestimmen und beeinflussen.
Das Ergebnis der Arbeit soll die Struktur des amerikanischen Ligasystems verdeutlichen. Es sollen im Besonderen Unterschiede und Parallelen zum deutschen Vereinssystem aufzeigt werden und Denkanstöße zu diesem Themenbereich gegeben werden. Die Betrachtungsweise erfolgt aus ökonomischer Sicht. Die Arbeit stellt damit einen Beitrag zur Sportökonomie dar. Ferner soll sie als Basis für weitere Untersuchungen bzw. Entwicklungen bezüglich einer kommenden Europaliga nach amerikanischen Vorbild dienen. Hierzu soll vor allem die ausführliche Betrachtung des Major League Sports und die damit verbundene Teamsportindustrie beitragen.
Ein Muss für jeden Fußballinteressierten – vom einfachen Fan bis hin zum Manager!
Inhaltsverzeichnis:
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | III | |
| ANHANGSVERZEICHNIS | III | |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | IV | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung | 2 |
| 1.3 | Vorgehensweise | 3 |
| 2. | Beschreibung des Untersuchungsbereichs | 6 |
| 2.1 | Sportökonomische Einordnung der Arbeit | 6 |
| 2.2 | Sport, Leagues, Verein und Marktmacht | 8 |
| 3. | Sport in den USA | 12 |
| 3.1 | Gesellschaftlicher Stellenwert | 12 |
| 3.2 | „Sportvarianten“ | 13 |
| 3.3 | National Collegiate Athletic Association | 14 |
| 3.4 | Die wichtigsten Sportmonopole | 16 |
| 4. | Der Major League Sport | 18 |
| 4.1 | Franchising | 18 |
| 4.2 | Die Medien | 27 |
| 4.3 | Die Gewerkschaften | 30 |
| 4.4 | Spieler | 32 |
| 4.5 | Eigentümer | 36 |
| 4.6 | Amerikanische Sportligen | 39 |
| 5. | Die Marktmachtinstrumente des Teamsports | 41 |
| 5.1 | Die Marktmachtinstrumente der Clubs gegenüber den Spielern | 41 |
| 5.1.1 | Die amerikanischen Ligen: Regeln der Spielerbindung | 41 |
| 5.1.2 | Die deutschen Ligen: Transferregeln | 52 |
| 5.2 | Marktmachtinstrumente der Clubs gegenüber Zuschauern | 55 |
| 5.2.1 | Die amerikanischen Ligen: Kooptation über Markteintritte | 55 |
| 5.2.2 | Die deutschen Ligen: Das Relegationssystem | 56 |
| 5.3 | Marktmachtinstrumente der Clubs gegenüber Fernsehsendern | 59 |
| 5.3.1 | Die amerikanischen Ligen: Exklusivregionen und nationaleLigakartelle | 59 |
| 5.3.2 | Die deutschen Ligen: Nationale Verbandskartelle | 61 |
| 5.4 | Marktmachtinstrumente der Clubs gegenüber Franchise-interessenten | 63 |
| 5.4.1 | Die amerikanischen Ligen: Weitere Marktmachteffekte derKooptation | 63 |
| 5.4.2 | Die deutschen Ligen: Marktbeseitigung durch dasRelegationssystem | 66 |
| 5.5 | Marktmachtinstrumente der Spieler gegenüber den Clubs | 67 |
| 5.5.1 | Die amerikanische Spielergewerkschaften | 67 |
| 5.5.2 | Die deutschen Ligen: Keine Gegenmacht der Spieler aufgrund der „Übermacht“ des Verbands | 68 |
| 6. | Schlussbetrachtung und Ausblick | 71 |
| 7. | ANHANG | V |
| 8. | LITERATURVERZEICHNIS | VII |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832458362
Arbeit zitieren:
Wezel, Jan Dezember 2001: Betrachtung der Teamsportindustrie am Beispiel der amerikanischen Major Leagues und der Fußballbundesliga, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Sportökonomie, Europaliga, Franchising, Medien, Verein



