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Beteiligung der in der Produktion tätigen Mitarbeiter am Shareholder Value

Anwendung für die Ford Werke AG

Beteiligung der in der Produktion tätigen Mitarbeiter am Shareholder Value
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Peter Stramitzer
  • Abgabedatum: Dezember 1999
  • Umfang: 138 Seiten
  • Dateigröße: 7,5 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2271-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2271-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2271-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Stramitzer, Peter Dezember 1999: Beteiligung der in der Produktion tätigen Mitarbeiter am Shareholder Value, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Erfolgsorientierte Mitarbeiterbeteiligung, Shareholder Value, Marktwertorientierte Entlohnung

Diplomarbeit von Peter Stramitzer

Einleitung:

Das unternehmenswertorientierte Management erfreut sich seit einigen Jahren wachsenden Interesses. Eine erhebliche Anzahl von Firmen hat wertorientierte Führungskonzepte implementiert, darunter auch die Ford Motor Company. Diese Unternehmensphilosophie bestätigt der Chairman der Ford Motor Company: "We’re in the process of reinventing Ford with a single strategic focus on consumer and Shareholder Value." Die Ursachen für diese Entwicklung werden in der folgenden Abbildung verdeutlicht:

Damit verbunden ist auch eine wertorientierte Managerentlohnung als Bestandteil strategischer Personal- und Unternehmensführung. Bei der Entlohnung der Arbeitnehmer in der Produktion der Automobilindustrie wird jedoch in Deutschland, so auch bei der Ford-Werke AG, größtenteils auf traditionelle Lohnformen zurückgegriffen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Untersuchung wertorientierter Entlohnungssysteme und ihre möglichen Anwendungsfelder als zusätzliche variable Vergütungskomponente für die in der Produktion tätigen Mitarbeiter. Es werden die einzelnen Instrumente wertorientierter Entlohnung untersucht und auf ihre Anwendbarkeit bei der Ford-Werke AG hin überprüft.

Gang der Untersuchung:

Das Kapitel II beginnt mit der Klärung der wesentlichen Begriffe Shareholder Value und Unternehmenswert. Anhand des mangelnden Informationsgehalts traditioneller Kennzahlen zur Beurteilung der Wertsteigerung wird die Notwendigkeit der Anwendung wertorientierter Steuerungsinstrumente veranschaulicht. Es folgt die Darstellung der wichtigsten theoretischen Grundmodelle zur Umsetzung des Shareholder Value Konzepts. In diesem Zusammenhang werden deren Ziele und die jeweiligen Bewertungsverfahren herausgearbeitet.

In Kapitel III werden die Entlohnungssysteme auf Basis des Shareholder Value-Konzepts, als Variante eines unternehmenserfolgsabhängigen Entgeltbestandteil, kurz vorgestellt. Es gilt zunächst die Begriffe im Zusammenhang mit Entlohnung zu definieren. Die einzelnen Bestandteile des individuellen Lohns werden voneinander abgegrenzt. Im weiteren Verlauf dieses Abschnitts werden die Ziele, die Unternehmen mit der Implementierung eines wertorientierten Entlohnungssystems verfolgen, dargestellt. Daneben werden die anderen Entlohnungssysteme in Abhängigkeit des Unternehmenserfolgs aufgeführt und beurteilt. Ein weiterer Punkt ist die Veranschaulichung der einzelnen Entgeltbestandteile eines modernen Entgeltsystems. Außerdem werden die Ziele des Mitarbeiters eingehend untersucht. Das Kapitel schließt mit Anwendungsbeispielen wertorientierter Entlohnungssysteme bei der Ford-Werke AG ab.

Gegenstand von Kapitel IV ist die Automobilproduktion. Nach einer kurzen Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Automobilproduktion wird der Status quo der Automobilproduktionssysteme in Deutschland wiedergegeben. Ein Schwerpunkt in diesem Kapitel ist die detaillierte Darstellung der Gruppenarbeit als elementarer Bestandteil bei der Herstellung von Automobilen. Des weiteren werden Anwendungsbeispiele wertorientierter Entlohnung der in der Produktion tätigen Mitarbeiter in der deutschen Automobilindustrie vorgestellt.

Kapitel V kann als Synergie der drei vorherigen Abschnitte klassifiziert werden. Zuerst wird die Ford-Werke AG vorgestellt. Es wird noch einmal auf den Produktionsprozeß am Beispiel des Werkes Ford Saarlouis eingegangen. Für das Werk Saarlouis wird Modellhaft die praktische Umsetzung der einzelnen Instrumente wertorientierter Entlohnungssysteme in der Produktion tätigen Mitarbeiter bei der Ford-Werke AG untersucht. Im Anschluß daran folgt ein detaillierte Schilderung der Umsetzung des Shareholder Value-Konzepts bei der Ford Motor Company.

Der Hauptteil dieses Kapitels befaßt sich mit der Anwendbarkeit eines wertorientierten Entlohnungssystems bei der Ford-Werke AG. Grundlage sind die bereits in Kapitel III komprimiert vorgestellten Instrumente. Es werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen wertorientierten Entlohnungssysteme anhand eines Anforderungskatalogs gegenübergestellt. Es kann allerdings keine eindeutige Aussage darüber getroffen werden, welches das "beste" Verfahren für eine Beteiligung am Shareholder Value der in der Produktion tätigen Mitarbeiter der Ford-Werke AG ist.

Ergänzend dazu und den in den Kapitel III.D aufgeführten Anforderungen an ein modernes Entgeltsystem werden die Grundzüge einer variablen Vergütungskomponente in Abhängigkeit der individuellen oder Gruppenleistung vorgestellt. Ferner werden die verschiedenen Möglichkeiten eines modernen Entgeltsystems bei der Ford-Werke AG veranschaulicht.

Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse der Untersuchung ab.

Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung 1
II. Das Shareholder Value-Konzept 4
A. Der Shareholder Value 4
1. Objektive Unternehmensbewertung 5
2. Subjektive Unternehmensbewertung 5
3. Funktionale Unternehmensbewertung 6
B. Begriffliche Abgrenzung und Inhalt des Shareholder Value-Konzepts 6
C. Grundmodelle der wertorientierten Strategiebewertung 11
1. Die Unzulänglichkeiten buchhalterischer Bewertungsmaßstäbe 11
2. Die Bestimmung der Einzelelemente des Shareholder Value-Konzepts 13
a. Der Cash-flow 14
b. Der Prognosehorizont 16
c. Schätzung des Residualwertes 17
d. Kapitalkosten 18
3. Discounted Cash-flow-Verfahren 22
a. Der Brutto-Ansatz ("Entity Approach") 23
i. Die Lehrbuch-Formel 24
ii. Das Total Cash-flow-Verfahren ("TCF-Verfahren") 24
iii. Der Adjusted Present Value-Ansatz 25
b. Der Netto-Ansatz ("Equity Approach") 26
c. Gegenüberstellung der DCF-Verfahren 26
4. Cash-flow Return on Investment 27
5. Das Economic-Value-Added-Konzept 29
6. Bewertung der Verfahren 34
D. Zur Kritik am Shareholder Value-Konzept 35
III. Entlohnungssysteme auf Basis des Shareholder Value-Konzepts 37
A. Personalkostenmanagement 37
1. Anforderungen an ein "gerechtes" Vergütungssystem 38
2. Anreizsystem 39
B. Ziele wertorientierter Entlohnungssysteme 39
1. Motivationsaspekte 40
2. Finanzwirtschaftliche Motive 41
3. Personalpolitische Motive 41
4. Sonstige Motive 42
C. Wertorientierte Entlohnung als Variante einer Unternehmenserfolgsabhängigen Lohnkomponente 42
1. Varianten wertorientierter Entlohnungssysteme 44
2. Entlohnungskomponente in Abhängigkeit des Ertrags 46
3. Entlohnungskomponente in Abhängigkeit des Gewinns 47
4. Beurteilung der erfolgsorientierten Entlohnung in Abhängigkeit der Leistung, des Ertrags und des Gewinns als Alternativen zu einer wertorientierten Entlohnung 47
D. Anforderungen an ein modernes Entgeltsystem 48
E. Der Mitarbeiter als Anspruchsgruppe in einem Unternehmen 50
1. Der Nutzen der Mitarbeiter 50
2. Das Wertsteigerungsnetzwerk der Mitarbeiter 51
F. Anwendungsbeispiele wertorientierter Entlohnungssysteme bei der Ford-Werke AG außerhalb der Produktion 52
IV. Die Automobilproduktion als Umfeld für das Shareholder Value-Konzept 54
A. Die historische Entwicklung der Automobilproduktion 54
B. Zur Situation der Produktionssysteme in der deutschen Automobilindustrie 56
C. Gruppenarbeit als elementarer Bestandteil der Lean Production 57
1. Begriffliche Abgrenzungen und Merkmale der Gruppenarbeit 57
2. Gruppenarbeit als Form der regulären Arbeitsorganisation 58
a. Das Konzept der teilautonomen Arbeitsgruppen 58
b. Das Konzept der Fertigungsteams 59
3. Vergleich teilautonomer Arbeitsgruppen mit Fertigungsteams 60
4. Ziele der Gruppenarbeit in Deutschland 61
D. Anwendungsbeispiele wertorientierter Entlohnungssysteme von den in der Produktion tätigen Mitarbeiter in Unternehmen der deutschen Automobilindustrie 61
V. Anwendung des Shareholder Value Konzepts in der Produktion der Ford-Werke AG 64
A. Die Ford-Werke AG 64
B. Produktionsprozeß der Ford-Werke AG am Beispiel des Werks Saarlouis 65
1. Gruppenarbeit 66
2. Ablauf des Produktionsprozesses 67
a. Das Preßwerk 68
b. Der Karosserierohbau 68
c. Die Lackiererei 69
d. Die Montage 69
e. Der Industriepark 70
C. Gegenwärtiges Entlohnungssystem 70
D. Das Konzept der internen Umsetzung wertorientierter Unternehmensführung bei der Ford Motor Company 72
E. Anwendung wertorientierter Entlohnungssysteme 77
1. Generelle Anforderungen für eine anreizkompatible Ausgestaltung wertorientierter Entlohnungssyteme 78
2. Aktienkursorientierte Entlohnungssysteme 79
a. Echte Eigenkapitalinstrumente 79
i. Belegschaftsaktien/Restricted Stock Plan 80
ii. Aktienoptionen/Stock Option Plan 81
iii. Zusammenfassende Betrachtung der echten Eigenkapitalinstrumente 83
b. Virtuelle Eigenkapitalinstrumente 85
i. Phantom Stocks 85
ii. Stock Appreciation Rights 86
iii. Zusammenfassende Betrachtung der virtuellen Eigenkapitalinstrumente 86
c. Zusammenfassung 86
3. Kennzahlenorientiertes Entlohnungssystem 87
F. Zusammenfassende Beurteilung der wertorientierten Entlohnungssysteme 90
G. Bonus bei Zielvereinbarung in Abhängigkeit der individuellen und Gruppenleistung 91
H. Ein modernes Entgeltsystem für die Ford-Werke AG 93
VI. Resümee 95

Arbeit zitieren:
Stramitzer, Peter Dezember 1999: Beteiligung der in der Produktion tätigen Mitarbeiter am Shareholder Value, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Erfolgsorientierte Mitarbeiterbeteiligung, Shareholder Value, Marktwertorientierte Entlohnung

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