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Berufsunfähigkeit

Die Gegenüberstellung der staatlichen Leistungen mit denen einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeit
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Katrin Landmann
  • Abgabedatum: Juni 2005
  • Umfang: 131 Seiten
  • Dateigröße: 4,0 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Brandenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9115-4
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9115-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Landmann, Katrin Juni 2005: Berufsunfähigkeit, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Erwerbsminderung, Risikoprüfung, Leistungsfall

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Diplomarbeit von Katrin Landmann

Einleitung:

In der Einleitung wird auf die Motivation des Diplomarbeitsthemas und Wichtigkeit der Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit eingegangen. Es schließt sich die Herangehensweise an das Thema an. Für ein besseres Verständnis werden die Definitionen der Begriffe Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit sowie die Erläuterung des Versicherungsfalls betrachtet. Des Weiteren werden die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit dargelegt.

Seit einigen Jahren dominiert das Thema Vorsorge insbesondere im Bereich der Altersvorsorge die öffentliche Diskussion. Das ist darin begründet, dass sich der Staat immer mehr aus der Altersvorsorge zurückzieht. Mit dem heutigen System der drei Säulen ist die Rente langfristig nicht finanzierbar. Die Gründe dafür liegen zum einen in der veränderten Alterspyramide. D. h. aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit und den Geburtenrückgängen gibt es immer weniger Beitragszahler im Vergleich zu den Rentenempfängern. Einhergehend damit, beeinflusst die steigende Lebenserwartung, die im gesundheitlichen Fortschritt begründet ist, dass System der gesetzlichen Rentenversicherung und deren langfristige Finanzierbarkeit. Zum anderen liegt diese Problematik im System selbst.

In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es ca. zehn Beitragszahler pro Rentner. Dieses Verhältnis hat sich auf ca. 2 - 3 Beitragzahler pro Rentner verschlechtert. Dieses System des Umlageverfahrens kann nicht uneingeschränkt fortgeführt werden. Es kann jedoch nicht so ohne weiteres reformiert werden. Für Reformen stehen dem Gesetzgeber folgende Möglichkeiten zur Verfügung: das Renteneintrittsalter, der Beitragssatz und die Rentenanpassungen. Darüber hinaus überträgt der Staat die Verantwortung der privaten Absicherung auf die Bürger. Das Ziel dieser Verlagerung der Altersvorsorge vom Staat auf die Bürger ist die Entlastung der ersten Säule und gleichzeitig die Stärkung der zweiten und dritten Säule der Altersvorsorge.

In der Diskussion um die Absicherung im Alter bzw. der allgemeinen Vorsorge wird die Absicherung der Arbeitskraft zum Teil unzureichende Bedeutung beigemessen. Denn kann man seinen Beruf nicht mehr ausüben, reicht das Geld meist auch nicht für die private Altersvorsorge. Die Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit ist deshalb wichtig, weil der Staat seine Leistungen reduziert. Die Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit wird dennoch oft unterbewertet bzw. unterschätzt. Das betrifft insbesondere den Personenkreis, der nach 1960 Geborenen. Diese Gruppe erhält im Falle einer Berufsunfähigkeit nur die reduzierte staatliche Erwerbsminderungsrente. Abgesehen von gesundheitlichen Einschränkungen verringert sich einerseits das Einkommen und andererseits ist der Verlust der persönlichen Arbeitskraft mit finanziellen Einbußen verbunden. Das hat Auswirkungen auf den bisherigen Lebensstandard und somit auf das weitere Leben.

Gang der Untersuchung:

Die Diplomarbeit beginnt mit der Definition der Begriffe Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit sowie der Erläuterung des Versicherungsfalls.

Im Anschluss daran werden in einem Kapitel die staatlichen Leistungen bei Berufsunfähigkeit betrachtet, dabei wird mit der Entstehung der Renten wegen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit sowie der Einführung des Begriffs Erwerbsminderung begonnen. Danach werden die Anspruchsvoraussetzungen für eine Rente dargelegt. Im Mittelpunkt des Kapitels stehen die Schritte von der Antragstellung bis zum Wegfall der Voraussetzungen. Dabei werden die einzelnen Punkte chronologisch behandelt:

- Antragstellung.

- Berechnung der Rente.

- Hinzuverdienstgrenzen und.

- Wegfall der Rente.

Abschließend werden die Lücken der staatlichen Erwerbsminderungsrenten erläutert.

Das Kapitel der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Es beginnt mit der Entwicklung dieser privaten Versicherung. Kernpunkte des Kapitels sind die Antragstellung, die Risikoprüfung und der Leistungsfall. Sie sind von Bedeutung, wenn die staatlichen Lücken mittels einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung geschlossen werden sollen. Daher wird betrachtet, welche Aspekte bei einem Vertragsabschluss für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zu beachten sind. Denn die vereinbarten Vertragsbedingungen lassen sich nachträglich nicht ändern und haben somit Auswirkungen auf einen späteren Leistungsfall.

Es werden die folgenden Fragen beantwortet.

- Welche Informationen benötigt man vor der Antragstellung?

- Welchen Einfluss haben mögliche Vorerkrankungen auf den Vertragsabschluss?

- Was ist im Leistungsfall zu beachten?

Eine Gegenüberstellung der staatlichen Leistungen mit denen der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung erfolgt im vierten Kapitel. Dabei werden die wichtigsten Punkte wie z. B. Sinn und Zweck der Leistungen bei Berufsunfähigkeit, Rentenhöhe und Leistungsfall betrachtet. In diesem Zusammenhang wird ebenso geklärt, ob die private Berufsunfähigkeitsversicherung die staatlichen Lücken schließen kann, und welche Alternativen es gibt.

Die Arbeit endet mit einem Fazit, dass die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit und einen Ausblick in die Zukunft enthält.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis iii
Abbildungsverzeichnis v
Tabellenverzeichnis vii
1. Einleitung 1
1.1 Herangehensweise an das Thema 3
1.2 Erläuterung der Begriffe Erwerbsminderung, Berufsunfähigkeit und Versicherungsfall 4
1.2.1 Staatliche Definition der Erwerbsminderung 5
1.2.2 Definition der Berufsunfähigkeit bei privaten Versicherungsunternehmen 7
1.2.3 Die Definition des Leistungsfalls 8
1.3 Ursachen für Berufsunfähigkeit 9
2. Die staatlichen Leistungen bei Berufsunfähigkeit 10
2.1 Die Entwicklung der Renten wegen Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und geminderter Erwerbsfähigkeit 12
2.2 Anspruchsvoraussetzungen für die Rente 14
2.3 Von der Antragstellung bis zum Wegfall der Voraussetzungen 19
2.3.1 Die Antragstellung und der Rentenbescheid 19
2.3.2 Die Berechnung der Rente wegen Erwerbsminderung 20
2.3.3 Die Hinzuverdienstmöglichkeiten 23
2.3.3.1 Rentenschädliche Einkommensarten 23
2.3.3.2 Berechnung der Hinzuverdienstgrenzen 25
2.3.3.3 Möglichkeiten des Überschreitens der Hinzuverdienstgrenzen 29
2.3.4 Wegfall der Rentenvoraussetzungen 30
2.4 Lücken der staatlichen Erwerbsminderungsrente 31
3. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung 34
3.1 Die Entstehung der Berufsunfähigkeitsversicherung im Privatversicherungsrecht 36
3.2 Die Antragstellung 38
3.2.1 Der erste Schritt: Persönliche Merkmale erkennen 38
3.2.2 Der zweite Schritt: Die optimale Gestaltung des Vertrags 41
3.2.3 Der dritte Schritt: Versicherungsbedingungen prüfen 45
3.3 Die Risikoprüfung 51
3.4 Der Leistungsfall 57
3.4.1 Der Begriff 58
3.4.2 Die Verweisung 62
3.4.3 Die Feststellung der Berufsunfähigkeit 64
4. Die Gegenüberstellung der Leistungen bei Berufsunfähigkeit 66
5. Fazit 77
Anhang 82
Anhangverzeichnis 83
Quellenverzeichnis 114
Ehrenwörtliche Erklärung 123

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Arbeit zitieren:
Landmann, Katrin Juni 2005: Berufsunfähigkeit, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Erwerbsminderung, Risikoprüfung, Leistungsfall

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