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Berücksichtigung nationaler und regionaler Kultureinflüsse im Marketing internationaler Unternehmungen

Berücksichtigung nationaler und regionaler Kultureinflüsse im Marketing internationaler Unternehmungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Volker Buschmeier
  • Abgabedatum: Juni 1998
  • Umfang: 121 Seiten
  • Dateigröße: 1.022,6 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Dortmund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1154-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1154-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1154-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Buschmeier, Volker Juni 1998: Berücksichtigung nationaler und regionaler Kultureinflüsse im Marketing internationaler Unternehmungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kultur, Globalisierung, Interkulturelles Marketing, Kommunikation, Produktpolitik

Diplomarbeit von Volker Buschmeier

Einleitung:

Vor dem Hintergrund der voranschreitenden Internationalisierung von Unternehmen fast aller Branchen befaßt sich diese Ausarbeitung mit kulturellen Einwirkungen auf das Marketing. Die Internationalisierungsstrategien der direkten Wettbewerber sowie das Bearbeiten identischer Märkte muß jedem Unternehmen die Herausforderung verdeutlichen, sich Wettbewerbsvorteile durch multilokale Strategien zu erschließen. Von besonderer Bedeutung erscheinen vertiefte Kenntnisse über die kulturellen Besonderheiten eines Marktes und deren Auswirkungen auf die Marktbearbeitung. Thematische Schwerpunkte der Diplomarbeit sind die Darstellung branchenspezifischer Globalisierungstendenzen, die Definition und die Komponenten des Begriffes Kultur als Rahmenbedingungen internationaler Marketingaktivitäten, die Wechselwirkungen von Kulturen und Marketing, das international differierende Konsumentenverhalten sowie konkrete Einwirkungen von Kulturen auf den Marketing-Mix. Die theoretischen Bezugsrahmen sind durchgängig mit Beispielen aus der Praxis belegt worden.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Themeneingrenzung und Vorgehensweise der Arbeit 2
2. Die Internationalisierung der Märkte und Auswirkungen auf das internationale Marketing 4
2.1 Die Notwendigkeit der Internationalisierung 4
2.2 Vier grundlegende Strategien im internationalen Marketing 6
2.3 Global marketing - der einzig richtige Weg? 10
2.4 Die Besonderheit des internationalen Marketing 14
2.5 Der internationale Marketing-Mix 16
2.6 Standardisierungsproblematik im internationalen Marketing 18
2.7 Standardisierungspotentiale der Marketinginstrumente 19
2.7.1 Die internationale Produktpolitik 20
2.7.2 Die internationale Preispolitik 21
2.7.3 Die internationale Distributionspolitik 22
2.7.4 Die internationale Kommunikationspolitik 22
2.8 Einwirkungen des Umfeldes auf das internationale Marketing 27
3. Kulturelle Rahmenbedingungen im internationalen Marketing 29
3.1 Die Bestimmung des Begriffes Kultur 30
3.2 Subkulturen 33
3.3 Bestandteile des Konstruktes Kultur 34
3.3.1 Demographische und gesellschaftliche Strukturen eines Landes 35
3.3.2 Kultur und Sprache 35
3.3.3 Silent language - verbale und nonverbale Kommunikation 36
3.3.4 Die Relevanz des Kontextes in der internationalen Kommunikation 39
3.3.5 Religiöse Weltanschauungen 40
3.3.6 Normen und Wertvorstellungen 42
3.3.7 Erziehung 44
3.3.8 Wissensstand und Bildungsniveau 44
3.3.9 Ästhetische Wahrnehmungen 45
3.3.10 Lebensstile 45
3.3.11 Zeiteinteilung 46
3.3.12 Raumbedürfnisse 47
3.3.13 Bedeutung von Farben, Zeichen und Symbolen 47
3.4 Dimensionale Abgrenzung von Kulturen nach Hofstede 48
4. Interkulturelles Marketing 56
4.1 Wechselwirkungen von Kultur und Marketing 57
4.1.1 Einfluß von Kulturen auf das Marketing 57
4.1.2 Einfluß des Marketing auf Kulturen 58
4.2 Das Konsumentenverhalten unter Internationalisierungsaspekten 59
4.2.1 Ethnozentrisch geprägtes Marketingverständnis 60
4.2.2 Interkulturelle Konsumentenforschung 61
4.3 Kulturbeeinflußter Marketing-Mix 67
4.3.1 Kulturelle Einwirkungen auf die Produktpolitik 68
4.3.2 Kulturelle Einwirkungen auf die Kommunikationspolitik 75
4.3.3 Internationales Marketing ausgewählter Unternehmen 84
4.4 Interkulturelle Kompetenz - Erfolgsfaktor im Marketing 87
4.4.1 Die Bedeutung der Unternehmenskultur für das internationale Marketing 87
4.4.2 Entstehung und Vermeidung interkultureller Fehlinterpretationen 93
5. Zusammenfassung 98
Anhang
Literaturverzeichnis
Quellenverzeichnis
Schlußerklärung

Automatisiert erstellter Textauszug:

Von Bedeutung ist bei dieser Auswertung die Erkenntnis, daß die Niederlande eine große innere Verwandtschaft mit den skandinavischen Ländern aufweisen. Auf den ersten Blick erscheint die Zugehörigkeit Belgiens in das mediterrane Cluster ungewöhnlich. Die Erklärung für diese Einordnung liegt darin, daß der wallonische Einfluß in diesem bikulturellen Land stärker als der flämische ist. Dagegen ist Italien nicht dem Mittelmeer-Cluster, sondern aufgrund der dimensionalen Ausprägungen eher dem deutschsprachigen Cluster zuzuordnen.151 Die Forschungsergebnisse von Hofstede blieben nicht ohne Kritik. Ein Vorwurf lag darin, daß die Studie sich ausschließlich auf eine Unternehmung, und zwar auf IBM und deren Unternehmenskultur, bezog. Außerdem hätte Hofstede kulturspezifische Vergleiche unter der jeweiligen Berücksichtigung zweier ausgewählter Dimensionen aufgestellt und in ein Koordinatensystem eingeordnet. Danach vergleicht er die einzelnen von ihm vorgegebenen kulturspezifischen Merkmalsausprägungen (Dimensionen) der Länder und stellt diese gegenüber.152 Es bleibt fraglich, ob die Resultate und Schlußfolgerungen eine Allgemeingültigkeit für alle sich in einem bestimmten Quader des Koordinatensystems befindlichen [...]

Das Denken und Handeln einer Gesellschaft - und damit verbunden auch das Kaufverhalten - werden durch die in den vorherigen Abschnitten beschriebenen kulturellen Grundeinstellungen gesteuert. Wie können nationale Kulturen nun, außer durch unterschiedliche Sprachen, Zeiteinteilungen oder Raumbedürfnisse, eingeteilt bzw. voneinander abgegrenzt werden? Auf den kulturellen Basiseinstellungen gründen z.B. individuelle oder kollektive gesellschaftliche Handlungsweisen. Während in Amerika, Großbritannien und auch in Deutschland das Individuum das Gesellschaftssystem bestimmt, zeichnen sich Japaner durch ein kollektivistisches Verständnis untereinander aus. Das Wohl der Gruppe wird dort höher angesehen als die Ziele des Einzelnen.139 Eine der bekanntesten Studien innerhalb der kulturvergleichenden Managementforschung ist die von Hofstede durchgeführte Untersuchung, bei der er 116.000 IBMMitarbeiter in 64 Ländern bezüglich ihrer Einstellung zur Arbeit befragt hat. Da alle Befragten einer Unternehmenskultur angehörten, konnten aufgrund der Antworten Rückschlüsse hinsichtlich länderspezifischer Ausprägungen getroffen werden. Anhand der Resultate gelang es Hofstede fünf für das Management relevante Kulturdimensionen [...]

wohner Japans, Hong Kongs und Indiens die Farbe Weiß mit dem Tod. Die Japaner zeigten deshalb keine Begeisterung, als McDonald´s in der „Ronald-McDonaldWerbung“ den Clown mit weiß geschminktem Gesicht auftreten ließ.136 In Mexiko und Taiwan sind gelbe Blumen ein Zeichen des Todes; für die Franzosen bedeuten gelbe Blumen Untreue.137 Chinesen sind der Meinung, daß Männer, die grüne Hüte tragen, mit untreuen Frauen verheiratet sind. In Ländern mit buddhistischem Glauben sollten keine Tiere in der Werbung gezeigt werden, da an die Reinkarnation als Tier geglaubt wird. In Indien steht der Bär synonym für Trauer, Ärger und Hunger. In Europa dagegen gilt der Bär als Symbol für Gutmütigkeit.138 [...]

Arbeit zitieren:
Buschmeier, Volker Juni 1998: Berücksichtigung nationaler und regionaler Kultureinflüsse im Marketing internationaler Unternehmungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kultur, Globalisierung, Interkulturelles Marketing, Kommunikation, Produktpolitik

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