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Bereitstellung eines Portfoliomanagementsystems unter besonderer Berücksichtigung der Vorgehensmodelle des Softwareengineerings und der Datenmodellierung

Bereitstellung eines Portfoliomanagementsystems unter besonderer Berücksichtigung der Vorgehensmodelle des Softwareengineerings und der Datenmodellierung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marc Vogel
  • Abgabedatum: Januar 2001
  • Umfang: 85 Seiten
  • Dateigröße: 893,8 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: FOM - Fachhochschule für Oekonomie und Management Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8670-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8670-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8670-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Vogel, Marc Januar 2001: Bereitstellung eines Portfoliomanagementsystems unter besonderer Berücksichtigung der Vorgehensmodelle des Softwareengineerings und der Datenmodellierung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Fonds, Benchmark, Asset Management

Diplomarbeit von Marc Vogel

Einleitung:

Die HTCM ist eine Asset Management Gesellschaft mit ca. 35 Mitarbeitern. Sie ist eine 100 prozentige Tochter des Bankhauses HSBC Trinkaus & Burkhardt KgaA. Die Aufgabe der HTCM besteht in der Unterbreitung von Anlagevorschlägen für diverse Spezial- und Publikumsfonds. Diese Fonds werden zum größten Teil von der Internationalen Kapitalanlagegesellschaft (INKA) verwaltet. Ein kleinerer Teil wird von der Luxemburger Anlagegesellschaft (TLIM) verwaltet.

Die Internationale Kapitalanlagegesellschaft ist eine 60 %ige Tochtergesellschaft der HTCM. Die übrigen Gesellschafter der INKA sind die Apotheker und Ärztebank sowie das Bankhaus Dellbrügg mit je 20%. Die TLIM ist eine 100 prozentige Tochter der HTCM. Die INKA und TLIM dienen der HTCM als Kapitalanlagegesellschaft, während HSBC Trinkaus & Burkhardt die Depotbank für die von der INKA betreuten Mandate ist. Die Depotbank der TLIM ist Trinkaus Luxemburg, eine Tochtergesellschaft von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die HTCM untergliedert sich in die vier Bereiche: Aktienportfoliomanagement, Rentenportfoliomanagement, Aktienanalyse und Quantitatives Research / IT. Mit einem Anteil von ca. 70 % Aktien am verwalteten Vermögen, ist das Aktienportfoliomanagement die wichtigste Abteilung. Mit 13 Aktienportfoliomanagern 5 Aktienanalysten, % Mitarbeitern im Bereich Quantitatives Resaerach / IT und 6 Mitarbeitern im Portfoliomanagement Renten drückt sich dieser Umstand auch in der Personalstärke aus.

Der Anlageprozess des Portfoliomanagement Aktien (PMA) verfolgt ein Branchenkonzept auf europäischer Ebene1. Die Aktienanalysten gewichten in Zusammenarbeit mit den Portfoliomanagern die einzelnen Branchen, wobei die Stoxx Brancheneinteilung Anwendung findet.

In einem zweiten Schritt werden die Einzeltitel innerhalb einer Branche gewichtet. Auf diese Art und Weise entstehen die HTCM Musterportfolios. Für die Verwaltung der Fonds dienen jedoch auch weitere Benchmarks, wie zum Beispiel: Dax, Mdax, Stoxx, Stoxx50, EuroStoxx50 oder auch Mischungen aus diversen Benchmarks.

Der hohen Zahl an Spezialfonds und damit auch der hohen Zahl an Kundenwünschen wird durch hohe Flexibilität Rechnung getragen. Die Portfoliomanager erhalten durch die Quantitative Gruppe weitere Unterstützung. Sei es durch Zeitreihenanalysen, Sicherungsmodellen oder Aktienauswahlkriterien. Durch die Eingruppierung in den Konzern und die hohen Anforderung an Aktienanalyse und Quantitatives Research ergibt sich eine Vielzahl an verwendeten Systemen. Alle diese Systeme verwenden proprietäre Benutzerschnittstellen. Ein Austausch von Daten ist häufig nur über den kleinsten gemeinsamen Nenner möglich, was üblicherweise auf ein Textfile hinausläuft.

Zur Vereinfachung der Vorgehensweise soll in einem ersten Schritt ein System entwickelt oder angeschafft werden, welches zum einen die Portfoliomanager, Aktienanalysten und das quantitative Team bei der täglichen Arbeit bestmöglich unterstützt und zum anderen die Schnittstellenproblematik durch geeignete Import und Exportfunktionen mildert.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS 2
EINLEITUNG 4
1. DIE HSBC TRINKAUS CAPITAL MANAGEMENT GMBH (HTCM) 4
1.1 EINGLIEDERUNG DER HTCM IN DEN KONZERN 4
1.2 INTERNER AUFBAU DER HTCM 4
1.3 VORGEHEN BEI ANLAGEENTSCHEIDUNGEN 5
1.4 IN DER HTCM EINGESETZTE SYSTEME 5
2. PROBLEMATISIERUNG 6
2.1 IST-ANALYSE / NACHTEILE DER EINGESETZTEN SYSTEME 6
2.2 SOLL KONZEPT / ANFORDERUNGEN AN EIN PORTFOLIOMANAGEMENTSYSTEM 7
2.2.1 Allgemeine Anforderungen 7
2.2.2 Spezielle Anforderungen des Aktienbereiches 8
2.2.3 Nice to have 8
3. KAUF VS. EIGENENTWICKLUNG 8
3.1 KAUF EINES SYSTEMS 9
3.2 EIGENENTWICKLUNG EINER SOFTWARE 9
3.3 ENTSCHEIDUNG IM VORLIEGENDEN FALL 9
4. VORGEHENSMODELLE DER SOFTWAREENTWICKLUNG 10
4.1 ANFORDERUNG AN PROGRAMME 10
4.2 KLASSISCHE VORGEHENSMODELLE 11
4.2.1 Phasenmodell 12
4.2.2 Wasserfallmodell 12
4.2.3 V-Modell 14
4.3 PROTOTYPING 15
4.3.1 Prototypen Modell 15
4.3.2 Evolutionäres Modell / Pilotprogramme 17
4.3.3 Spiralmodell 17
4.4 GANZHEITLICHE INFORMATIONSSYSTEME 18
4.5 IM PROJEKT ANGEWANDTES MODELL 19
5. RELATIONALES MODELL 20
5.1 THEORETISCHER HINTERGRUND RELATIONALES MODELL 20
5.2 IM PROJEKT ERSTELLTES RELATIONALES DATENMODELL 24
5.2.1 Grafische Darstellung – Bestandsverwaltung 24
5.2.2 Grundstruktur der Bestandsverwaltung 25
5.2.3 Branchenschemata 25
5.2.4 Future Positionen 26
5.2.5 Grafische Darstellung – Orderbuch 26
5.2.6 Orderbuch 27
5.2.7 Wertpapieranalysedatenbank 27
5.2.8 Indexdatenbank 28
6. PHYSISCHE SPEICHERUNG 28
6.1 REPLIKATE 28
6.2 EINSATZ DER REPLIKATE IM MODELL 29
6.3 TRENNUNG VON DATEN UND PRÄSENTATION 29
6.4 EINSATZ DER GETRENNTEN DATENHALTUNG IM MODELL 30
7. DATENSICHERHEIT / -SCHUTZ 30
7.1 BEGRIFFSDEFINITION 30
7.2 ANWENDUNG AUF DAS PROJEKT 31
7.2.1 Speicherung der Daten 31
7.2.2 Zugriffsschutz 31
8. DATENMANAGEMENT 32
8.1 DOKUMENTATION IM FALLBEISPIEL 32
8.1.1 Jackson Structured Programming 32
8.1.2 Bezeichnung der Datenbankelemente 33
8.2 DATENAKTUALISIERUNG 34
8.2.1 Benchmarkimport 34
8.2.2 Reuters Update 36
8.2.3 Haussystemabgleich 37
8.2.4 Update der Indexdatenbank 37
8.2.5 Update der Wertpapieranalyse Datenbank 38
8.3 DARSTELLUNG DER INFORMATIONEN 38
8.3.1 Standardübersicht 39
8.3.2 Gewichtungen 41
8.3.3 Benchmarkwechsel 42
8.3.4 Future Positionen 43
8.3.5 What If Szenario 45
8.4 ABBILDUNG VON GESCHÄFTSPROZESSEN 46
8.4.1 Käufe / Verkäufe 46
8.4.2 Sammelorders 47
8.4.3 Orderweiterleitung 49
8.4.4 Kapitalmaßnahmen von AGs 54
8.5 KONTROLLFUNKTIONEN 54
8.5.1 5%-Regel 54
8.5.2 Haussystemabgleich 55
8.5.3 Brokerauswertung 56
8.5.4 Aktienauswahl-Kontrolle 56
8.6 WEITERE FUNKTIONEN 56
8.6.1 Muster Stoxx 35 Generierung 56
8.6.2 Darstellung des HTCM Universums 59
8.6.3 Schnittstellen zu weiteren Systemen 60
9. SYSTEMEINFÜHRUNG UND TEST 63
9.1 THEORETISCHER HINTERGRUND 63
9.2 ANWENDUNG IM FALLBEISPIEL 64
10. BEWERTUNG DES PROTOTYPEN 66
10.1 ERFÜLLEN DER ANFORDERUNGEN 66
10.2 STÄRKEN / SCHWÄCHEN 66
11. AUSBLICK 67
11.1 ERWEITERUNG DER FUNKTIONALITÄT 67
11.2 EINSATZ EINER MIDDLEWARE 68
11.3 VERBESSERUNG DES RDBMS DURCH EINSATZ EINES SQL SERVERS 68
11.3.1 Ausführungsgeschwindigkeit 68
11.3.2 Transaktionen 68
11.3.3 Protokolle 69
EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG 69
ANHANG 69
LITERATURHINWEISE 70

Automatisiert erstellter Textauszug:

Bemerkenswert ist noch, dass nicht nur spezielle Benchmarks zum Vergleich mit dem aktuellen Fonds verwendet werden können, sondern dass alle im System vorhandenen Fonds dazu dienen können. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Kunde mehrere Fonds unterhält, welche identisch geführt werden sollen. In solchen Fällen ist es nicht nötig alle Berechnungen doppelt auszuführen. Die Buchungen werden für einen Fonds durchgeführt, anschließend wird eine Sammelorder (siehe 8.4.2. Sammelorders) für den zweiten Fonds veranlasst. 8.3.4. Future Positionen Neben den Wertpapieren stellt das MIS auch Future Positionen dar. Um die Future Bestände anzuzeigen muss der zu betrachtende Fonds in der allgemeinen Fondsübersicht ausgewählt sein. Danach wählt man im Menü Allgemein die Auswahl Futures. Da eine Übersicherung mit Futures gemäß § 8f KAGG nicht zulässig ist, stellt die Future Übersicht neben den Futurebeständen und –kursen auch den Wert des dem Future zugrundeliegenden Fondsanteils dar. [...]

8.3.3. Benchmarkwechsel Wird die dem Fonds zugeordnete Benchmark geändert, so müssen die Daten des Sollgewichts entsprechend der neuen Benchmark dargestellt werden. Darüber hinaus sollen, aus Gründen der Übersichtlichkeit, alle Fondsbestände sowie die Titel der primären Benchmark in der Übersicht dargestellt werden. Das Einblenden der Titel der primären Benchmark ist von Interesse, um den Portfoliomanager nicht nur die Gewichtungen der vorhandenen Titel im Vergleich mit der Benchmark zu präsentieren, sondern auch um auf im Fonds fehlende Werte hinzuweisen. Auf ein Einblenden der Einzeltitel der sekundären Benchmark wird verzichtet. Dies ermöglicht es den Stoxx als Benchmark zu verwenden, ohne die gesamten 600 Titel einzublenden, was der Übersichtlichkeit nicht wirklich förderlich ist. In einem solchen Fall weiß der Portfoliomanager, dass sich mehr Titel in der Benchmark befinden als im Fonds sichtbar sind. Im Zweifelsfall kann die Benchmark als primäre Benchmark gewählt werden um alle Bedenken auszuräumen. Die schematische Darstellung stellt sich wie folgt dar: [...]

Nach der Aktualisierung der Kursdaten wird das Fondsvolumen des jeweiligen Fonds bestimmt und dann der Tabelle tblFonds zugewiesen. Danach erfolgt die Bestimmung der Istgewichte der einzelnen Aktien. Ein weiteres Problem ergibt sich durch den Umstand, dass die komplette Berechnung der Datenbank nur zweimal täglich stattfindet. Die dargestellten Gewichtungen weichen je nach Volatität des Marktes stark von der dargestellten Gewichtung ab. Bei Fonds die in volatilen Märkten engagiert sind ist folglich ein Reuters Update mit anschließender Neuberechnung des Fonds notwendig. Dies geschieht durch Auswahl des Menüpunktes Fondsupdate im Menü Allgemein. 8.3.2. Gewichtungen Neben der Gewichte der einzelnen Aktien sind die Branchenund [...]

Arbeit zitieren:
Vogel, Marc Januar 2001: Bereitstellung eines Portfoliomanagementsystems unter besonderer Berücksichtigung der Vorgehensmodelle des Softwareengineerings und der Datenmodellierung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Fonds, Benchmark, Asset Management

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