Beratungsmarketing am praktischen Beispiel einer Unternehmensberatung für Klein- und Mittelbetriebe
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jan Tillmann Szodrzynski
- Abgabedatum: Dezember 2005
- Umfang: 99 Seiten
- Dateigröße: 2,1 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Flensburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9228-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9228-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9228-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Szodrzynski, Jan Tillmann Dezember 2005: Beratungsmarketing am praktischen Beispiel einer Unternehmensberatung für Klein- und Mittelbetriebe, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Consulting, KMU, Beratermarketing, Beratung, Consultant
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Diplomarbeit von Jan Tillmann Szodrzynski
Einleitung:
„Es wird davon ausgegangen, dass in ca. 97 Prozent der Fälle die Kontaktaufnahme vom Berater ausgehen muss. Damit wird die Bedeutung der Kontaktphase für die Existenzsicherung von Beratern und Beratungsunternehmen überdeutlich.“ So drückt es Niedereichholz in ihrem Buch „Unternehmensberatung: Beratungsmarketing und Auftragsakquisition“ aus.
Diese von Niedereichholz gemachte Aussage deckt sich mit den praktischen Erfahrungen des Verfassers, die er während eines sechsmonatigen Praktikums in einer Unternehmensberatung für Klein- und Mittelbetriebe sammeln konnte.
Sehr viele Aufträge kommen über Beziehungen, Empfehlungen oder direkten persönlichen Kontakt zustande. Wichtige Aspekte, die den Anstoß dieser Arbeit gaben. Warum sind gerade Klein- und Mittelbetriebe eher zurückhaltend, wenn es um das Thema Beratung geht? Warum ist es gerade für kleinere Unternehmensberatungen schwierig, an Aufträge heranzukommen? Wie kann die schwierige Kontaktphase optimiert werden? Und warum kommt ein Unternehmen eher selten von sich aus auf eine Unternehmensberatung zu? Ein Bedarf an Beratung in Klein- und Mittelbetrieben wäre durchaus vorhanden, schließlich kann eine objektive Analyse Externer viel zum Positiven bewegen.
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit wird versuchen mögliche Antworten auf diese Fragen zu geben, mit dem Ziel zu einer Optimierung des Beratungsmarketings kleinerer Beratungsunternehmen beizutragen. Gerade bei einer Neugründung ist es besonders schwer, Klienten zu gewinnen, es sei denn, sie verfügen schon zu Beginn über ein Netzwerk gutausgebauter Kontakte. Am praktischen Beispiel soll verdeutlicht werden, wo die speziellen Probleme und Schwierigkeiten einer Unternehmensberatung für Klein- und Mittelbetriebe liegen, wie sich solch eine Unternehmung bekannter machen und neue Aufträge generieren könnte.
Die Arbeit teilt sich in 3 Hauptabschnitte. Zunächst sollen Begrifflichkeiten, Markt, sowie Spezifika von Klein- und Mittelbetrieben in bezug auf Beratungsunternehmen untersucht werden.
Im anschließenden Teil wird der Ist-Zustand der Unternehmensberatung analysiert und dargestellt. Darauf aufbauend soll ein optimiertes Beratungsmarketingkonzept vorgestellt werden, aufgeteilt nach strategischen und operativen Gesichtspunkten.
Strategisch gesehen, soll die langfristige Dimension des Marketings als Führungskonzeption untersucht werden. Operativ sind Einsatz und Ausgestaltung geeigneter Marketinginstrumente zu erarbeiten.
Ein Schwerpunkt liegt hier in der möglichen Gestaltung der Kontaktphase. Das erstellte Konzept lässt sich überwiegend auch auf andere kleine Unternehmensberatungen übertragen.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Tabellenverzeichnis | V | |
| Abkürzungsverzeichnis | VI | |
| I. | Einleitung | 1 |
| 1. | Begründung der Themenwahl | 1 |
| 2. | Zielsetzung und Aufbau der Arbeit | 1 |
| II. | Allgemeiner Teil | 3 |
| 1. | Definitorische Grundlagen und Abgrenzungen | 3 |
| 1.1 | Der Begriff Unternehmensberatung | 3 |
| 1.2 | Phasen des Beratungsprozesses | 4 |
| 1.3 | Dienstleistungsmerkmale einer Unternehmensberatung | 6 |
| 1.4 | Beratungsmarketing - eine begriffliche Abgrenzung | 7 |
| 2. | Der Beratungsmarkt in Deutschland und seine Entwicklung | 8 |
| 2.1 | Der Unternehmensberatungsmarkt im Jahr 2004 | 8 |
| 2.2 | Trends und Entwicklungen in den Beratungsunternehmen | 8 |
| 2.3 | Die Anbieter von Unternehmensberatungsleistungen | 9 |
| 2.4 | Marktanteil der Beratungsfelder | 10 |
| 3. | Klein- und Mittelbetriebe - ein eigenständiges Beratungsfeld | 12 |
| 3.1 | Charakteristika der Klein- und Mittelbetriebe | 12 |
| 3.2 | Markt für Beratung von Klein- und Mittelbetrieben | 13 |
| 3.3 | Anbieter von Beratungsleistungen in Klein- und Mittelbetrieben | 14 |
| 3.3.1 | Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Treuhänder | 14 |
| 3.3.2 | Kleinstberatungsfirmen | 14 |
| 3.3.3 | Kleine und mittelgroße Beratungsfirmen | 15 |
| 3.3.4 | Große Beratungsgesellschaften | 15 |
| 3.3.5 | Banken, Versicherungen und Hochschulen | 15 |
| 3.4 | Besonderheiten im Beratungsfeld der Klein- und Mittelbetriebe | 16 |
| 3.4.1 | Problemorientierung | 16 |
| 3.4.2 | Gründe geringer Inanspruchnahme von Beratungsleistungen | 16 |
| 3.4.3 | Erwartungshaltung und Entscheidungsattribute der Unternehmer | 18 |
| 3.4.4 | Mögliche Blockaden im Beratungsprozeß | 21 |
| III. | Ist-Analyse | 23 |
| 1. | Das Unternehmen | 23 |
| 2. | Aufbau der durchgeführten Ist-Analyse | 25 |
| 3. | Ausführung der Ist-Analyse | 28 |
| 3.1 | Situationsanalyse | 28 |
| 3.2 | Marktanalyse | 29 |
| 3.3 | Abnehmerzentrierte Analyse | 30 |
| 3.3.1 | Auftragsstruktur | 30 |
| 3.3.2 | Umsatz nach Geschäftsfeldern | 31 |
| 3.3.3 | Kaufkriterien | 31 |
| 3.3.3.1 | Dienstleistungsspezifische Faktoren | 32 |
| 3.3.3.2 | Unternehmensspezifische Faktoren | 32 |
| 3.4 | Wettbewerbszentrierte Analyse | 33 |
| 3.5 | Stärken-Schwächen-Analyse | 33 |
| 3.5.1 | Stärken | 35 |
| 3.5.2 | Schwächen | 36 |
| 3.5.3 | Chancen | 36 |
| 3.5.4 | Risiken | 36 |
| IV. | Beratungsmarketingkonzept | 37 |
| 1. | Strategisches Beratungsmarketing | 37 |
| 1.1 | Marktpositionierung | 38 |
| 1.2 | Marktattraktivität-Wettbewerbsstärke-Portfolio | 39 |
| 1.3 | Differenzierung/Profilierung als strategische Option | 41 |
| 1.3.1 | Die Breite des Beratungsangebots | 42 |
| 1.3.2 | Gewährleistung von Qualitätsvorteilen | 45 |
| 1.3.3 | Die Klientennähe | 46 |
| 1.3.4 | Das Preis-Leistungsverhältnis | 46 |
| 1.4 | Wettbewerbsorientierte Verhaltensstrategie | 47 |
| 1.5 | Corporate Identity als strategischer Rahmen der Unternehmenskommunikation | 47 |
| 2. | Operatives Beratungsmarketing | 51 |
| 2.1 | Networking | 51 |
| 2.2 | Techniken der Kontaktaufnahme zu potentiellen Klienten | 52 |
| 2.2.1 | Direkte Methoden | 52 |
| 2.2.1.1 | Schriftliche Ansprache | 53 |
| 2.2.1.2 | Telemarketing/Cold Call | 53 |
| 2.2.1.3 | Rechtliche Aspekte zum Cold Call | 53 |
| 2.2.1.4 | Streuansprachen (Mailings, Mail Shots) | 55 |
| 2.2.1.5 | Der Cold Call in Verbindung eines Mailings im Praxistest | 56 |
| 2.2.2 | Indirekte Methoden | 57 |
| 2.2.2.1 | Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) | 57 |
| 2.2.2.1.1 | Fachvorträge | 58 |
| 2.2.2.1.2 | Fachartikel | 58 |
| 2.2.2.1.3 | Pressemitteilungen | 59 |
| 2.2.2.1.4 | Seminare und Workshops | 60 |
| 2.2.2.2 | Klassische Anzeigenwerbung | 60 |
| 2.2.2.3 | Mitgliedschaft in Verbänden | 62 |
| 2.2.3 | Bewertung von Kommunikationsinstrumenten in der Kontaktphase aus Sicht der Autoren | 63 |
| 2.3 | Vermittlung durch Dritte | 65 |
| 2.4 | Öffentliche Aufträge akquirieren | 67 |
| 2.5 | Internet- und e-mail-Marketing | 68 |
| 2.6 | Empfehlungsmarketing | 70 |
| 2.6.1 | Aktive Empfehlung | 70 |
| 2.6.2 | Passive Empfehlung | 71 |
| 2.7 | Marketing bei Klienten abgeschlossener Projekte | 71 |
| V. | Schlussbetrachtung | 73 |
| Anhang 1 | Ist-Analyse-Tool | 75 |
| Anhang 2 | Regionale Wettbewerber | 77 |
| Anhang 3 | UWG § 7 Unzumutbare Belästigungen | 78 |
| Anhang 4 | OLG Frankfurt: Urteil zum Cold Call im gewerbl. Bereich I | 79 |
| Anhang 5 | OLG Frankfurt: Urteil zum Cold Call im gewerbl. Bereich II | 84 |
| Anhang 6 | Mailing aus dem Praxistest | 86 |
| Anhang 7 | Fragebogen für eine Klientenzufriedenheitsanalyse | 89 |
| Quellenverzeichnis | 90 |
Sozialverhalten prägen die Identität. In diesem Verhalten spiegeln sich die Zwecke, denen das Unternehmen dient. Das Unternehmens-Erscheinungsbild (Corporate Design) stellt sich dar durch das einheitliche Zusammenwirken von Marken-Design, Grafik-Design, ArchitekturDesign. Festgelegte Zeichen und Symbole, Schriften und Farben, Gestaltungsraster, Leitlinien für die Werbung, für die Verkaufsförderung sowie typische Sprachmittel und ein unverwechselbarer Sprachstil sind als Mittel einzusetzen. Wichtig beim Corporate Design ist die Kontinuität. Es bedarf jedoch auch eines kontinuierlichen Wandels parallel zu einer sich wandelnden Identity. Die Kommunikation (Corporate Communication) ist das Instrument mit einer hohen Flexibilität. Grund ist der sowohl planungsgesteuerte, langfristig-strategische als auch anlaßbedingte, schnelle taktische Einsatz. Gerade im taktischen Einsatz ist die Unternehmens-Kommunikation zu sehr auf Anlaß und Ansprache aktueller Zielgruppen orientiert, als auf das Zelebrieren der Identität.66 [...]
1.3.3 Die Klientennähe Durch eine intensive persönliche Nähe zu den Klienten lassen sich Wirkungen erzielen. Ziel ist es, ein persönliches Vertrauensverhältnis herzustellen. Zum einen kann der Berater sein Leistungsangebot verbessern, da er die Anforderungen und Wünsche der Klienten schnell erkennen und in sein spezifisches Leistungsangebot integrieren kann. Bei der Preisgestaltung besteht so ein Spielraum. Sie schafft eine Austrittsbarriere für Klienten, die Berater wiederum gewinnen mehr Flexibilität bei der Preisgestaltung. Zudem kommt der Berater in einem persönlichen Vertrauensverhältnis leichter an Wettbewerberinformationen durch Klienten. Er kann sich so über Maßnahmen der Konkurrenz informieren und bei Bedarf darauf reagieren. Zuletzt kann der Klient ein persönliches Vertrauensverhältnis mit häufigem Kontakt als besondere Serviceleistung verstehen. 59 Die intensive Kontaktpflege zu Klienten ist somit immer konsequent zu verfolgen und zu gestalten, um Vertrauen auf- oder auszubauen. [...]
festzustellen, daß gerade kleinere technische Unternehmen einen Mangel an absatzmarktorientierter Denkweise haben.58 Die regionalen Wettbewerber haben diesen speziellen Bereich noch nicht erschlossen. Ziel für ... muß daher die Vorstellung in der regionalen Techniker-Branche sein: ... ist unangefochtener Spezialist in der Marketingkonzeptionsentwicklung speziell für TechnikerUnternehmer. Eine damit verbundene Gefahr bei zu enger zweidimensionaler Fokussierung der ..., ist eine mögliche geringere Beratungsnachfrage in der fokussierten Branche, dementsprechend also ein Umsatzrückgang. Es gilt besonders für eine Kleinstberatungsfirma wie ... eine klare Positionierung auszugestalten, andererseits aber eine gewisse Balance zu anderen Markt-/Leistungskombinationen zu finden, um sich dem Nachfrageverhalten anpassen zu können. In Anlehnung an Binnewies zeigt Abbildung 12 eine Gestaltungsmatrix möglicher Markt-/Leistungskombinationen. Die weißen Felder sind als risikoarm einzustufen. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832492281
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