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Benutzerorientiertes Konzept zur Optimierung von Marketing-Maßnahmen im Internet

Benutzerorientiertes Konzept zur Optimierung von Marketing-Maßnahmen im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Oliver Peters
  • Abgabedatum: Juli 1997
  • Umfang: 95 Seiten
  • Dateigröße: 5,0 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0648-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0648-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0648-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Peters, Oliver Juli 1997: Benutzerorientiertes Konzept zur Optimierung von Marketing-Maßnahmen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Benutzer, Internet, Marketing, Software, WWW

Diplomarbeit von Oliver Peters

Problemstellung:

Seit ungefähr drei Jahren ist das weltumspannende Datennetzwerk Internet in der breiten Öffentlichkeit im Gespräch. Besonders die Marketingstrategen in Wissenschaft und Praxis sind sich einig im Enthusiasmus für ein Medium, das mit einem vergleichsweise geringen Kostenaufwand nutzbar gemacht werden kann und daraufhin einer weltweiten Nutzerschaft rund um die Uhr zur Verfügung steht. Insbesondere auf Messen und Symposien zu Konununikationstechnologien und -strategien steht dieses Datennetz im Mittelpunkt. Sowohl die CeBIT '97 als auch die Multimedia-Messe '97 in Stuttgart waren maßgeblich von Entwicklungen und Plänen für das Internet geprägt. Selbst in der alltäglichen Radio- und Fernsehwerbung sind Verweise auf eine Präsenz des Werbenden im Internet mittlerweile an der Tagesordnung. Grundlegend für diese Entwicklung war das World Wide Web (WWW), eine Netzanwendung, die durch die Integration wichtiger Internetdienste in eine graphische Benutzeroberfläche das Internet einer weltweiten Nutzerschaft von Computerlaien verständlich und damit zugänglich machte. Mit dieser technologischen Unterstützung gewann die bereits begonnene kommerzielle Nutzung des Internet eine ganz neue Perspektive und Dynamik, so dass sich zunehmend mehr Marketingverantwortliche diesem rasant wachsenden Medium zuwandten und eine Möglichkeit zur Teilnahme am „Internetboom“ suchten. Da erst das World Wide Web das Internet für breite Bevölkerungsschichten durchschaubar machte und damit die kommerzielle Nutzung interessant gestaltete, soll in dieser Arbeit der Begriff World Wide Web als Synonym für das gesamte Trägermedium Internet stehen.

Marketing bzw. der betriebswirtschaftliche Blickwinkel bildet daher die Ausgangsposition für diese Arbeit. Während sich die bisherige Literatur zu Marketing im WWW fast ausschließlich mit der Unternehmensseite des Kommunikationsprozesses befasste, will diese Arbeit wichtige benutzerimmanente Kriterien bei der Nutzung des World Wide Web darlegen und analysieren. Das Ziel der Arbeit ist es, den Benutzer unter Berücksichtigung softwareergonomischer und arbeitspsychologischer Gesichtspunkte in den Mittelpunkt der Gestaltung von Marketingmaßnahmen zu stellen, um so eine optimale Ansprache und damit auch eine maximale Effektivität des Internetmarketing zu gewährleisten. Als Marketingmaßnahmen sollen dabei alle Arten von kommerziell orientierten Webpräsenzen verstanden werden.

Letztendlich soll ein Konzept zur Gestaltung einer Präsenz im World Wide Web dergestalt entwickelt werden, dass sowohl die unternehmensseitigen Zielsetzungen als auch die Benutzeranforderungen an das Medium und die dort dargebotenen Informationen gleichermaßen berücksichtigt werden.

Gang der Untersuchung:

Den Anfang bildet die Beschreibung des als Bindeglied zwischen Unternehmen und Benutzer dargestellten Kommunikationsmediums Internet bzw. der verfügbaren Dienste, die aus kommerzieller Sicht von Interesse erscheinen. Hier soll übersichtsartig sowohl die vergangene als auch die voraussichtliche zukünftige Entwicklung dargelegt werden. Zudem wird es notwendig sein, vor allem in Hinblick auf die Gestaltungsziele bei der Erstellung einer Webpräsenz, die Aufmerksamkeit auf die technische Dimension zu lenken. Da alle Präsentationen im VPVVW in der Programmiersprache HTML erstellt werden, werden die Vorteile und Nachteile dieser Sprache dargestellt und somit die technischen Grundlagen für die weiteren Ausführungen gelegt, was dem Pfeil zwischen „Kommunikationsmedium“ und „Softwaregestaltung“ entspricht.

Anschließend folgt die Betrachtung der Unternehmensdimension. Dargestellt wird, bei welchen konkreten Zielsetzungen eine Nutzung des „Netzes“ überhaupt in Frage kommt. So soll zum einen die Veränderung des Marketing bis zum heutigen Tag übersichtsartig nachvollzogen werden und die daraus resultierende Relevanz des Internets als Kommunikationsträger erklärt werden. Daran wird sich eine Positionierung des Internet in der Medienlandschaft anschließen, bevor als Kernpunkt dieses Kapitels die Einbettung des Internet in die Marketinginstrumente und die Formulierung dementsprechender Marketingziele erfolgen soll.

Auf der Basis der traditionellen Literatur zur Softwareergonomie und der Arbeitspsychologie soll aus Benutzersicht heraus ein Anforderungskatalog für eine Kommunikation über das WWW erarbeitet werden. Die dort dargelegten Prinzipien der Arbeitsgestaltung, die sogenannten Humankriterien, und die Prinzipien der Softwareergonomie sollen dann die Benutzerdimension des Kommunikationsprozesses darstellen. Aufbauend auf diesen Grundlagen soll ein theoretisches Gestaltungskonzept formuliert und beispielhaft für ein fiktives Projekt angewandt werden.

Abschließend wird anhand eines Praxisbeispiels aus dem Umfeld des Technologieparks Herzogenrath mit Hilfe des formulierten Konzeptes eine stichpunktartige Bewertung einer bereits bestehenden Präsenz erfolgen, sowie geeignete Gestaltungsempfehlungen gegeben werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
A. Einleitung 1
I. Problemstellung 1
II. Gang der Untersuchung 2
B. Das Internet 4
I. Kennzeichnung 4
1. Entstehung 4
2. Entwicklung und Perspektiven 5
3. Demographie der WWW-Benutzer 6
II. Dienste im Internet 7
1. Grundlegende Dienste 7
1.1. Electronic Mail (E-Mail) 7
1.2. Telnet 8
1.3. Datentransfer und File Transfer Protocol (FTP) 8
2. Erweiterte Netzdienste 8
2.1. Gopher 9
2.2. World Wide Web (WWW) 9
III. HTML - Die Sprache des World Wide Web 11
C. Benutzerorientiertes Marketing im WWW 14
I. Marketing im Wandel 14
II. Direktmarketing und WWW 15
III. Bedeutung der Unternehmenskommunikation für die Nutzung des WWW 16
IV. Positionierung des Internet in der Medienlandschaft 17
V. Gründe für die Auswahl des WWW als Kommunikationsmedium 19
VI. Formulierung möglicher Marketingziele 21
1. Die Marketinginstrumente 21
2. Marketingziele 22
2.1. Ökonomische Ziele 23
2.1.1. Kommunikationspolitische Ziele 23
2.1.2. Distributionspolitische Ziele 24
2.2. Psychographische Ziele 24
2.2.1. Kommunikationspolitische Ziele 24
2.2.2. Distributionspolitische Ziele 26
VII. Kategorisierung von Marketingmaßnahmen im WWW 27
1. Online-Verkauf 27
2. Online-Werbung 28
3. Online-Sponsoring 29
4. Anbieten von Diensten 29
VIII. Sicherheitsaspekte 30
D. Gestaltungsinstrumente für das WWW 33
I. Arbeitsgestaltung 34
1. Begriffsdefinition 34
2. Humankriterien 35
2.1. Entscheidungsspielraum 37
2.2. Kommunikation 38
2.3. Psychische Belastungen 39
2.4. Variabilität 42
2.5. Strukturierbarkeit 43
II. Softwareergonomie 44
1. Begriffsdefinition 44
2. Bewertungskriterien 45
2.1. Verfügbarkeit 46
2.2. Nützlichkeit 46
2.3. Komfort 47
2.4. Übersichtlichkeit 48
2.5. Selbstbeschreibungsfähigkeit 49
2.6. Erwartungskonformität 50
2.7. Steuerbarkeit 51
2.8. Kooperations-/Kommunikationsförderlichkeit 51
2.9. Datenschutz 52
E. Formulierung eines benutzerorientierten Gestaltungskonzeptes 52
I. Ablauf und Vorgehensweise 52
1. Eingliederung des WWW in die Unternehmenskommunikation 53
2. Auswahl des WWW als Kommunikationsmedium 53
3. Formulierung von Marketingzielen 55
4. Auswahl der geeigneten Marketingmaßnahme 55
5. Benutzerorientierte Gestaltung in Abhängigkeit von der gewählten Marketingmaßnahme 56
6. Erfolgsmessung, Kontrolle und Aktualisierung 59
II. Exemplarische Umsetzung des Konzeptes am Beispiel Online-Verkauf 60
F. Praktische Überprüfung der Gestaltungsempfehlungen 65
I. Das Unternehmen Abels & Kemmner 65
II. Die Präsenz im WWW 66
III. Bewertung der Webpräsenz und des Entstehungsprozesses mit Hilfe des benutzerorientierten Konzeptes 66
G. Zusammenfassende Betrachtung und Ausblick 74
Anhang 76
Quellenverzeichnis 79
Versicherung 84
Lebenslauf 85

Arbeit zitieren:
Peters, Oliver Juli 1997: Benutzerorientiertes Konzept zur Optimierung von Marketing-Maßnahmen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Benutzer, Internet, Marketing, Software, WWW

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