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Benchmarking wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten vor dem Hintergrund eines strategischen Fakultätsmarketing

Benchmarking wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten vor dem Hintergrund eines strategischen Fakultätsmarketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Mark Neumann
  • Abgabedatum: November 1999
  • Umfang: 274 Seiten
  • Dateigröße: 1,6 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2981-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2981-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2981-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Neumann, Mark November 1999: Benchmarking wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten vor dem Hintergrund eines strategischen Fakultätsmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Strategisches Marketing, Hochschulmarketing, Marketing, Non-Profit-Marketing

Diplomarbeit von Mark Neumann

Einleitung:

Vorliegende Arbeit zeigt basierend auf einer umfassenden Einführung in die Themen „strategisches Marketing“ und „Benchmarking“ die Durchführung einer Benchmarkingstudie für wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten als Non-Profit-Organisationen. Die Vorgehensweise basiert auf einer qualitativen Befragung von 50 Funktionsträgern an drei Fakultäten, die nach einer qualitativen Inhaltsanalyse quantitativ mit SPSS ausgewertet wurde. Der Benchmarkingprozess schließt mit konkreten Empfehlungen für ein Hochschul- bzw. Fakultätsmarketing. Bedingt durch den strategischen Hintergrund beinhaltet diese Arbeit keine - mit der Begrifflichkeit des Benchmarking an Hochschulen oft gemeinhin in Verbindung gebrachte - vergleichende Evaluation der Lehre und Forschung. Auch ist es weder Ziel noch Vermögen dieser Arbeit, eine „kausallogische“ Erklärung für die Rankingpositionen von Fakultäten zu liefern.

Gang der Untersuchung:

Eingangs werden zuerst in Kap. 2.1 die Fakultät und deren Besonderheiten als Objekt des strategischen Marketing aufgezeigt. In Kap 2.2 werden im Sinne des Hintergrunds dieser Arbeit Verständnis, Objektbereich und Handlungsebene des Fakultätsmarketing sowie das Verständnis von Markt und Wettbewerb im Rahmen desselben beleuchtet, bevor in Kap 2.2.4 die Bestimmungsgrößen eines strategischen Fakultätsmarketing betrachtet werden. Kap 2.3 setzt sich mit dem Begriff und den Typen des Benchmarking sowie der Abgrenzung und dessen Beitrag zu anderen Managementinstrumenten auseinander, bevor die Phasen und Techniken des Benchmarking dargestellt und der Nutzen des Benchmarking für ein strategisches (Fakultäts-)Marketing diskutiert werden.

Aufbauend auf den Theorieteil erfolgt die Durchführung der Benchmarkingstudie in Kap. 3. Benchmarkingpartner sind dabei die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die BWL-Fakultät der Universität Mannheim sowie die Hochschule St. Gallen. Darin wird untersucht, inwiefern Marketing als Denkhaltung bzw. Management-Philosophie bei den Entscheidungsträgern der Fakultät ausgeprägt ist und wie sich dies in der Fakultät bzw. am Lehrstuhl niederschlägt. Hierzu wird aus Sichtweise des strategischen Fakultätsmarketing ein „Maximalkatalog“ an möglichen Untersuchungspunkten entwickelt, aus dem ausgewählte Schwerpunkte bei den Benchmarkingpartnern in qualitativer Form untersucht werden. Anknüpfend an die Erkenntnisse der Auswertung werden in Kap. 4 Vorschläge und Empfehlungen zur konkreten Umsetzung eines strategischen Fakultätsmarketing gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

Abstract I
Inhaltsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VII
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung, Vorgehensweise und Themenabgrenzung 2
2 Begriffsgrundlegung und theoretische Fundierung 3
2.1 Fakultät als Objekt des strategischen Marketing 3
2.1.1 Begriff und Aufgabenspektrum der Fakultät 3
2.1.2 Mitglieder und Entscheidungsprozesse der Fakultät 4
2.2 Fakultätsmarketing 6
2.2.1 Verständnis und Objektbereich des Fakultätsmarketing 6
2.2.2 Markt und Wettbewerb im Rahmen des Fakultätsmarketing 8
2.2.3 Notwendigkeit eines strategischen Fakultätsmarketing 10
2.2.4 Bestimmungsgrößen des strategischen Fakultätsmarketing 11
2.2.4.1 Externe Rahmenbedingungen 12
2.2.4.2 Interne Rahmenbedingungen 14
2.3 Benchmarking 15
2.3.1 Begriff des Benchmarking 15
2.3.2 Typen des Benchmarking 16
2.3.3 Abgrenzung und Beitrag des Benchmarking zu anderen Managementinstrumenten 17
2.3.4 Phasen und Techniken des Benchmarking 19
2.3.4.1 Identifizierung und Auswahl der Benchmarking-Objekte 19
2.3.4.2 Auswahl der Benchmarkingpartner 21
2.3.4.3 Datenerhebung 22
2.3.4.4 Datenauswertung 23
2.3.4.5 Umsetzung 25
2.3.5 Der Nutzen des Benchmarking im Rahmen des strategischen Fakultätsmarketing 26
2.3.6 Benchmarking an Hochschulen 29
3. Durchführung der Benchmarkingstudie für die WiSo 30
3.1 Bestimmung der Benchmarkingobjekte 30
3.2 Bestimmung der Benchmarkingpartner 34
3.3 Datenerhebung 38
3.4 Datenauswertung 39
3.4.1 Vorgehensweise bei der Auswertung 39
3.4.2 Auswertung der Lehrstuhlinterviews 40
3.4.3 Auswertung der Interviews mit den Dekanen 78
3.4.4 Auswertung der Interviews mit den Leitern der Akademischen Auslandsämtern 86
3.4.5 Auswertung der Interviews mit den Pressestellen 89
4. Empfehlungen zur Umsetzung eines strategischen Fakultätsmarketing an der WiSo 92
5. Schlussbemerkung 99
Literaturverzeichnis IX
Verzeichnis der Gesprächspartner.(aus Datenschutzgr. nicht enthalten) IXV
Anmerkung: Die Arbeit umfasst einen 2. Band mit 149 Seiten Anhang (Tabellen) der Auswertung

Automatisiert erstellter Textauszug:

Gefragt nach dem Eingehen auf diese Anforderungen (Anh. 73 bis 76) ergaben sich aus den Antworten 16 Kategorien. Dabei begegnen vier der 34 Lehrstühle auf die Anforderung “Berufsperspektive“ mit gezielter Kontaktvermittlung durch „Praxiskontakte/-vermittlung“ (1/0/1) und durch „Symposiumsorganisation“ (0/2/0). Auf die Ansprüche bezüglich Praxisbezug, Berufsvorbereitung etc. gehen die Befragten ein durch „Berufserfahrung der Lehrstuhlmitglieder“ (1/1/1), „Praxisdiplomarbeiten“ (3/4/0), „Projektseminare“ (6/4/6), „Vorträge“ (3/4/4) durch Praxisvertreter, „Erkundungsprojekte“ (2/0/2), „Exkursionen“ (1/1/1), „Fallstudien“ (3/1/7) und „Fertigkeitenvermittlung“ (0/2/1) in spezieller Anwendungssoftware. Auf die geäußerten Ansprüche die Qualität der Lehre betreffend wird eingegangen durch eine bestimmte „Qualität des Lehrmaterials“ (2/0/0), durch intensive „Diplomandenbetreuung“ (2/0/0), „Flexible Sprechzeiten“ (1/3/3) sowie durch das Angebot eines „Flexiblen Curriculums“ (3/1/0). Dem Anspruch der Internationalität begegnen die zwei Lehrstühle mit einer „Internationalen Lehrausrichtung“ (0/1/1). Im Vergleich mit den Benchmarkingpartnern ist festzuhalten, daß an der WiSo häufiger die Kategorie „Diplomandenbetreuung“ und „Qualität des Lehrmaterials“ genannt wurde. Dabei zeigt eine genauere Betrachtung, daß diese Nennungen nur von den drei Lehrstühlen gemacht wurden, die eine „Hohe Betreuungsqualität“ als Anforderung genannt hatten. „Flexible Sprechzeiten“, „Fallstudien“ und „Fertigkeitenvermittlung“ wurden von mindestens einem [...]

Aus den Nennungen der Befragten zu den Anforderungen der „Aktuellen Studierenden“ (Anh. 69 bis 72) ergaben sich 14 Kategorien. Auffallend für die WiSo ist, daß dort nur sehr viel geringer von den Befragten differenziertere Angaben zu den Anforderungen hinsichtlich der Berufsorientierung gemacht wurden: So ergibt eine kumulierte Betrachtung der Kategorien „Berufsfähigkeit“, „Berufsvorbereitung“, „Anwendungsbezug“, „Berufsfertigkeit“ und „Berufsperspektive“ ein Ergebnis von (3/5/10), womit die WiSo in deutlichem Abstand hinter den Benchmarkingpartnern steht. Im Vergleich mit Mannheim ist auffallend, daß dort sehr viel stärker als an der WiSo die Qualität der Lehre betreffende Kategorien wie „Hohe Betreuungsqualität“ (3/6/5), „Prüfungskomfort“ (1/2/1), „Aktualität“ (0/2/1) und „Organisation des Lehrbetriebes“ (0/2/0) angegeben wurden, während an [...]

Mit Hinblick auf ein strategisches Fakultätsmarketing ist somit festzuhalten, daß der Benchmarkingpartner HSG auf weitaus mehr verschiedenen, durch Initiative der Lehrstühle entstandenen „Plattformen“ mit den Unternehmen kommuniziert. Desweiteren fällt auf, daß bei allen drei Fakultäten „Alumni-Kontakte“ (2/1/0) nur in geringem Umfang zum Informationsaustausch mit Unternehmen genutzt werden. An der WiSo werden laut den Befragten ebensowenig „Praxisdiplomarbeiten“ (1/2/0) zum Informationsaustausch mit Unternehmen verwendet. Die sonstigen „Anderen Gruppen“ (Anh. 66 bis 68) „Hochschule als Institution“, „Eigene Mitarbeiter,“ „Potentielle Studierende“, „Ehemalige Studierende“, „Stiftungen und Sponsoren“, Medien“ sowie „Öffentlichkeit“ wurden von den Befragten zum einen nur vereinzelt in Frage 3 genannt, zum anderen wurden nur selten bis nie genauere Angaben zum Austausch mit diesen Interessengruppen gemacht. Frage 5: Welches sind Ihrer Meinung nach deren drei wichtigste Wünsche/Anforderungen und wie gehen Sie derzeit auf diese ein? (Auswertung s. 69 bis 92) [...]

Arbeit zitieren:
Neumann, Mark November 1999: Benchmarking wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten vor dem Hintergrund eines strategischen Fakultätsmarketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Strategisches Marketing, Hochschulmarketing, Marketing, Non-Profit-Marketing

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