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Benchmarking im Versicherungsunternehmen

Benchmarking im Versicherungsunternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Josef Kreiterling
  • Abgabedatum: Januar 1996
  • Umfang: 119 Seiten
  • Dateigröße: 6,0 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0320-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0320-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0320-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kreiterling, Josef Januar 1996: Benchmarking im Versicherungsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Josef Kreiterling

Einleitung:

Die heutige gesamtwirtschaftliche Situation ist durch dynamischer werdende Märkte und sich immer schneller ändernde gesellschaftliche und technische Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Auch die deutsche Versicherungswirtschaft ist von einem Umbruch betroffen, der in dieser Branche in ähnlichem Ausmaß bisher noch nicht zu beobachten war. Die Deregulierung des europäischen Versicherungsmarktes hat einen erleichterten Zutritt für ausländische Anbieter auf dem deutschen Versicherungsmarkt sowie die Änderung der Aufgaben der Versicherungsaufsicht von einer vorbeugenden Kontrolle in eine nachträgliche Missbrauchsaufsicht zur Folge. Nicht zuletzt tragen gestiegene Erwartungen der in den letzten Jahren kritischer gewordenen Kunden ebenfalls dazu bei, dass sich die Assekuranz einem verstärkten Wettbewerbsdruck ausgesetzt sieht.

In der Vergangenheit war die Versicherungswirtschaft durch die Vorgaben der Versicherungsaufsicht geprägt. Üblich war eine homogene Produktpalette mit standardisierten Versicherungsbedingungen und einheitlicher Preiskalkulation. Eine starke strategische Orientierung von Gewinn- und Wachstumszielen der Versicherungsunternehmen am Branchendurchschnitt war die Regel. Lag eine Zielerfüllung etwa in Höhe dieses Durchschnitts, galt dies bereits als ausreichend für einen befriedigenden Unternehmenserfolg. Unternehmensstrategien gemäß dieser „Geleitzugphilosophie“, die sich an dem orientieren, was durchschnittlich oder branchenüblich ist, reichen jedoch im deregulierten Markt nicht mehr für die Erzielung guter Ergebnisse aus. Im Hinblick auf die Erfüllung von Wachstums- und Gewinnzielen ist auch in der Assekuranz verstärkt eine individuelle Positionierung erforderlich.

Gang der Untersuchung:

Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen der vorliegenden Arbeit untersucht, ob die aus der US-amerikanischen Industrie stammende Methode des „Benchmarking“ auch in Versicherungsunternehmen angewendet werden kann und geeignet ist, Verbesserungsprozesse anzustoßen.

Im nachfolgenden zweiten Abschnitt der Arbeit wird zunächst das Benchmarking-Konzept vorgestellt. Nach Klärung einiger Begriffe erfolgt eine Beschreibung der Entstehungsgeschichte des Benchmarking, eine Abgrenzung zu verwandten Konzepten sowie eine Einordnung innerhalb des strategischen Managements. Es werden ferner im Rahmen der Darstellung des Konzepts unterschiedliche Planungsebenen, typische Benchmarking-Objekte und die verschiedenen Benchmarking-Formen vorgestellt. Darüber hinaus werden kurz Grundzüge des Benchmarking-Prozesses skizziert.

Im dritten Teil wird ein Benchmarking-Prozessmodell für Versicherungsunternehmen entwickelt. Es sollen idealtypische Vorgehensweisen für die Durchführung von Benchmarking-Aktivitäten, unter Berücksichtigung assekuranzspezifischer Besonderheiten, dargestellt werden. Insbesondere wird aufgezeigt, welche Unternehmensbereiche für einen Benchmarking-Vergleich geeignet sind. Ferner werden Anwendungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Benchmarking-Formen erläutert sowie deren Grenzen bzw. Vor- und Nachteile herausgearbeitet.

Die wichtigsten Ergebnisse aus einer Befragung von Versicherungsunternehmen zum Thema Benchmarking werden im vierten Abschnitt der Arbeit vorgestellt und interpretiert.

Abschließend erfolgen im fünften Abschnitt Schlussbetrachtung und Ausblicke.

Inhaltsverzeichnis:

Gliederung II
Abkürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VII
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Gang der Arbeit 2
2. Einführung in das Benchmarking - Konzept 3
2.1 Begriffliche Grundlagen 3
2.2 Entstehungsgeschichte des Benchmarking 5
2.3 Abgrenzung zu verwandten Konzepten und Stellung des Benchmarking innerhalb des strategischen Managements 9
2.4 Planungsebenen des Benchmarking 13
2.5 Benchmarking - Objekte 14
2.6 Benchmarking - Formen 15
2.6.1 Internes Benchmarking 15
2.6.2 Wettbewerbsorientiertes Benchmarking 15
2.6.3 Funktionales Benchmarking 16
2.7 Benchmarking - Prozeß 17
3. Entwicklung eines Benchmarking Prozeßmodells für Versicherungsunternehmen 18
3.1 Anforderungen an das Modell 19
3.2 Planung und Organisation 19
3.2.1 Auswahl des Benchmarking - Objekts 19
3.2.1.1 Vorbemerkungen 19
3.2.1.2 Berücksichtigung der Besonderheiten des Versicherungsprodukts 20
3.2.1.3 Versicherungstechnische Verfahren 22
3.2.1.4 Betriebstechnische Verfahren für Vertrags und Schadenbearbeitung 23
3.2.1.5 Vertriebsverfahren 24
3.2.1.6 Produkt- und Prämiengestaltung 25
3.2.1.7 Sonstige Benchmarking - Objekte 26
3.2.2 Zusammenstellung des Benchmarking - Teams 27
3.2.3 Analyse des Benchmarking - Objekts im eigenen Versicherungsunternehmen 29
3.2.4 Auswahl der Benchmarking - Form 31
3.2.4.1 Internes Benchmarking 31
3.2.4.2 Wettbewerbsorientiertes Benchmarking 34
3.2.4.2.1 Offenes Benchmarking 34
3.2.4.2.2 Verdecktes Benchmarking 36
3.2.4.2.3 Rechtliche Restriktionen 40
3.2.4.3 Funktionales Benchmarking 41
3.2.5 Auswahl von Benchmarking - Partnern 44
3.2.5.1 Informationsquellen 44
3.2.5.2 Vorgehensweise bei der Partnerauswahl 48
3.3 Datenbeschaffung 49
3.4 Analyse 51
3.4.1 Quantifizierung der Leistungslücke 51
3.4.2 Ermittlung der Ursachen der Leistungslücke 52
3.5 Umsetzung 53
3.5.1 Bekanntmachung der Ergebnisse 53
3.5.2 Ableitung konkreter Ziele und Erstellung der Aktionspläne 54
3.5.3 Durchführung der Umsetzungsmaßnahmen und Fortschrittskontrolle 55
3.6 Kontrolle und Wiederholung des Benchmarking Prozesses 55
4. Auswertung einer Unternehmensbefragung von Versicherungsunternehmen zum Thema Benchmarking 57
4.1 Zielsetzung 57
4.2 Aufbau der Untersuchung 57
4.3 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse 59
4.3.1 Benchmarking - Definition 59
4.3.2 Werden Benchmarking - Studien durchgeführt? 60
4.3.3 Warum werden keine Benchmarking Studien durchgeführt? 60
4.3.4 Wollen Versicherer, die kein Benchmarking betreiben, in Zukunft derartige Projekte durchführen? 60
4.3.5 Benchmarking - Objekte 61
4.3.6 Benchmarking - Partner 64
4.3.7 Informationsquellen 65
4.3.8 Werden Kennzahlen oder Praktiken verglichen? 66
4.3.9 Stellen sich Versicherer als Benchmarking Partner zur Verfügung? 67
4.3.10 Zusammensetzung der Benchmarking-Teams 68
4.3.11 Schwierigkeiten beim Benchmarking 68
4.3.12 Vorteile von Benchmarking 69
4.3.13 Haben sich die Erwartungen erfüllt? 70
4.3.14 Werden die Benchmarking Aktivitäten ausgeweitet? 71
5. Schlußbetrachtung und Ausblick 71
Anhang VIII
Literaturverzeichnis XXX
Erklärung XXXIX
Lebenslauf XXIX

Arbeit zitieren:
Kreiterling, Josef Januar 1996: Benchmarking im Versicherungsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

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