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Belastung durch berufliche Arbeit

Theoretische Analysen und empirische Befunde

Belastung durch berufliche Arbeit
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Antje-Kathrin Sorge
  • Abgabedatum: Juli 2000
  • Umfang: 139 Seiten
  • Dateigröße: 5,8 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Humboldt-Universität zu Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3249-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3249-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3249-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Sorge, Antje-Kathrin Juli 2000: Belastung durch berufliche Arbeit, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Selbstwirksamkeit, Stress, Stresstheorien, Coping, Stresskonzepte

Magisterarbeit von Antje-Kathrin Sorge

Zusammenfassung:

In der vorliegenden Arbeit soll es um ein Phänomen gehen, dem alle Menschen einer industrialisierten, technisierten und hochentwickelten Gesellschaft zunehmend ausgesetzt sind. Dabei sind nicht nur bestimmte Lebensbereiche oder Altersgruppen betroffen. Vielmehr ist dieses Phänomen überall gegenwärtig: Arbeit, Schule und Ausbildung, Freizeit, Urlaub, Alltag und persönliche Beziehungen. Das Phänomen heißt Stress. Jeder von uns ist damit schon konfrontiert worden. Sowohl in der Alltagssprache als auch in der psychologischen Fachsprache ist Stress zum Modewort avanciert. Dabei herrscht weder in der Wissenschaft noch im Alltag Konsens über die Bedeutung des Wortes Stress.

Grundlage der Arbeit ist daher zunächst, den Begriff zu klären und ihn zu verschiedenen anderen Begriffen wie Belastung, Beanspruchung und Bewältigung abzugrenzen. Die Arbeit soll verdeutlichen, wie Stress entsteht und warum die Entstehung von Stress nicht nur auf Merkmalen der Situation oder der Person beruht, sondern beides aufeinander einwirkt. Speziell soll es um den Stress gehen, der in Arbeitssituationen entsteht. Hierbei ist zu überprüfen, in wie weit die Überlegungen der allgemeinen Psychologie zur Stressforschung in die Ansätze der Arbeitspsychologie integriert wurden. Es soll auch dargestellt werden, ob und wie Menschen in Stresssituationen durch erhöhte Kompetenzerwartung die Situation kontrollieren und durch erhöhte Selbstwirksamkeit steuern können. Im zweiten Teil der Arbeit wird die dargestellte Theorie empirisch überprüft.

Dazu wurde ein Fragebogen entwickelt, der als Instrument zur Befragung von 255 Mitarbeitern der Berliner Senatsverwaltung eingesetzt wurde. Der Fragebogen setzt sich aus verschiedenen Skalen zusammen, mit deren Hilfe arbeitsbezogene Stressoren, die Wahrnehmung von stressrelevanten Situationen, das Bewältigungsverhalten, die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung, die berufliche Belastung insgesamt und psychosomatische Beschwerden erfasst werden sollen. Die Auswertung erfolgt computergestützt. Dabei wird die Häufigkeitsverteilung ermittelt und zusätzlich nach geschlechts- und hierarchiespezifischen Kriterien unterschieden. Es werden Faktorenanalysen vorgenommen und Korrelationen zwischen den einzelnen Skalen berechnet, um eventuelle Zusammenhänge zu verdeutlichen.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 1
Theoretischer Teil 2
1. Definitionen 2
1.1 Stress 2
1.2 Belastung und Beanspruchung 6
1.3 Bewältigung 8
2. Ansätze in der Stressforschung 11
2.1 Reaktionsbezogener Stress 11
2.2 Situationsbezogener Stress 12
2.3 Die relationale Stresskonzeption 13
2.3.1 Primäre Bewertung (primary appraisals) 14
2.3.2 Sekundäre Bewertung (secondary appraisals) 16
2.3.3 Neubewertungen (reappraisals) 17
2.4 Zusammenfassung 18
3. Ansätze in der Arbeitspsychologie 20
3.1 Reaktions- und situationsbezogener Stress 20
3.2 Das kognitiv-transaktionale Stressmodell in der Arbeitspsychologie 21
3.2.1 Das P-E-fit-Modell (Michigan-Konzeption) 22
3.2.2 Stressmodell nach MCGRATH 24
3.2.3 Das Stresskonzept nach ORENDI & ULICH 26
3.3 Konsequenzen 30
4. Selbstwirksamkeit 32
4.1 Allgemeine und situative Selbstwirksamkeit 32
4.2 Dimensionen der Selbstwirksamkeitserwartung 34
4.3 Selbstwirksamkeitsdynamik 34
4.4 Kognitive Vermittlungsprozesse 35
4.5 Auswirkung der Selbstwirksamkeit auf das Stresserleben 36
5. Belastungsfaktor Zeitdruck 38
5.1 Konzeption 38
5.2 Entstehungsanalyse 39
5.3 Auswirkung und Bewältigung 40
5.4 Persönlichkeitsdeterminanten 41
5.5 Zusammenfassung 42
Empirischer Teil 43
6. Konstruktion des Instrumentariums 44
6.1 Stressoren 44
6.1.1 Tätigkeitsbezogene Stressoren 45
6.1.1.1 Konzentration und Zeitdruck 46
6.1.1.2 Unsicherheit und Verantwortung 46
6.1.2 Umgebungsstressoren 47
6.1.3 Soziale und arbeitsinhaltsbezogene Stressoren 47
6.1.3.1 Kommunikation 47
6.1.3.2 Kooperation 48
6.1.3.3 Arbeitskomplexität 48
6.1.3.4 Variabilität 49
6.1.3.5 Handlungsspielraum 49
6.2 Wahrnehmung und Bewertung von stressrelevanten Situationen 49
6.2.1 Herausforderung 50
6.2.2 Bedrohung 50
6.2.3 Verlust 50
6.3 Coping 51
6.3.1 Problemorientiertes, aktives Coping 51
6.3.2 Emotionsorientiertes, vermeidendes Coping 52
6.4 Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung 52
6.5 Berufliche Belastung 54
6.5.1 Arbeitsüberforderung 54
6.5.2 Kontrolliertheitserleben 54
6.5.3 Arbeits(un)zufriedenheit 55
6.6 Psychosomatik 56
7. Rahmenbedingungen zu Belastungen am Arbeitsplatz 58
7.1 Population und Stichproben 58
7.2 Durchführung der Befragung 58
8. Häufigkeitauswertung 63
8.1 Stressoren 65
8.1.1 Tätigkeitsbezogene Stressoren 66
8.1.1.1 Intensität 66
8.1.1.2 Unsicherheit und Verantwortung 68
8.1.2 Umgebungsstressoren 71
8.1.3 Soziale und arbeitsinhaltsbezogene Stressoren 72
8.1.3.1 Kommunikation 72
8.1.3.2 Kooperation 73
8.1.3.3 Handlungsspielraum 74
8.1.3.4 Arbeitskomplexität 76
8.1.3.5 Variabilität 77
8.2 Wahrnehmung und Bewertung von streßrelevanten Situationen 78
8.2.1 Herausforderung 79
8.2.2 Bedrohung 80
8.2.3 Verlust 81
8.3 Coping 82
8.3.1 Problemorientiertes, aktives Coping 82
8.3.2 Emotionsorientiertes, vermeidendes Coping 83
8.3.3 Aktives, gemeinsames Vorgehen 85
8.4 Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung 87
8.5 Berufliche Belastung 90
8.5.1 Arbeitsüberforderung 90
8.5.2 Kontrolliertheitserleben 91
8.5.3 Arbeits(un)zufriedenheit 93
8.6 Psychosomatik 96
8.7 Unterschiede in der Häufigkeitsverteilung 97
8.7.1 Hierarchiespezifische Unterschiede 98
8.7.2 Geschlechtsspezifische Unterschiede 104
9. Korrelationen 109
9.1 Reliabilität der Skalen 109
9.2 Interkorrelationen 110
9.2.1 Korrelationen zwischen tätigkeits-, arbeitsinhaltsbezogenen und sozialen Stressoren 110
9.2.2 Korrelationen zwischen Wahrnehmungskognitionen, allgemeiner Selbstwirksamkeitserwartung und Arbeitszufriedenheit 112
9.2.3 Korrelationen zwischen Wahrnehmungskognitionen, Psychosomatik und tätigkeitsbezogenen Stressoren 114
Zusammenfassung 115
Abbildungsverzeichnis
Literaturverzeichnis

Arbeit zitieren:
Sorge, Antje-Kathrin Juli 2000: Belastung durch berufliche Arbeit, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Selbstwirksamkeit, Stress, Stresstheorien, Coping, Stresskonzepte

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