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Der Beitrag der Übungsfirmen zur Wiedereingliederung von Arbeitslosen mit kaufmännischen Berufen

Der Beitrag der Übungsfirmen zur Wiedereingliederung von Arbeitslosen mit kaufmännischen Berufen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Trappe
  • Abgabedatum: Februar 1995
  • Umfang: 122 Seiten
  • Dateigröße: 4,6 MB
  • Institution / Hochschule: Leibniz Universität Hannover Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1390-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1390-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1390-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Trappe, Andreas Februar 1995: Der Beitrag der Übungsfirmen zur Wiedereingliederung von Arbeitslosen mit kaufmännischen Berufen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Andreas Trappe

Einleitung:

In Deutschland sind zur Zeit 3,5 Mio. Menschen arbeitslos. Im Gegensatz zu früher sind nicht mehr in erster Linie die Ungelernten ohne Beschäftigung. Heute trifft Arbeitslosigkeit jeden, vom Ungelernten bis zum Akademiker. Das Profil der Arbeitslosigkeit zeigt, daß Angestellte in gehobener Tätigkeit an zweiter Stelle stehen.

Berücksichtigt man das Alter, stehen die Arbeitnehmer zwischen 25 und 45 Jahren an der Spitze. Eine Bestätigung, daß die Ausbildung keine Garantie mehr für einen Arbeitsplatz ist, verdeutlicht die Tatsache, daß die Mehrzahl der Arbeitslosen eine abgeschlossene Berufsausbildung hat.

Eine immer stärker angewandte Maßnahme ist die Umschulung in einer Übungsfirma. Gerade in kaufmännischen Berufen ist der Wandel durch die Elektronische Datenverarbeitung (EDV) gravierend.

Gang der Untersuchung:

Zuerst wird ein Überblick gegeben, was unter einer Übungsfirma zu verstehen ist. Da die Übungsfirma Geschäftsbeziehungen benötigt, um realitätsnah arbeiten zu können, wird die Entstehung der Übungsfirmen und die Entwicklung des Übungsfirmenringes skizziert.

Übungsfirmen erfüllen verschiedene Funktionen. Im dritten Kapitel werden - die Ergänzung zur Ausbildung, - die Übungsfirmen zur Rehabilitation Behinderter und - die Übungsfirmen als Umschulungsmaßnahme vorgestellt. Hierbei fließen schon die Arbeitsweisen und Lernziele mit ein, die allgemeine und spezielle Gültigkeit haben.

Der Simulation kommt bei der Ausbildung in einer Übungsfirma eine entscheidende Bedeutung zu. Die Grundlagen, Begriffserklärung und Möglichkeiten erfolgen im vierten Kapitel des ersten Abschnitts.

Der zweite Abschnitt geht vertiefend auf die Arbeitslosigkeit ein. Grundlagen der Definition der Arbeitslosigkeit und Tarifautonomie sowie der Arbeitslosenversicherung werden behandelt.

Das erste Kapitel des zweiten Abschnitts zeigt die Bedeutung der Arbeit für die Identität eines Menschen auf. Daraus ergibt sich automatisch die Aufgabe der Übungsfirma, über fachliche Qualifikationen hinaus soziale Qualifikationen zu vermitteln.

Die Arbeit als Mitschöpfung zu betrachten, gilt es im zweiten Kapitel von Abschnitt II. Das Überdenken der menschlichen Arbeit scheint unumgänglich. Jede Arbeit hat ihre Anerkennung verdient. Arbeit und Lebensunterhalt sollen entkoppelt werden.

Arbeitslosigkeit und Umschulung (Kapitel II.3) behandelt die Entstehung der Ziele der Übungsfümenarbeit; die Ursache der Arbeitslosigkeit in kaufmännischen Berufen, die daraus entstehenden Konsequenzen für den Unterrichtsverlauf und die psychosoziale Bedeutung der Berufsarbeit.

Im Abschnitt II, Kapitel 4 (Umschulung/Weiterbildung in einer Übungsfirma) werden die materielle Ausstattung, die allgemeinen Ziele aller Übungsfirmen, politische Stellungnahmen, Ziele des handlungsorientierten Lernens und der Berufsbegriff behandelt.

Im letzten Kapitel des zweiten Abschnitts (Kapitel II.5): 'Befragung der Teilnehmer einer Übungsfirma" wird durch repräsentative Auswertungen der Befragung von Teilnehmern dreier Übungsfirmen versucht, die Anforderungen an die Übungsfirmen und Dozenten herauszufinden. Gleichzeitig wird die Befragung kritisch betrachtet.

Der dritte Abschnitt dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Didaktischen Konzeption. Hier wird der Didaktik-Begriff, Menschenbilder, Bedeutung des Handelns und der sozialpädagogischen Betreuung erarbeitet.

Im ersten Kapitel dieses Abschnitts wird gezeigt, wie wichtig das selbständige Arbeiten in der gesamten Erwachsenenbildung ist und mit den Übungsfirmenzielen zusammenhängt. Als Beispiel dient eine Unterrichtseinheit in einer Übungsfirma.

Im zweiten Kapitel des dritten Abschnitts wird das Handlungsorientierte Lernen erklärt und der Bezug zu beruflichem und alltäglichem Lernen dargestellt.

Die Bewältigung der eigenen Situation ist im Kapitel 11.3 unter Berücksichtigung der Verflochtenheit von sozialem und fachlichem Lernen erörtert und die sich daraus ergebende Bedeutung der Übungsfirmen abgeleitet.

Die wissenschaftliche Begleitung des Lernbüros/der Übungsfirma (Abschnitt 4) ergründet die Zusammenhänge von Denken, Sprache, Handeln sowie der Gedächtnisstruktur und der Entwicklung des Menschen und seiner Aufgaben.

Im Ausblick (Kapitel V.1) wird für die bestehenden Übungsfirmen die Perspektive erläutert.

Im zweiten Teil des Abschnitts V.2: "Die Aufgaben der Übungsfirmen in der Zukunft" wird die Perspektive der Übungsfirmen nicht nur für Arbeitslose, sondern auch als Fortbildung für Unterrichtende, Ausbilder, Praxisbezug für Studierende und weitere Anwendungsbereiche diskutiert.

Abschließend werden die Möglichkeiten der Übungsfirmen zusammenfassend und stichwortartig vergegenwärtigt.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort (zu dieser Arbeit) 1
I. Übungsfirmen 4
I.1 Was ist eine Übungsfirma? 4
I.2 Die Entstehung der Übungsfinnen und die Entwicklung des Übungsfirmenrings 5
I.3 Bedeutung verschiedener Übungsfirmen 11
I.3.1 z.B.: Ergänzung zur Ausbildung 11
I.3.2 z.B.: Reha 16
I.3.3 z.B.: Umschulung 20
I.4. Die Simulation in kaufmännischen Berufen 25
II. Die Arbeitslosigkeit 35
II.1 Die Bedeutung des Berufes für die Identität eines Menschen 38
II.2. Arbeit als Mitschöpfung 43
II.3. Arbeitslosigkeit und Umschulung 46
II.4. Umschulung /Weiterbildung in einer Übungsfirma 51
II.5. Befragung der Teilnehmer einer Übungsfama 58
III. Die didaktische Konzeption 63
III.1. Selbständiges Arbeiten 66
III.2. Handlungsorientiertes Lernen
III.3. Die eigene Situation bewältigen (Arbeitslosigkeit)
IV. Die wissenschaftliche Begleitung des Lernbüros / der Übungsfirma 85
V.1. Ausblick 95
V.2. Aufgaben der Übungsfirmen in der Zukunft 99
VI. Literaturverzeichnis 105
Quellenverzeichnis 108
VII. Anlage 1: Fragebogen zu 11.5 114
Anlage 2: Versicherung 116

Arbeit zitieren:
Trappe, Andreas Februar 1995: Der Beitrag der Übungsfirmen zur Wiedereingliederung von Arbeitslosen mit kaufmännischen Berufen, Hamburg: Diplomica Verlag

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