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Behinderte Menschen zwischen Anerkennung und Missachtung

Behinderte Menschen zwischen Anerkennung und Missachtung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sandro Ferdani
  • Abgabedatum: Dezember 2010
  • Umfang: 87 Seiten
  • Dateigröße: 509,0 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Deutschland
  • Bibliografie: ca. 97
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-1462-2
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ferdani, Sandro Dezember 2010: Behinderte Menschen zwischen Anerkennung und Missachtung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Behinderung, Anerkennung, Geistigbehindertenpädagogik, Honneth, Soziale Arbeit

Diplomarbeit von Sandro Ferdani

Einleitung:

Die hier vorgelegte Arbeit nimmt ihren Ausgangspunkt in der persönlich wahrgenommen Lebenssituation von Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung. Sie basiert auf Erfahrungen einer nunmehr zehnjährigen Tätigkeit innerhalb der institutionalisierten Behindertenhilfe, die zum Entschluss geführt haben, diese einer grundsätzlichen Reflexion zu unterziehen.

Trotz der immensen sozialpolitischen und berufständischen Entwicklungsdynamik der letzten Jahre entstand der Eindruck, dass damit kein elementarer Wandlungsprozess in der Wahrnehmung und Anerkennung von Menschen mit einer Behinderung verbunden war, sondern vielmehr ein gesellschaftlicher Transformationsprozess nachgeholt und praktiziert wurde, welcher unter dem Begriff der Individualisierung subsumiert werden könnte. Diese Einschätzung wurde zudem verstärkt, als in Folge des Kostendrucks der öffentlichen Haushalte bzw. kommunalen Leistungsträger, unter Berufung auf fachliche Leitprinzipien (z.B. Selbstbestimmung), immer neuere Finanzierungsmodelle erprobt wurden, die auch mit den Stichwörtern Entprofessionalisierung bzw. Hilfemix und Wirkungsorientierung bzw. Kostenreduktion beschreibbar wären.

Das Recht auf Freiheit wird zur Pflicht der Eigenverantwortung, woraus nicht selten das scheinbar ambivalente Verlangen nach Schutz und Halt – ein menschliches Grundbedürfnis – erwächst. Ein Mehr an persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung war und ist mit der Auflösung traditioneller Vorgaben und Sicherheiten verbunden, und führt zwangsläufig zu einer höheren Anforderung an die Entscheidungsfähigkeit des Einzelnen, die nicht zuletzt auch erlernt und erfahrbar gemacht werden muss.

Darauf basierend, dass ‘gesellschaftliche Entwicklungen (…) ihre Entsprechung in der individuellen Biographie’ haben, wollen wir die folgende Hypothese I formulieren:

Die Identität von Menschen (mit einer Behinderung) konstruiert sich anhand des sozialen Anforderungsprofils an eine Normalbiographie bzw. der Identitätsbildungsprozess spiegelt die kulturell geprägten Systemmechanismen einer Gesellschaft wider.

Grundlage bietet der soziale Konstruktivismus und die damit einhergehende Vorstellung, dass Normalität und Behinderung (oder Abweichung) auf gesellschaftlichen Vorgaben und Zuschreibungen beruhen und keine allgemeine und objektive Realität darstellen, ein Ansatz, den vor allem auch die Disability Studies aufzugreifen versuchen.

Unter systemtheoretischen Gesichtspunkten ‘konstruieren [wir] ein Erklärungsgefüge und bringen so Ordnung und Sinn in die Welt unseres Erlebens’. Damit könnte das Phänomen Mensch mit einer Behinderung möglicherweise als Ergebnis einer wahrgenommenen Differenz von Eigenschaften, Verhaltensweisen, Fähigkeiten oder Kompetenzen einer Person beschrieben werden, deren objektiver Referenzpunkt den gesellschaftlich und kulturell definierten Normalzustand darstellt. Dabei schafft ‘die Gesellschaft (…) die Mittel zur Kategorisierung von Personen und den kompletten Satz von Attributen, die man für die Mitglieder jeder dieser Kategorien als gewöhnlich und natürlich empfindet’.

Ein so gezeichneter Vorgang ist jedoch kein spezifischer (hier ein auf Menschen mit einer Behinderung bezogener), sondern ein in vielfältiger Weise auf Situationen und Personenmerkmale (z.B. Arme, Migranten, Arbeitslose, etc.) anwendbarer.

Dies wiederum könnte ein Hinweis darauf sein, dass innerhalb der konkreten Interaktionen von Menschen generalisierbare Erklärungs- und Bewertungsmuster präsent sind, die einen starken Einfluss auf die Biographie von Personen besitzen.

Das Kapitel 2 soll sich den Prozessen der Definition und des Umgangs mit dem Konstrukt Behinderung widmen. Ausgehend von der (historischen) Reflexion sich wandelnder Menschenbilder und gesellschaftlicher Reaktionsmuster soll die grundsätzliche Korrelation zwischen Individuum und Gesellschaft verdeutlicht werden, die es in der Folge durch die Auseinandersetzung mit den Ideen der Integration, Inklusion und des Wohlfahrtstaates weiter zu qualifizieren gilt. Ziel ist die Entdeckung wirksamer Faktoren, anhand derer sich der menschliche Identitätsbildungsprozess rekonstruieren und beschreiben lässt. Die daraus gewonnen Erkenntnisse werden anschließend in einen theoretischen Kontext gestellt und anhand des normativen Modells der Anerkennung von A. HONNETH reflektiert, woraus sich die Hypothese II ergibt:

Mit Hilfe der Anerkennungstheorie von A. HONNETH können interpersonale Mechanismen transparent gemacht werden, die Einfluss auf die menschliche Biographie besitzen. Im Fall von Menschen mit Handicaps können dadurch insbesondere Behinderungs- bzw. Missachtungsfaktoren abgeleitet werden.

Um dies zu belegen, nimmt das Kapitel 3 seinen Ausgangspunkt im grundsätzlichen Zusammenhang zwischen der Identität des Menschen und der Notwendigkeit von anerkennenden, sozialen Reaktionen. In der anschließenden Diskussion um die Annerkennungstheorie von A. HONNETH und unter Zuhilfenahme der Formen der Liebe, des Rechts und der Solidarität werden Rahmenbedingungen aufgezeigt, die zu einer gelungenen und selbstbewussten Balance von sozialer Eingebundenheit und Individualität führen bzw. ein Scheitern bedingen können.

Einschränkend muss erwähnt werden, dass hier nur ansatzweise das theoretische Gedankengebäude reflektiert und kritisch hinterfragt werden kann. Eine vertiefte Diskussion müsste einer weiterführenden Arbeit vorbehalten bleiben.

Insgesamt wird deutlich, dass es sich bei der Anerkennungstheorie um einen (anthropologischen) Ansatz handelt, der sehr wohl auch die Bedürfnisse und den Lebenskontext von Menschen mit Behinderung zu erfassen vermag.

Damit stellt sich die Frage, welchen Beitrag und Erkenntnisgewinn behindertenpädagogische Leitideen und Prinzipien leisten, insbesondere wenn man sich deren mittlerweile inflationären Gebrauch vergegenwärtigt. Aus diesem Grund wollen wir die Hypothese III aufstellen:

Die Diskussionen um Leitprinzipien innerhalb der Behindertenpädagogik erfassen nur teilweise die Lebenssituation der Menschen, da sie die vorliegende Multidimen-sionalität (Vorhandensein von Dualismen), Multiperspektivität (Vorhandensein unterschiedlicher Betrachtungsebenen) und Subjektivität verkennen.

Nachdem bereits herausgearbeitet wurde, dass es eines differenzierten und qualifizierten Zugangs bedarf, welcher sowohl die Lebenswelt als auch die Lebenslage eines Menschen mit einer Behinderung zu erfassen vermag, sollen die bisher gewonnenen Ergebnisse in Kapitel 4 aufgegriffen und vertieft werden. In der Reflexion fachlicher Prinzipien und Ziele werden Ansatzpunkte des professionellen Handelns identifiziert und durch den Abgleich mit den Dimensionen der Anerkennungstheorie in einen übergreifenden Bezugsrahmen gestellt.

Beeinflusst durch die Systemtheorie wird damit auch ein ‘Denken in Strukturen und Situationen statt in Personen, [ein] Denken in Dynamiken und Verläufen statt in Zuständen, [ein] Denken in Konflikten, in Gegenwehr und Eigenaktivität statt in passiven Ausgeliefertsein (…), [ein] Denken in (vorenthaltenen) Beteiligungen und Ressourcen statt in (kumulierten) Defiziten, [ein] Nachdenken und Forschen über die verschiedenen Ausschließer (…) statt über die Ausgeschlossenen [möglich]’.

In der Folge wird ein eigenes Modell entworfen, welches die Lebenssituation als abhängig von verschiedenen individuellen und sozialen Faktoren und Mechanismen begreift und somit ‘subjekttheoretisch nach dem Selbst des Individuums, seinen Bedürfnissen für die Integrität und Anerkennung, (…) sowie gesellschaftstheoretisch nach den gesellschaftlichen Voraussetzungen jenes Bedürfnis befriedigen zu können’ fragt.

Durch die Anwendung dieses Reflexionsrasters wird die Komplexität innerhalb der jeweiligen Lebenskontexte sichtbar gemacht, ohne abschließend determinierend zu wirken.

Dies ergibt sich auch aus der Annahme, dass es keinen objektivierbaren Ideal- oder Zielzustand menschlichen Lebens gibt, auf den die Soziale Arbeit hinführt. Daraus leitet sich ein höchst subjektiver Unterstützungsprozess ab, der gleichermaßen für alle Menschen Gültigkeit besitzt (Hypothese IV).

Transferiert auf den fachspezifischen Diskurs würde dies ‘das [sich] Einlassen auf die eigensinnigen Erfahrungen der AdressatInnen’ bedeuten, da individuelle Unterstützung und deren Erwünschtheit bzw. Wirkung von der subjektiven Bewertung abhängt und somit niemals normiert und verallgemeinert werden darf.

Soziale Arbeit leistet damit einen Beitrag zur (Wieder-)Erlangung eines befriedigenden Subjektstatus und zur Minimierung gesellschaftlicher Risiken und Einschränkungen in der Ausgestaltung der eigenen Lebensbiographie. Dies erfordert zudem eine Haltung der kritischen Selbstreflexion, die das eigene Handeln im Kontext systemstabilisierender und hemmender Faktoren begreift. Das Kapitel 5 wird diese Impulse aufgreifen und in einen Handlungsvorschlag überführen.

Insgesamt wird mit der Adaption der Anerkennungstheorie in den behindertenpädagogischen Diskurs das Ziel verfolgt, eine ethische Orientierungshilfe für das professionelle Handeln zu schaffen, die es ermöglicht, Einzelfragen und -situationen von Menschen innerhalb eines gesamtgesellschaftlichen Prozesses begreifbar zu machen. Hierzu kann diese Arbeit nur einen ersten Impuls liefern, da, wie bereits angedeutet, an verschiedenen Stellen eine vertiefte Auseinandersetzung und empirische Überprüfung notwendig wäre.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 3
2. Lebenssituation von Menschen (mit einer Behinderung) 7
2.1 (Kultur-)Historischer Rückblick 7
2.2 Integration und Desintegration 14
2.3 Inklusion und Exklusion 17
2.4 Wohlfahrtsstaat 20
2.5 Zusammenfassung 23
3. Anerkennung als Substanz des Menschen 25
3.1 Anerkennungstheoretischer Zugang 25
3.2 Korrelationen zwischen Anerkennung und Identität 27
3.3 Anerkennungskonzeption von A. HONNETH 29
3.4 Kritische Würdigung 34
3.5 Zusammenfassung 37
4. Fachwissenschaftliche Adaption 39
4.1 Aktuelle fachliche Prinzipien und Ziele 39
4.2 Reflexion unter anerkennungstheoretischen Gesichtspunkten 46
4.3 Entwicklung eines eigenen Reflexionsmodells 48
4.4 Ableitungen und Erkenntnisgewinn 54
4.5 Zusammenfassung 56
5. Handlungsleitende Perspektiven 58
5.1 Soziale Arbeit in der (modernen) Gesellschaft 58
5.2 Anerkennung – als Fundamentum 60
5.3 Orientierungspunkte des professionellen Handelns 62
5.4 Zusammenfassung 66
6. Gesamtbetrachtung 69
7. Literatur 76

Textprobe:

Kapitel 3.2, Korrelationen zwischen Anerkennung und Identität:

Der Mensch als soziales Wesen ist in seiner Evolution auf Interaktion und Kommunikation hin angelegt. Er bedarf der kontinuierlichen Reflexion im Sinne äußerer Wahrnehmungen, Bewertungen, Zuschreibungen und Handlungserwartungen, um diese wiederum für das eigene Selbst und die daraus erwachsenen Anforderungen interpretieren zu können. In diesem Prozess fließen sowohl individuelle, eigene und spontane Anteile, als auch gesellschaftliche Bestimmungen und Vorhaben zusammen. Das Bewusstsein um das Selbst entsteht als kommunikativer Prozess und ist somit nie ein a priori Vorgegebenes. HABERMAS beschreibt dies wie folgt: ‘[es] bildet sich vielmehr über die symbolisch vermittelte Beziehung zu einem Interaktionspartner auf dem Weg von Außen nach Innen. Insofern besitzt es einen intersubjektiven Kern’.

Es wäre jedoch einseitig konnotiert, die individuelle Biographie bzw. deren Konstruktion als reinen gesellschaftlichen bzw. lebensgeschichtlichen Adaptionsprozess zu bezeichnen, innerhalb dessen sich der Mensch zunehmend verschiedene Erwartungen und Anforderungen aneignet (oder dies zumindest versucht). Vielmehr ist es ein ‘doppelter Prozess der Interiorisierung der Exteriorität und der Exteriorisierung der Interiorität’. Es entsteht ein wechselseitiger Vorgang, in dem auch das Subjekt Einfluss auf vorhandene Gegebenheiten (institutionalisierte Symbole) nimmt und gesellschaftliche Veränderungsprozesse initiiert. Damit ist das Problem des Strebens des Individuums nach Selbstbestimmung unter gleichzeitig repressiven, gesellschaftlichen Determinanten ein für den Identitätsbildungsprozess konstitutives. Dies bedeutet, dass sich die persönliche Identität im Wechselspiel zwischen dem Erleben der Einzigartigkeit (und deren soziale Anerkennung) und der Anpassung bzw. individuelle Anerkennung von kollektiven Merkmalen der Gemeinschaft herausbildet. Damit wird ein Prozess beschrieben, ‘in dem sich ein Subjekt positiv – akzeptierend, gutheißend – auf andere bezieht und in seinem Agieren von jenen wiederum – in wertschätzender Weise – als Individuum bestätigt wird’.

Die Identität bildet somit den Versuch des Menschen ab, die eigenen Persönlichkeitsanteile in reflexiver Weise innerhalb standardisierter gesellschaftlicher Vorgabemuster zu bewahren. Damit ist das Erleben von Autonomie zwangsläufig mit der Erfahrung von Heteronomie verbunden. Fremdbestimmung, Unterdrückung, Entrechtung oder Deprivation gehören somit zur bewussten Erlebenswelt des Menschen.

Gelingt dieser individuelle Balanceakt, so kann der Vorgang als gelungen betrachtet werden. Eine einseitige Fixierung auf bestimmte Merkmalsaspekte (individuell oder sozial) dagegen führt unwillkürlich zur Verkümmerung der anderen Seite.

Exemplarisch lässt sich dies an der Situation von hospitalisierten Menschen mit einer Behinderung darstellen. Insbesondere die Auswirkungen von totalen Institutionen bzw. Orten der Fremdbestimmung auf die darin lebenden Menschen, und die damit verbundene Unterdrückung jedweder Individualität durch Normierung und Standardisierung, sind ausführlich erforscht und dargelegt worden.

Wie bereits erläutert, wollen wir der Subjektivität einen besonderen Stellenwert beimessen und damit neben der sogenannten objektiven Erlebniswelt auch dem persönlichen Empfinden Raum geben. Denn ‘wann [und durch was/wen sich] ein Mensch sich in seiner personalen Identität missachtet oder anerkannt fühlt, hängt stark von der Interpretation und dem Erleben der Betroffenen ab’. Damit wird deutlich, dass im Rahmen des Wahrnehmungsprozesses individuelle Bewertungsfaktoren für die Situationsbeschreibung relevant werden, die nur von der jeweiligen Person und dem spezifischen Kontext aus gedeutet werden können.

Folgt man nun der These, dass ‘die menschlichen Subjekte ihre Identität der Erfahrung einer intersubjektiven Anerkennung verdanken’, so wäre einerseits nach den relevanten Kontexten für die Anerkennung und anderseits nach deren individuelle Interpretationsmuster zu fragen. Denn erst wenn die objektiv vorherrschenden Bedingungen und Möglichkeiten auch subjektiv als relevant (positiv/negativ) empfunden werden, kann von Anerkennung oder Missachtung gesprochen werden.

Doch auch an dieser Stelle ist Vorsicht geboten, da eine Überbewertung subjektiver Faktoren einen Blick auf scheinbar strukturelle Missstände verschleiern könnte. Als ein Beispiel könnten hierfür die regelmäßig hohen Zufriedenheitswerte in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe angeführt werden.

Die persönliche Entscheidung resultiert oft aus der Einordnung und Verarbeitung des sozial Erfahrenen. Bleibt der Erfahrungshintergrund unhinterfragt oder bestehen keine Alternativen des Vergleichs, so bildet sich ein verzerrtes Bild der Realität ab. Unabdingbar erscheinen deshalb die soziale Interaktion und Kommunikation des Menschen bzw. die daraus resultierenden gesellschaftlichen Teilhabe- und Vergleichsmöglichkeiten.

Arbeit zitieren:
Ferdani, Sandro Dezember 2010: Behinderte Menschen zwischen Anerkennung und Missachtung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Behinderung, Anerkennung, Geistigbehindertenpädagogik, Honneth, Soziale Arbeit

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