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Die Behandlung von Finanzinnovationen im Jahresabschluß

Am Beispiel von Financial Futures und Swaps

Die Behandlung von Finanzinnovationen im Jahresabschluß
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sören Prahl, Constanze Kranz
  • Abgabedatum: April 1997
  • Umfang: 219 Seiten
  • Dateigröße: 12,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3822-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3822-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3822-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Sören Prahl, Constanze Kranz April 1997: Die Behandlung von Finanzinnovationen im Jahresabschluß, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Sören Prahl, Constanze Kranz

Einleitung:

Die Bearbeitung des Themas und die Klärung der aufgeworfenen Probleme machen es notwendig, zunächst die Wirkungsweise der Finanzinstrumente zu beschreiben. Ebenso werden die für die Bilanzierung schwebender Geschäfte relevanten handelsrechtlichen Bestimmungen betrachtet. Dem Einzelbewertungsprinzip wird dabei besonderes Augenmerk gewidmet. Im Hinblick auf eine mögliche Bildung von Bewertungseinheiten müssen die dafür nötigen Kriterien aufgezeigt werden. Anschließend wird die Eignung verschiedener Sicherungsstrategien für die kompensatorische Betrachtungsweise analysiert, denn sie stellt die Grundlage für die bilanzielle Behandlung von Finanzinnovationen dar.

Die Bilanzierung und Bewertung von derivativen Finanzinstrumentenwird anhand konkreter Beispiele für Financial Futures und Swaps demonstriert. Besondere Bearbeitungsfelder sind der spezielle Bilanzausweis von spekulativen und sichernden Geschäften sowie ihre Auswirkungen in der GuV am Bilanzstichtag und bei ihrer Auflösung. Im Zusammenhang mit Swaps soll dabei Problematik unterschiedlicher Bewertungsmethoden diskutiert werden. Da schwebende Geschäfte grundsätzlich nicht in der Bilanz erscheinen, ist es ferner notwendig die gesetzlichen Erfordernisse für die Offenlegung der entstehenden Risiken im Rahmen der Anhang- und Lageberichterstattung zu untersuchen. Ergänzt werden diese Ausführungen durch die Betrachtung freiwilliger Zusatzangaben, wie sie im Bereich der Banken üblich sind. Abschließend soll der Blick auch auf internationale Entwicklungen in Bezug auf die Bilanzierung und Bewertung von Finanzderivaten gerichtet werden. Dabei stehen insbesondere die US-amerikanischen Regelungen im Vordergrund. Im Resümee soll auf den aktuellen Stand der Diskussion und auf zukünftige Entwicklungstendenzen eingegangen werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
2. GRUNDLAGEN ZU FUT0RES UND SWAPS 7
2.1 VORBEMERKUNGEN 7
2.2 HANDELSFORMEN FÜR FINANZDERIVATE 7
2.3 MOTIVE FÜR DIE NUTZUNG DERIVATER FINANZINSTRUMENTE 9
2.4 QUALIFIZIERUNG DER BESTEHENDEN MARKTRISIKEN 11
2.5 VORTEILE UND RISIKEN VON FINANZDERIVATEN 16
2.6 FINANCIAL SWAPS l7
2.6.1 Definition 7
2.6.2 Zinsswap 19
2.6.3 Währungsswaps 21
2.6.4 Kombinierter Zins-/Währungsswap und weitere Swapformen 23
2.6.5 Rechtliche Einordnungvon Swaps 24
2.6.6 Die Bewertung von Swaps 25
2.6.7 Die Beendigung von Swaps 26
2.7 FINANCIAL FUTURES 27
2.7.1 Definition 27
2.7.2 Das Futuregeschäft 28
2.7.3 Rechtliche Einordnung von Futurekontrasten 29
2.7.4 Motivation für die Nutzung von Futures 31
3. GRUNDLAGEN DER BILANZIIERUNG UND FRAGEN DER BEWERTUNG VON FINANZMOVATIONEN 33
3.1 GRUNDLEGENDE VORSCHRIFTEN UND ZWECK DES JAHRESABSCHLUSSES 33
3.2 ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNG 34
3.3 GRUNDSÄTZE ORDNUNGSGEMÄßER BUCHFÜHRUNG, IHRE RELEVANZ FÜR FINANZMOTIVATIONEN UND BRANCHENÜBERGREIFENDE BEDEUTUNG 35
3.4 GRUNDSATZ DER VORSICHT 39
3.5 REALISATIONSPRINZIP 40
3.65 IMPARITÄTSPRINZIP 42
3.6.1 Niederwertprinzip 43
3.6.2 Erfassung drohender Verluste 44
3.6.3 Einordnung derivativer Finanzgeschäfte als schwebende Geschäfte 45
3.6.3.1 Schwebende Geschäfte 45
3.6.3.2 Bilanzielle Behandlung schwebender Geschäfte 46
3.6.3.3 Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 46
3.6.3.4 Ermittlung und Höhe einer Drohverlustrückstellung 48
3.7 EINZELBEWERTUNG 49
3.7.1 Ziel und Zweck des Einzelbewertungsgrundsatzes 49
3.7.2 Auslegungsformen des Einzelbewertungsgrundsatzes 51
3.7.2.1 Das Problem der Einzelbewertung 51
3.7.2.2 Die strenge Einzelbewertung 52
3.7.2.3 Die strenge Einzelbewertung mit Ausnahmeregelung 54
3.7.2.4 Die milde Einzelbewertung 56
3.7.2.5 Wahlrecht oder Pflicht einer kompensatorischen Bewertung? 57
3.7.3 Kriterien für die Bildung von Bewertungseinheiten 60
3.7.3.1 Bestehen eines Zins-, Währungs- oder sonstigen Preisrisikos 61
3.7.3.2 Herstellung eines wirtschaftlichen Zusammenhangs zwischen Grund- und Sicherungsgeschäften 62
3.7.3.3 Hinreichende Konkretisierung der Gewinnchancen 63
3.7.3.4 Homogene Beeinflussung von Gewinnchance und Verlustrisiko 64
3.7.3.5 Negative Korrelation 66
3.7.3.6 Vollständige Kompensation 68
3.7.3.7 Relativierung durch Restrisiken 69
3.8 BILDUNG VON BEWERTUNGSEINHEITEN BEI SICHERUNGSGESCHÄFTEN 70
3.8.1 Micro-Hedge 70
3.8.1.1 Micro-Hedge als Bewertungseinheit 70
3.8.1.2 Abgrenzung von Micro-Hedges 70
3.8.1.3 Kriterien für den imperfekten Micro-Hedge 72
3.8.1.4 Bilanzierung von Micro-Hedges 74
3.8.2 Macro-Hedge 77
3.8.3 Portfolio-Hedge 80
3.8.3.1 Zielsetzung der Portfoliobildung 80
3.8.3.2 Bildung und Zusammensetzung eines Portfolios 82
3.8.3.3 Bewertung von Portfolios 85
3.8.4 Antizipatives Hedging 87
3.8.5 Abwicklung der Bewertungseinheit in den Folgejahren 88
4. BILANZIERUNG UND BEWERTUNG VON FINANCIAL FUTURES UND SWAPS 91
4.1 DIE BEHANDLUNG VON FINANCIAL FUTURES IM JAHRESABSCHLUß 91
4.1.1 Vorbemerkungen 91
4.1.2 Bilanzielle Auswirkungen von Futurekontrakten mit spekulativem Charakter 91
4.1.2.1 Bilanzielle Behandlung der Initial Margin 91
4.1.2.2 Bilanzielle Behandlung der Variation Margin 94
4.1.2.3 Glattstellung oder Fälligkeit des Kontraktes 100
4.1.3 Bilanzielle Auswirkungen von Futurekontrakten mit risikokompensierenden Charakter 104
4.1.3.1 Allgemeines 104
4.1.3.2 Ausweis und Bewertung am Bilanzstichtag 104
4.1.3.3 Glattstellung des Kontraktes 106
4.1.4 Beispiel für die Buchungen bei Kauf eines Futures 111
4.2 DIE BEHANDLUNG VON SWAPS IM JAHRESABSCHLUß 117
4.2.1 Vorbemerkungen 117
4.2.2 Bilanzierung und Bewertung bei Einzelbetrachtung 118
4.2.2.1 Gegenstand der Einzelbetrachtung 118
4.2.2.2 Zinsswap 120
4.2.2.2.1 Abgrenzung, Bilanz- und GuV-Ausweis der Zinsen 120
4.2.2.2.2 Bewertung von Zinsswaps 122
4.2.2.2.3 Beispiel für die Bilanzierung eines Zinsswaps 131
4.2.2.3 Währungsswap 136
4.2.2.3.1 Anfangs- und Schlußtransaktion 136
4.2.2.3.2 Bewertung von Währungsswaps 138
4.2.2.4 Vorzeitige Beendigung eines Swapvertrages 141
4.2.3 Bilanzierung und Bewertung bei kompensatorischer Betrachtung 143
4.2.3.1 Voraussetzungen einer kompensatorischen Betrachtung bei Swaps 143
4.2.3.2 Zinsswap 145
4.2.3.2.1 Micro-Hedge 145
4.2.3.2.2 Bewertung von Micro-Hedges 147
4.2.3.2.3 Macro-Hedges 149
4.2.3.2.4 Portfolio-Hedges 150
4.2.3.3 Währungsswap 151
4.3 BERICHTERSTATTUNG IM ANHANG 152
4.3.1 Vorbemerkungen 152
4.3.2 Pflichtangaben 153
4.3.2.1 Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 154
4.3.2.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen 155
4.3.3 Pflichtangaben für Kreditinstitute 156
4.3.4 Freiwillige Angaben 157
4.3.5 Derzeitige Praxis der Berichterstattung 161
5. METHODEN DES HEDGE-ACCOUNTING UND DAS BEDGE-ACCOUNTING IN DEN USA 163
5.1 INTERNATIONALE METHODEN DES HEDGE-ACCOUNTING UND IHRE ANWENDUNGSPROBLEME IN DEUTSCHLAND 163
5.1.1 Mark-to-Market-Methode 163
5.1.2 Deferral-Methode 166
5.1.3 Alternative Methoden 166
5.2 BILANZIERUNG UND BEWERTUNG VON FINANZDERIVATEN IN DEN USA 169
5.2.1 Allgemeine Vorschriften 169
5.2.2 Bilanzierung von Future Hedges 172
5.2.3 Bilanzierung von Swap Hedges 174
5.2.4 Publizitätspflichten für derivative Finanzinstrumente 175
5.2.5 Ausblick 179
6. RESÜMEE 180

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Sören Prahl, Constanze Kranz April 1997: Die Behandlung von Finanzinnovationen im Jahresabschluß, Hamburg: Diplomica Verlag

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