Die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 10-jährige Kinder
- Art: Magisterarbeit
- Autor: Carmen Heubuch
- Abgabedatum: Oktober 2005
- Umfang: 315 Seiten
- Dateigröße: 2,1 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9400-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9400-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9400-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Heubuch, Carmen Oktober 2005: Die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 10-jährige Kinder, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Qualitative Studie, Mediennutzung, Zeitschriftennutzung, Motive, Gratifikationen
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Magisterarbeit von Carmen Heubuch
Einleitung:
Zeitschriften und Kinder - ein Thema, das in der Forschung nur wenig Beachtung findet. Was die Zeitschrift leisten kann, zum Beispiel den Kindern ein Fenster zur Welt zu öffnen, ihnen Wissen und Anregungen vermitteln, darüber findet nur wenig Diskussion statt. Abgesehen von den Interessen des Zeitschriftenmarktes, der hauptsächlich das Konsumverhalten ermittelt, wurde die Zeitschriftenforschung bisher insgesamt und vor allem in Bezug auf Kinder stark vernachlässigt. Das Fernsehen, aber auch immer mehr Analysen interaktiver Medien wie Computer und Videospiele stehen stattdessen im Mittelpunkt zahlreicher Untersuchungen. Generell überwiegen Wirkungsfragen gegenüber Analysen über die Medienbedürfnisse der Kinder. Diese Forschungsschwerpunkte verwundern nicht, hält man sich die starke Veränderung des Medienangebotes in den letzten Jahren vor Augen, die vor allem bei Kindern auf große Begeisterung trifft: Sie surfen im World Wide Web, zappen durch ein sehr viel üppiger gewordenes Programmangebot und spielen an ihrer Playstation oder Gamecube.
Lydia allerdings lässt sich von diesen Entwicklungen auf dem Medienmarkt nicht davon abbringen, auf dem Weg zum Bäcker einen Umweg über die Apotheke einzuschlagen, um sich und ihrem Bruder die neueste Ausgabe der an Kinder gerichteten Kundenzeitschrift 'Medizini' zu besorgen. Ihre von neuen Medienangeboten ungetrübte Freude an der Zeitschrift unterscheidet sie nicht von anderen Kindern ihres Alters: Mehr als jedes zweite 6- bis 13-Jährige Kind hat mehrmals pro Woche eine Zeitschrift in der Hand, hinzu kommt bei knapp der Hälfte der Kinder ein Comic-Heftchen. Der auf dem deutschen Kinderzeitschriftenmarkt dominierende Egmont Ehapa Verlag konnte seine verkaufte Auflage in den letzten vier Jahren um 15 Prozent steigern.
Wie kann die Zeitschrift vor dem Hintergrund steigender intermedialer Konkurrenz bestehen? Welche Bedeutung hat sie nach wie vor für die Kinder? Diesen Fragen möchte ich im Rahmen dieser Forschungsarbeit nachgehen.
Ich konzentriere mich dabei auf 8- bis 11-jährige Kinder in der Lebensphase der 'mittleren Kindheit': Vom lesefähigen Alter bis zur beginnenden Pubertät. Die Kinder setzen sich meinen Annahmen zu Folge aktiv mit den Angeboten der Zeitschrift auseinander, holen sich aus ihnen heraus, was sie brauchen und verwerten können. Das ist oft etwas anderes als das, was Erwachsene in diesen Angeboten sehen. Denn die Bedeutung der Zeitschrift für Kinder unterscheidet sich erheblich von der für Erwachsene: die Wünsche, die sie an die Zeitschrift herantragen, die Bedürfnisse, die sie durch sie befriedigen, die Erfahrungen, die sie dabei gewinnen und auf ihren Alltag übertragen – all das folgt eigenen Strukturen. Wer die Zeitschriftenvorlieben von Kindern verstehen will, wissen will, womit sie zusammenhängen und was Zeitschriften für Kinder bedeuten, muss meinen Annahmen zu Folge die Zeitschrift und ihre Angebote durch die Augen der Kinder sehen. Ein verstehender Zugang der auch den Lebenskontext der Kinder miteinschließt schien mir deshalb unumgänglich. Medienrezeption muss, wie es Charlton und Neumann herausgestellt haben, im Kontext erforscht werden, das heißt der Forscher muss „in jedem einzelnen Fall die Lebensumstände des Medienkonsumenten, seine Probleme und Bedürfnisse, seine Bewältigungsstrategien und persönlichen Begrenzungen kennenlernen [...]“. Der Untersuchungsschwerpunkt dieser Arbeit liegt bei den handlungsleitenden Themen der Kinder, die entsprechend den theoretischen Annahmen der Auseinandersetzung mit der Zeitschrift zu Grunde liegen. Sie entstehen zum einen aus den Entwicklungs- und Sozialisationsprozessen von Kindern, zum anderen auf ihrem jeweiligen Lebenshintergrund und konstituieren und prägen die Wahrnehmungen und Handlungen, die Interpretationen und Bedeutungszuschreibungen der Kinder. Kinder suchen nach Wissen und Kompetenzen, um ihre handlungsleitenden Themen zu bearbeiten und sich dadurch weiterentwickeln zu können. Die Bedeutung der Zeitschrift wird demnach davon beeinflusst, inwieweit den Kindern das von der Zeitschrift bereitgestellte Material dazu geeignet erscheint, ihre Themen zu bearbeiten.
Mit der Hervorhebung der Bedeutung der Zeitschrift für die Identitätsentwicklung der Kinder soll die Rolle der Zeitschrift als Unterhaltungsmedium allerdings nicht vernachlässigt werden. Spaß, Spannung und Action, aber auch kognitive Erlebensformen der Unterhaltung können den zu Grunde gelegten Annahmen zu Folge eine entscheidende Rolle bei der Zeitschriftennutzung der Kinder spielen.
Die von den Kindern genutzte Medienvielfalt lässt außerdem erwarten, dass sich die Funktionszuweisungen und Erwartungen an die einzelnen Medien recht deutlich voneinander abgrenzen und auch die Zeitschrift von den Kindern sehr gezielt genutzt wird. So könnten gerade bei den Jüngeren der Untersuchungsgruppe die Lesemotivation und das Leseinteresse eng verknüpft sein mit dem Lesefähigkeitserwerb. Kinder, die gerade erst das Lesen gelernt haben, sind vermutlich nicht nur motivierter, es anzuwenden, sie legen wahrscheinlich auch größeren Wert auf abwechslungsreiche, kurzweilige und mit einer Vielzahl von Fotos und Bildern durchsetzte Literatur. Im leichten Zugang zur Zeitschrift und ihrer ständigen raum-zeitlichen Verfügbarkeiten lassen sich weitere medienspezifische Vorteile für die Kinder erahnen. Anders als der Hörfunk, das Fernsehen oder das Internet kann die Zeitschrift außerdem durch die gezielte Einschränkung auf eine Zielgruppe die inhaltliche und formale Gestaltung den spezifischen Leserbedürfnissen und -interessen der Kinder anpassen, woraus weitere Vorteile für die Zeitschrift entstehen können.
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Studie gliedert sich in zwei große Teile, den theoretischen und den praktischen Teil. Da die 8- bis 11-jährigen Kinder im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen, widme ich mich in Kapitel 2 zuerst ihnen. Nach einer Einordnung der Untersuchungsgruppe in die Entwicklungsphase der 'mittleren Kindheit' gilt mein Interesse der persönlichen und sozialen Identitätsentwicklung und der aus ihr heraus entstehenden handlungsleitenden Themen der Kinder, die in ihrer Auseinandersetzung mit der Zeitschrift von Relevanz sein könnten. In Kapitel 3 'Kinder und Zeitschriften' gehe ich dann auf das Genre der Kinderzeitschriften ein. Dabei muss erst grundlegend definiert werden, was Kinderzeitschriften sind. Außerdem wird zusammengefasst, welche Segmente es auf diesem Markt gibt und nach welchen Merkmalen diese eingeteilt werden. Nach diesen definitorischen Grundlagen folgt eine kurze Schilderung des Kinderzeitschriftenmarktes. Das Kapitel schließt mit einem Überblick über die Forschung, die bis dato zur Nutzung der Kinderzeitschrift betrieben worden ist, sowie einer kurzen Darstellung des Stellenwerts der Kinderzeitschrift im intramedialen Vergleich.
Die theoretischen Grundlagen der Arbeit sind die in Kapitel 4 dargestellten motivationalen Ansätze, auf die zur Erklärung der Motive im empirischen Teil zurückgegriffen wird. Ausgangspunkt ist der 'Uses-and-Gratifications-Approach' mit der Annahme eines aktiv handelnden Rezipienten. Dieser kann sich den dieser Arbeit zu Grunde gelegten Annahmen zu Folge in Form 'Para-sozialer Interaktion' mit dem Zeitschriftenangebot auseinandersetzen. Die Auseinandersetzung kann zu affektiven oder kognitiven Erlebensformen der Unterhaltung führen. Lässt sich das Kind darüber hinaus auf eine spielerische Auseinandersetzung mit der medialen Lebenswelt ein, kann es die Zeitschrift zur Lebensbewältigung nutzen, wie in den Kapiteln 'Unterhaltung als Spiel' und 'Die Theorie sozialer Vergleichsprozesse' gezeigt wird. Das 'Prozess- und Strukturmodell der Medienrezeption' geht darüber hinaus auf den persönlichen und sozialen Kontext ein, in den die Medienrezeption eingebettet ist. Das Modell gibt zudem Aufschluss über die unterschiedlichen Phasen des medialen Rezeptions- und Aneignungsprozesses.
Im zweiten Teil der Arbeit, dem empirischen Teil, findet in Kapitel 5 zunächst eine Integration der motivationalen Ansätze statt. Hieraus ergeben sich die Forschungsfragen, die im Rahmen dieses Kapitels vorgestellt werden. Da die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 11-Jährige noch weitgehend unerforscht ist, muss für die vorliegende Untersuchung eine Methode angewandt werden, die ein hohes exploratives Potential aufweist. In Kapitel 6 wird hierfür die qualitative Methode des Leitfadeninterviews gewählt. Anschließend wird das Design der Studie erläutert. Hierfür wird die Konzeption des Leitfadens, die Auswahl der 22 befragten Kinder und die Durchführung der Untersuchung geschildert sowie die Auswertungsstrategie der Interviews transparent gemacht. Daran schließt sich die Auswertung an. In Kapitel 7 wird die Zeitschriftennutzung der untersuchten Kinder transparent gemacht. Kapitel 8 arbeitet die affektiven und kognitiven Bedürfnisse heraus, welche die untersuchten Kinder mit Hilfe ihrer Lieblingszeitschrift befriedigen. Kapitel 9 geht auf die handlungsleitenden Themen ein, für deren Bearbeitung sich die Kinder der Zeitschrift zuwenden. In Kapitel 10 widme ich mich dann den Gratifikationen, welche die untersuchten Kinder in besonderer Weise vom Medium Zeitschrift erhalten.
Die in den Kapiteln 8 und 9 gefundenen Motive fungieren als Grundlage für eine Typologie der untersuchten 8- bis 11-jährigen Kinder, die ich in Kapitel 11 vorstelle. Als Basis für zukünftige Forschungsarbeiten werden schließlich in Kapitel 12 die markantesten Ergebnisse zur Bedeutung von Zeitschriften für Kinder präsentiert.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 3 |
| 2. | Die 8- bis 11-Jährigen | 7 |
| 2.1 | Die Persönlichkeitsentwicklung | 7 |
| 2.2 | Interne Entwicklungsdimensionen | 9 |
| 2.3 | Externe Entwicklungsdimensionen | 13 |
| 3. | Kinder und Zeitschriften | 25 |
| 3.1 | Die Kinderzeitschrift | 25 |
| 3.2 | Der Kinderzeitschriftenmarkt | 27 |
| 3.3 | Die Nutzung der Kinderzeitschrift | 31 |
| 4. | Motivationale Ansätze zur Mediennutzung von Kindern | 37 |
| 4.1 | Uses-and-Gratifications-Approach mit Nutzen-Ansatz | 38 |
| 4.2 | Para-soziale Interaktion | 40 |
| 4.3 | Affektive Erlebensformen der Unterhaltung | 44 |
| 4.4 | Kognitive Erlebensformen der Unterhaltung | 48 |
| 4.5 | Unterhaltung als Spiel | 51 |
| 4.6 | Die Theorie sozialer Vergleichsprozesse | 53 |
| 4.7 | Das Struktur- und Prozessmodell der Medienrezeption | 55 |
| 5. | Integration der theoretischen Ansätze und Erschließung des Untersuchungsfeldes | 60 |
| 6. | Methode und Design der Studie | 63 |
| 6.1 | Diskussion der Methode | 63 |
| 6.2 | Das Leitfadeninterview | 66 |
| 6.3 | Durchführung der Untersuchung | 69 |
| 6.4 | Auswahl und Vorstellung der Interviewpartner | 72 |
| 6.5 | Transkription und Auswertung | 76 |
| 7. | Die Zeitschriftennutzung der 8- bis 11-Jährigen | 82 |
| 8. | Affektive und kognitive Gratifikationen | 85 |
| 8.1 | Spaß | 85 |
| 8.2 | Action und Spannung | 87 |
| 8.3 | Ästhetisch-sinnliche Anregung | 88 |
| 8.4 | Kognitive Anregung | 88 |
| 8.5 | Strukturierung des Alltags | 90 |
| 8.6 | Langeweile | 90 |
| 8.7 | Auszeit vom Alltag | 91 |
| 8.8 | Zusammenfassung | 93 |
| 9. | Handlungsleitende Themen | 95 |
| 9.1 | Erfahren und Lernen | 95 |
| 9.2 | Die Entwicklung des 'weiblichen' oder 'männlichen' Sozialcharakters | 99 |
| 9.3 | Selbstständigkeit und Geborgenheit | 109 |
| 9.4 | Zusammenfassung | 112 |
| 10. | Zeitschriftenspezifische Gratifikationen | 115 |
| 10.1 | Inhaltliche Gestaltung nach spezifischen Leserinteressen | 115 |
| 10.2 | Formale Gestaltung nach spezifischen Leserinteressen | 119 |
| 10.3 | Periodizität | 121 |
| 10.4 | Universalität und Disponibilität | 122 |
| 10.5 | Geringe Zugangsschwelle | 124 |
| 10.6 | Zusammenfassung | 125 |
| 11. | Typologie | 127 |
| 11.1 | Die Sozialen | 128 |
| 11.2 | Die Kämpfer | 130 |
| 11.3 | Die Wissbegierigen | 132 |
| 11.4 | Die Erlebnishungrigen | 133 |
| 11.5 | Die Nesthäkchen | 135 |
| 11.6 | Positionierung der Typen im Merkmalsraum | 136 |
| 12. | Fazit und Ausblick | 139 |
| Literatur- und Quellenverzeichnis | 143 | |
| Tabellen- und Abbildungsverzeichnis | 153 | |
| Anhang I – Informationsblatt | 155 | |
| Anhang II – Kurzfragebogen | 157 | |
| Anhang III – Anschreiben | 158 | |
| Anhang IV – Standardisierter Fragebogen | 159 | |
| Anhang V – Leitfaden | 162 | |
| Anhang VI – Zeitschriftenporträts | 168 | |
| Anhang VII – Transkriptionen | 172-313 |
Nummer 281 282 Fall Horst Heinz Textstelle schlüssig erscheint. Das gibt es sieben Sachen: Millenniumspuzzle, Millenniumsschlüssel, Milliniumsring, Millenniumsauge, Millenniumsstab, Millenniumskette, Millenniumswaage. Gleichzeitig: Da gibt es ganz ganz viele Sachen, und manchmal geht es um die Seelen, also beim Yu-Gi geht es um diese Millenniumsgegenstände, um Atlantis und um die Seelen von den Kämpfern, also: Welche brauchen die Seelen von den Kämpfern, um Atlantis wieder aufzubauen, welche brauchen diese Millenniumsgegenstände und andere brauchen was weiß ich. Nämlich so diese Orikalkos, die ganzen Orikalkos Soldaten, die ziehen durch die Stadt und die, die können halt die Seelen von überall her nehmen und diese ganzen Seelen von überall brauchen irgendwelche Bösen, um Atlantis wieder aufzubauen Und den großen Legiatan zu wecken. Was ist denn der Legiatan? So ein hässliches Vieh, das die Welt vernichten will. Was ist in der Yugi-Welt denn anders als in unserer Welt? In der Yugi-Welt springen die Monster aus den Karten Monster aus den Karten!! (lacht) Ja wirklich, da kommen die Monster wirklich aus den Karten, bei uns zu Hause gehen die Monster nicht aus den Karten Schön wär's! Auf einmal Obelisk Attacke auf einmal fällt das ganze Kinderzimmer auseinander!... Albern herum. Hauptsache, er hat die Seelen von seinem Gegner. Deswegen duelliert man sich ja auch, um die Seelen von jemand anderem zu bekommen. Der Yugi versucht nämlich und seine Freunde... die Welt zu retten! ... die Welt zu retten. Die einen versuchen, die Welt zu zerstören und die anderen versuchen, die Welt zu retten. Ihr spielt immer mittags zusammen? Nicht immer, manchmal Seid ihr dann Freunde? Ja. Die besten Freunde? Naja, die besten nicht. Also wir sind die besten Freunde und wir sind auch die besten Feinde. Ja wirklich: Wir sind gegeneinander Feinde und wir sind auch gegeneinander Freunde. Weil der Heinz so aufdringlich war und fast immer angerufen hat, kann der Horst heute zu mir kommen und da hab ich’s mal gesagt, dass der Manu und der Heinz im Unterricht miteinander schwätzen. Dann hat der Heinz und der Manu gesagt: Jetzt machen wir alles was du machst. Ich wollte sogar den Streit anzetteln. Da hab ich ihn mit Absicht genervt, da hab ich ihn mit Absicht Michael Jackson genannt. Und der dann immer so (macht ihn nach, schnaubt wie Stier) Ja wirklich, ich bin wirklich stark.. für mein Alter. Bist du der Stärkste in deiner Klasse? Nee. Nicht der Stärkste. Xxxx Ötztürk, Nee, Max xx dann kommt der Ötztürk xx, und dann kommt der Michael und dann komm ich.. Eigentlich die ganze Klasse, ja, außer die Mädchen, nennen mich nur noch Michael Jackson. Und woran liegt das? Weil ich Heinz heiß. Der Leon, unser Anführer.. Euer Baby-Anführer, euer armer Anführer, der xxx Ihr habt einen Anführer in der Klasse? Die ganzen wilden Kerle Der Leon Also ich, Markus, Joschka, Juli, Maxi, ... Jetzt sei leise. …Fabi, Dennis, Felix, Vanessa, Das ist Franzis beste Freundin, da war doch noch einer Jojo, Markus du weißt, Franzi muss die Vanessa noch küssen, da warten wir schon alle drauf, [...]
Nummer 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 Fall Horst Horst Heinz Heinz Horst Heinz Heinz Horst Heinz Textstelle Deine kleine Schwester, die hat auch so Karten? Klar. (Deine Schwester hat auch so Karten?) Und du hast einen kleinen Bruder? Der kann es natürlich nicht. Der nölt, wenn ich ihn frage, ob er Yu-Gi-Oh spielen will. Der ist nicht zu Yu-Gi-Oh geboren. Vielleicht alles andere, aber nicht Yu-Gi-Oh. Wenn er höchstens nur mal das Wort Yu-Gi-Oh hört, flippt er gleich aus. Wirklich. Yu.. Wahhh Ist der zu jung oder warum flippt er gleich aus? Der ist 5 Jahre alt. Xxx Ist der dann zu klein für die Karten? Hey, du hast ihr ja die ganzen Karten gegeben, die ich dir mal gegeben habe! Ja und, die Tammi braucht ja auch schließlich ein gutes Deck. Xx brauch ich! Deine Schwester ist doch auch fünf? Deine Schwester kann das gut spielen, aber dein Bruder nicht? Ich bin froh, dass er überhaupt Yu-Gi-Oh Karten annimmt. Was mag er denn an Yu-Gi-Oh nicht? Versteht er es nicht? Er kann es nicht, er mag es nicht, er xx alles nicht, außer Barbies xxx, Mädchen mag Yu-Gi und Junge mag Barby. Der Max, aus unserer Klasse, da heißt einer aus unserer Klasse Maxi, und der Max, der nennt ihn immer Weichei oder Weib, weil er immer mit den Weibern spielt. Wenn ich Maxi wär, dann würd ich ihm schon längst eine runterhauen. Maxi, das Weichei. Der kann ja wahrscheinlich nicht einmal seinen Arm heben, und zuschlagen. Wer? Der Maxi Haha Hat der Maxi auch Yu-Gi-Oh? Ne, der Max schon, der Marcus Der Marcus ist der Max? Deine Schwester hat wirklich gute Karten. Marcus, der Unbezwingbare. Ist dann Yu-Gi-Oh eher war für Mädchen oder eher was für Jungs? Für Jungs Aber deine Schwester hat doch auch Karten oder? Und der gefällt es schon? Ja, die ist richtig gut sogar. Die hat ja geflennt, weil ich Yu-Gi-Karten hatte und sie noch nicht. Findest du das gut, dass deine Schwester auch Yu-Gi-Karten hat? Ja wenigstens hat er eine, einen zum Spielen. Ich nicht. Mit dem ich Duelle machen kann, die ich besiege und manchmal sie mich. Wie sind denn die Kinder, die Yu-Gi-Oh spielen? Die finden es toll, genau wie wir. Sind das dann eher ältere oder eher jüngere Kinder? Ältere. Ältere und Jüngere. Von wann bis wann kann man das denn spielen? Von vier Jahren bis 100, bis man keine Lust mehr hat. Von vier Jahren bis er tot ist, bis er ein Skelett ist. Bis unendlich Jahren, dann kann er auch noch als Skelett weiterspielen. (spricht wie ein Skelett) Bei Ra kannst du dir aussuchen, welche, du habe willst, welche Angriff und Verteidigung du haben willst... Ich habe eine Zeitschrift mitgebracht. Mega Hiro. Hab ich. Hab ich. He cool, bekomm ich den hier (Extra des Heftes) Den hab ich, den hab ich. Nämlich der, den hat er ja und ich aber noch nicht und ich würde so gerne einen haben. Ist das was von Yu-Gi? Ja, das ist was von Yu-Gi, das ist so ein Millenniumszeichen. Millenniumsgegenstand. Im Folgenden sind beide überaus eifrig dabei, auch Heinz, der sonst eher un- [...]
Nummer 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 Fall Heinz Horst Horst Horst Heinz Heinz Horst Heinz Heinz Beide Horst Heinz Horst Textstelle Heinz wiederholt „Millenniumspuzzle“, spricht allerdings „puzzle“ falsch aus: Puzzle heißt das!! (barsch) Sieht aus wie eine Pyramide, wenn man es umdreht (demonstriert Spielzeug) Wenn der gar keine Superkräfte hat, der Yu-Gi, was ist denn dann so toll an dem? Weil der eben ein Superdeck hat (ganz leise) weil ihn eben auch alle sehr gerne mögen, ja, Yu-Gi ist wirklich toll. Also seine Freunde mögen ihn gerne? Ja. (klingt wieder ernsthaft). Der ist auch eigentlich der Anführer xx, stimmt doch Horst? Ja, sozusagen. Siehst du! Würdet ihr auch mal ganz gerne... Ein anderer sein. Wär das auch manchmal ganz cool, wenn man mal Yu-Gi wäre in der Schule? (lachen) beide freudig Die coole Frisur. Ja, besonders die Haare sind krass. Lila Spray, so lange Haare wachsen lassen, die Frisur machen, lila Spray, schwarzes, blondes.. Gel... (mimt Geräusche des Haarsprays nach, auch mit Gesten) Dann wärt ihr in der Schule vielleicht ziemlich beliebt, oder? Energie. Wie ist das denn bei euch in der Schule, also bei und da gabs da immer in der Klasse so verschiedenen Gruppen, also eher so sportliche Gruppen, Gruppen die besser waren in der Schule... wir lieben lieber Sport Gibt es bei euch unterschiedliche Gruppen? Nein, nicht das ich wüsste. (Gibt es bei euch unterschiedliche Gruppen) Bei uns, da gab es immer welche, die haben ganz viel Fußball gespielt... Ja, das sind wir auch. Fußballer? Torwart bin ich. Und was bist du? Spieler. Schlau, welche Position? Manchmal bin ich Stürmer... Meistens spiel ich im Mittelfeld. Wer spielt denn Yu-Gi-Oh bei euch in der Klasse? Ich, er Franzi, xxx, fast die ganze Klasse. Gibt es auch jemanden, der das nicht hat? Ja klar, die Mädchen. Die Mädchen und noch andere Kinder. Warum haben die das nicht? Weil sie vielleicht nicht Yu-Gi-Oh mögen, xxx was anderes. Mädchen mögen ja auch kein Yu-Gi-Oh, sondern Barbies. Mädchen haben nie Yu-Gi-Oh? Bis auf eine in unserer Klasse, Stefanie. Ist die dann cooler als die anderen? Nein, die die stinkt. Voll, jeden Tag. Tauscht ihr dann mit der auch die Karten? Nein. Die Karten stinken ja schon. Die Karten! (lacht) Stimmt doch! Und sie hat Mundgeruch, das ist nicht auszuhalten. Gibt es auch Jungs, die keine Yu-Gi-Yo Karten haben? Michael, Daniel, Peter, die Drillinge Wieso haben die keine Karten? Weil sie es nicht wollen. Mit wem seid ihr zusammen? Seid ihr dann mit denen zusammen, die die Karten nicht haben oder eher mit den anderen? Eigentlich mit allen, wir haben nämlichen in der Klasse einen Wilde Kerle Club aufgemacht. Ich bin "Tipp-Kick Maximilian. Ich bin Tipp-Kick-Maxi." Das ist Tammis Dix Box, oder? [...]
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Arbeit zitieren:
Heubuch, Carmen Oktober 2005: Die Bedeutung von Zeitschriften für 8- bis 10-jährige Kinder, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Qualitative Studie, Mediennutzung, Zeitschriftennutzung, Motive, Gratifikationen



