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Die Bedeutung von Vätern für die Entwicklung von Sozialkompetenz

Die Bedeutung von Vätern für die Entwicklung von Sozialkompetenz
Über dieses Buch
  • Art: Fachstudie
  • Autor: Johannes Müller
  • Abgabedatum: März 2011
  • Umfang: 97 Seiten
  • Dateigröße: 514,5 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • Bibliografie: ca. 98
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-2088-3
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Müller, Johannes März 2011: Die Bedeutung von Vätern für die Entwicklung von Sozialkompetenz, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sozialkompetenz, Väter, Erziehung, Psychologie, Vater

Fachstudie von Johannes Müller

Einleitung:

In Hinblick auf das familiäre Zusammenleben gab es in den letzten Jahrzehnten eine Reihe tief greifender Veränderungen der soziokulturellen Rahmenbedingungen. Zahl und Vielfalt nichtehelicher Beziehungen haben in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen und traditionelle Rollenvorstellung haben sich hin zu einem Ideal von Egalität und Gleichberechtigung innerhalb einer Partnerschaft gewandelt. Dadurch verändert sich auch die Idee der Familie. Familien werden heutzutage weniger als Organisation von Rollenzuweisungen (Mutter/Vater, Eltern/Kinder), sondern als Ort, an welchem Gefühle von hoher Bedeutung sind und die Persönlichkeit sich entwickeln kann, angesehen.

Dies hat tief greifende Konsequenzen für das Verständnis von Elternschaft im Allgemeinen sowie Vaterschaft im Speziellen. Wenn traditionelle Konzepte von Beziehung und Partnerschaft einem Großteil der heutigen Beziehungen nicht mehr entsprechen, kann ein Verständnis von Vaterschaft, welches wesentlich in diesen Konzepten verankert ist, nur noch bedingt als angemessen angesehen werden.

Hinzu kommt, dass über ein Drittel der Männer bezüglich der Fragen, was Männlichkeit bedeutet und wie man sich als Mann zu verhalten habe, ungeklärt und unsicher ist. Sie lehnen die traditionelle Männerrolle zwar ab, haben jedoch für sich noch keine annehmbare Vorstellung von Männlichkeit entwickelt.

Zusätzlich haben sich nicht nur die Vorstellungen von Familie und Männlichkeit geändert. Auch Kinder werden heute aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Sie werden zunehmend als eigenständige Persönlichkeiten angesehen, welche schon früh über eine Vielzahl von Fähigkeiten verfügen sowie ein Recht auf Bildung und körperliche Unversehrtheit haben.

Die Pluralisierung möglicher Familien- und Rollenmodelle einerseits und das größere Bewusstsein der Bedürfnisse und Komplexität des Kindes anderseits erschweren vielen Männern die Übernahme der eigenen Vaterrolle, da sie nicht wissen, was von ihnen erwartet wird und auf welche Art sie für ihr Kind Bedeutung erlangen. Zum Teil wird diesbezüglich sogar von einer Krise der Vaterschaft gesprochen, da die selbstverständliche traditionelle Vaterschaft so nicht mehr existiert, eine neue pädagogische Rolle sich aber noch nicht etabliert hat.

Die Absicht, Vater-Kind-Beziehungen besser zu verstehen, um Orientierungspunkte für die Etablierung neuer Vaterschaftskonzepte zu haben, mag einer der Gründe für die Zunahme der Väterforschung in den letzten Jahren sein. Trotz alledem machen Untersuchungen von Vater-Kind-Beziehungen weniger als 2% der Forschung zu Kindern und Jugendlichen aus.

In dieser Arbeit soll – im Sinne eines weiteren Mosaiksteines zum Verständnis des väterlichen Einflusses – die Bedeutung des Vaters für die Entwicklung von Sozialkompetenz des Kindes untersucht werden.

Dem aktuellen Forschungsstand zu Folge ist die Entwicklung von Sozialkompetenz einer der zentralen Bereiche, in welchem sich väterliche Einflüsse belegen lassen. Die vorliegende Untersuchung unterscheidet sich in drei Punkten von einem Großteil der bisherigen Studien zu diesem Themenbereich, um so bestehende Erkenntnisse um weitere Aspekte zu ergänzen.

1) Ausgehend von der Unterscheidung zwischen selbst- und fremdbezogener Sozialkompetenz wird in dieser Arbeit die selbstbezogene Sozialkompetenz als abhängige Variable verwendet. Statt fremdbezogener Sozialkompetenz im Sinne von Rücksichtnahme, sozialer Verträglichkeit und Ähnlichem wird die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse in sozialer Interaktion zu befriedigen, betrachtet.

2) Der größte Teil der Forschungsarbeiten, welche den Einfluss von Vätern untersuchen, betrachtet vor allem Kinder im Alter von zwei bis elf Jahren. In dieser Arbeit hingegen werden Personen befragt, welche durchschnittlich 30 Jahre alt sind. Die Frage nach den langfristigen Auswirkungen, welche sich auch noch weit nach der Kindheit aufzeigen lassen, steht hier im Mittelpunkt.

3) In dieser Studie wurde sich statt für die häufig verwendeten Verhaltensbeobachtungen und Fremdbeurteilungen durch Dritte für die Auswertung von Selbstkundgaben der Probanden entschieden. Hiermit wird der Fokus der Untersuchung auf das subjektive Erleben der Vater-Kind-Beziehung gelegt.

Es werden zunächst die theoretischen Grundlagen vorgestellt. Dabei wird auf die Bedeutung sozialer Kompetenz im Allgemeinen eingegangen, das Konstrukt Sozialkompetenz definiert sowie die Unterscheidung zwischen selbst- und fremdbezogener Sozialkompetenz und die Verwendung des Begriffes Vater geklärt. Der Schwerpunkt liegt jedoch vor allem auf der Darstellung des Zusammenhangs von väterlichem Verhalten beziehungsweise der Vater-Kind-Beziehung einerseits und der Sozialkompetenz des Kindes andererseits. Die daraus abgeleiteten Hypothesen werden im Anschluss dargestellt.

Der empirische Teil umfasst neben einer ausführlichen Erläuterung der Erhebungsinstrumente die Beschreibung der Stichprobe und die Darstellung der Ergebnisse. Diese werden anschließend kritisch diskutiert. Hierbei wird sich maßgeblich an drei Fragen orientiert. Erstens: Hat sich die Wahl der Instrumente und der Erhebungsmethode als passend für die Fragestellungen erwiesen und was kann diesbezüglich bei nachfolgenden Untersuchungen verbessert werden?

Zweitens: Was bedeuten die Ergebnisse für die Theorie und welche weiteren Forschungsfragen ergeben sich daraus?

Drittens: Welche Implikationen haben diese Ergebnisse für die Praxis und welche Interventionen lassen sich daraus ableiten?

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 10
2. Stand der Forschung / theoretischer Hintergrund 13
2.1 Sozialkompetenz 13
2.1.1 Bedeutung sozialer Kompetenz 13
2.1.2 Definition sozialer Kompetenz 14
2.1.3 Einflussfaktoren auf die soziale Kompetenz 16
2.2 Väter 18
2.2.1 Vater – Eine Definition 18
2.2.2 Die Bedeutung des Vaters für die Entwicklung des Kindes 21
2.2.3 Die Bedeutung des Vaters für die Entwicklung von Sozialkompetenz 23
2.2.4. Vaterschaft im kulturellen Kontext 26
3. Fragestellung der vorliegenden Untersuchung 27
3.1 Hypothesen 27
3.1.1 Erziehung und Strafe 28
3.1.2 Spielen 28
3.1.3 Sprachliche Interaktion 29
3.1.4 Anregungen und Herausforderungen 29
3.1.5 Involviertheit 30
3.1.6 Bindung 30
3.1.7 Unterschiedlichkeit von Mutter und Vater 30
3.1.8 Stärkere Effekte bei Männern 31
3.2 Explorative Datenanalyse 31
4. Methodik 32
4.1 Erhebungsverfahren 32
4.2 Untersuchungsinstrumente 33
4.2.1 Soziodemographische Daten 34
4.2.2 Fragebogen Kindheitserinnerungen 34
4.2.3 Beschreibung des väterlichen Verhaltens 38
4.2.4 Unsicherheitsfragebogen 43
5. Auswertung 46
6. Ergebnisse 48
6.1 Stichprobe 48
6.2 Kennwerte zu den Erhebungsinstrumenten 52
6.2.1 Beschreibung des väterlichen Verhaltens 52
6.2.2 Fragebogen Kindheitserinnerungen 58
6.2.3 Unsicherheitsfragebogen 61
6.3 Überprüfung der Hypothesen 62
6.3.1 Erziehung und Strafe 62
6.3.2 Spielen 64
6.3.3 Sprachliche Interaktion 66
6.3.4 Anregung und Herausforderung 67
6.3.5 Involviertheit 68
6.3.6 Bindung 69
6.3.7 Unterschiedlichkeit von Vater und Mutter 73
6.3.8 Stärkere Effekte bei Männern 74
7. Diskussion 75
7.1 Diskussion der Methodik 75
7.2 Diskussion der Erhebungsinstrumente 77
7.3 Diskussion der Ergebnisse 81
8. Literaturverzeichnis 89
9. Tabellenverzeichnis 97
10. Abbildungsverzeichnis 98

Textprobe:

Kapitel 2.2.3, Die Bedeutung des Vaters für die Entwicklung von Sozialkompetenz:

Es kann davon ausgegangen werden, dass sich ein konsistenter, autoritativer Erziehungsstil und positives Elternverhalten – unabhängig davon, ob von der Mutter oder dem Vater ausgehend - positiv auf die Entwicklung sozialer Kompetenzen des Kindes auswirken. Doch legen verschiedene Untersuchungen nahe, bestimmte väterliche Verhaltensweisen bedeutungsvoller für das Ausbilden sozial kompetenten Verhaltens zu erachten.

So ist der korrelative Zusammenhang, den Beelmann, Stemmler, Lösel & Jarusch zwischen körperlich strafendem, problematischem Elternverhalten und aggressivem und rücksichtslosem Verhalten von Kindern gegenüber Gleichaltrigen fanden, bei Vätern höher als bei Müttern. Ähnlich dazu erhielten Franiek & Reichle körperliches Strafen und machtvolles Durchsetzen durch den Vater als regressionsanalytisch beste Prädiktoren für oppositionell-aggressives Verhalten sowie geringere sozial-emotionale Kompetenz des Kindes. In derselben Studie zeigte sich, dass Involviertheit durch den Vater mit höherer sozial-emotionaler Kompetenz einhergeht.

Zusätzlich zum konkreten Erziehungsverhalten scheint auch die Art, in der Väter mit ihren Kindern spielen, Auswirkungen zu haben. Väter neigen im Vergleich zu Müttern eher dazu, Kinder zu Körper- und Bewegungsspielen sowie zu Spielen mit Gegenspielern anzuregen. Das wiederum scheint sich dahingehend positiv auf das Kind auszuwirken, als dass dieses durch ein spielerisches Miteinander lernt, Regeln zu beachten und Respekt vor seinem Gegenüber zu entwickeln. Weiterhin überraschen und verwirren Väter ihre Kinder beim Spielen mehr und regen sie dazu an, Risiken auf sich zu nehmen. Da sie im selben Moment aber auch Sicherheit bieten, scheint diese Art des Spielens für die Entwicklung von Selbstvertrauen und die Fähigkeit, für sich selbst einstehen zu können, besonders förderlich zu sein. Dies wiederum sind zwei Aspekte, welche sich bei der selbstbezogenen Sozialkompetenz wieder finden.

Ein weiterer Bereich, welcher – neben Erziehungsstil und Spielverhalten – besonderer Beachtung bedarf, ist der Sprachgebrauch des Vaters. Väter verwenden im Gegensatz zu Müttern gegenüber kleinen Kindern häufiger wenig vertraute Worte. So stellen Mervis & Mervis fest, dass Väter die im allgemeinen Sprachgebrauch verwendeten Worte und Begriffe auch gegenüber Kleinstkindern verwenden. Demgegenüber verwenden Mütter eher dem Kind vertraute Formulierungen. Während Mütter sich eher bemühen, dem Kind das Verständnis zu erleichtern, geben Väter in ihrer Kommunikation den sprachlichen Regeln Vorrang. Bereits bei 15 bis 21 Monate alten Kindern fragen Väter häufiger nach, fordern ihre Kinder auf, Gesagtes zu wiederholen und stellen unspezifischere Fragen. Auch Leaper, Anderson und Sanders beschreiben in einer Metaanalyse eine ähnliche sprachliche Interaktion der Väter mit ihren Kindern. Väter forcieren demnach bei ihren Kindern eher, über ihr bisheriges Sprachniveau hinauszugehen und sich sprachlichen Konventionen anzupassen.

Sprache als Medium sozialer Interaktionen übermittelt hoch komprimierte Informationen und erleichtert sowie stabilisiert dadurch die Interaktion an sich. Das Beherrschen einer gemeinsamen Sprache ermöglicht es demnach, einfacher in Interaktion mit anderen Menschen treten zu können. Dadurch wiederum entstehen für ein Kind leichter Situationen, in denen es Kompetenzen im Umgang mit Mitmenschen erlernen und diesbezügliche Erfahrungen sammeln kann.

Über die reine Wortwahl hinausgehend fanden Fagan & Iglesias einen Zusammenhang zwischen den verbalen Fertigkeiten der Väter und den sozialen Fähigkeiten der Kinder. Vor allem Väter, die eine komplexe Sprache besitzen und sich viel mit ihren Kindern unterhalten, ohne die Gespräche zu dominieren, scheinen sich positiv auf die Entwicklung der kindlichen Sozialkompetenz auszuwirken. Diese Wirkung erklären die Autoren über die Sprachkompetenz des Kindes. Sprachgewandte Väter, welche viel mit ihren Kindern reden, ihnen dabei aber auch einen hohen Redeanteil zugestehen, fördern so die Sprachkompetenz des Kindes. Sprachlich begabte Kinder wiederum werden als sozial kompetenter erlebt. Die daraus resultierenden Interaktionen sowie die darauf bezogenen Erwartungen durch die Umwelt wiederum erschaffen eine vielseitige Erfahrungswelt, in welcher soziale Kompetenz besonders gut erlernt werden kann. Dieser von Fagan & Iglesias beschriebene Zusammenhang zwischen der Sprache bzw. der Gesprächsführung des Vaters, der Sprachkompetenz des Kindes und der sozialen Kompetenz des Kindes liefert einen weiteren Erklärungsansatz, auf welche Art sich die durch den Vater forcierte Anpassung an sprachliche Konventionen positiv auf das Sozialverhalten auswirken kann.

Die aufgeführten Ergebnisse weisen nicht nur auf eine besondere Bedeutung des Vaters für die Entwicklung von Sozialkompetenz des Kindes hin. Väter scheinen sich auch in ihrer Art, mit dem Kind zu interagieren, von Müttern zu unterscheiden. Nach Le Camus steht diese Unterschiedlichkeit von Mutter und Vater im Zusammenhang mit der Konfliktlösefähigkeit, dem Sozialisationsniveau sowie dem Sozialverhalten des Kindes. Im Vergleich zu nicht engagierten Vätern sowie engagierten und sich nicht unterscheidenden Vätern reagieren Kinder von engagierten und sich unterscheidenden Vätern in Konflikten weniger häufig mit körperlicher Gewalt, wenden sich weniger Hilfe suchend an Erwachsene und geben nicht so schnell auf. Sie verwenden eher eine Strategie der gegenseitigen Verständigung. Auch bevorzugen diese Kinder häufiger soziale Spiele, können besser auf andere Kinder achten und mit ihnen kooperativer interagieren. Weiterhin verfügen sie über ein ausgewogeneres Verhältnis von selbst- und fremdbezogener Sozialkompetenz.

Die Bindung zwischen Vater und Kind ist ein weiterer Bereich, der hierbei beachtet werden muss. Nach Strauß et al. sind Erfahrungen, welche Menschen mit Bindungsfiguren machen, unter anderem Grundlage für Annahmen und Erwartungen bezüglich des generellen Ablaufs von Beziehungen. Der Begriff Bindungsfiguren meint in diesem Zusammenhang Menschen, zu denen ein Kind eine intensive Beziehung aufbaut, um Schutz und Fürsorge sicherzustellen. Auch das Selbstbild sowie die Fähigkeit, anderen Menschen vertrauen zu können, sind wesentlich durch frühe Interaktionserfahrungen mit Bindungsfiguren geprägt.

Bereits Kleinstkinder sind in der Lage, eine enge Bindung zu ihrem Vater einzugehen. Diese kann gleichwertig neben der Bindung zur Mutter bestehen oder ausschließlich auf ihn bezogen sein. Lamb und Lewis kommen in einem diesbezüglichen Überblick zu dem Schluss, dass die meisten Kinder sowohl zur Mutter als auch zum Vater gleichwertige Bindungen aufbauen. Desweiteren weisen sie darauf hin, dass das Kindesalter, in dem sich die Bindung zwischen Mutter und Kind beziehungsweise Vater und Kind entwickelt, oftmals gleich ist. Hierbei ist zu beachten, dass die Bindungen, welche das Kind zu Vater und Mutter aufbaut, unterschiedliche Qualitäten haben kann.

Frühe Bindungserfahrungen sind zentral für das Ausbilden von mentalen Repräsentationen allgemeiner sozialer Beziehungen und damit von Bedeutung für die Entwicklung sozial kompetenten Verhaltens. Kinder, welche als sicher gebunden klassifiziert wurden, finden sich im Kindergarten und in der Grundschule besser zurecht, sind kompetenter im Umgang mit Konflikten und zeigen weniger Feindseeligkeiten.

Da Väter hierbei als Bindungsfiguren eine wesentliche Rolle spielen können, ist davon auszugehen, dass auch die Bindung zum Vater Einfluss auf die Entwicklung von Sozialkompetenz hat. Auch wenn dieser Zusammenhang bisher empirisch noch wenig untersucht ist, gibt es Studien, welche diese Annahme stützen. So stellt Al-Yagon einen positiven Zusammenhang zwischen der Vater-Kind-Bindung und der sozial-emotionalen Anpassungsfähigkeit der Kinder fest. Kromelow, Harding & Touris fanden, dass Kinder im Alter von zwei Jahren in Gegenwart ihres Vaters stärker daran interessiert sind, mit fremden Personen in Kontakt zu treten und mit weniger Anspannung auf diese reagieren, als dies im Beisein ihrer Mutter der Fall ist.

Arbeit zitieren:
Müller, Johannes März 2011: Die Bedeutung von Vätern für die Entwicklung von Sozialkompetenz, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sozialkompetenz, Väter, Erziehung, Psychologie, Vater

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