Bedeutung und Nutzbarkeit von Ratings für in Deutschland zugelassene Publikumsfonds im Beratungsprozess der Fondsvermittlung bei einem privaten Finanzdienstleister
- Art: MA-Thesis / Master
- Autor: Robert Bölke
- Abgabedatum: August 2006
- Umfang: 421 Seiten
- Dateigröße: 15,5 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Kiel Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9826-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9826-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9826-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Bölke, Robert August 2006: Bedeutung und Nutzbarkeit von Ratings für in Deutschland zugelassene Publikumsfonds im Beratungsprozess der Fondsvermittlung bei einem privaten Finanzdienstleister, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Investmentfond, Ranking, Private Banking, Finanzberater, Makler
In den Warenkorb
68,00 €
MA-Thesis / Master von Robert Bölke
Einleitung:
Die deutschen Anleger investierten in den letzten zehn Jahren durchschnittlich jeden fünften Anlage-Euro in Investmentfonds. Die steigende private Sparrate und die zunehmende Differenzierung bei Geldanlagen bescheren der deutschen Investmentfondbranche ein stetes Wachstum. Das von ihr verwaltete Vermögen in Form von Publikums- und Spezialfonds hat Ende des Jahres 2004 erstmals die Grenze von einer Billion Euro überschritten. Damit ist Deutschland der größte und aus Sicht der Finanzdienstleister attraktivste Markt in Europa. Dem gegenüber steht eine Diskrepanz um das Wissen von Geldanlagen seitens der Anleger. Abhilfe sollen hier so genannte Fondsratings durch unabhängige privatwirtschaftliche Unternehmen schaffen. Sie wollen dem Anleger als Orientierung dienen, da ihre Bewertungsansätze Objektivität beanspruchen.
Die Vielzahl von Anzeigen und Werbeprospekten, die auf Fondsratings Bezug nehmen, steht im Widerspruch mit dem geringen Grad der Beschäftigung von wissenschaftlicher Seite mit diesem Thema. Daher bleiben die Hintergründe, Berechnungen und Unterschiede der einzelnen Fondsratings vielen Personen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen mit Investmentfonds beschäftigen entweder verschlossen oder schlichtweg unbekannt.
Diese Arbeit wertet die verfügbaren Informationen über das Rating von Investmentfonds im ersten Schritt aus und im bewertet sie im zweiten. Die Marktsichtung umfasst 20 Ratingverfahren von 15 unterschiedlichen Anbietern. Der Schwerpunkt bei der Sichtung liegt in der Verwendung für die Beratung und ist hierbei abhängig von zwei Faktoren. Zum einen wird in dieser Arbeit die Bedeutung betrachtet und zum anderen die Nutzbarkeit geprüft. Die Bedeutung ist abhängig von der Marktabdeckung, der Finanzierung und der Veröffentlichung des Ratings. Die Nutzbarkeit setzt einen transparenten Bewertungsprozess voraus, so dass eine Überprüfung des Ratingsergebnisses durch Dritte möglich ist. Daneben sollte das Ratingverfahren seinen Mehrwert für den Anleger in der Vergangenheit unter Beweis gestellt haben.
Aus den Ergebnissen wird ein Modell entwickelt, das die Einbindung von relevanten Fondsratings in den persönlichen Beratungsprozess ermöglicht. Hierbei wird besonders dem Haftungsproblem Rechnung getragen, so dass nur Ratings einbezogen werden, die ihren Nutzen für den Anleger bereits bewiesen haben (Backtest). Dieses Modell wird in ein konkretes Produkt umgesetzt, welches bis zur Kundenpräsentation entwickelt wird (Marketing, Logo, eigene Marke, Slogan, Aufbau einer Produktreihe). Das Produkt ist dabei bewusst so einfach gehalten, dass es vor Ort beim Kunden auf Papier aufgezeigt werden kann. Die notwendigen Berechnungen lassen sich mit jedem handelsüblichen Taschenrechner durchführen.
Der Beratungsprozess ist in einen strategischen und taktischen Teil aufgetrennt. Der strategische Part umfasst die Aufnahme (möglichst) aller Vermögenswerte des Kunden und führt dem Kunden mithilfe einer eingängigen grafischen Darstellung die Aufteilung seines Vermögens auf die unterschiedlichen Anlageklassen vor Augen. Der taktische Part beschäftigt sich mit der Person des Anlegers an sich und der konkreten Auswahl von Investmentfonds. Am Ende der Beratung entsteht ein individuelles Portfolio von Investmentfonds, deren Auswahl auf Grundlage der Persönlichkeit des Anlegers erfolgt. Durch die persönliche und eingängige Ausrichtung des Portfolios wird der Kunde sehr stark an den Finanzdienstleister gebunden. Das Produkt wurde bereits mit Erfolg bei Kunden eingesetzt und fand deren Zustimmung. Daneben werden in dieser Arbeit folgende Fragen beantwortet:
- Sind Ratings abhängig von der Konjunktur?
a) Besteht eine Abhängigkeit zwischen einem Ratingergebnis und der allgemeinen konjunkturellen Lage?
b) Wenn ja: Welche Ratings sind wie stark konjunkturabhängig?
c) Wenn ja: Welche Ratings sind für bestimmte konjunkturelle Zustände und Entwicklungen zweckmäßiger als andere?
- Ist es aus Kundensicht sinnvoll, mehrere Ratings zu einem Gesamtrating zu kombinieren?
a) Wenn ja: Welche Ratings haben eine ähnliche Aussagekraft?
b) Wenn ja: Welche Ratings ergänzen sich zweckmäßig?
c) Wenn ja: Wie sollte die Konzeption für ein mögliches Gesamtrating aussehen?
Die Arbeit von Herrn Bölke entspricht der Idealvorstellung einer Masterthesis an einer Fachhochschule in fast allen Bereichen. Der Autor arbeitet auf komplexem akademischen Niveau und erreicht einen themenbezogenen Anwendungsbezug, dessen Niveau einem qualitativ hochwertigen Gutachten einer renommierten Unternehmensberatung gleichkommt. Die im Text behandelte Beispielunternehmung kann dem Bearbeiter für diese strategisch, operativ und quantitativ sehr qualifizierte Beratungsleistung sehr verbunden sein. Die Beispielunternehmung kann bei Anwendung der von Herrn Bölke vorgeschlagenen Konzepte im Rahmen der Beratung von Anlegern ihren wirtschaftlichen Erfolg sicherlich signifikant erhöhen. Diesen Punkt hat der Bearbeiter in seinem Text nicht auch noch analysiert. Ein tiefes Literaturstudium und intensives Engagement bei der Behandlung der Thematik werden offensichtlich. Das Thema wird sehr schön strukturiert bearbeitet. Der Autor hat die Thematik voll verstanden, sehr schön aufbereitet und kann in den einzelnen Abschnitten sehr logisch vorgehen. Es ist sehr positiv, wie der Autor es versteht, aus seinem breiten betriebswirtschaftlichen Wissen die relevanten und akademisch komplexeren Theorien für den Gang seiner Untersuchung auszuwählen.
Sehr positiv ist der Mut des Autors, eigenständige Bewertungen vorzunehmen, die aus den ausgewählten Theorien und Daten sehr gut begründet werden. Auch die empirische Anwendung dieser Analyse auf sein Thema ist sehr professionell. Die Arbeit gelingt insgesamt sehr gut. Ein Nachteil an der Arbeit liegt allerdings darin, dass der Text den thematischen Suchprozess des Autors bei der Erstellung des Textes sehr deutlich dokumentiert. So werden sehr interessante und sehr aufwendig und ganz hervorragend ausgearbeitete Themengebiete für den späteren Gang der Untersuchung und für die Ergebnisermittlung nicht wieder aufgenommen. Soweit hätten diese aufwendig erstellten Teile in der ohnehin überlangen Arbeit auch unterdrückt werden können.
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit besteht aus insgesamt 11 Teilen. Es folgt ein Anhang. Im ersten Abschnitt werden Relevanz des Themas, Ziel und Vorgehen in der Arbeit sowie die Motivation des Autors zum Thema sehr schön dargelegt. Der Abschnitt ist hoch professionell gelungen. Auch die hier vorgestellten Hinweise zur Leserführung, die in den folgenden Kapiteln immer wieder präsentiert werden, sind sehr positiv.
Im zweiten Teil wird der Begriff des Fondsratings in fast alleiniger Stärke einer These analysiert. Der Autor dokumentiert erneut die angesprochenen positiven Aspekte. Er hat das relevante Wissen in den Unterabschnitten 2.1, 2.2, 2.5 und 2.6 sehr gründlich recherchiert und sehr strukturiert, logisch und themenbezogen aufbereitet. Soweit handelt es sich in diesem Bereich um eine sehr gründliche und gelungene begriffliche Einführung. Die Unterabschnitte 2.3 und 2.4 eignen sich für sich genommen für eine Veröffentlichung in der akademischen Lehre zur Performancemessung von Finanzprodukten. Der Text ist auf sehr hohem akademischen Niveau und sehr lehrreich für an diesem Bereich interessierte, wird allerdings im späteren Gang der Untersuchung der Thesis faktisch nicht wieder aufgenommen, hätte also auch nicht präsentiert werden müssen.
Im dritten Teil wird die Beispielbranche und das Beispielunternehmen, für das der Gang der Untersuchung durchgeführt wird, vorgestellt. Der Autor dokumentiert, dass er Branche und Unternehmen sehr genau analysiert hat und dass dies qualifiziert und sehr professionell gelungen ist. Der Bearbeiter hat den Branchen- und Unternehmensaufbau und die Unternehmensabläufe voll verstanden und kann alles qualifiziert und sachgerecht und thematisch sinnvoll eigenständig wiedergeben. Sehr positiv und qualifiziert ist die SWOT Analyse und die Bewertung in den Unterkapiteln 4 und 5. Die auf Seite 76 im letzten Satz angesprochene fehlende Konkurrenzanalyse hätte wiederum eine eigenständige Thesis im Umfang dieses Kapitels gerechtfertigt. Insgesamt gelingt das Kapitel sehr positiv.
Das vierte Kapitel präsentiert in unerwartet kurzer Form auf ca. 10 Seiten eine Art Ist-Situation in der Nutzung von Ratings im Beratungsalltag im Beispielunternehmen. Vorhandene Defizite werden sehr sauber identifiziert, hätten aber an dieser Stelle noch intensiver behandelt werden können.
In Abschnitt 5 werden die verbreitetsten Rating-Agenturen vorgestellt und ihre Bedeutung wird bewertet. Dieses Kapitel gelingt erneut empirisch ganz ausgezeichnet. Der Autor dokumentiert wiederum, dass er die hier angesprochene Branche von der Pike auf sehr gründlich analysiert hat. Das gelingt alles sehr positiv. Allerdings hätte diese ca. 50 Seiten starke Kapitel als Ergebnis der Forschung in einer Abbildung auf einer Seite auch als ermittelt präsentiert werden können, ohne dass der Gang der Untersuchung zum eigentlichen Thema dort weiter gelitten hätte. Bei Akzeptanz des vorhandenen Kapitels sind dem Autor natürlich ein sehr engagierter Arbeitsaufwand und eine sehr strukturierte Marktanalyse zu bescheinigen.
Teil 6 ist gewissermaßen ein Ergebniskapitel zum vorangegangenen Abschnitt. Hier werden auf nun 5 Seiten die relevanten Rating Agenturen ausgewählt. Dies hätte so auch ohne Existenz des vorangegangenen Kapitels als Dokumentation in der Thesis erfolgen können. Der Abschnitt ist mängelfrei.
In Abschnitt 7 werden die Ratings nach ihrer thematischen Nutzbarkeit analysiert. Ergebnisorientiert gelingt der Bereich sehr positiv. Allerdings hätte der Aufbau der Ratings in diesem Abschnitt intensiver hinterfragt werden können. Die Geschäftsmodelle der Rating-Agenturen werden etwas zu unkritisch akzeptiert.
Teil 8 ist eine sehr qualifizierte Analyse des Wettbewerbs, die richtigerweise mit einer Bescheinigung der geringen Wettbewerbskraft des Wettbewerbes endet. Allerdings teilt der Korrektor den daraus abgeleiteten positiven Tenor des Bearbeiters nicht. Nur weil der Wettbewerb schlecht ist, ist das keine Entspannung der Marktsituation des Beispielunternehmens. Auch die im Wettbewerb angewendete hilflose Personalisierung der Fonds ist akademisch nicht überzeugend.
Der Abschnitt 9 bildet nun gewissermaßen das Herzstück der Arbeit, den Entwurf einer Soll-Konzeption zum Thema durch den Autor. Es wird beeindruckend deutlich, dass der Bearbeiter den strategischen Planungsprozeß voll verstanden hat, ihn eigenständig anwenden kann und dies mit sehr vielen aufwendig recherchierten und sehr strukturierten empirischen Erkenntnissen über das Thema verbinden kann. Es ist sehr beeindruckend, wie strukturiert und logisch der Bearbeiter vorgehen kann. So entsteht eine besonders qualifizierte und verläßliche Analyse der Situation des Beispielunternehmens bezogen auf die Soll-Konzeption. Der Autor stellt unter Beweis, dass er für die gesamte Branche eine sehr geeignete konzeptionelle Lösung gefunden hat, die allgemeingültig ist, nur mit den Zielen des Einzelfalles abgeglichen werden und mit den Daten des individuellen interessierten Unternehmens analysiert werden muss. Eine fachspezifische Unternehmensberatung hätte diese Analyse nicht besser durchführen können. Insgesamt gelingt dieses für die Benotung bedeutende Kapitel akademisch ideal. Allerdings ist die abgeleitete Erkenntnis akademisch unbefriedigend. Der Autor dokumentiert, dass potentielle Anleger hinter den akademischen Möglichkeiten deutlich zurück bleiben. Eine Akzeptanz dieses Defizits ist keine starke Verkaufsposition in einem wachsenden Markt.
Kapitel 10 liefert nun eine eigene Marktkonzeption basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen. Dieses Kapitel in der Stärke einer eigenen Thesis zeigt sehr schön operativ die Marktchancen der entwickelten Idee. Dies ist auch durch eine Eintragung dieser Idee in das Markenregister des Deutschen Patent- und Markenamts für den Bearbeiter dokumentiert. Soweit ist der Teil sehr positiv. Eine ökonomische Bewertung der Soll-Konzeption, die in einer betriebswirtschaftlichen Thesis eigentlich vorgenommen werden sollte, fehlt leider.
Kapitel 11 gibt ein sehr ansprechendes Resümee mit schöner Zusammenfassung und sehr ansprechendem Ausblick.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | II | |
| Eidesstattliche Erklärung | III | |
| Gliederung | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | X | |
| Formelverzeichnis | XIV | |
| Symbolverzeichnis | XV | |
| Tabellenverzeichnis | XVI | |
| Abbildungsverzeichnis | XIX | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Relevanz des Themas | 2 |
| 1.2 | Problemstellung und Zielsetzung | 4 |
| 1.3 | Aufbau der Arbeit | 5 |
| 1.4 | Zukünftige Bedeutung des Themas und Motivation | 8 |
| 1.5 | Hinweise zur Leserführung | 10 |
| 2. | Fondsratings als Informationsprodukt | 11 |
| 2.1 | Fondsratings in der Theorie | 12 |
| 2.1.1 | Das Thema Fondsrating in der Literatur | 12 |
| 2.1.2 | Ursprünge des Ratings | 13 |
| 2.2 | Definition | 15 |
| 2.2.1 | Abgrenzung | 17 |
| 2.2.2 | Betrachtung aus Sicht des Anwenders | 17 |
| 2.3 | Ansätze der Performancemessung | 20 |
| 2.3.1 | Eindimensionale Performancemessung | 21 |
| 2.3.2 | Zweidimensionale Performancemessung | 22 |
| 2.3.3 | Die Moderne Portfoliotheorie nach Markowitz | 25 |
| 2.3.4 | Das Capital Asset Pricing Model | 27 |
| 2.3.5 | Die Treynor-Ratio | 29 |
| 2.3.6 | Die Sharpe-Ratio | 31 |
| 2.3.7 | Das Jensen-Alpha | 32 |
| 2.3.8 | Differenzrendite, Tracking Error und Information-Ratio | 33 |
| 2.3.9 | Gewichtsorientierte Performancemaße | 36 |
| 2.3.10 | Die Risk-Adjusted Performance | 37 |
| 2.3.11 | Die Market Risk-Adjusted Performance | 38 |
| 2.3.12 | Zusammenfassende Gegenüberstellung | 40 |
| 2.4 | Stand der Forschung | 41 |
| 2.4.1 | Risikomessung und Standardabweichung | 41 |
| 2.4.2 | Portfoliozusammensetzung | 42 |
| 2.4.3 | Informationspolitik eines Investmentfonds | 43 |
| 2.4.4 | Menschliches Verhalten | 44 |
| 2.4.5 | Performancemaße und Marktabhängigkeit | 46 |
| 2.4.6 | Kombinierte Performancemaße | 47 |
| 2.4.7 | Die heutige Realität der Performancemessung | 48 |
| 2.5 | Fondsrating aus verschiedenen Perspektiven | 49 |
| 2.5.1 | Sicht der Ratingagentur | 49 |
| 2.5.2 | Sicht der Kapitalanlagegesellschaft | 51 |
| 2.5.3 | Sicht des Beraters und des Vermittlers | 56 |
| 2.5.4 | Sicht des Kunden | 58 |
| 2.6 | Zusammenfassung und These | 62 |
| 3. | Beispielunternehmen Finanzdienstleister | 63 |
| 3.1 | Unterscheidung zwischen Vermittlung und Beratung | 64 |
| 3.1.1 | Abgrenzung der Rechtsnatur | 64 |
| 3.1.2 | Abgrenzung der Dienstleitung | 66 |
| 3.1.3 | Differenzierung im Geschäftsfeld der Investmentfonds | 68 |
| 3.2 | Das Beispielunternehmen Dr. Sievert und Partner | 73 |
| 3.2.1 | Organisation | 73 |
| 3.2.2 | Geschäftsmodell | 73 |
| 3.2.3 | Produktangebot | 74 |
| 3.3 | Marktstellung und Konkurrenz | 75 |
| 3.3.1 | Lokale Finanzdienstleister | 76 |
| 3.3.2 | Internetbasierte Fondsplattformen und Börsenplätze | 78 |
| 3.3.3 | Direktbanken | 80 |
| 3.3.4 | Filialbanken | 81 |
| 3.4 | SWOT-Analyse | 82 |
| 3.4.1 | Stärken | 83 |
| 3.4.2 | Schwächen | 84 |
| 3.4.3 | Möglichkeiten | 85 |
| 3.4.4 | Gefahren | 86 |
| 3.4.5 | Konsequenzen und Handlungsalternative | 89 |
| 3.5 | Zusammenfassung und These | 90 |
| 4. | Ratings im betrieblichen Alltag | 92 |
| 4.1 | Der Umgang mit Ratings in der Beratung | 93 |
| 4.2 | Der Beratungsansatz | 93 |
| 4.3 | Die Verwendung von Ratings | 95 |
| 4.3.1 | Allgemeine Information und Informationen zu Ratings | 95 |
| 4.3.2 | Auswahl von Investmentfonds auf Grundlage von Ratings | 97 |
| 4.3.3 | Empfehlung auf Grundlage von Ratings | 97 |
| 4.4 | Bewertung | 99 |
| 4.5 | Zusammenfassung und These | 101 |
| 5. | Marktsichtung der Ratinganbieter | 102 |
| 5.1 | Entstehung der Branche | 103 |
| 5.2 | Erste Einteilung der Ratingverfahren | 105 |
| 5.3 | Vorstellung der Ratinganbieter | 107 |
| 5.3.1 | Citywire | 107 |
| 5.3.2 | FERI | 108 |
| 5.3.3 | Financial Webworks | 114 |
| 5.3.4 | Finanztest | 116 |
| 5.3.5 | Fitch | 118 |
| 5.3.6 | Fondsconsult | 120 |
| 5.3.7 | Lipper | 124 |
| 5.3.8 | Morningstar | 126 |
| 5.3.9 | Moody´s | 130 |
| 5.3.10 | RCP | 134 |
| 5.3.11 | Sauren | 136 |
| 5.3.12 | Scope | 139 |
| 5.3.13 | Standard & Poor´s | 140 |
| 5.3.14 | Südprojekt | 145 |
| 5.3.15 | Telos | 148 |
| 5.4 | Zusammenfassung und These | 149 |
| 6. | Selektion nach der Bedeutung | 150 |
| 6.1 | Ausschlusskriterium 1: Rating ist nicht öffentlich | 151 |
| 6.2 | Ausschlusskriterium 2: Fremdfinanzierung | 152 |
| 6.3 | Ausschlusskriterium 3: Marktabdeckung zu gering | 153 |
| 6.4 | Selektion der Ratings durch Ausschlusskriterien | 153 |
| 6.5 | Zusammenfassung und These | 154 |
| 7. | Selektion nach der Nutzbarkeit | 155 |
| 7.1 | Theoretische Überprüfung 1: Quantitative Ratings | 156 |
| 7.1.1 | Kritische Würdigung des Morningstar-Ratings | 157 |
| 7.1.2 | Kritische Würdigung des Fondsmeter-Rankings | 157 |
| 7.1.3 | Kritische Würdigung der Fondsnote | 158 |
| 7.1.4 | Selektion der Ratings nach quantitativen Problemfeldern | 160 |
| 7.2 | Theoretische Überprüfung 2: Qualitative Ratings | 160 |
| 7.2.1 | Der Fondsmanager als Untersuchungsobjekt | 160 |
| 7.2.2 | Der Fondsmanager als Mensch mit Vergangenheit | 163 |
| 7.3 | Praktische Überprüfung | 167 |
| 7.3.1 | Backtest für das FERI-Rating über sieben Jahre | 169 |
| 7.3.2 | Backtest für das FERI-Rating über vier Jahre | 172 |
| 7.3.3 | Backtest für das FERI-Rating über drei Jahre | 176 |
| 7.3.4 | Zusammenfassung der Ergebnisse der Backtests für FERI | 177 |
| 7.3.5 | Backtest für das Morningstar-Rating | 177 |
| 7.3.6 | Vergleichender Backtest für quantitative Ratings | 182 |
| 7.3.7 | Backtest für das S&P Fund Management Rating | 183 |
| 7.3.8 | Backtest für das Manager-Rating von Sauren | 184 |
| 7.4 | Auswirkungen von Fondsratings | 187 |
| 7.5 | Möglichkeit eines zusammenfassenden Ratings | 190 |
| 7.5.1 | Beispiele für ein zusammenfassendes Rating | 190 |
| 7.5.2 | Kritische Würdigung eines zusammenfassenden Ratings | 191 |
| 7.6 | Zusammenfassung und These | 196 |
| 8. | Lernen von Anderen | 198 |
| 8.1 | Personalisieren von Finanzprodukten | 199 |
| 8.1.1 | Der Mensch und seine Beziehung zum Geld | 200 |
| 8.1.2 | Wirtschaftswissenschaft, Psychologie und Soziologie | 201 |
| 8.2 | Zertifikate auf Ratingbasis | 203 |
| 8.2.1 | Die Produktreihe „Best of Funds“ von ABN Amro | 204 |
| 8.2.2 | Bewertung Best of Funds | 205 |
| 8.3 | Portfolio auf Ratingbasis | 206 |
| 8.3.1 | Das Titan-Portfolio von MLP | 206 |
| 8.3.2 | Bewertung Titan-Portfolios | 209 |
| 8.4 | Dachfonds auf Ratingbasis | 211 |
| 8.4.1 | Der Dachfonds Sauren Global Opportunities | 211 |
| 8.4.2 | Bewertung Dachfonds Sauren | 212 |
| 8.5 | Dienstleistungen auf Ratingbasis | 213 |
| 8.5.1 | Das TÜV-Siegel „Geprüfte Fondsauswahl“ | 213 |
| 8.5.2 | Bewertung TÜV-Siegel | 216 |
| 8.6 | Ansatzpunkte für ein eigenes Produkt | 218 |
| 8.7 | Zusammenfassung und These | 219 |
| 9. | Umsetzung in einem Modell: Fondsquadrat | 220 |
| 9.1 | Überführung der Thesen in Forderungen | 222 |
| 9.2 | Das Modell Fondsquadrat | 224 |
| 9.3 | Bestandsaufnahme eines bestehenden Portfolios | 227 |
| 9.4 | Abfrage und Ermittlung der Subjektiven Risikobereitschaft | 230 |
| 9.5 | Abgleich Portfolio und Subjektive Präferenz | 232 |
| 9.6 | Kundeneinbindung | 237 |
| 9.7 | Abfrage der Objektiven Präferenz | 238 |
| 9.7.1 | Persönliche Einstellung zu Ratings | 239 |
| 9.7.2 | Persönliche Einstellung zu Menschen und Märkten | 240 |
| 9.7.3 | Persönliche Einstellung zu externer Bewertung | 241 |
| 9.8 | Ermittlung der Objektiven Präferenz | 243 |
| 9.9 | Zusammenführung als Persönliche Präferenz P² | 248 |
| 9.10 | Zusammenfassung | 251 |
| 10. | Überführung in ein Produkt: Portfolioquadrat | 253 |
| 10.1 | Produktausgestaltung | 254 |
| 10.1.1 | Aufteilung in Anlageklassen | 255 |
| 10.1.2 | Alternative Anlageklassen | 256 |
| 10.1.3 | Alternative Anlagestrategien | 259 |
| 10.1.4 | Erweiterung der klassischen Anlageklassen | 261 |
| 10.1.5 | Korrelation der Anlageklassen | 263 |
| 10.1.6 | Rendite- und Risikoorientierung | 265 |
| 10.2 | Produkteinsatz | 267 |
| 10.2.1 | Die Zahl Sieben als Richtwert | 268 |
| 10.2.2 | Einordnung bestehender Vermögensanlagen | 270 |
| 10.2.3 | Regeln für die Auswahl der Anlageklassen | 272 |
| 10.2.4 | Beispiele für den betrieblichen Alltag | 273 |
| 10.3 | Modellintegration | 275 |
| 10.3.1 | Berücksichtigung der Informationseffizienz | 276 |
| 10.3.2 | Berücksichtigung der Konjunktur | 279 |
| 10.4 | Marketing | 282 |
| 10.4.1 | Produktname | 282 |
| 10.4.2 | Produktslogan | 283 |
| 10.4.3 | Produktlogo | 284 |
| 10.4.4 | Markenbildung | 285 |
| 10.5 | Kundenpräsentation | 286 |
| 10.5.1 | Kundenpräsentation: Produktvorstellung | 287 |
| 10.5.2 | Kundenpräsentation: Alleinstellungsmerkmal | 288 |
| 10.5.3 | Kundenpräsentation: Ablauf | 289 |
| 10.5.4 | Kundenpräsentation: Bestandsaufnahme | 290 |
| 10.5.5 | Kundenpräsentation: Kaufmotivation allgemein | 291 |
| 10.5.6 | Kundenpräsentation: Bestehende Investmentfonds | 292 |
| 10.5.7 | Kundenpräsentation: Kaufmotivation Kunde | 293 |
| 10.5.8 | Kundenpräsentation: Fragebogen 1 | 294 |
| 10.5.9 | Kundenpräsentation: Fragebogen 2 | 295 |
| 10.5.10 | Kundenpräsentation: Auswertung Fragebogen | 296 |
| 10.5.11 | Kundenpräsentation: Vorstellung Portfolioquadrat | 297 |
| 10.5.12 | Kundenpräsentation: Strategische Auswahl | 298 |
| 10.5.13 | Kundenpräsentation: Taktische Auswahl | 300 |
| 10.5.14 | Kundenpräsentation: Fondsauswahl | 301 |
| 10.5.15 | Kundenpräsentation: Portfolio | 303 |
| 10.6 | Möglicher Produktausbau | 304 |
| 10.6.1 | Erweiterung um zusätzliche Ratings | 304 |
| 10.6.2 | Erweiterung um zusätzliche Anlageklassen | 306 |
| 10.6.3 | Erhöhung der Detaillierung: Der Portfoliowürfel | 309 |
| 10.6.4 | Schnittstellen zu bestehenden Produkten | 310 |
| 10.7 | Aufbau einer Produktreihe | 310 |
| 10.7.1 | Unterschiedliche Kundenansprüche | 311 |
| 10.7.2 | Anspruch und Ausprägung der unterschiedlichen Produkte | 312 |
| 10.7.3 | Die erste Produktvariation | 314 |
| 10.7.4 | Die zweite Produktvariation | 315 |
| 10.7.5 | Geschlossenes Markendesign innerhalb der Produktreihe | 316 |
| 10.8 | Produkttest | 319 |
| 11. | Zusammenfassung | 320 |
| 11.1 | Implikationen für die Beratung und Vermittlung | 321 |
| 11.2 | Ausblick | 322 |
| 11.2.1 | Politik und Steuergesetzgebung | 322 |
| 11.2.2 | Ratingstandard | 323 |
| 11.2.3 | Konsolidierung | 324 |
| 11.3 | Berücksichtigung der näheren Zukunft | 324 |
| 11.4 | Weiterer Forschungsbedarf | 326 |
| 11.4.1 | Ratings von Investmentfonds für Daytrader | 326 |
| 11.4.2 | Gleichlauf der Anlageklassen | 327 |
| 11.5 | Schlussbemerkung | 329 |
| Anhang | 331 | |
| Literaturverzeichnis | 369 |
In den Warenkorb
68,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832498269
Arbeit zitieren:
Bölke, Robert August 2006: Bedeutung und Nutzbarkeit von Ratings für in Deutschland zugelassene Publikumsfonds im Beratungsprozess der Fondsvermittlung bei einem privaten Finanzdienstleister, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Investmentfond, Ranking, Private Banking, Finanzberater, Makler



