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Bedeutung und Nutzbarkeit von Ratings für in Deutschland zugelassene Publikumsfonds im Beratungsprozess der Fondsvermittlung bei einem privaten Finanzdienstleister

Bedeutung und Nutzbarkeit von Ratings für in Deutschland zugelassene Publikumsfonds im Beratungsprozess der Fondsvermittlung bei einem privaten Finanzdienstleister
Über dieses Buch
  • Art: MA-Thesis / Master
  • Autor: Robert Bölke
  • Abgabedatum: August 2006
  • Umfang: 421 Seiten
  • Dateigröße: 15,5 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Kiel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9826-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9826-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9826-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bölke, Robert August 2006: Bedeutung und Nutzbarkeit von Ratings für in Deutschland zugelassene Publikumsfonds im Beratungsprozess der Fondsvermittlung bei einem privaten Finanzdienstleister, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Investmentfond, Ranking, Private Banking, Finanzberater, Makler

MA-Thesis / Master von Robert Bölke

Einleitung:

Die deutschen Anleger investierten in den letzten zehn Jahren durchschnittlich jeden fünften Anlage-Euro in Investmentfonds. Die steigende private Sparrate und die zunehmende Differenzierung bei Geldanlagen bescheren der deutschen Investmentfondbranche ein stetes Wachstum. Das von ihr verwaltete Vermögen in Form von Publikums- und Spezialfonds hat Ende des Jahres 2004 erstmals die Grenze von einer Billion Euro überschritten. Damit ist Deutschland der größte und aus Sicht der Finanzdienstleister attraktivste Markt in Europa. Dem gegenüber steht eine Diskrepanz um das Wissen von Geldanlagen seitens der Anleger. Abhilfe sollen hier so genannte Fondsratings durch unabhängige privatwirtschaftliche Unternehmen schaffen. Sie wollen dem Anleger als Orientierung dienen, da ihre Bewertungsansätze Objektivität beanspruchen.

Die Vielzahl von Anzeigen und Werbeprospekten, die auf Fondsratings Bezug nehmen, steht im Widerspruch mit dem geringen Grad der Beschäftigung von wissenschaftlicher Seite mit diesem Thema. Daher bleiben die Hintergründe, Berechnungen und Unterschiede der einzelnen Fondsratings vielen Personen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen mit Investmentfonds beschäftigen entweder verschlossen oder schlichtweg unbekannt.

Diese Arbeit wertet die verfügbaren Informationen über das Rating von Investmentfonds im ersten Schritt aus und im bewertet sie im zweiten. Die Marktsichtung umfasst 20 Ratingverfahren von 15 unterschiedlichen Anbietern. Der Schwerpunkt bei der Sichtung liegt in der Verwendung für die Beratung und ist hierbei abhängig von zwei Faktoren. Zum einen wird in dieser Arbeit die Bedeutung betrachtet und zum anderen die Nutzbarkeit geprüft. Die Bedeutung ist abhängig von der Marktabdeckung, der Finanzierung und der Veröffentlichung des Ratings. Die Nutzbarkeit setzt einen transparenten Bewertungsprozess voraus, so dass eine Überprüfung des Ratingsergebnisses durch Dritte möglich ist. Daneben sollte das Ratingverfahren seinen Mehrwert für den Anleger in der Vergangenheit unter Beweis gestellt haben.

Aus den Ergebnissen wird ein Modell entwickelt, das die Einbindung von relevanten Fondsratings in den persönlichen Beratungsprozess ermöglicht. Hierbei wird besonders dem Haftungsproblem Rechnung getragen, so dass nur Ratings einbezogen werden, die ihren Nutzen für den Anleger bereits bewiesen haben (Backtest). Dieses Modell wird in ein konkretes Produkt umgesetzt, welches bis zur Kundenpräsentation entwickelt wird (Marketing, Logo, eigene Marke, Slogan, Aufbau einer Produktreihe). Das Produkt ist dabei bewusst so einfach gehalten, dass es vor Ort beim Kunden auf Papier aufgezeigt werden kann. Die notwendigen Berechnungen lassen sich mit jedem handelsüblichen Taschenrechner durchführen.

Der Beratungsprozess ist in einen strategischen und taktischen Teil aufgetrennt. Der strategische Part umfasst die Aufnahme (möglichst) aller Vermögenswerte des Kunden und führt dem Kunden mithilfe einer eingängigen grafischen Darstellung die Aufteilung seines Vermögens auf die unterschiedlichen Anlageklassen vor Augen. Der taktische Part beschäftigt sich mit der Person des Anlegers an sich und der konkreten Auswahl von Investmentfonds. Am Ende der Beratung entsteht ein individuelles Portfolio von Investmentfonds, deren Auswahl auf Grundlage der Persönlichkeit des Anlegers erfolgt. Durch die persönliche und eingängige Ausrichtung des Portfolios wird der Kunde sehr stark an den Finanzdienstleister gebunden. Das Produkt wurde bereits mit Erfolg bei Kunden eingesetzt und fand deren Zustimmung. Daneben werden in dieser Arbeit folgende Fragen beantwortet:

- Sind Ratings abhängig von der Konjunktur?

a) Besteht eine Abhängigkeit zwischen einem Ratingergebnis und der allgemeinen konjunkturellen Lage?

b) Wenn ja: Welche Ratings sind wie stark konjunkturabhängig?

c) Wenn ja: Welche Ratings sind für bestimmte konjunkturelle Zustände und Entwicklungen zweckmäßiger als andere?

- Ist es aus Kundensicht sinnvoll, mehrere Ratings zu einem Gesamtrating zu kombinieren?

a) Wenn ja: Welche Ratings haben eine ähnliche Aussagekraft?

b) Wenn ja: Welche Ratings ergänzen sich zweckmäßig?

c) Wenn ja: Wie sollte die Konzeption für ein mögliches Gesamtrating aussehen?

Die Arbeit von Herrn Bölke entspricht der Idealvorstellung einer Masterthesis an einer Fachhochschule in fast allen Bereichen. Der Autor arbeitet auf komplexem akademischen Niveau und erreicht einen themenbezogenen Anwendungsbezug, dessen Niveau einem qualitativ hochwertigen Gutachten einer renommierten Unternehmensberatung gleichkommt. Die im Text behandelte Beispielunternehmung kann dem Bearbeiter für diese strategisch, operativ und quantitativ sehr qualifizierte Beratungsleistung sehr verbunden sein. Die Beispielunternehmung kann bei Anwendung der von Herrn Bölke vorgeschlagenen Konzepte im Rahmen der Beratung von Anlegern ihren wirtschaftlichen Erfolg sicherlich signifikant erhöhen. Diesen Punkt hat der Bearbeiter in seinem Text nicht auch noch analysiert. Ein tiefes Literaturstudium und intensives Engagement bei der Behandlung der Thematik werden offensichtlich. Das Thema wird sehr schön strukturiert bearbeitet. Der Autor hat die Thematik voll verstanden, sehr schön aufbereitet und kann in den einzelnen Abschnitten sehr logisch vorgehen. Es ist sehr positiv, wie der Autor es versteht, aus seinem breiten betriebswirtschaftlichen Wissen die relevanten und akademisch komplexeren Theorien für den Gang seiner Untersuchung auszuwählen.

Sehr positiv ist der Mut des Autors, eigenständige Bewertungen vorzunehmen, die aus den ausgewählten Theorien und Daten sehr gut begründet werden. Auch die empirische Anwendung dieser Analyse auf sein Thema ist sehr professionell. Die Arbeit gelingt insgesamt sehr gut. Ein Nachteil an der Arbeit liegt allerdings darin, dass der Text den thematischen Suchprozess des Autors bei der Erstellung des Textes sehr deutlich dokumentiert. So werden sehr interessante und sehr aufwendig und ganz hervorragend ausgearbeitete Themengebiete für den späteren Gang der Untersuchung und für die Ergebnisermittlung nicht wieder aufgenommen. Soweit hätten diese aufwendig erstellten Teile in der ohnehin überlangen Arbeit auch unterdrückt werden können.

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit besteht aus insgesamt 11 Teilen. Es folgt ein Anhang. Im ersten Abschnitt werden Relevanz des Themas, Ziel und Vorgehen in der Arbeit sowie die Motivation des Autors zum Thema sehr schön dargelegt. Der Abschnitt ist hoch professionell gelungen. Auch die hier vorgestellten Hinweise zur Leserführung, die in den folgenden Kapiteln immer wieder präsentiert werden, sind sehr positiv.

Im zweiten Teil wird der Begriff des Fondsratings in fast alleiniger Stärke einer These analysiert. Der Autor dokumentiert erneut die angesprochenen positiven Aspekte. Er hat das relevante Wissen in den Unterabschnitten 2.1, 2.2, 2.5 und 2.6 sehr gründlich recherchiert und sehr strukturiert, logisch und themenbezogen aufbereitet. Soweit handelt es sich in diesem Bereich um eine sehr gründliche und gelungene begriffliche Einführung. Die Unterabschnitte 2.3 und 2.4 eignen sich für sich genommen für eine Veröffentlichung in der akademischen Lehre zur Performancemessung von Finanzprodukten. Der Text ist auf sehr hohem akademischen Niveau und sehr lehrreich für an diesem Bereich interessierte, wird allerdings im späteren Gang der Untersuchung der Thesis faktisch nicht wieder aufgenommen, hätte also auch nicht präsentiert werden müssen.

Im dritten Teil wird die Beispielbranche und das Beispielunternehmen, für das der Gang der Untersuchung durchgeführt wird, vorgestellt. Der Autor dokumentiert, dass er Branche und Unternehmen sehr genau analysiert hat und dass dies qualifiziert und sehr professionell gelungen ist. Der Bearbeiter hat den Branchen- und Unternehmensaufbau und die Unternehmensabläufe voll verstanden und kann alles qualifiziert und sachgerecht und thematisch sinnvoll eigenständig wiedergeben. Sehr positiv und qualifiziert ist die SWOT Analyse und die Bewertung in den Unterkapiteln 4 und 5. Die auf Seite 76 im letzten Satz angesprochene fehlende Konkurrenzanalyse hätte wiederum eine eigenständige Thesis im Umfang dieses Kapitels gerechtfertigt. Insgesamt gelingt das Kapitel sehr positiv.

Das vierte Kapitel präsentiert in unerwartet kurzer Form auf ca. 10 Seiten eine Art Ist-Situation in der Nutzung von Ratings im Beratungsalltag im Beispielunternehmen. Vorhandene Defizite werden sehr sauber identifiziert, hätten aber an dieser Stelle noch intensiver behandelt werden können.

In Abschnitt 5 werden die verbreitetsten Rating-Agenturen vorgestellt und ihre Bedeutung wird bewertet. Dieses Kapitel gelingt erneut empirisch ganz ausgezeichnet. Der Autor dokumentiert wiederum, dass er die hier angesprochene Branche von der Pike auf sehr gründlich analysiert hat. Das gelingt alles sehr positiv. Allerdings hätte diese ca. 50 Seiten starke Kapitel als Ergebnis der Forschung in einer Abbildung auf einer Seite auch als ermittelt präsentiert werden können, ohne dass der Gang der Untersuchung zum eigentlichen Thema dort weiter gelitten hätte. Bei Akzeptanz des vorhandenen Kapitels sind dem Autor natürlich ein sehr engagierter Arbeitsaufwand und eine sehr strukturierte Marktanalyse zu bescheinigen.

Teil 6 ist gewissermaßen ein Ergebniskapitel zum vorangegangenen Abschnitt. Hier werden auf nun 5 Seiten die relevanten Rating Agenturen ausgewählt. Dies hätte so auch ohne Existenz des vorangegangenen Kapitels als Dokumentation in der Thesis erfolgen können. Der Abschnitt ist mängelfrei.

In Abschnitt 7 werden die Ratings nach ihrer thematischen Nutzbarkeit analysiert. Ergebnisorientiert gelingt der Bereich sehr positiv. Allerdings hätte der Aufbau der Ratings in diesem Abschnitt intensiver hinterfragt werden können. Die Geschäftsmodelle der Rating-Agenturen werden etwas zu unkritisch akzeptiert.

Teil 8 ist eine sehr qualifizierte Analyse des Wettbewerbs, die richtigerweise mit einer Bescheinigung der geringen Wettbewerbskraft des Wettbewerbes endet. Allerdings teilt der Korrektor den daraus abgeleiteten positiven Tenor des Bearbeiters nicht. Nur weil der Wettbewerb schlecht ist, ist das keine Entspannung der Marktsituation des Beispielunternehmens. Auch die im Wettbewerb angewendete hilflose Personalisierung der Fonds ist akademisch nicht überzeugend.

Der Abschnitt 9 bildet nun gewissermaßen das Herzstück der Arbeit, den Entwurf einer Soll-Konzeption zum Thema durch den Autor. Es wird beeindruckend deutlich, dass der Bearbeiter den strategischen Planungsprozeß voll verstanden hat, ihn eigenständig anwenden kann und dies mit sehr vielen aufwendig recherchierten und sehr strukturierten empirischen Erkenntnissen über das Thema verbinden kann. Es ist sehr beeindruckend, wie strukturiert und logisch der Bearbeiter vorgehen kann. So entsteht eine besonders qualifizierte und verläßliche Analyse der Situation des Beispielunternehmens bezogen auf die Soll-Konzeption. Der Autor stellt unter Beweis, dass er für die gesamte Branche eine sehr geeignete konzeptionelle Lösung gefunden hat, die allgemeingültig ist, nur mit den Zielen des Einzelfalles abgeglichen werden und mit den Daten des individuellen interessierten Unternehmens analysiert werden muss. Eine fachspezifische Unternehmensberatung hätte diese Analyse nicht besser durchführen können. Insgesamt gelingt dieses für die Benotung bedeutende Kapitel akademisch ideal. Allerdings ist die abgeleitete Erkenntnis akademisch unbefriedigend. Der Autor dokumentiert, dass potentielle Anleger hinter den akademischen Möglichkeiten deutlich zurück bleiben. Eine Akzeptanz dieses Defizits ist keine starke Verkaufsposition in einem wachsenden Markt.

Kapitel 10 liefert nun eine eigene Marktkonzeption basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen. Dieses Kapitel in der Stärke einer eigenen Thesis zeigt sehr schön operativ die Marktchancen der entwickelten Idee. Dies ist auch durch eine Eintragung dieser Idee in das Markenregister des Deutschen Patent- und Markenamts für den Bearbeiter dokumentiert. Soweit ist der Teil sehr positiv. Eine ökonomische Bewertung der Soll-Konzeption, die in einer betriebswirtschaftlichen Thesis eigentlich vorgenommen werden sollte, fehlt leider.

Kapitel 11 gibt ein sehr ansprechendes Resümee mit schöner Zusammenfassung und sehr ansprechendem Ausblick.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Eidesstattliche Erklärung III
Gliederung IV
Abkürzungsverzeichnis X
Formelverzeichnis XIV
Symbolverzeichnis XV
Tabellenverzeichnis XVI
Abbildungsverzeichnis XIX
1. Einleitung 1
1.1 Relevanz des Themas 2
1.2 Problemstellung und Zielsetzung 4
1.3 Aufbau der Arbeit 5
1.4 Zukünftige Bedeutung des Themas und Motivation 8
1.5 Hinweise zur Leserführung 10
2. Fondsratings als Informationsprodukt 11
2.1 Fondsratings in der Theorie 12
2.1.1 Das Thema Fondsrating in der Literatur 12
2.1.2 Ursprünge des Ratings 13
2.2 Definition 15
2.2.1 Abgrenzung 17
2.2.2 Betrachtung aus Sicht des Anwenders 17
2.3 Ansätze der Performancemessung 20
2.3.1 Eindimensionale Performancemessung 21
2.3.2 Zweidimensionale Performancemessung 22
2.3.3 Die Moderne Portfoliotheorie nach Markowitz 25
2.3.4 Das Capital Asset Pricing Model 27
2.3.5 Die Treynor-Ratio 29
2.3.6 Die Sharpe-Ratio 31
2.3.7 Das Jensen-Alpha 32
2.3.8 Differenzrendite, Tracking Error und Information-Ratio 33
2.3.9 Gewichtsorientierte Performancemaße 36
2.3.10 Die Risk-Adjusted Performance 37
2.3.11 Die Market Risk-Adjusted Performance 38
2.3.12 Zusammenfassende Gegenüberstellung 40
2.4 Stand der Forschung 41
2.4.1 Risikomessung und Standardabweichung 41
2.4.2 Portfoliozusammensetzung 42
2.4.3 Informationspolitik eines Investmentfonds 43
2.4.4 Menschliches Verhalten 44
2.4.5 Performancemaße und Marktabhängigkeit 46
2.4.6 Kombinierte Performancemaße 47
2.4.7 Die heutige Realität der Performancemessung 48
2.5 Fondsrating aus verschiedenen Perspektiven 49
2.5.1 Sicht der Ratingagentur 49
2.5.2 Sicht der Kapitalanlagegesellschaft 51
2.5.3 Sicht des Beraters und des Vermittlers 56
2.5.4 Sicht des Kunden 58
2.6 Zusammenfassung und These 62
3. Beispielunternehmen Finanzdienstleister 63
3.1 Unterscheidung zwischen Vermittlung und Beratung 64
3.1.1 Abgrenzung der Rechtsnatur 64
3.1.2 Abgrenzung der Dienstleitung 66
3.1.3 Differenzierung im Geschäftsfeld der Investmentfonds 68
3.2 Das Beispielunternehmen Dr. Sievert und Partner 73
3.2.1 Organisation 73
3.2.2 Geschäftsmodell 73
3.2.3 Produktangebot 74
3.3 Marktstellung und Konkurrenz 75
3.3.1 Lokale Finanzdienstleister 76
3.3.2 Internetbasierte Fondsplattformen und Börsenplätze 78
3.3.3 Direktbanken 80
3.3.4 Filialbanken 81
3.4 SWOT-Analyse 82
3.4.1 Stärken 83
3.4.2 Schwächen 84
3.4.3 Möglichkeiten 85
3.4.4 Gefahren 86
3.4.5 Konsequenzen und Handlungsalternative 89
3.5 Zusammenfassung und These 90
4. Ratings im betrieblichen Alltag 92
4.1 Der Umgang mit Ratings in der Beratung 93
4.2 Der Beratungsansatz 93
4.3 Die Verwendung von Ratings 95
4.3.1 Allgemeine Information und Informationen zu Ratings 95
4.3.2 Auswahl von Investmentfonds auf Grundlage von Ratings 97
4.3.3 Empfehlung auf Grundlage von Ratings 97
4.4 Bewertung 99
4.5 Zusammenfassung und These 101
5. Marktsichtung der Ratinganbieter 102
5.1 Entstehung der Branche 103
5.2 Erste Einteilung der Ratingverfahren 105
5.3 Vorstellung der Ratinganbieter 107
5.3.1 Citywire 107
5.3.2 FERI 108
5.3.3 Financial Webworks 114
5.3.4 Finanztest 116
5.3.5 Fitch 118
5.3.6 Fondsconsult 120
5.3.7 Lipper 124
5.3.8 Morningstar 126
5.3.9 Moody´s 130
5.3.10 RCP 134
5.3.11 Sauren 136
5.3.12 Scope 139
5.3.13 Standard & Poor´s 140
5.3.14 Südprojekt 145
5.3.15 Telos 148
5.4 Zusammenfassung und These 149
6. Selektion nach der Bedeutung 150
6.1 Ausschlusskriterium 1: Rating ist nicht öffentlich 151
6.2 Ausschlusskriterium 2: Fremdfinanzierung 152
6.3 Ausschlusskriterium 3: Marktabdeckung zu gering 153
6.4 Selektion der Ratings durch Ausschlusskriterien 153
6.5 Zusammenfassung und These 154
7. Selektion nach der Nutzbarkeit 155
7.1 Theoretische Überprüfung 1: Quantitative Ratings 156
7.1.1 Kritische Würdigung des Morningstar-Ratings 157
7.1.2 Kritische Würdigung des Fondsmeter-Rankings 157
7.1.3 Kritische Würdigung der Fondsnote 158
7.1.4 Selektion der Ratings nach quantitativen Problemfeldern 160
7.2 Theoretische Überprüfung 2: Qualitative Ratings 160
7.2.1 Der Fondsmanager als Untersuchungsobjekt 160
7.2.2 Der Fondsmanager als Mensch mit Vergangenheit 163
7.3 Praktische Überprüfung 167
7.3.1 Backtest für das FERI-Rating über sieben Jahre 169
7.3.2 Backtest für das FERI-Rating über vier Jahre 172
7.3.3 Backtest für das FERI-Rating über drei Jahre 176
7.3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse der Backtests für FERI 177
7.3.5 Backtest für das Morningstar-Rating 177
7.3.6 Vergleichender Backtest für quantitative Ratings 182
7.3.7 Backtest für das S&P Fund Management Rating 183
7.3.8 Backtest für das Manager-Rating von Sauren 184
7.4 Auswirkungen von Fondsratings 187
7.5 Möglichkeit eines zusammenfassenden Ratings 190
7.5.1 Beispiele für ein zusammenfassendes Rating 190
7.5.2 Kritische Würdigung eines zusammenfassenden Ratings 191
7.6 Zusammenfassung und These 196
8. Lernen von Anderen 198
8.1 Personalisieren von Finanzprodukten 199
8.1.1 Der Mensch und seine Beziehung zum Geld 200
8.1.2 Wirtschaftswissenschaft, Psychologie und Soziologie 201
8.2 Zertifikate auf Ratingbasis 203
8.2.1 Die Produktreihe „Best of Funds“ von ABN Amro 204
8.2.2 Bewertung Best of Funds 205
8.3 Portfolio auf Ratingbasis 206
8.3.1 Das Titan-Portfolio von MLP 206
8.3.2 Bewertung Titan-Portfolios 209
8.4 Dachfonds auf Ratingbasis 211
8.4.1 Der Dachfonds Sauren Global Opportunities 211
8.4.2 Bewertung Dachfonds Sauren 212
8.5 Dienstleistungen auf Ratingbasis 213
8.5.1 Das TÜV-Siegel „Geprüfte Fondsauswahl“ 213
8.5.2 Bewertung TÜV-Siegel 216
8.6 Ansatzpunkte für ein eigenes Produkt 218
8.7 Zusammenfassung und These 219
9. Umsetzung in einem Modell: Fondsquadrat 220
9.1 Überführung der Thesen in Forderungen 222
9.2 Das Modell Fondsquadrat 224
9.3 Bestandsaufnahme eines bestehenden Portfolios 227
9.4 Abfrage und Ermittlung der Subjektiven Risikobereitschaft 230
9.5 Abgleich Portfolio und Subjektive Präferenz 232
9.6 Kundeneinbindung 237
9.7 Abfrage der Objektiven Präferenz 238
9.7.1 Persönliche Einstellung zu Ratings 239
9.7.2 Persönliche Einstellung zu Menschen und Märkten 240
9.7.3 Persönliche Einstellung zu externer Bewertung 241
9.8 Ermittlung der Objektiven Präferenz 243
9.9 Zusammenführung als Persönliche Präferenz P² 248
9.10 Zusammenfassung 251
10. Überführung in ein Produkt: Portfolioquadrat 253
10.1 Produktausgestaltung 254
10.1.1 Aufteilung in Anlageklassen 255
10.1.2 Alternative Anlageklassen 256
10.1.3 Alternative Anlagestrategien 259
10.1.4 Erweiterung der klassischen Anlageklassen 261
10.1.5 Korrelation der Anlageklassen 263
10.1.6 Rendite- und Risikoorientierung 265
10.2 Produkteinsatz 267
10.2.1 Die Zahl Sieben als Richtwert 268
10.2.2 Einordnung bestehender Vermögensanlagen 270
10.2.3 Regeln für die Auswahl der Anlageklassen 272
10.2.4 Beispiele für den betrieblichen Alltag 273
10.3 Modellintegration 275
10.3.1 Berücksichtigung der Informationseffizienz 276
10.3.2 Berücksichtigung der Konjunktur 279
10.4 Marketing 282
10.4.1 Produktname 282
10.4.2 Produktslogan 283
10.4.3 Produktlogo 284
10.4.4 Markenbildung 285
10.5 Kundenpräsentation 286
10.5.1 Kundenpräsentation: Produktvorstellung 287
10.5.2 Kundenpräsentation: Alleinstellungsmerkmal 288
10.5.3 Kundenpräsentation: Ablauf 289
10.5.4 Kundenpräsentation: Bestandsaufnahme 290
10.5.5 Kundenpräsentation: Kaufmotivation allgemein 291
10.5.6 Kundenpräsentation: Bestehende Investmentfonds 292
10.5.7 Kundenpräsentation: Kaufmotivation Kunde 293
10.5.8 Kundenpräsentation: Fragebogen 1 294
10.5.9 Kundenpräsentation: Fragebogen 2 295
10.5.10 Kundenpräsentation: Auswertung Fragebogen 296
10.5.11 Kundenpräsentation: Vorstellung Portfolioquadrat 297
10.5.12 Kundenpräsentation: Strategische Auswahl 298
10.5.13 Kundenpräsentation: Taktische Auswahl 300
10.5.14 Kundenpräsentation: Fondsauswahl 301
10.5.15 Kundenpräsentation: Portfolio 303
10.6 Möglicher Produktausbau 304
10.6.1 Erweiterung um zusätzliche Ratings 304
10.6.2 Erweiterung um zusätzliche Anlageklassen 306
10.6.3 Erhöhung der Detaillierung: Der Portfoliowürfel 309
10.6.4 Schnittstellen zu bestehenden Produkten 310
10.7 Aufbau einer Produktreihe 310
10.7.1 Unterschiedliche Kundenansprüche 311
10.7.2 Anspruch und Ausprägung der unterschiedlichen Produkte 312
10.7.3 Die erste Produktvariation 314
10.7.4 Die zweite Produktvariation 315
10.7.5 Geschlossenes Markendesign innerhalb der Produktreihe 316
10.8 Produkttest 319
11. Zusammenfassung 320
11.1 Implikationen für die Beratung und Vermittlung 321
11.2 Ausblick 322
11.2.1 Politik und Steuergesetzgebung 322
11.2.2 Ratingstandard 323
11.2.3 Konsolidierung 324
11.3 Berücksichtigung der näheren Zukunft 324
11.4 Weiterer Forschungsbedarf 326
11.4.1 Ratings von Investmentfonds für Daytrader 326
11.4.2 Gleichlauf der Anlageklassen 327
11.5 Schlussbemerkung 329
Anhang 331
Literaturverzeichnis 369

Arbeit zitieren:
Bölke, Robert August 2006: Bedeutung und Nutzbarkeit von Ratings für in Deutschland zugelassene Publikumsfonds im Beratungsprozess der Fondsvermittlung bei einem privaten Finanzdienstleister, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Investmentfond, Ranking, Private Banking, Finanzberater, Makler

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