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Bedeutung und Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitpolitik

Bedeutung und Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitpolitik
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Schöffler
  • Abgabedatum: März 1998
  • Umfang: 116 Seiten
  • Dateigröße: 5,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Regensburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1107-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1107-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1107-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schöffler, Frank März 1998: Bedeutung und Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitpolitik, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Arbeitszeitmodelle, Arbeitszeitpolitik, Arbeitszeit, Flexibilisierung, Arbeitszeitgestaltung

Diplomarbeit von Frank Schöffler

Gang der Untersuchung:

In dieser Arbeit, die sich mit der Bedeutung und Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitpolitik befaßt, wird nach einer einleitenden begrifflichen Abgrenzung im zweiten Kapitel ein Überblick über die Entwicklungsrichtungen der Arbeitszeitpolitik gegeben.

Dazu wird zunächst die Entwicklung der Arbeitszeit seit den fünfziger Jahren bis heute nachgezeichnet, wobei sich zeigt, daß die Arbeitszeitpolitik bis 1984 allein aus pauschalen Arbeitszeitverkürzungen bestand. In den sich anschließenden Ausführungen über die Möglichkeiten einer Fortsetzung dieser Politik werden drei mögliche Strategien einer weiteren Verkürzung der Arbeitszeit vorgestellt.

Der zweite Teil dieses Kapitels befaßt sich mit den erstmals im Rahmen des "Leber Kompromiß" im Jahre 1984 tarifvertraglich fixierten Möglichkeiten zu einer Flexibilisierung der Arbeitszeit. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die zwei wichtigsten gesetzgeberischen Maßnahmen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit, nämlich das Beschäftigungsförderungsgesetz aus dem Jahre 1985, und das seit 1994 gültige neue Arbeitszeitgesetz, welches erstmals die Rahmenbedingungen für flexible Arbeitszeiten einheitlich regelt, vorgestellt. Abschließend werden dann die inzwischen in fast allen Tarifbereichen geschaffenen Optionen zu einer Flexibilisierung und Differenzierung der Arbeitszeit, die den Unternehmen noch weitergehende Flexibilisierungsmöglichkeiten einräumen, dargestellt.

Das dritte Kapitel der Arbeit steht ganz im Zeichen der flexiblen Arbeitszeitmodelle.

Zunächst wird herausgearbeitet, daß sich flexible Arbeitszeitmodelle, die i.d.R. per Betriebsvereinbarung fixiert werden, zum einen nach der Art der Entkoppelung von Arbeits- und Betriebszeiten, zum anderen hinsichtlich des Flexibilisierungsgrades einteilen lassen. Danach werden die wesentlichen Modellformen, die sich entsprechend der betrieblichen Anforderungen zu einem Idealsystem der Arbeitszeit zusammensetzen lassen, den zwei genannten Ordnungskriterien zugeordnet und ihre typischen Ausprägungen vorgestellt.

Gegenstand des vierten Kapitels ist die Untersuchung der Bedeutung und Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitpolitik.

Dafür erfolgt in der ersten Hälfte des Kapitels zunächst eine Analyse hinsichtlich der Bedeutung einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung für die Arbeitnehmer. Mittels der Darstellung einer mitarbeiterorientierten Arbeitszeitgestaltung wird dargebracht, daß die flexible Gestaltung der Arbeitszeit den Beschäftigten Chancen für eine Besserstellung bietet, wenngleich, wie die nachfolgende Untersuchung bezüglich der Probleme verdeutlicht, auch Schwierigkeiten durch den Einsatz flexibler Arbeitszeitmodelle auftreten können. Hieran schließt sich die Untersuchung von Barrieren und Widerständen auf seiten der Mitarbeiter gegen flexible Arbeitszeitformen und Möglichkeiten zu deren Abbau an.

In der zweiten Hälfte des Kapitels wird dann die Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung für die Arbeitgeber detailliert. Hierbei stehen zunächst die Zwänge, die für die Arbeitgeber zur Anwendung flexibler Arbeitszeitmodelle bestehen, im Mittelpunkt der Betrachtung. Daran anschließend werden die Motive für den Einsatz flexibler Arbeitszeitmodelle durch die Arbeitgeber herausgearbeitet.

Last but not least erfolgt im fünften Kapitel ein Resümée der behandelten Thematik.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis V
Symbolverzeichnis VI
Abbildungsverzeichnis VII
1. Einleitung 1
2. Entwicklungsrichtungen der Arbeitszeitpolitik 5
2.1 Die Verkürzung der Arbeitszeit 5
2.1.1 Der Weg zur 35-Stunden-Woche 5
2.1.2 Arbeitszeit - quo vadis? 11
2.2 Die Flexibilisierung der Arbeitszeit 19
2.2.1 Der "Leber Kompromiß" 19
2.2.2 Gesetzliche Regelungen zur Teilzeitarbeit durch das Beschäftigungsförderungsgesetz 22
2.2.3 Das neue Arbeitszeitgesetz 23
2.2.4 Neuere tarifvertragliche Regelungen 26
3. Flexible Arbeitszeitmodelle 32
3.1 Allgemeine Charakteristika 32
3.2 Modelle der chronometrischen Flexibilisierung 34
3.2.1 Teilzeitarbeit 34
3.2.2 Zeit / Lohn Option 35
3.2.3 Bandbreiten-Modell 35
3.2.4 Gleitender Übergang in den Ruhestand 36
3.3 Modelle der chronologischen Flexibilisierung 37
3.3.1 Gleitende Arbeitszeit 38
3.3.2 "Traditionelle" Schichtarbeit 39
3.3.3 Mehrfachbesetzungssysteme 40
3.3.4 Versetzte / Gestaffelte Arbeitszeiten 41
3.3.5 Freischichtmodelle 42
3.3.6 Cafeteria-System 44
3.4 Kombinierte Modelle 45
3.4.1 Kapazitätsorientierte Variable Arbeitszeit (KAPOVAZ) 45
3.4.2 Individuelle (Variable) Arbeitszeit 46
3.4.3 Jahresarbeitszeitvertrag 47
3.4.4 Lebensarbeitszeit 48
3.4.5 Sabbatical 50
3.4.6 Zeitautonome Arbeitsgruppen 51
3.4.7 Baukastenmodelle 52
3.4.8 Job Sharing 53
3.4.9 Telearbeit 54
4. Bedeutung und Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitpolitik 57
4.1 Die Bedeutung einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung für die Arbeitnehmer 57
4.1.1 Chancen und Probleme der flexiblen Arbeitszeitgestaltung 57
4.1.2 Widerstände und Barrieren gegen flexible Arbeitszeitmodelle und ihr möglicher Abbau 66
4.2 Die Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung für die Arbeitgeber 72
4.2.1 Zwänge zur Anwendung flexibler Arbeitszeitmodelle 72
4.2.2 Motive für den Einsatz flexibler Arbeitszeitmodelle 79
5. Schlußbetrachtung 85
Anhang 88
A 1: Stand und Entwicklung der tariflichen Wochenarbeitszeit in West- und Ostdeutschland (Stand: 10/94) 89
A 2: Systematisierung der vorgestellten Arbeitszeitmodelle 91
A 3: Phasenkonzept zur Einführung flexibler Arbeits- und Betriebszeiten 92
A 4: Tarifliche Jahressollarbeitszeit je Beschäftigtem im internationalen Vergleich (Stand: 1996) 93
A 5: Arbeits- und Betriebszeiten in der europäischen Industrie (Stand: 1994) 94
Literaturverzeichnis VIIII
Eidesstattliche Erklärung XVIII

Arbeit zitieren:
Schöffler, Frank März 1998: Bedeutung und Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitpolitik, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Arbeitszeitmodelle, Arbeitszeitpolitik, Arbeitszeit, Flexibilisierung, Arbeitszeitgestaltung

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