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Bedeutung des Licensing als Marketinginstrument

Verdeutlicht an Praxisbeispielen

Bedeutung des Licensing als Marketinginstrument
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tim Schäfer
  • Abgabedatum: Dezember 1999
  • Umfang: 132 Seiten
  • Dateigröße: 5,8 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2163-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2163-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2163-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schäfer, Tim Dezember 1999: Bedeutung des Licensing als Marketinginstrument, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Licensing, Refinanzierung, Verkaufsförderung, Merchandising, Lizenzen

Diplomarbeit von Tim Schäfer

Einleitung:

Unternehmen steht eine Vielzahl von Instrumenten zur Verfügung, um auf das Marktgeschehen Einfluß zu nehmen. Diese sind im sogenannten Marketing-Mix zusammengefaßt. Ziel all dieser Einflussnahmen ist es letztendlich, auf die Kaufbereitschaft der Konsumenten einzuwirken und dadurch den eigenen Absatz zu erhöhen.

Ein noch relativ junges Instrument, das in seiner Bedeutung seit Jahren ständig wächst, ist das „Licensing“. Dieser Begriff scheint auf die beiden Kernbegriffe „License“ und „Marketing“ zurückführbar, die dann zu der Wortkreation „Licensing“ gekürzt wurden. „Licensing“ beinhaltet die „Vermarktung von Lizenzen“ und ist zu einem eigenständigen Kommunikations- und Umsatzinstrument geworden. So nutzen immer mehr Unternehmen den Bekanntheitsgrad und das Image einer Film- oder Zeichentrickfigur, eines Titels oder einer Marke, um ihre Produkte von den Konkurrenzprodukten abzuheben.

Licensing im Medienbereich hat zahlreiche eigene Erscheinungsformen entwickelt. Die Lizenzartikel reichen heute von der bedruckten Bettwäsche über Spielzeug und Fahrrädern bis hin zu Lebensmittelprodukten. Auch Hersteller von No-Name-Artikeln haben erkannt, daß sie Markteintrittsbarrieren oft einfacher durchbrechen können, indem sie ihre Artikel mit Hilfe von Marken oder Namen aufwerten.

Bei der Literaturrecherche für diese Diplomarbeit war festzustellen, daß bis dato nur relativ wenig kommunikationswissenschaftliche Beiträge zum Thema "Licensing" veröffentlicht wurden. Auffällig in den vorhandenen Publikationen war, daß die beiden Begriffe "Licensing" und "Merchandising" nicht eindeutig genutzt werden: oft wird "Licensing" synonym mit "Merchandising" verwendet. Auch wenn man heute um die deutlichere Abgrenzung beider Begriffe bemüht ist, bleiben die Inhalte, Zusammenhänge und Prozeßabläufe des "Licensing" häufig noch unklar und verschwommen.

Die wirtschaftliche Bedeutung des "Licensing" wird durch die weltweiten Handelsumsätze, die auf mehr als 200 Milliarden DM geschätzt werden, deutlich. Gleichzeitig bestätigen aber die stark schwankenden Angaben über vermutete Lizenzumsätze in Deutschland (zwischen 6 und 20 Milliarden DM) die mangelnde Transparenz dieses Geschäftsfeldes.

Die vorliegende Arbeit soll eine Darstellung des Instruments "Licensing" geben und anhand von Praxisbeispielen die Bedeutung aufzeigen, die es für einzelne Marktteilnehmer, ganz besonders für die Zielgruppe Kinder und die die Lizenzen handelnden Fernsehsender, bekommen hat.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 2
1. Einleitung 5
2. Grundlagen 7
2.1 Marketing und Marketinginstrumente 7
2.1.1 Produktpolitik 8
2.1.2 Distributionspolitik 8
2.1.3 Kontrahierungspolitik 9
2.1.4 Kommunikationspolitik 9
2.2 Begriffsbestimmung "Merchandising" 10
2.3 Begriffsbestimmung "Licensing" 13
2.4 Die Entwicklung des Licensing 16
2.4.1 Produktbeigaben als Kaufanreize 16
2.4.2 Licensing in den USA 17
2.4.3 Licensing in Deutschland 21
2.5 Erscheinungsformen des Licensing 24
2.5.1 Formen 24
2.5.1.1 Reinformen und ihre Inhalte 24
2.5.1.1.1 Brand Licensing 24
2.5.1.1.2 Character Licensing 25
2.5.1.1.3 Personal Licensing 28
2.5.1.1.4 Event Licensing 29
2.5.1.2 Mischformen und ihre Inhalte 30
2.5.1.2.1 Movie-Licensing 30
2.5.1.2.2 TV-Licensing 30
2.5.1.2.3 Art Licensing 31
2.5.1.2.4 Designer Licensing 31
2.5.1.2.5 Sport Licensing 31
2.5.1.2.6 Music Licensing 32
2.5.2 Verwendungsmöglichkeit 32
2.5.2.1 Tie-in 32
2.5.2.2 Produktname 32
2.5.2.3 Testimonial 33
2.5.3 Umsetzungen 34
2.5.3.1 Audio & Video 34
2.5.3.2 Toys & Games 35
2.5.3.3 Food 35
2.5.3.4 Publishing & Stationary 36
2.5.3.5 Textiles & Accessoires 36
2.5.3.6 Home & Living 37
2.5.3.7 Promotions 37
3. Licensing als Marketinginstrument 38
3.1 Die Partner im Lizenzgeschäft 38
3.1.1 Lizenznehmer 39
3.1.2 Lizenzgeber 39
3.1.3 Lizenzagenturen 39
3.2 Ziele des Licensing 41
3.2.1 Ziele des Lizenznehmers 41
3.2.2 Ziele des Lizenzgebers 42
3.3 Die Zielgruppen beim Licensing 44
3.3.1 Zielgruppe Kinder 45
3.4 Vertrag und Vergütung 49
3.5 Freigaben und Style Guides 51
3.6 Rechtliche Grundlagen des Licensing 54
3.6.1 Urheberrecht 55
3.6.2 Geschmacksrechtlicher Schutz 57
3.6.3 Markenrechtlicher Schutz 57
3.6.4 Wettbewerbsrechtlicher Schutz 59
3.6.5 Persönlichkeitsrechtlicher Schutz 60
3.6.5.1 Recht am eigenen Bild 60
3.6.5.2 Namensrecht 61
3.6.5.3 Allgemeines Persönlichkeitsrecht 61
4. TV-Licensing 63
4.1 Wettbewerbssituation 63
4.2 Maßnahmen 66
4.3 Ziele 67
4.4 Ein neuer Trend: Kooperationen 70
4.5 Licensing im Marketing-Mix 72
4.5.1 Produktpolitik 72
4.5.2 Distributionspolitik 73
4.5.3 Kontrahierungspolitik 73
4.5.4 Kommunikationspolitik 74
4.5.4.1 Licensing und klassische Werbung 75
4.5.4.2 Licensing und Öffentlichkeitsarbeit 76
4.5.4.3 Licensing und Verkaufsförderung 76
4.6 Erfolgsfaktoren für TV-Licensing 77
4.6.1 Bekanntheitsgrad 78
4.6.2 Technischen Reichweite 78
4.6.3 Sendeplatz und Laufzeit 78
4.6.4 Auswahl der Lizenzpartner 79
4.6.5 Affinität 81
4.6.6 Medienpräsenz 83
4.6.7 Timing 83
4.6.8 Ganzheitliche Nutzung 84
4.6.9 Sympathie 85
5. Praxis-Beispiele 87
5.1 Licensing bei RTL und Viva 87
5.2 Licensing bei SAT.1 90
5.3 „Star Wars: Episode I“ 93
6. Fazit 98
7. Anhang 100
7.1 Licensing-Vertrag 100
8. Abbildungsverzeichnis 107
9. Quellennachweis 109
10. Erklärung 128

Arbeit zitieren:
Schäfer, Tim Dezember 1999: Bedeutung des Licensing als Marketinginstrument, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Licensing, Refinanzierung, Verkaufsförderung, Merchandising, Lizenzen

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