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Die Bedeutung des Geschäftsplans für die Finanzierung von Unternehmensgründungen

Die Bedeutung des Geschäftsplans für die Finanzierung von Unternehmensgründungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Guido Wolfram
  • Abgabedatum: Juni 1999
  • Umfang: 99 Seiten
  • Dateigröße: 5,7 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität - Gesamthochschule Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1855-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1855-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1855-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wolfram, Guido Juni 1999: Die Bedeutung des Geschäftsplans für die Finanzierung von Unternehmensgründungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Unternehmensgründung, Finanzierung, Geschäftsplan, Business Plan, Entrepreneurship

Diplomarbeit von Guido Wolfram

Einleitung:

Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit dem Thema der Unternehmungsgründung und folgt dabei der Fragestellung, inwieweit betriebswirtschaftliche Vorausplanungen notwendig sind, um marktfähige und wirtschaftlich tragfähige Produktideen zu verwirklichen. Dabei steht insbesondere der Aspekt der Finanzierung von Existenzgründungen im Vordergrund der Betrachtung, wobei die Ermittlung des notwendigen Kapitalbedarfs und die daraus folgenden Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten als zentrale Elemente anzusehen sind.

Die Basis solcher essentiellen Überlegungen bildet demnach ein in sich konsistentes Unternehmungskonzept, dessen Realisierung eine Zielfunktion beinhaltet, die abhängig ist von fachgebietsübergreifenden betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. Demzufolge handelt es sich bei der Errichtung einer neuen Unternehmung nicht ausschließlich um rechtliche und wirtschaftliche Teilbereiche, sondern vielmehr um ein kompliziertes zusammenhängendes Gebilde planungsintensiver Entscheidungen.

Ungeregelt bleibt demnach die Frage, inwiefern ein solches Entscheidungsbündel koordiniert und hinsichtlich eines zeitlichen Horizontes instrumentalisiert werden kann. In der betriebswirtschaftlichen Forschung und der entrepreneurship-orientierten Literatur hat sich demzufolge der Begriff des Geschäftsplans bzw. im angelsächsischen Raum des Business Plans herauskristallisiert. Hierbei handelt es sich um ein Instrument der betriebswirtschaftlichen Planung, dessen Aufgabe darin besteht, sämtliche Gründungsformalitäten und kalkulatorischen Planungsrechnungen innerhalb eines schriftlichen Konzeptes auszuarbeiten, um hinsichtlich einer zu betrachtenden Gründungsidee gegenüber potentiellen Kapitalgebern eine projektbezogene Argumentationswirkung erzielen zu können.

Gang der Untersuchung:

Im Rahmen dieser Arbeit soll im zweiten Kapitel aufgezeigt werden, welche Finanzierungsalternativen hinsichtlich einer Unternehmungsgründung bestehen. Dabei steht zunächst die Finanzierung mittels Fremdkapital als traditioneller Kapitalbeschaffungsmöglichkeit in Vordergrund. Desweiteren wird auf die Funktion von Beteiligungs- und Venture-Capital-Gesellschaften eingegangen und inwieweit die Außenfinanzierung durch die Zuführung von Beteiligungskapital im Rahmen der Unternehmungsgründung eine zusätzliche Finanzierungskraft darstellt.

In diesem Zusammenhang wird die Betrachtung von bereits vorhandenem Eigenkapital in einer angemessenen Höhe vorausgesetzt (Eigenkapital i.e.S.), wohingegen die Bereitstellung von Beteiligungskapital durch Finanzierungsgesellschaften bestimmten Kriterien unterworfen ist (Eigenkapital i.w.S.). Letztendlich erscheint hierbei die Problematik der Ermittlung von Eigenkapitalkosten erwähnenswert.

Im dritten Kapitel wird insbesondere die Funktion des Geschäftsplans angesprochen, d.h. aus welcher inneren persönlichen Intention ein potentieller Unternehmer einen Geschäftsplan aufstellt und inwiefern dieser Grundlage für die Verhandlung mit Kapitalgebern sein kann. Darüber hinaus soll im Rahmen dieser Ausarbeitung der inhaltliche Umfang eines Geschäftsplans erläutert werden. Dabei wird hinsichtlich der verbalen Darstellung des Geschäftsplans das Fallbeispiel der WOLTEC GmbH angeführt, das im darauffolgenden quantitativen Teil auszugsweise als Kalkulationsgrundlage dienen soll. Ziel dieser Analyse soll es dem zufolge sein, die inhaltlichen Zusammenhänge von Liquiditäts-, Finanzierungs- und Erfolgsrechnungen im Hinblick auf einen Planungshorizont von bis zu fünf Jahren aufzuzeigen. Problematisch ist insbesondere die Abschätzung eventueller Unternehmungsentwicklungen, die in Verbindung mit Szenario-Rechnungen antizipiert werden sollten, um Finanzierungspläne genauer kalkulieren zu können.

Im vierten Kapitel wird schließlich auf die inhaltliche Ausgestaltung des Geschäftsplans bei alternativen Finanzierungsformen eingegangen. Das bedeutet, inwieweit Wertsteigerungspotentiale und die Ausrichtung strategischer Geschäftsfelder im Hinblick auf das Unternehmungswachstum notwendig sind, um gegebene Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten für eine Existenzgründung zu nutzen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
Symbolverzeichnis IX
1. Problemstellung 1
2. Finanzierungsalternativen bei der Unternehmungsgründung 3
2.1 Die Funktion der Fremdkapitalgeber 3
2.1.1 Kontokorrentkredit 4
2.1.2 Darlehen 4
2.1.2.1 Bankdarlehen 5
2.1.2.2 Gesellschafterdarlehen 5
2.1.2.3 Öffentliche Darlehen 6
2.1.3 Avalkredit 8
2.1.4 Begriff und Wesen der Kreditsicherung 8
2.1.4.1 Die Aufgabe der Kreditgarantiegemeinschaften. 10
2.1.4.2 Die Aufgabe der Kreditgenossenschaften 11
2.1.5 Sonderformen der Finanzierung 13
2.1.5.1 Leasing 13
2.1.5.2 Factoring 16
2.2 Die Funktion der Beteiligungsgesellschaften 17
2.2.1 Kapitalbeteiligungsgesellschaften (KBG) 18
2.2.2 Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBG) 19
2.2.3 Privatpersonen als Kapitalgeber 20
2.3 Die Funktion der Venture-Capital-Gesellschaften (VCG) 21
2.3.1 Organisatorische Gestaltung von VC-Finanzierungen 22
2.3.1.1 Ziele der Kapitalgeber 23
2.3.1.2 Bedingungen an Kapitalnehmer 25
2.3.2 Phasenorientiertes Geschäftsmodell 25
2.3.3 Bedeutung von Venture Capital in Deutschland 26
2.3.4 Internationaler Vergleich 28
3. Funktion und Inhalt des Geschäftsplans 29
3.1 Funktion 29
3.1.1 Festigung der Existenzgründungsabsicht 29
3.1.1.1 Unternehmungsgründung als persönliche Entscheidungsvariable 30
3.1.1.2 Unternehmungsgründung als Investitionsentscheidung 31
3.1.1.3 Unternehmungsgründung als Finanzierungsentscheidung 32
3.1.2 Bedeutung für die Kapitalbeschaffung 33
3.2 Inhalt 34
3.2.1 Die verbale Darstellung des Geschäftsplans 34
3.2.1.1 Zusammenfassung 34
3.2.1.2 Betriebszweck und rechtliche Verhältnisse 35
3.2.1.3 Personalstruktur und Organisation 36
3.2.1.4 Elemente der Umsatzplanung 37
3.2.1.4.1 Leistungsangebot 38
3.2.1.4.2 Markt- und Konkurrenzanalyse 39
3.2.1.4.3 Absatz- und Preispolitik 41
3.2.1.4.4 Produktion 43
3.2.1.4.5 Standortwahl. 45
3.2.1.5 Fallbeispiel der WOLTEC GmbH 47
3.2.2 Die quantitative Darstellung des Geschäftsplans 50
3.2.2.1 Erfassung der Liquiditäts- und Erfolgskomponenten 50
3.2.2.2 Analyse der Liquiditäts-, Finanzierungs- und Erfolgskomponenten 51
3.2.2.2.1 Liquiditätsplan. 52
3.2.2.2.2 Finanzierungs- und Kapitalbedarfsplan 54
3.2.2.2.3 Erfolgsplan 57
3.2.2.2.4 Eröffnungs- und Planbilanz 59
3.2.2.2.5 Best-case und Worst-case-Szenario 61
3.2.2.2.6 Break-Even-Analyse 61
3.2.2.3 Steuerliche Aspekte 63
3.2.3 Der Anhang des Geschäftsplans 65
4. Besondere Anforderungen an den Geschäftsplan bei unterschiedlichen Finanzierungsformen 66
4.1 Anforderungen bei Fremdfinanzierung 66
4.2 Anforderungen bei Beteiligungs- und Venture-Capital-Gesellschaften 67
5. Schlußbetrachtung 70
Anhang 71
Literaturverzeichnis 73
Eidesstattliche Versicherung 86

Arbeit zitieren:
Wolfram, Guido Juni 1999: Die Bedeutung des Geschäftsplans für die Finanzierung von Unternehmensgründungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Unternehmensgründung, Finanzierung, Geschäftsplan, Business Plan, Entrepreneurship

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