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Bedeutung von E-Commerce für mittelständische Investitionsgüterhersteller

Bedeutung von E-Commerce für mittelständische Investitionsgüterhersteller
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Eliza Treyer
  • Abgabedatum: August 2003
  • Umfang: 124 Seiten
  • Dateigröße: 513,0 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Offenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7624-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7624-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7624-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Treyer, Eliza August 2003: Bedeutung von E-Commerce für mittelständische Investitionsgüterhersteller, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: E-Procurement, Online-Vertrieb, Elektronische Marktplätze, Online-Shops, B2B-E-Commerce

Diplomarbeit von Eliza Treyer

Zusammenfassung:

Das Internet wird zunehmend als eine Plattform für geschäftliche Transaktionen genutzt. Viele renommierte Marktforschungsinstitute geben Prognosen über die Entwicklungen des E-Commerce ab. Sie sind sich einig, dass E-Commerce in den nächsten Jahren stark wachsen wird. Es werden viele Zahlen zur E-Commerce-Nutzung veröffentlicht. Die meisten beziehen sich jedoch auf den Dienstleistungsbereich.

Über Investitionsgüterhersteller wurden bisher keine Informationen veröffentlicht, sondern nur insgesamt über verarbeitendes Gewerbe. Wie sieht aber die Nutzung des Internet bei kleinen und mittelständischen Investitionsgüterherstellern aus? Um dies herauszufinden, wurden kleine und mittelständische Investitionsgüterhersteller über deren Nutzung der verschiedenen Möglichkeiten des E-Commerce befragt.

Die Rücklaufquote der auswertbaren Fragebögen von 26 % ist im Vergleich zu anderen Untersuchungen hoch. Die Befragung ist von für dieses Themengebiet kompetenten Befragten beantwortet worden, was die einzelnen Aussagen in der Befragung noch sicherer macht. Gefragt wurde nach der Intensität der Internetnutzung beim Einkauf und Vertrieb. Die Ergebnisse der Befragung, aufgeteilt nach Branche, Umsatz oder Mitarbeiteranzahl wurden in zahlreichen Schaubildern dargestellt. Ermittelt wurden u.a. mengen- und wertmäßige Anteile von Internet-Beschaffungen, sowie Auftragseingang und Online-Umsätze.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
1. Einführung 1
1.1 Problemstellung 2
1.2 Zielsetzung der Arbeit 3
1.3 Methodische Vorgehensweise 4
2. E-Commerce 4
2.1 Definition B2B-E-Commerce 6
2.2 Technische Voraussetzungen 6
2.3 Rechtliche Aspekte 8
2.3.1 Elektronische Signatur 9
2.3.2 Vertragsabschluss im Internet 11
2.4 Online-Zahlungsverfahren 13
2.5 Stellung des E-Commerce im Marketing-Mix 14
2.6 E-Commerce in den vier Phasen der geschäftlichen Transaktionen 15
2.6.1 Information 16
2.6.2 Vereinbarung 17
2.6.3 Abwicklung 19
2.6.4 Kundenservice 19
2.7 Vor- und Nachteile der E-Commerce-Nutzung 20
3. Electronic Procurement 22
3.1 Materialklassen im E-Procurement 22
3.2 Möglichkeiten der Nutzung von E-Procurement 25
3.2.1 Einkaufsplattformen 25
3.2.2 Direct Purchasing 28
3.2.2.1 Lieferantenkataloge (Shop-Systeme) 29
3.2.2.2 Käuferkataloge (Desktop Purchasing-Systeme) 30
3.3 Vorteile von E-Procurement 31
3.3.1 Kostensenkungspotenziale 31
3.3.1.1 Prozesskosten 31
3.3.1.2 Lagerkosten 32
3.3.1.3 Personalkosten 33
3.3.1.4 Produktkosten 33
3.3.2 Verkürzung der Bestellzeit und Lieferzeit 34
3.3.3 Steigerung der Lieferantenanzahl 35
4. Elektronischer Vertrieb 35
4.1 Elektronische Marktplätze 36
4.1.1 Erscheinungsformen elektronischer Marktplätze 38
4.1.1.1 Vertikale v horizontale Marktplätze 38
4.1.1.2 Offene v. geschlossene Marktplätze 41
4.1.1.3 Preismechanismen auf Marktplätzen 42
4.1.1.3.1 Börsen 43
4.1.1.3.2 Auktionen 43
4.1.1.3.3 Ausschreibungen 45
4.1.2 Nutzenpotenziale elektronischer Marktplätze 46
4.2 Fachportale 47
5. Erhebung von Primärdaten 49
5.1 Methodische Vorgehensweise 50
5.1.1 Vorbereitung und Durchführung 50
5.1.2 Zusammensetzung der Grundgesamtheit 51
5.1.3 Aufbau des Fragebogens 52
5.1.4 Auswertungstechnik 52
5.2 Auswertung 53
5.2.1 Rücklaufquote 55
5.2.2 Internetnutzung 56
5.2.2.1 Informationsbeschaffung 56
5.2.2.2 Kommunikation 58
5.2.2.3 Abwicklung von Geschäftsvorfällen 59
5.2.2.3.1 Geschäftsabwicklung nach Mitarbeiteranzahl 62
5.2.2.3.2 Geschäftsabwicklung nach Branche 63
5.2.2.3.3 Geschäftsabwicklung nach Umsatz 65
5.2.2.4 Kundenservice 66
5.3 Electronic Procurement 67
5.3.1 Anteile von Electronic Procurement 68
5.3.1.1 E-Procurement nach Mitarbeiteranzahl 70
5.3.1.2 E-Procurement nach Branche 71
5.3.1.3 E-Procurement nach Umsatz 72
5.3.2 Eingekaufte Güter 73
5.3.3 Instrumente des E-Procurement 74
5.3.4 Wirkung von E-Procurement 77
5.3.5 Optionen beim Einkauf 80
5.4 Online-Vertrieb 82
5.4.1 Anteile des Online-Vertriebs 82
5.4.2 Gründe gegen Online-Vertrieb 85
5.4.3 Produktpräsentation 87
5.4.4 Instrumente des Online-Vertriebs 89
5.4.5 Wirkung des Online-Vertriebs 92
5.4.6 Optionen beim Vertrieb 95
5.5 Relativierende Bemerkungen zur Auswertung 97
6. Zusammenfassung und Ausblick 99
Literaturverzeichnis VII
Eidesstattliche Erklärung XI
Anhang XII
Anhangsverzeichnis XII

Automatisiert erstellter Textauszug:

Bei Desktop Purchasing-Systemen müssen die Nutzer mit hohen Einrichtungsund Betriebskosten rechnen. Die Informationen in den Katalogen müssen ständig aktualisiert werden, was auch mit Arbeitsaufwand verbunden ist. Diese Systeme werden hauptsächlich von größeren Unternehmen verwendet. Das aufwendige Katalog-Management kann auch von Cybermediären, auch Content Service Provider genannt, übernommen werden. Sie bieten den Lieferanten und den Kunden gegen Gebühren oder Provisionen verschiedene Dienstleistungen an. Sie können z.B. die nicht benötigten Güter aus dem Katalog eliminieren, so dass der Nutzer in seinem Multilieferantenkatalog nur die benötigten Gütern findet. Artikel können auch mit kundenindividuellen Preisen versehen werden. Cybermediäre können auch die Zahlungsabwicklung übernehmen. Ein von dem führenden Unternehmen auf diesem Gebiet ist zur Zeit Commerce One.56 [...]

Bei Käuferkatalogen, die auch Desktop Purchasing-Systeme genannt werden, befinden sich die Kataloge beim Bedarfsträger. Die Kataloge werden von Lieferanten an die Kunden auf CD-ROMs oder per Internet geliefert und in das Desktop Purchasing-System eingespielt. Der Zugriff auf die Kataloge erfolgt über das Intranet des beschaffenden Unternehmens. Die unterschiedlichen Kataloge werden zu einem Format konvertiert und bilden somit den Multilieferantenkatalog. In diesem Katalog ist die lieferantenübergreifende Suche möglich. Das Desktop PurchasingSystem wird in das Beschaffungssystem der Abnehmer eingebunden, so dass unternehmensspezifische Prozesse, wie Genehmigungsverfahren, Budgeteinschränkungen genutzt werden können. Das System unterstützt weitgehend Rechnungsprüfung und Bezahlung. Die so genannte Tracking-Funktion verschafft den Benutzern einen Überblick sowohl über Genehmigungsstatus einer Bestellung, als auch über den Status einer Bestellung.55 [...]

Bei den Lieferantenkatalogen, die auch Shop-Systeme genannt werden, befinden sich die elektronischen Kataloge auf der Seite der Lieferanten. Der Zugriff auf die Kataloge erfolgt entweder durch Extranet oder Internet. Die Bestellung wird direkt beim Lieferanten ausgelöst und gleich verarbeitet. Für den Bedarfsträger ist es sehr vorteilhaft, da bei ihm keine Kosten für Aufbau und Pflege des Direct Purchasing Systems entstehen. Kosten und Verantwortung für die Funktionsweise des Systems trägt alleine der Lieferant. Kataloge, die meist mit dem Warenwirtschaftssystem der Lieferanten verbunden sind, enthalten stets aktuelle Informationen über Verfügbarkeit eines Gutes und auch aktuelle Preise. Da jeder Lieferant seinen Katalog individuell verwaltet, ist eine Integration der Kataloge von verschiedenen Lieferanten nicht möglich. Somit ist es auch nicht möglich, dass der Bedarfsträger eine lieferantenübergreifende Suche nach einem Produkt durchführt. Weiterhin lassen sich unternehmensspezifische Prozesse, wie Genehmigungsverfahren oder Budgetgrenzen nicht realisieren. Eine Bestellkontrolle ist dadurch auch nicht möglich. Lieferantenkataloge werden meistens von kleineren Unternehmen genutzt, für welche die Käuferkataloge zu teuer wären, oder für gelegentliche Bestellungen.54 [...]

Arbeit zitieren:
Treyer, Eliza August 2003: Bedeutung von E-Commerce für mittelständische Investitionsgüterhersteller, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
E-Procurement, Online-Vertrieb, Elektronische Marktplätze, Online-Shops, B2B-E-Commerce

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