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Die Bedeutung des E-Commerce für das Industriegütermarketing

Die Bedeutung des E-Commerce für das Industriegütermarketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Fritz
  • Abgabedatum: Januar 2000
  • Umfang: 141 Seiten
  • Dateigröße: 859,5 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2335-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2335-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2335-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Fritz, Michael Januar 2000: Die Bedeutung des E-Commerce für das Industriegütermarketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Industriegüter, Vertrieb, Marketing, B2B, E-Commerce

Diplomarbeit von Michael Fritz

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des E-Commerce auf den Vertrieb von Industriegütern. Nach den Darlegungen zur Problemstellung und der Vorgehensweise werden zunächst die technischen Grundlagen des E-Commerce und seine Applikationen beschrieben und die Chancen und Risiken kritisch gewürdigt. Darauf folgt die grundlegende Charakterisierung des Industriegütermarketing. Anschließend werden die Einsatzmöglichkeiten des E-Commerce im Industriegütervertrieb phasenspezifisch, anhand der Phasenmodells nach Backhaus untersucht und die Prozeßunterstützungspotentiale in jeder Vertriebsphase beschrieben. Abschließend werden die Auswirkungen des EC-Einsatzes auf die Kundenzufriedenheit, anhand des Kundenzufiedenheitsmodells INDSAT nach Rudolph und die Wertschöpfungsrelevanz der beschriebenen Applikationen dargelegt.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis I
II. Abbildungsverzeichnis V
III. Abkürzungsverzeichnis VII
0. Einleitung 1
0.1 Einführung 1
0.2 Problemstellung 2
0.3 Vorgehensweise 3
1. Electronic Commerce 4
1.1 Begriffsabgrenzung und Definition 4
1.2 Charakteristik des E-Commerce 4
1.2.1 Multimodalität 5
1.2.2 Interaktivität 5
1.2.3 Digitalität 7
1.3 Technische Grundlagen 9
1.3.1 Systemarchitektur 9
1.3.2 Datenbankanbindung 12
1.3.2.1 Direkte Datenbankanbindung 12
1.3.2.2 Anbindung über Zwischenstufen 13
1.3.2.3 Integration von ERP-Systemen 16
1.3.3 HTTP-Server 20
1.3.4 HTTP-Client 20
1.3.4.1 JavaSkript 21
1.3.4.2 ActiveX 21
1.3.4.3 Helper Applications und Plug-ins 22
1.3.5 Sicherheit 22
1.3.5.1 Paßwortgeschützter Zugang 26
1.3.5.2 Verschlüsselungsverfahren 26
1.3.5.3 Message Authentication Code (MAC) 28
1.3.5.4 Integrierte Lösungen 29
1.3.5.5 Trust-Center und digitale Signaturen 29
1.3.6 Online Bezahlungsverfahren 30
1.3.7 EDI 31
1.3.7.1 Internet als Transportmedium 33
1.3.7.2 WebEDI 34
1.3.7.3 EDI und XML 35
1.3.7.4 EDI und SAP R/3 37
1.3.7.5 Zahlung im B2B-Bereich per EDI 37
1.3.7.6 OBI, EDIINT und OpenEDI 38
1.3.8 Betrachtung des Gesamtsystems 40
1.3.8.1 Performance 44
1.3.8.2 Erweiterbarkeit 44
1.3.8.3 Funktionalität 45
1.3.8.4 Mallfähigkeit 47
1.3.8.5 Community-Building 47
1.3.9 Marktübersicht 48
2. Industriegütermarketing 49
2.1 Definition 49
2.2 Klassifizierung der Industriegüter 50
2.3 Charakteristik des Industriegütermarketing 53
2.3.1 Marktobjekte 53
2.3.2 Marktsubjekte 54
2.3.3 Marktprozesse 54
2.4 Das Marketingmix 55
2.4.1 Produktpolitik 55
2.4.2 Kommunikationspolitik 55
2.4.3 Kontrahierungspolitik 56
2.4.5 Distributionspolitik 56
2.5 Phasen und Merkmale der Industriegüterdistribution 57
2.5.1.1 Vorakquisition 57
2.5.1.2 Prozeßunterstützungspotentiale durch EC-Einsatz 58
2.5.1.2.1 Gewährleitung der Auffindbarkeit 58
2.5.1.2.2 Produktpräsentation 60
2.5.1.2.3 Virtuelle Messen 61
2.5.1.2.4 Referenzobjekte 62
2.5.1.2.5 User Groups 62
2.5.1.2.6 Personal Selling 63
2.5.2.1 Akquisition und Angebotserstellung 66
2.5.2.2 Prozeßunterstützungspotentiale durch EC-Einsatz 66
2.5.2.2.1 Database-Marketing 67
2.5.2.2.2 Personalisierung 71
2.5.2.2.3 Produktkonfiguration 72
2.5.2.2.4 Preisfindung 75
2.5.2.2.5 Mass Customization 75
2.5.3.1 Verhandlungsphase 77
2.5.3.2 Prozeßunterstützungspotentiale durch EC-Einsatz 77
2.5.4.1 Auftragsabwicklung 78
2.5.4.2 Prozeßunterstützungspotentiale durch EC-Einsatz 79
2.5.4.2.1 Vertragsabschluß 79
2.5.4.2.2 Auftragserfassung 80
2.5.4.2.3 Auftragsumsetzung 81
2.5.4.2.4 Auftragsverfolgung 81
2.5.4.2.5 EDI 82
2.5.4.2.6 Virtuelle Unternehmen 85
2.5.5.1 Servicephase 86
2.5.5.2 Prozeßunterstützungspotentiale durch EC-Einsatz 87
2.5.5.2.1 Bereitstellung von Informationen 88
2.5.5.2.2 Trouble Shooting 88
2.5.5.2.3 Wartung und Fehlerdiagnose 90
2.5.5.2.4 Computer Based Training 91
2.5.5.2.5 Beschwerdemanagement 92
2.5.5.2.6 Ersatzteilmanagement 93
2.5.6 Marktforschung im Internet 93
2.5.6.1 Konkurrenzbeobachtung 93
2.5.6.2 Thematische Recherchen 94
2.5.6.3 Marketing-Informationen vom eigenen Server 94
2.5.6.4 Online-Befragungen 96
2.6 Bewertung der Prozeßunterstützung 96
2.6.1 Auswirkungen auf die Wertschöpfung 97
2.6.1.1 Informations-, Waren- und Geldflüsse 98
2.6.1.2 Phasenspezifische Unterstützung 99
2.6.1.3 Durchdringung der Wertschöpfungskette 100
2.6.1.4 Differenzierungspotentiale 102
2.6.2 Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit 105
2.7 Kosten 107
2.8 Rechtliche Aspekte 111
3. Fazit 114
IV. Literaturverzeichnis 116
V. Glossar i
VI. Anhang viii

Automatisiert erstellter Textauszug:

barer Standardgüter entsprechen. Die Informationen, die im Zuge des Individualisierungsprozesses erhoben werden, dienen dem Aufbau einer dauerhaften, individuellen Beziehung zu jedem Abnehmer. Mass Customization ist keine Variantenfertigung. Variantenfertigung bedeutet, den Kunden so viel Auswahl unter verschiedenen ähnlichen Produkten zu bieten, daß sie ein Produkt finden, das ihren Wünschen ungefähr entspricht. Doch oft ist dieser Auswahlprozeß aufwendig, langwierig und führt dennoch nicht zum gewünschten Ergebnis. Mass Customization dagegen impliziert, daß die Kunden keine Auswahl treffen müssen, sondern einfach nur genau das Produkt bekommen, das sie wollen. Ein Unternehmen, das Mass Customization in seinem Shop-System implementiert hat, ist Interactiva Bio Technologie GmbH in Ulm169, ein Hersteller von Peptiden und Olgonucleotiden (Stoffe zur gentechnologischen Herstellung von Impfstoffen). Über das Shop-System des Unternehmens stehen den Forschern des Abnehmers Datenbanken zur Verfügung, in denen alle bekannten Forschungsergebnisse zu den Substanzen hinterlegt sind. Mit ihrer Hilfe können die Kunden die Grundkonstruktion der Substanz interaktiv zusammensetzen und sich deren Eigenschaften in einer Simulation anzeigen lassen. Ist nach anschließenden Modifikationen das Produkt fertig, kann dieses per Mausklick bestellt werden, wird automatisch auf dem Syntheseroboter gefertigt und ist innerhalb weniger Tage beim Kunden.. Weitere Beispiele sind unter folgenden Adressen zu finden: www.rosscontrols.com (pneumatische Ventile und Ventilsysteme) www.lutron.com (intelligente Lichtsysteme) [...]

Komponentenkosten und aus der Kundendatenbank entnommene spezifischen Zu- und Abschlägen (Rabatte, Bonusvereinbarungen, Frachtkosten- und Mindermengenzuschläge ...) einen Verkaufspreis errechnet. Die meiste ShopSysteme sehen diese Funktion ohnehin vor. Auch im Falle von komplexeren Leistungen (Anlagen, Werkzeugmaschinen, ...) wäre eine Onlinekalulation sicherlich realisierbar. Beispielsweise durch die Integration von Datenbanken, die mit Hilfe der von Backhaus beschriebenen Verfahren167 (analytischer Lernsatz, Suchkalkulation o.ä.) einen Richtpreis kalkulieren. Es existieren jedoch mehrere Punkte, die gegen ein solches Verfahren sprechen. Zum einen die hohe Komplexität und die gegebenenfalls vage Spezifizierung der gewünschten Problemlösung. Zum anderen würde der Anbieter durch ein solches Verfahren seine Kalkulationsschemata offenlegen, was ihn gegebenenfalls zu Preiszugeständnissen zwingen könnte. Darüber hinaus können im Falle einer Anbieterkoalition mitanbieterbezogene Faktoren nicht in die Kalkulation mit einfließen. Im Allgemeinen ist für die Angebotsanfrage über das Internet eine Zugangskontrolle unverzichtbar, da hier sehr sensible Daten ausgetauscht werden. 2.5.2.2.5. Mass Customization Über die Konfiguration hinaus geht die kundenindividuelle Massenproduktion, die sogenannte Mass Customization. Der Ausdruck Mass Customization ist ein Oxymoron, das die an sich gegensätzlichen Begriffe „Mass Production" und „Customization" verbindet und ist wie folgt definiert168: Mass Customization (kundenindividuelle Massenproduktion) ist die Produktion von Gütern und Leistungen für einen (relativ) großen Absatzmarkt, welche die unterschiedlichen Bedürfnisse jedes einzelnen Nachfragers dieser Produkte treffen, zu Kosten, die ungefähr denen einer massenhaften Fertigung vergleich- [...]

1. Zeitlich orientierter Nutzen: Reduzierung der Zeit zur Klärung von Unstimmigkeiten zwischen Anbieter und Kunden. Reduzierung der Zeit für Rückfragen von Kunden, die nicht alle Abhängigkeiten berücksichtigt haben. Entlastung der Auftragsklärungsstelle von Routineaufgaben und damit verbesserte Durchlaufzeit aller anderen Aufträge. 2. Qualitätsorientierter Nutzen: Reduzierung der Anzahl von Aufträgen, die erst in der Produktion, Montage oder Inbetriebnahme als inkonsistent und unvollständig erkannt werden. Leitung eines Beitrags zur Qualitätssicherung, da Konfigurationsfehler infolge menschlicher Irrtümer und Unzulänglichkeiten ausgeschlossen werden können. Erzeugung reproduzierbarer Ergebnisse. Know-how-Sicherung im Unternehmen. Begrenzung ausufernder Variantenvielfalt. Rücknahme des Spezialisierungsgrades der Mitarbeiter in Außendienst, Anfragebearbeitung, .... . Reduzierung der Häufigkeit von Sonderanfertigungen durch besseres Ausnutzen der Konfigurationsmöglichkeiten von Standardmodulen. Ab einem gewissen Komlexitätsgrad, beispielsweise bei Großanlagen, wo es darüber hinaus noch zu Anbieterkoalitionen kommt, ist eine in das EC.System integrierte Konfiguration im oben beschriebenen Sinn nicht mehr möglich. 3. Kostenorientierter Nutzen: [...]

Arbeit zitieren:
Fritz, Michael Januar 2000: Die Bedeutung des E-Commerce für das Industriegütermarketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Industriegüter, Vertrieb, Marketing, B2B, E-Commerce

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