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Bedeutung und Nutzen von Business Intelligence

Bedeutung und Nutzen von Business Intelligence
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Annette Weil, geb. Rahn
  • Abgabedatum: März 2001
  • Umfang: 211 Seiten
  • Dateigröße: 2,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5643-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5643-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5643-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weil, geb. Rahn, Annette März 2001: Bedeutung und Nutzen von Business Intelligence, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Wissensmanagement, Informationstechnologie, Knowledgemanagement, Informationsmanagement

Diplomarbeit von Annette Weil, geb. Rahn

Einleitung:

In der Theorie fehlt es nicht an Schlagworten, die auf einen effizienten Umgang mit der Ressource Wissen abzielen: „BI“, „Organisatorische Wissensbasis“, „Knowledge Worker“, „Organizational Memory“, „Organisationales Lernen“, „Wissenskultur“, „Wissensdatenbanken“ und viele mehr. Die in der Theorie und Praxis immer wieder genannten wenigen Unternehmen, die das Thema „Wissensmanagement“ zumindest partiell erfolgreich angegangen sind, wie z.B. Skandia, 3M, HP sowie viele der großen Unternehmensberatungen, zeigen, dass das Lösungspotenzial dieser Konzepte in der Praxis noch nicht umfassend entwickelt ist.

Die Motivation für die vorliegende Arbeit ist in der Diskrepanz zwischen Bedeutung, Forderungen und Problematisierungen auf der einen Seite und den tatsächlich in der Praxis anzutreffenden Lösungen, d.h. dem tatsächlichen Nutzen auf der anderen Seite zu sehen. Die Hauptzielsetzung der Arbeit liegt somit in der Einschätzung und der Beurteilung der Bedeutung und des Nutzens von BI. Um diesem Ziel gerecht zu werden, muss sowohl die konzeptionelle als auch die anwenderbezogene Perspektive genauer betrachtet und erforscht werden. Aus diesem Grund entwickelt sich die Zielsetzung der Arbeit aus folgenden vier Teilzielsetzungen:

Erste Teilzielsetzung ist die Herleitung und Darstellung der theoretischen und begrifflichen Grundlagen, um ein fundiertes Grundverständnis bezüglich der Thematik zu entwickeln.

Das zweite Teilziel ist die Ermittlung grundsätzlich möglicher Nutzenaspekte von BI, indem die Bedeutung und der Nutzen angesprochener Themen- und Funktionsbereiche näher untersucht wird.

Dritte Teilzielsetzung ist die empirische Untersuchung der Bedeutung der Nutzenaspekte aus Anbietersicht sowie die systematische Darstellung und Erläuterung konkreter BI-Lösungen.

Viertes Teilziel ist die Untersuchung der tatsächlichen Nutzenaspekte von BI. Zu diesem Zweck werden die Ergebnisse zweier in der betrieblichen Praxis durchgeführten Fallstudien dargestellt und die durch BI zur Verfügung gestellten Lösungen bezüglich ihrer Nutzeffekte und Grenzen bewertet.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis IX
Abkürzungsverzeichnis XI
1. Einleitung 1
1.1 Ausgangspunkt 1
1.2 Problemstellung 3
1.3 Zielsetzung der Arbeit 6
1.4 Aufbau der Arbeit 7
2. Begriffliche Grundlagen und theoretischer Bezugsrahmen 10
2.1 Managementunterstützende Informations- und Kommunikationssysteme 10
2.1.1 Management und Entscheidungsprozesse 10
2.1.2 Definition und Begriffsabgrenzung von Daten, Information und Wissen 13
2.1.2.1 Daten 13
2.1.2.2 Information 14
2.1.2.3 Wissen 18
2.1.3 Bedeutung der Kommunikation 23
2.1.4 Einordnung und Überblick managementunterstützender IuK-Systeme 25
2.1.4.1 Einordnung analytischer Informationssysteme in die betriebliche Informationsverarbeitung 25
2.1.4.2 Historie managementunterstützender Systeme 27
2.2 Grundzüge des Daten- und Informationsmanagements 31
2.2.1 Aufgaben des Datenmanagements 31
2.2.2 Bedeutung des Informationsmanagements 32
2.3 Wissensmanagement und organisatorisches Lernen imÜberblick 36
2.3.1 Begriffsverständnis und Bausteine des Wissensmanagements 37
2.3.2 Organisatorisches Lernen im systematischen Zusammenhang 40
2.4 Perspektiven von BI 42
2.5 Zusammenfassung und BI im systematischen Zusammenhang 45
3. Mögliche Nutzenaspekte von Business Intelligence 49
3.1 Mögliche Nutzenaspekte aus der Perspektive von BI als Funktion 49
3.1.1 Sicherung der Wettbewerbsvorteile eines Unternehmens 50
3.1.2 BI als Instrument der Unternehmensführung 53
3.1.3 Einsatzbereiche von BI im Unternehmen 56
3.1.3.1 Controlling als zentraler Einsatzbereich 58
3.1.3.2 Wesentliche Einsatzbereiche von BI im Überblick 60
3.1.3.3 Gegenwärtig aktuelle Einsatzbereiche von BI 61
3.2 Mögliche Nutzenaspekte aus der Perspektive von BI als Transformationsprozess 65
3.2.1 Datenbereitstellung als notwendige Voraussetzung für den BI-Transformationsprozess 65
3.2.2 Informationsgewinnung und -nutzung als weitere Entwicklungsstufe des BI-Transformationsprozesses 67
3.2.3 Wissensentdeckung und Organisationales Lernen als oberstes Ziel des BI-Transformationsprozesses 68
3.2.4 Kommunikation als prozessübergreifende Voraussetzung 72
3.3 Mögliche Nutzenaspekte aus der Perspektive von BI als informationstechnologische Lösung 73
3.4 Zusammenfassung und Kerngedanken 75
4. Bedeutung der Nutzenaspekte aus Anbietersicht und konkrete Lösungen 77
4.1 Empirische Erhebung bezüglich der Bedeutung der Nutzenaspekte von BI aus Anbietersicht 77
4.1.1 Entwicklung des Untersuchungskonzeptes 77
4.1.2 Auswertung: Zusammenfassende Analyse der schriftlichen Anbieterbefragung 79
4.1.2.1 Einschätzungen bezüglich der befragten Unternehmen 81
4.1.2.2 Einschätzungen bezüglich BI 83
4.1.2.3 Einschätzungen bezüglich der Kundenbedürfnisse 90
4.2 Konkrete Lösungen von BI im systematischen Zusammenhang 94
4.2.1 Lösungen zur Datenbereitstellung 95
4.2.1.1 Lösungen zur Bereitstellung von quantitativen und strukturierten Daten 95
4.2.1.2 Lösungen zur Bereitstellung von quantitativen und qualitativen sowie wenig strukturierten Daten 98
4.2.2 Lösungen zur Entdeckung von Verhaltensmustern, Beziehungen und Prinzipien 100
4.2.2.1 Lösungen zur hypothesengestützten Entdeckung von Informationen und Wissen 100
4.2.2.2 Lösungen zur weitgehend hypothesenfreien Entdeckung von Informationen und Wissen 103
4.2.3 Lösungen zur Kommunikation von Informationen und Wissen 108
4.3 Zusammenfassung und zentrale Erkenntnisse 110
5. Tatsächliche Nutzenaspekte von Business Intelligence 112
5.1 Fallstudie: Einsatz von BI-Lösungen im Controlling einer Bank 113
5.1.1 Informationen zu der Bank 113
5.1.2 Einsatz von BI-Lösungen im Controlling 114
5.1.2.1 Problemstellung 114
5.1.2.2 Lösung 115
5.1.2.3 Nutzen und Grenzen 117
5.2 Fallstudie: Experteninterview zum Einsatz von BI und dem Umgang mit Wissensmanagement in einem börsennotierten Unternehmen des Neuen Marktes 120
5.2.1 Informationen über das Unternehmen 120
5.2.2 Einschätzungen und Erkenntnisse des Unternehmens bezüglich des Einsatzes von BI und des Umgangs mit Wissensmanagement 121
5.2.2.1 Konkrete Bedeutung von BI und Wissensmanagement für das Unternehmen 122
5.2.2.2 Nutzeneinschätzung bezüglich des Einsatzes der Applikationen 124
5.3 Nutzeffekte und Abdeckungslücken der einzelnen BI-Lösungen im systematischen Zusammenhang 125
5.4 Einschätzung des Gesamtnutzens von BI 127
5.4.1 Direkt monetär quantifizierbare Nutzeffekte von BI 128
5.4.2 Indirekt monetär quantifizierbare Nutzeffekte 129
5.4.3 Qualitative, monetär nicht quantifizierbare Nutzeffekte 130
5.5 Mögliche Grenzen und Problembereiche des Einsatzes von BI 133
5.6 Zusammenfassung der Erkenntnisse 136
6. Fazit mit kritischer Würdigung 137
6.1 Erarbeitete Ergebnisse im Überblick 137
6.2 Zusammenfassende Beurteilung der Bedeutung und des Nutzens von BI 139
6.3 Abschließender Ausblick auf zukünftige Entwicklungen 140

Automatisiert erstellter Textauszug:

Der Einsatz von Internet-Technologien dient vor allem der Gewinnung, Bereitstellung und Repräsentation von Informationen und Wissen außerhalb des eigenen Unternehmens. Die dadurch aufgebauten Informations- und Kommunikationsstrukturen können aber auch für die Informationsdarstellung und -recherche innerhalb eines Unternehmens in Form des Intranets dienen. Mit Hilfe der relativ einfachen Beschreibungssprache HTML lässt sich mit geringem Aufwand der Teil der Wissensbasis aufbauen, der die unstrukturierten Elemente beinhaltet. Dieser kann wiederum sehr leicht mit dem Teil der Wissensbasis verbunden werden, der die strukturierten Wissensbestände abbildet. Aus technischer Sichtweise bedeutet das, dass die Wissensbasis physisch auf einen Web-Server abgebildet wird, der über einen Browser jedem Nutzer zugänglich gemacht wird. Der hohe Verbreitungsgrad und die große Benutzerakzeptanz lassen sich vor allem durch die intuitive Verständlichkeit dieser Technologie erklären. Die Grenzen dieser Technologien liegen derzeit allerdings noch im Bereich der Datenredundanzen, Dateninkonsistenzen und der leistungsschwa192 [...]

gende Orientierungen zu Grunde liegen:189 • Regional orientiert: Dies macht z.B. Sinn, wenn ein regional verteiltes Unternehmen DWHFunktionalitäten nutzen möchte. Aus diesem Grund werden regionale Data Marts vorgehalten, die wiederum aus den lokalen operativen Systemen oder von einem unternehmensweiten DWH gespeist werden. • Abteilungsspezifisch orientiert: Damit wird ein spezieller Unternehmensbereich zum Einsatzort eines Data Mart-Systems. Besonders gerne werden Data Marts im Marketing, Finanzwesen oder Controlling eingesetzt. • Funktionsspezifisch orientiert: Damit ist ein Data Mart ein spezialisiertes und fokussiertes DWH, das lediglich größenmäßig begrenzt ist. Durch Data Marts kann vor allem die Abfragegeschwindigkeit verringert werden, da nur eine begrenzte Datenmenge durchsucht werden muss. Die Kunst ist es, die Data Marts so anzulegen, dass die Abfragen keine Daten erfordern, die nicht in den Data Marts vorhanden sind.190 4.2.1.2 Lösungen zur Bereitstellung von quantitativen und qualitativen sowie wenig strukturierten Daten „Systeme für semi- bzw. unstrukturierte/qualitative Daten haben weniger restriktive Anforderungen an die Struktur der abzubildenden Daten und Wissensbestände.“191 Damit bieten dokumentenorientierte Datenbanken wie Lotus Notes oder das Inter- und Intranet Möglichkeiten, Wissensbestände unterschiedlichster Formate abzulegen. Nach Einschätzungen von Analysten stellen diese unstrukturierten Informationen mittlerweile ca. 80 % der unternehmensweiten [...]

Alle angebotenen Lösungen der Befragten lassen sich in die Informations- bzw. Wissenskategorien Bereitstellung, Entdeckung und Kommunikation einordnen. Daraus ist abzuleiten, dass diese drei Kategorien das gesamte Spektrum von BI abdecken.183 Wie die vorgestellte Tab. 4-1 dokumentiert, stellen 78 % der Anbieter Lösungen der Kategorie Bereitstellung und 100 % der Anbieter Lösungen der Kategorien Entdeckung und Kommunikation zur Verfügung. Damit erstreckt sich BI i.w.S. über alle drei Bereiche, wird aber i.e.S. als Entdeckung und Kommunikation von handlungsgerichteten Informationen, d.h. Wissen verstanden. Neben einer Verbesserung der Effektivität, wird durch den Einsatz von BI auch eine Verbesserung der Effizienz erwartet, d.h. die DV-technischen Lösungen sollten sowohl Schnelligkeit als auch Qualität und Kosten positiv beeinflussen.184 Dies bestätigt bereits die dargestellte Auflistung der Vorzüge von BI. Wenig verwunderlich ist daher, dass der Nutzen für den Anwender bezüglich Schnelligkeit, Qualität und Kosten von 93 % der Befragten für alle BI-Bausteine als sehr positiv eingeschätzt wird. Die Ausführungen verdeutlichen, dass der Begriff Wissen auch in der Praxis in einem engen Zusammenhang mit BI steht. Dennoch ist festzustellen, dass der Begriff Wissen häufig als Synonym für den Begriff Information benutzt wird und auf eine deutliche Abgrenzung der Begriffe wenig Wert gelegt wird. Wie Abb. 46 darstellt, wird die Möglichkeit der Wissensgenerierung durch BI nach Erfahrung der Anbieter überwiegend durch die Erkennung verdeckter Zusammenhänge oder durch die Bereitstellung von handlungsgerichteten Informationen genutzt. Das bedeutet z.B., dass sich der Nutzer der Auswirkung von Handlungsalternativen bewusst wird, indem ihm durch Simulations- und Kennzahlen183 [...]

Arbeit zitieren:
Weil, geb. Rahn, Annette März 2001: Bedeutung und Nutzen von Business Intelligence, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Wissensmanagement, Informationstechnologie, Knowledgemanagement, Informationsmanagement

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