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Die Bedeutung des Beschwerdemanagements für das Risikomanagement bei Banken

Die Bedeutung des Beschwerdemanagements für das Risikomanagement bei Banken
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Martin Bauer
  • Abgabedatum: März 2004
  • Umfang: 108 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8072-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8072-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8072-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bauer, Martin März 2004: Die Bedeutung des Beschwerdemanagements für das Risikomanagement bei Banken, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kundenmanagement, Kundenbindung, operationale Risiken, strategische Risiken, Kreditinstitut

Diplomarbeit von Martin Bauer

Problemstellung:

In jüngster Vergangenheit traten aufgrund eines unzureichenden Risikobewusstseins im Bankmanagement und mangelnder ganzheitlicher Risikomanagementsysteme vermehrt risikobehaftete Verlustfälle in der Finanzdienstleistungsbranche auf. Barings Bank (1995), Deutsche Morgan Grenfell (1996) oder SchmidtBank (2001) sind hierfür international bekannt gewordene Beispiele. Bankbetriebliche Umfeldfaktoren, wie hoher Wettbewerbsdruck auf globalen Finanzmärkten, neue Informations- und Kommunikationstechnologien sowie zunehmende regulative Bestimmungen der Aufsichtsbehörden und Gesetzgeber bewirken eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Risikosituation der Banken. Diese Rahmenbedingungen und die aktuelle Diskussion um die ‚Neue Basler Eigenkapitalvereinbarung’ (Basel II) des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht mit einer risikoorientierten Eigenkapitalunterlegungspflicht für Banken erklären das große Interesse vieler Banken an Managementkonzepten für ein umfassendes und effizientes Risikomanagement als strategischen Erfolgsfaktor.

Da jedes Bankgeschäft risikobehaftet ist, sind nach Grünbichler (2003) Banken mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Risiken konfrontiert, die ein ganzheitliches Risikomanagement zur Steuerung aller in der Bank immanenten Risiken sowohl aufsichtsrechtlich als auch bankintern erfordern. Einerseits stehen Banken finanziellen Risiken gegenüber, die seit Jahren im Fokus der Aufsichtsbehörden stehen und für die bereits akzeptable Managementkonzepte zur Risikobewältigung existieren. Andererseits sind Banken mit komplexen operationellen Risiken konfrontiert, die im Rahmen von Basel II zukünftig auch mit Eigenkapital zu unterlegen sind. Für diese Risiken sind jedoch erst noch risikoadäquate Managementkonzepte zu entwickeln. Ferner sind von Banken auch noch „andere“ Risiken, wie z. B. von strategischer Art, zu berücksichtigen, für die noch keine aufsichtsrechtlich anerkannten Risikomanagementkonzepte bestehen (Jörg 2002).

Bei der Diskussion um Managementkonzepte für die „Gesamtrisikoposition der Bank“ (Romeike 2003) werden die im Fokus dieser Arbeit stehenden neu definierten, kundenbezogenen Risiken vernachlässigt. Dabei handelt es sich um Risiken, die sich aus gefährdeten, instabilen Kundenbeziehungen mit unzufriedenen Bankkunden ergeben. Da jede Kunde-Bank-Interaktion aus vielfältigen Gründen zur Kundenunzufriedenheit führen kann, ist jeder Kontakt mit Kunden für die Bank risikobehaftet und kann sich entsprechend negativ, z. B. auf die Reputation oder Umsatzentwicklung der Bank auswirken.

Diese Arbeit soll aufzeigen, welche Möglichkeit zum Management dieser Risiken besteht. Da sich Kundenunzufriedenheit oftmals in Beschwerden äußert, können diese als Risikofrühwarnindikatoren für kundenbezogene Risiken interpretiert werden und somit als Basis eines kundenbezogenen Risikomanagements dienen. Vor dem Hintergrund eines von Strukturveränderungen und hoher Wettbewerbsintensität geprägten Bankensektors führen viele Faktoren zu einer stärkeren Kundenorientierung von Banken. Daraus lässt sich zugleich die hohe Relevanz für das an Kundenproblemen ausgerichtete Beschwerdemanagement erkennen. Zu diesen Faktoren zählen der Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt auf gesättigten Finanzmärkten, die steigenden Finanzbedürfnisse und Serviceansprüche der Bankkunden, die geringere Bankloyalität sowie die austauschbaren Finanzleistungen im Bankgeschäft bei höherer Angebotstransparenz und Produktkomplexität. Diese Entwicklungen vollziehen sich gleichzeitig vor einem steigenden Kosten-, Preis- und Qualitätsdruck auf dem Bankenmarkt.

Ein aktives, institutionalisiertes Beschwerdemanagement der Bank kann neben seinem Hauptziel, der Stabilisierung gefährdeter Kundenbeziehungen durch Wiederherstellung von Kundenzufriedenheit als Frühaufklärungssystem von kundenbezogenen Risiken eingesetzt werden. Damit dient es als Instrument, das in das kundenbezogene Risikomanagement einzubinden ist.

Vor dem Hintergrund einer konsequenten risiko- und kundenorientierten Bankpolitik ist das Ziel der vorliegenden Arbeit, die Bedeutung des Beschwerdemanagements für das Risikomanagement von kundenbezogenen Risiken bei Banken herauszustellen.

Insbesondere soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Einbindung des Beschwerdemanagements in ein umfassendes Risikomanagement zur Bewältigung kundenbezogener Risiken, zum ökonomischen Erfolg sowie zur verbesserten Wettbewerbsfähigkeit der Bank beiträgt. Dabei müssen auch die Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen des kundenbezogenen Risikomanagementprozesses und die Prozessphasen des Beschwerdemanagements berücksichtigt werden.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit ist in fünf Teile gegliedert. Nach der Einleitung werden im zweiten Teil die Grundlagen zum Risikomanagement bei Banken dargelegt. Kapitel 2.1 stellt den Branchenbezug zu Banken als Anbieter von Bankdienstleistungen her. In Kapitel 2.2 werden auf dem allgemeinen betriebswirtschaftlichen Risikobegriff aufbauend, die verschiedenen bankbetrieblichen Risiken dargestellt und voneinander abgegrenzt. Kapitel 2.3 stellt das Risikomanagementsystem und Kapitel 2.4 die einzelnen Phasen des Risikomanagementprozesses bei Banken vor.

Im dritten Teil der Arbeit werden die Grundlagen zum Beschwerdemanagement bei Banken dargelegt. Nach der terminologischen Abgrenzung des Beschwerdebegriffes in Kapitel 3.1 wird in Kapitel 3.2 das Beschwerdemanagementkonzept bei Banken vorgestellt, um im Anschluss daran in Kapitel 3.3 auf den Beschwerdemanagementprozess mit seinen direkten und indirekten Prozessphasen einzugehen.

Im vierten Teil, der den Hauptteil der Arbeit darstellt, wird die Bedeutung des Beschwerdemanagements durch dessen Einbindung in das Risikomanagement bei Banken erläutert. In Kapitel 4.1 werden die Motive und in Kapitel 4.2. wird die Basis für die Einbindung des Beschwerdemanagements in das Risikomanagement dargestellt. In Kapitel 4.3 wird auf der Basis von Beschwerden der kundenbezogene Risikomanagementprozess bei Banken detailliert beschrieben, der sich mit seinen Prozessphasen am allgemeinen Risikomanagementprozess orientiert. Kapitel 4.4 zeigt die Konsequenzen der Einbindung des Beschwerdemanagements in das Risikomanagement bei Banken für die Rahmenbedingungen des kundenbezogenen Risikomanagementprozesses sowie für die direkten und indirekten Prozessphasen des Beschwerdemanagements auf. Im letzten Teil wird ein Fazit aus den gewonnenen Erkenntnissen des kundenbezogenen Risikomanagements bei Banken gezogen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Gang der Untersuchung 3
2. Grundlagen zum Risikomanagement bei Banken 4
2.1 Banken als Dienstleistungsanbieter 4
2.2 Abgrenzung der Risikobegriffe 6
2.2.1 Allgemeines betriebswirtschaftliches Risiko 6
2.2.2 Ganzheitliches bankbetriebliches Risiko 7
2.2.2.1 Finanzielle Risiken 7
2.2.2.2 Operationelle Risiken 8
2.2.2.3 „Andere“ Risiken 10
2.2.2.4 Kundenbezogene Risiken 11
2.3 Risikomanagementsystem bei Banken 12
2.4 Risikomanagementprozess bei Banken 14
2.4.1 Risikoanalyse 14
2.4.1.1 Risikodefinition 14
2.4.1.2 Risikoidentifikation 15
2.4.1.3 Risikobewertung 15
2.4.2 Risikocontrolling 16
2.4.2.1 Risikosteuerung 17
2.4.2.2 Risikokontrolle 17
2.4.2.3 Risikoreporting 18
3. Grundlagen zum Beschwerdemanagement bei Banken 19
3.1 Begriff der Beschwerde 19
3.2 Beschwerdemanagementkonzept bei Banken 21
3.3 Beschwerdemanagementprozess bei Banken 25
3.3.1 Direkter Beschwerdemanagementprozess 25
3.3.1.1 Beschwerdestimulierung 25
3.3.1.2 Beschwerdeannahme 26
3.3.1.3 Beschwerdebearbeitung 27
3.3.1.4 Beschwerdereaktion 27
3.3.2 Indirekter Beschwerdemanagementprozess 28
3.3.2.1 Beschwerdeauswertung 28
3.3.2.2 Beschwerdemanagement-Controlling 29
3.3.2.3 Beschwerdereporting 30
3.3.2.4 Beschwerdeinformationsnutzung 30
4. Bedeutung des Beschwerdemanagements durch dessen Einbindung in das Risikomanagement bei Banken 31
4.1 Motive für die Einbindung des Beschwerdemanagements in das Risikomanagement bei Banken 31
4.1.1 Vernachlässigung kundenbezogener Risiken 31
4.1.2 Risikopotenzial kundenbezogener Risiken 34
4.2 Basis der Einbindung des Beschwerdemanagements in das Risikomanagement bei Banken 38
4.2.1 Beschwerden als Risikofrühwarnindikatoren 38
4.2.2 Beschwerdemanagement als Risikofrühaufklärungssystem 40
4.2.3 Kundenbezogenes Risikomanagementsystem 44
4.3 Kundenbezogener Risikomanagementprozess bei Banken auf Basis von Beschwerden 45
4.3.1 Kundenbezogene Risikoanalyse auf Basis von Beschwerden 46
4.3.1.1 Kundenbezogene Risikodefinition 46
4.3.1.2 Kundenbezogene Risikoidentifikation 48
4.3.1.3 Kundenbezogene Risikobeurteilung 54
4.3.2 Kundenbezogenes Risikocontrolling auf Basis von Beschwerden 60
4.3.2.1 Kundenbezogene Risikosteuerung 60
4.3.2.2 Kundenbezogene Risikokontrolle 63
4.3.2.3 Kundenbezogenes Risikoreporting 65
4.4 Konsequenzen der Einbindung des Beschwerdemanagements in das Risikomanagement bei Banken 66
4.4.1 Konsequenzen für die Rahmenbedingungen des kundenbezogenen Risikomanagementprozesses 66
4.4.1.1 Folgen für die Informationstechnologie 66
4.4.1.2 Folgen für das Bankpersonal 68
4.4.1.3 Folgen für die Bankorganisation 69
4.4.2 Konsequenzen für den direkten Beschwerdemanagementprozess 70
4.4.3 Konsequenzen für den indirekten Beschwerdemanagementprozess 73
5. Fazit 75
Anhangverzeichnis VI
Literaturverzeichnis XIV
Verzeichnis der geführten Expertengespräche XXVI

Automatisiert erstellter Textauszug:

terkompetenzschulungen zur verstärkten Kundenproblemorientierung. Beide Faktoren können sich indirekt in zunehmenden Kundenbeschwerden äußern. Zur systematischen Kundenproblemorientierung bedarf es Risikofrühwarnindikatoren in Form schwacher Signale als subjektive Indikatoren mit Vorläuferfunktion (Wolf/ Runzheimer 2003, S. 55). Dadurch können kundenbezogene Risiken, die sich in Form von Kundenunzufriedenheit oder verändernden Kundenerwartungshaltungen zeigen, antizipiert und eventuell rechtzeitig bewältigt werden. Demnach müssen Kundenbeziehungen und -problemorientierung im Risikomanagement berücksichtigt und auf allen hierarchischen Bankebenen wahrgenommen werden (o. V. 2003). Beschwerden als Risikofrühwarnindikatoren haben insbesondere für den Bankensektor eine besondere Relevanz. Bankdienstleistungen als Vertrauensgüter (Kühlmann et al. 2002, S. 23) sind auf ein seriöses und vertrauenswürdiges Image angewiesen. Zudem ist die Beschwerdebereitschaft der Konsumenten aufgrund der Möglichkeit einer schleichenden Abwanderung wegen oftmaliger Mehrbankenverbindungen gering ausgeprägt (Werne 1994, S. 66). Um Beschwerden als Frühwarnindikatoren von kundenbezogenen Risiken in Banken einzusetzen, bedarf es einer frühzeitigen „antizipativen Aufmerksamkeit“ (Krystek/Müller-Stewens 1993, S. 160). „Das Hauptproblem bei der Anwendung von Beschwerdeinformationen als Frühwarnindikatoren dürfte darin bestehen, Kennziffern zu entwickeln, durch die schon schwache Signale erkannt werden können“ (Schöber 1997, S. 119). Abhilfe bieten Verhältniszahlen aus der Beschwerdeanalyse, wie z. B. die Beschwerdeanzahl eines Geschäftsbereiches, die verstärkt auf kundenbezogene Risiken hinweisen (Schöber 1997, S. 120). Dies setzt ein aktives Beschwerdemanagement als Risikofrühaufklärungssystem voraus. 4.2.2 Beschwerdemanagement als Risikofrühaufklärungssystem [...]

Indikatoren dar, die als Hilfsgrößen frühzeitig, kostengünstig und eindeutig Informationen (Krystek/Müller 1998, S. 179) über Symptome latenter kundenbezogener Risiken liefern (Zinnagl 1994, S. 94) und zugleich aufgrund der artikulierten Kundenunzufriedenheit Risikopotenzial für die Bank in sich bergen. Beschwerden können z. B. als Frühwarnsignal einer drohenden Kundenabwanderung oder eines Reputationsverlustes durch negative Mundkommunikation verstanden werden und als Frühwarnung vor systematisch oder einmalig auftretenden kundenbezogenen Risiken dienen (Schöber 1997, S. 29). Bevor das Bankmanagement die mit den Veränderungen von Kundenwünschen, -bedürfnissen oder -erwartungen einhergehenden Risiken erkennen kann, müssen im Frühstadium des Risikowirkungsprozesses vorauseilende Signale bzw. Risikofrühwarnindikatoren erkannt und analysiert werden. Risikofrühwarnindikatoren zeigen häufig bankintern nicht wahrgenommene Risikoereignisse auf. Sie sind für das Bankmanagement von großer Bedeutung und erfordern eine vollständige Analyse (Krystek/Müller-Stewens 1993, S. 17). „Frühwarnindikatoren dienen dazu, Zielabweichungen rechtzeitig zu erkennen“ (Brühwiler 2003b, S. 188). Sie können als Instrument zur mittelbaren Messung kundenbezogener Risiken herangezogen werden (Probst/Knaese 1998, S. 56). Sie unterscheiden sich dabei in der Stärke und Kontinuität (Schuy 1989, S. 105). Bei kundenbezogenen Risiken können sowohl Frühwarnindikatoren mit schwacher als auch mit starker Signalwirkung auftreten (Zinnagl 1994, S. 79). Starke Risikosignale bzw. objektive Indikatoren sind bspw. betriebswirtschaftliche, vergangenheitsorientierte Kennzahlen, wie das absolute oder relative Beschwerdeaufkommen, „die stellvertretend ein quantitativer Ausdruck der Risikofaktoren sind“ (Röckle 2002, S. 75). Nach dem Konzept von Ansoff (1976, S. 129 ff.) lassen sich Beschwerden auch als schwache Signale auffassen, die Verstimmungen der Kunden anzeigen (Lohmann 1997, S. 201). Dabei dienen sie als Frühwarnfunktion von zukünftigen Verhaltensabsichten des Kunden (Oevermann 1997, S. 9). Sie gelten als strategisch „neuartige Informationsrudimente“ (Krystek/Müller-Stewens 1993, S. 166), die größtenteils auf unpräzisen Informationen basieren und deren Wirkungszusammenhänge unklar sind (Piaz 2001, S. 151). Mögliche Beispiele für schwache Signale sind die hohe Mitarbeiterfluktuation mit dem damit verbundenen Kundenbetreuerwechsel oder die Ausgabenkürzungen für Mitarbei39 [...]

ale und den daraus eingeleiteten Schulungsmaßnahmen zur stärkeren Kundenorientierung der Filialmitarbeiter lässt sich zeigen, dass durch die Schulung, die im Personalverhalten begründeten kundenbezogenen Risiken, minimiert werden können. Dadurch lässt sich Kundenunzufriedenheit bei anderen Bankkunden vermeiden und in Zukunft Ertragseinbußen der Filiale aus negativen Handlungsreaktionen von Kunden aufgrund unfreundlicher Bankberatung verringern. Nach Zollner (1995, S. 70 ff.) lassen sich verschiedene Dimensionen des Kundenkontaktes mit ungleichen Auswirkungen auf das kundenbezogene Risikopotenzial unterscheiden: Erstens lässt sich die Mittelbarkeit der Kundenkontakte und damit das Risikopotenzial aus direktem Kontakt (z. B. Beratung als Kontakt von Kunde zu Bankmitarbeiter) oder indirektem Kontakt (z. B. Auszahlung am Geldautomat mit Einschaltung einer Maschine) unterscheiden. Zweitens lässt sich die zeitliche Abfolge von Kundenkontakten und damit die Häufigkeit des Risikopotenzials (einmalig oder wiederholend), drittens der Ort der Kundenkontakte und damit die Stätte des Risikopotenzials (am Bankstandort oder am Ort des Kunden) sowie viertens die Besonderheit der Kundenkontakte mit der Differenzierung in übliche und kritische Kundenkontaktsituationen und damit in Alltags- oder Spezialrisikopotenzial unterscheiden. [...]

Arbeit zitieren:
Bauer, Martin März 2004: Die Bedeutung des Beschwerdemanagements für das Risikomanagement bei Banken, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kundenmanagement, Kundenbindung, operationale Risiken, strategische Risiken, Kreditinstitut

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