Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Baustellenergebnisse im direkten Vergleich anhand analytischer Betrachtungen und Schlussfolgerungen für zukünftiges Projektmanagement

Baustellenergebnisse im direkten Vergleich anhand analytischer Betrachtungen und Schlussfolgerungen für zukünftiges Projektmanagement
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Matthias Fischer
  • Abgabedatum: Januar 2004
  • Umfang: 161 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Biberach an der Riss Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7612-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7612-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7612-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Fischer, Matthias Januar 2004: Baustellenergebnisse im direkten Vergleich anhand analytischer Betrachtungen und Schlussfolgerungen für zukünftiges Projektmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Baustelleneinrichtung, Ist-Soll-Bauablauf, Ist-Soll Aufwandswert, Schalungstyp, Kosteneinsparung

Diplomarbeit von Matthias Fischer

Einleitung:

Das zu bearbeitende Thema wurde in Absprache mit einer großen mittelständischen Bauunternehmung entwickelt. Im Verlauf dieser Arbeit wird die Bauunternehmung nur noch als Firma B. bezeichnet.

Im Blick auf die Darstellung und Form dieser Arbeit wurde auf die Vorgaben der DIN 1421 – Gliederung und Benummerung in Texten, Abschnitten, Absätzen, Aufzählungen – und die DIN 1301-1 - Einheitsnamen, Einheitszeichen - geachtet.

Das Thema der vorliegenden Arbeit befasst sich mit den analytischen Betrachtungen von Baustellenergebnissen, dargestellt anhand zweier konkreter Baustellen aus dem Ingenieurbau und den daraus ergebenden Schlussfolgerungen für zukünftiges Projektmanagement.

Bei den zu untersuchenden Baustellen handelt es sich um folgende Bauvorhaben:

1. B 298, Ortsumfahrung Mutlangen, BW 4, Burghaldenbrücke.

2. Stadt Ulm/Donau, Westtangente 3.Bauabschnitt, BW 1, Blautalbrücke.

Auch mit Blick in die Zukunft hat dieses Thema, nach Meinung des Autors, große Bedeutung für die Bauunternehmung.

Die Ergebnisse dieser Arbeiten könnten Anwendung auf zukünftige Bauvorhaben und Baumaßnahmen finden.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die beiden Ingenieurbaustellen aufgrund analytischer Betrachtungen der vorliegenden Zahlen, Fakten, Kennwerte auszuwerten.

Hauptaugenmerk der Arbeit liegt auf folgenden Punkten: Untersuchung der Kranstandorte, vor allem in Bezug auf die verwendete Schalung, Ermittlung der Ist-Aufwandswerte in Bezug auf Schalung und Beton, Auswertung und Gegenüberstellung des Ist – Soll – Bauablaufes.

Aufgrund der o.g. Punkten sollen Schlussfolgerungen für zukünftiges Projektmanagement entwickelt werden.

Des Weiteren sollen die ermittelten Ist-Aufwandswerte dazu dienen, die kalkulatorisch angesetzten Soll-Aufwandswerte zu überprüfen, und diese eventuell neu an die jetzigen bei der Auswertung der Ist-Werte erzielten neuen Werte anzupassen.

Gang der Untersuchung:

Im Kapitel 1 wird eine allgemeine Einleitung über das Thema der Arbeit gegeben, wobei auch Bemerkungen, Vorbemerkungen und Hinweise zur Bearbeitung des Themas der Diplomarbeit enthalten sind.

Im Kapitel 2 wird eine Baubeschreibung über die beiden zu untersuchenden Bauvorhaben dargestellt. Bei den zu untersuchenden Bauvorhaben bzw. Ingenieurbauwerken handelt es sich um die Burghaldenbrücke in Mutlangen und die Blautalbrücke in Ulm.

Im Kapitel 3 werden die Kranstandorte bei den beiden Bauvorhaben untersucht im Hinblick auf die verwendete Schalung. Es wird untersucht, ob die Standorte in Ordnung waren, oder der Schalungstyp korrekt gewählt wurde. Anhand der vorhandenen Parameter werden die Auswertungen bewertet und weitere Lösungsvorschläge dargestellt.

Im Kapitel 4 werden, aufgrund der vorhandenen Bautagebücher bzw. des Bauarbeitsschlüssels, die Ist – Stunden für vertraglich vereinbarte Leistungen ermittelt. Daraus werden die Ist – Aufwandswerte gebildet. Im Anschluss werden die Ist und Soll – Aufwandswerte in Tabellen und Diagrammen dargestellt. Anschließend werden die Werte gegenübergestellt und es wird erläutert wie die einzelnen Werte zustande kamen bzw. entstanden sind. Größere Abweichungen bei Ist und Sollwerten werden zusätzlich erläutert.

Im Kapitel 5 werden als erstes die Grobterminpläne dargestellt. Im Anschluss wird der Ist – Soll – Bauablauf der beiden Bauvorhaben verglichen, vor allem im Hinblick auf die Personalstärke. Dabei soll herausgestellt werden, ob zuviel oder ob zuwenig Personal auf der Baustelle war. Die witterungsbedingenten Einflüsse werden natürlich auch berücksichtigt.

Im Kapitel 6 wird die Blautalbrücke untersucht, im Hinblick auf die in Mutlangen verwendete Pfeilerschalung. Dabei wird ermittelt, wieviel Kosten eingespart werden könnten, wenn man die in Mutlangen verwendete Pfeilerschalung benützten würde. Dabei wird ein Hauptaugenmerk auf die Autokranstunden die angefallen sind, gelegt.

Im Kapitel 7 werden Schlussfolgerungen für zukünftiges Projektmanagement gezogen. Für die Folgerungen werden die Ergebnisse von Kapitel 3 – 6 berücksichtigt.

Im Kapitel 8 werden noch Schlussbemerkungen aufgeführt, vor allem im Hinblick auf die Vorgehensweise zur Bearbeitung des Themas und eine kurze Bewertung zum Thema selbst.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 1
Zusammenfassung 2
Kapitel 1: Einleitung 3
1.1 Vorbemerkungen 3
1.2 Definition des Themas 3
1.3 Ziel der Arbeit 4
1.4 Hinweis 4
Kapitel 2: Baubeschreibung Burghaldenbrücke Mutlangen und Blautalbrücke Ulm 5
2.1 Burghaldenbrücke Mutlangen 5
2.2 Blautalbrücke Ulm 7
Kapitel 3: Untersuchung der Kranstandorte 9
3.1 Allgemeines 10
3.2 Burghaldenbrücke Mutlangen 11
3.3 Blautalbrücke Ulm 17
Kapitel 4: Analyse der Aufwandswerte von ausgewählten vertraglichen Leistungen 19
4.1 Allgemeines 19
4.2 Soll – Ist – Vergleich nach KLR – Bau 29
4.3 Burghaldenbrücke Mutlangen 31
4.4 Blautalbrücke Ulm 36
Kapitel 5: Ist – Soll – Bauablauf 41
5.1 Grobterminplan Burghaldenbrücke 42
5.2 Grobterminplan Blautalbrücke 42
5.3 Vergleich des Ist-Bauablaufes mit dem Soll-Bauablauf im Hinblick auf die Personalstärke
5.3.1 Allgemeines zur Bauablaufplanung 43
5.3.2 Burghaldenbrücke Mutlangen 47
5.3.3 Blautalbrücke Ulm 48
Kapitel 6: Untersuchung der Blautalbrücke Ulm im Hinblick auf die in Mutlangen verwendete Pfeilerschalung 49
6.1 Kosteneinsparung 49
Kapitel 7: Schlussfolgerungen für zukünftiges Projektmanagement 50
7.1 Projektmanagement in der Baupraxis 50
7.2 Schlussfolgerungen 56
Kapitel 8: Schlussbemerkungen 57
Quellenverzeichnis 59
Abbildungsverzeichnis 62
Abkürzungsverzeichnis 64
Versicherung über die selbständige Abfassung der Diplomarbeit 66
Danksagung 67
Anlagen zur Diplomarbeit 68

Automatisiert erstellter Textauszug:

Position 3.1.3 – Fundamente Widerlager 1. Betonieren Wie aus den vorangegangenen Abbildungen ersichtlich ist, ist der Ist – Aufwandswert besser als der Soll –Aufwandswert. Dies liegt daran, dass die beiden Fundamente mit Pumpe betoniert wurden. Im kalkulatorischen Ansatz war bei den Fundamentbetonagen keine Betonpumpe mit angesetzt. Dadurch wird der Ist – wert besser und es muss noch angemerkt werden, dass bei der Betonlieferung keine Wartezeiten während des Betoniervorgangs entstanden. Als zukünftiger kalkulatorischer Ansatz wird der Ist – Mittelwert empfohlen. Dieser liegt bei 0,325 h / m³. 2. Schalen Die Schalarbeiten beim Fundament des Widerlagers 1 liegen unter dem Soll – Wert. Bei Widerlager 6 liegt der Ist – Wert über dem Soll – Wert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Schalmaterial teilweise über die ganze Baustelle von Wila 0 zu Wila 6 transportiert werden musste und sehr viel an Zeit in Anspruch nahm. Ein weiterer Grund war der, dass das weitere Schalmaterial nicht optimal zur Achse 6 gelagert war und teilweise das Arbeitspersonal die Schalung unter Körpereinsatz zur Achse 6 zum Schalen bringen musste. Dies erhöhte natürlich die Stundenzahl für die Schalarbeiten auf der Baustelle und somit kommt man zu einem schlechteren Ist - Wert. Beim Widerlager Achse 0 sind die Schalarbeiten optimal verlaufen. Mittlerer Ist – Aufwandswert: 0,865 h / m² Als zukünftigen kalkulatorischen Ansatz würde ich den normalen Soll – Aufwandswert von 0,833 h / m² empfehlen, da man in Zukunft bei weiteren Bauvorhaben dafür sorgen muss, dass der Schalungstransport auf der Baustelle optimal verläuft. Somit würde sich der Schalungswert dem Soll - Wert wieder annähern bzw. unterschreiten. Position 3.1.4 – Fundamente Pfeiler Bei diesem Bauvorhaben sind alle Pfeilerfundamente gleich groß. Nachdem bei diesem Bauvorhaben kein BAS geschrieben wurde, mussten die Stunden in Zusammenarbeit mit dem Polier aus dem Bautagebuch erfasst werden. Nach Gesprächen mit dem zuständigen Bauleiter wurde festgelegt dass für alle - 33 - [...]

Position 3.2.7 – Überbau 1. Betonieren Die Ist – Werte für den 1. BA und den 3. BA liegen unter den kalkulierten Soll – Ansätzen. Bei diesen beiden Betonagen waren 12 Mann im Einsatz und die Arbeit verlief optimal. Beim 2. BA war eine Nacht – Betonage angesetzt. Diese begann Nachts um 2.00 Uhr. Die Temperaturen waren noch ziemlich hoch ( Mega – Sommer 2003 – August 2003 ) und der zuständige Bauleiter war auch nicht vor Ort. Die Betonage wurde mit einem Mann mehr durchgeführt, also 13 Mann. Durch die Nachtbetonage ergab sich eine höhere Rüstzeit, da im Vorfeld zusätzliche Arbeiten ausgeführt werden mussten ( z.B. Lampen aufstellen, Kabel dafür verlegen, etc. ). Dadurch erhöhte sich der IstStunden Anteil zusätzlich. Die Motivation der Arbeiter war auch nicht sehr groß zu dieser Uhrzeit, wie sie eigentlich sein sollte. Dies sind einige Parameter warum der Ist – Wert schlechter ist, als der Soll – Wert. Um einen optimalen Mittelwert für die Überbau – Betonagen zukünftig festzulegen, wird nun der Mittelwert gebildet: Ist – Mittelwert: 0,311 h / m³ Der Ist – Mittelwert liegt nur geringfügig über dem Soll – Mittelwert, aufgrund der oben aufgeführten Gründe. Hätten normale Temperaturen geherrscht und die Betonage wurde ganz normal am frühren Vormittag begonnen, wäre der Ist – Wert sicherlich unter dem Soll – Wert. Deshalb empfehle ich als weiteren kalkulatorischen Ansatz den ursprünglichen Soll – Aufwandswert von 0,300 h / m³. Ich war persönlich während meines praktischen Studiensemesters bei den 3 Betonagen des Überbaus dabei. An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass, wie die Ist – Aufwandswerte auch darstellen, der 3. BA der optimalste vom Verlauf her war. Beim 2. BA ging alles etwas schleppend voran, deshalb war es klar, dass die Ist – Werte die Soll – Werte überschreiten. Auch der 1. BA lief fast optimal ( siehe Werte in den Abbildungen ), wobei ich an dieser Stelle noch anmerken möchte, dass die 12 Mann bei der Betonage ein eingespieltes Team darstellten. Vor allem muss man an dieser Stelle noch anmerken, dass im Vorfeld der Betonagen die Logistik im Hinblick auf die Betonanlieferung optimal geregelt war. Es wurde mit Pumpe betoniert. Es waren mehrere Transportbetonfahrzeuge von 2 Betonwerken im Einsatz und der Beton wurde reibungslos geliefert. Somit entstanden keine Wartezeiten auf der Baustelle, was natürlich auch dazu beiträgt, dass die Ist-Werte bei den Betonagen so gut sind. [...]

4.1.2 Weitere Vorbemerkungen Für die Ermittlung der Ist-Aufwandswerte und Ist-Stunden musste der BAS ausgewertet werden. Bei Bauvorhaben in Ulm wurde ein BAS geschrieben und in Mutlangen nicht. Dort wurde nur ein normales Bautagebuch geschrieben bzw. geführt. Die Werte im Falle Mutlangen wurden von mir in Zusammenarbeit mit dem Polier der Baustelle aufgearbeitet, so dass ich einen realistischen Stundenansatz habe. Die Werte wurden meistens Abends vom Polier geschrieben, deshalb schreibt dieser meistens nur gerade Stunden. Für eine Stundenermittlung nach REFA ist auf der Baustelle keine Zeit. Die ermittelten Aufwandswerte sind Richtwerte mit einer großen Aussagekraft. Um einen exakten Wert für die zukünftigen Kalkulationen bzw. die Nachkalkulation zu erhalten, wurde der Mittelwert gebildet. Dieser hat nach Rücksprache mit dem zuständigen Bauleiter am meisten Aussagekraft. [...]

Arbeit zitieren:
Fischer, Matthias Januar 2004: Baustellenergebnisse im direkten Vergleich anhand analytischer Betrachtungen und Schlussfolgerungen für zukünftiges Projektmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Baustelleneinrichtung, Ist-Soll-Bauablauf, Ist-Soll Aufwandswert, Schalungstyp, Kosteneinsparung

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren