Bankberatung im Internet
Beratung im Retail-Banking über Internet am Beispiel des Reisezahlungsmittelmanagements
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Brigitte Haider
- Abgabedatum: Januar 2000
- Umfang: 101 Seiten
- Dateigröße: 6,7 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2221-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2221-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2221-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Haider, Brigitte Januar 2000: Bankberatung im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Beratung, Bankberatung, Finanzberatung, virtueller Berater, Internet
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Diplomarbeit von Brigitte Haider
Einleitung:
Das klassische Internet-Banking (Zahlungsverkehrs- und Wertpapiertransaktionen) hat sich bereits als Standard etabliert. Der Wandel zu höherwertigen Beratungsdienstleistungen über das Medium Internet hat bereits begonnen, Internet-Banking geht in die zweite Runde. Für die Bankbranche gilt es nun, diese Herausforderung anzunehmen. Beratungsdienstleistungen aus dem traditionellen Bankgeschäft müssen in die neue Umgebung transferiert und dem neuen Medium angepaßt werden.
Diese Arbeit versucht, die verschiedenen Ansätze, mit denen Banken im Retail-Banking den Beratungsaspekt in das Internet transportieren, aufzuzeigen und zu durchleuchten. Dabei war es notwendig, inhaltlich einen weiten Bogen zu spannen, um überhaupt die Entwicklungen der letzten Jahre auf diesem Sektor erfassen zu können.
Die bisherigen Entwicklungen auf dem Beratungssektor beschränkten sich bis dato auf eine isoliert zu betrachtende Produktberatung, wobei der Trend darauf ausgerichtet war, diese Produktberatung auf möglichst unterschiedlichen Zugangsschienen zur Bank zur Verfügung zu stellen. Neben der mehr oder weniger aktiv bzw. passiv angebotenen Beratung in der physischen Geschäftsstelle am Schalter etablierten sich bereits in den vergangenen Jahren als weitere Zugangsmöglichkeit bzw. Vertriebskanäle in der Bank das Telefon, die Kundenselbstbedienung und nun auch das Internet.
Dieser Entwicklung folgt zunehmend auch die geschäftspolitische und strategische Ausrichtung der Banken; die neuen Schienen werden zum langfristigen Wettbewerbsfaktor im Kampf um den Kunden mit dem Ziel, diesen an das Institut stärker zu binden bzw. auch im Neukundengeschäft potentielle Kunden zu gewinnen.
Ein Lösungsansatz, um in diesem "Kampf" erfolgreich zu sein, wäre, sich das neue Medium Internet derart zu Nutze zu machen, dass einerseits alle Zugangsschienen einer Integration zugeführt werden können, andererseits dass über dieses Netz künftig komplexe und erklärungsbedürftige Finanzprodukte und "Finanzdienstleistungen mit Value-Added-Services" angeboten und worauf es besonders ankommt, beraten werden können.
Nachstehend seien die wesentlichen Inhalte dieser Arbeit noch einmal kurz zusammengefasst:
In den Grundlagen wurde versucht, die wesentlichen und für diese Arbeit relevanten Fachbegriffe zu definieren und von den konventionellen Produkten bzw. Dienstleistungen im Finanzbereich bereits auf die zukünftigen Entwicklungen zu Dienstleistungen mit Mehrwert überzuleiten.
In einem weiteren Abschnitt wird näher auf den massiven Strukturwandel im Bank- bzw. Finanzdienstleistungssektor eingegangen. Neben der Beschreibung der künftig kritischen Erfolgsfaktoren wurde auf die neuen innovativen Systeme zur Bildung von neuen Strukturen und Geschäftsmodellen eingegangen.
Ein Abschnitt ist dem Problemkreis Electronic Costumer Care gewidmet, ein sehr wesentlicher Aspekt bzw. eine Chance auf die die Banken zunehmend ihr Augenmerk zu richten haben, wenn es darum geht, neue Beziehungsmodelle mit ihren Kunden zu entwickeln bzw. bestehende zu verbessern und das Internet als Möglichkeit zu sehen, Costumer-Relationship-Management Praxis werden zu lassen.
Die restlichen Inhalte der vorliegenden Arbeit befassen sich mit dem eigentlichen Untersuchungsgegenstand Bankberatung im Internet, aufgezeigt am Beispiel eines praktikablen Reisezahlungsmittelmanagements.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Grundlagen | 2 |
| 2.1 | Definitionen | 2 |
| 2.2 | Dienstleistungsangebot der Banken | 5 |
| 2.2.1 | Einordnung der Reisezahlungsmittel in das Dienstleistungsangebot | 8 |
| 2.3 | Eigenschaften von Finanzdienstleistungen | 9 |
| 2.4 | Finanzdienstleistungen mit Mehrwert "Value-Added-Services" | 9 |
| 2.5 | Rechtliche Rahmenbedingungen für den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen | 11 |
| 2.6 | Bankdienstleistungen im Internet | 12 |
| 3. | Strukturwandel im Bank- und Finanzdienstleistungssektor | 14 |
| 3.1 | Einflußfaktoren | 14 |
| 3.1.1 | Wandel der Kundenbedürfnisse und des Kundenverhaltens | 14 |
| 3.1.2 | Internationalisierung/Globalisierung | 15 |
| 3.1.3 | Modularisierung der Bankorganisation | 16 |
| 3.2 | Determinanten des bankbetrieblichen Organisations- und Strukturproblems | 17 |
| 3.3 | Multi-Channel-Banking | 18 |
| 3.3.1 | Drei-Banken-Modell im Privatkundengeschäft | 19 |
| 3.3.2 | Neue Geschäftsmodelle für Banken (nach Bellof/Bercher) | 20 |
| 3.4 | Database-Marketing in Kreditinstituten | 22 |
| 3.4.1 | Beispiel einer Informationsstruktur | 23 |
| 3.4.2 | Technische Anforderungen an das Database-Marketing in Kreditinstituten | 24 |
| 3.4.3 | Database-Marketing als Ausgangspunkt für Customer Profiling | 24 |
| 3.4.4 | One-to-One Marketing in Kreditinstituten | 25 |
| 3.5 | Die "virtuelle Bank" | 26 |
| 4. | Electronic Customer Care | 27 |
| 4.1 | Allgemeines | 27 |
| 4.2 | Chancen für Banken im Electronic Customer Care | 28 |
| 4.2.1 | Bank im Electronic Customer Care | 29 |
| 4.2.2 | Banken als Anbieter von Electronic Customer Care Produkten | 31 |
| 4.2.3 | Non- und Nearbanks als Anbieter von Electronic Customer Care Produkten | 32 |
| 5. | Bankberatung im Internet | 35 |
| 5.1 | Grundlagen | 35 |
| 5.2 | Automatisierte Beratung | 36 |
| 5.2.1 | Allgemeines "standardisiertes" Informationsangebot | 37 |
| 5.2.2 | Virtuelle Berater | 37 |
| 5.2.3 | Individualisierung der Bank Web-Site | 43 |
| 5.2.4 | Autoresponse-Tools | 48 |
| 5.3 | Persönliche Beratung im Internet | 49 |
| 5.3.1 | Daten-Konferenz-Funktionalitäten | 49 |
| 5.3.2 | Audiovisuelle Kundenberatung im Internet | 52 |
| 5.3.3 | Beratung via e-mail | 56 |
| 5.4 | Sonstige Ansätze | 57 |
| 5.4.1 | Business Communities | 57 |
| 5.4.2 | Newsletter und Mailing-Listen | 59 |
| 5.4.3 | Newsgroups | 60 |
| 5.5 | Intelligente Agenten | 61 |
| 6. | Bankberatung am Beispiel des Reisezahlungsmittelmanagements | 65 |
| 6.1 | Produktpalette Reisezahlungsmittel | 66 |
| 6.1.1 | Karten | 66 |
| 6.1.2 | Valuten | 70 |
| 6.1.3 | Reiseschecks (Traveller Cheques) | 70 |
| 6.1.4 | Sonstige Produkte | 71 |
| 6.2 | Konventionelle Reisezahlungsmittelberatung | 71 |
| 6.2.1 | Systematisierung des Beratungsgespräches | 71 |
| 6.3 | Konzeption der Reisezahlungsmittelberatung im Internet | 74 |
| 6.3.1 | Allgemeine Produktinformationen | 75 |
| 6.3.2 | Länderspezifische Produktinformationen und erweiterte Informationen | 75 |
| 6.3.3 | Individuelle Reisezahlungsmittelberatung im Internet | 77 |
| 7. | Resümee und Ausblick | 87 |
| 8. | Literaturverzeichnis | 89 |
| 9. | Abbildungsverzeichnis | 93 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832422219
Arbeit zitieren:
Haider, Brigitte Januar 2000: Bankberatung im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Beratung, Bankberatung, Finanzberatung, virtueller Berater, Internet



