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Die Balanced Scorecard als ein Steuerungsinstrument des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung

Dargestellt am Beispiel der Stadtverwaltung Cottbus

Die Balanced Scorecard als ein Steuerungsinstrument des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jana Weidner
  • Abgabedatum: April 2006
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 301,2 KB
  • Note: 1,8
  • Institution / Hochschule: AKAD-Fachhochschule Leipzig Deutschland
  • Bibliografie: ca. 39
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0226-6
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0226-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weidner, Jana April 2006: Die Balanced Scorecard als ein Steuerungsinstrument des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Cottbus, Stadtverwaltung, Strategisches Management, Balanced Scorecard, Controlling

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Diplomarbeit von Jana Weidner

Einleitung:

Durch die finanzielle Situation ist es vielen Kommunalverwaltungen nicht mehr möglich, unbegrenzte Leistungen und Leistungen in höchster Qualität anzubieten. Es müssen neue Strategien entwickelt und Prioritäten bei der Umsetzung festgelegt werden.

Auch die Kommunalverwaltung Cottbus steht vor dieser Herausforderung. In dieser Verwaltung gibt es gegenwärtig keinen Konsens über die strategischen Ziele. Dieser ist aber notwendig, um die geringen finanziellen Möglichkeiten zielgerichtet einzusetzen. Das Problem des mangelnden Konsenses wird durch den Entwicklungsprozess einer Balanced Scorecard (BSC) sehr stark deutlich, bietet aber auch die Chance, dieses Problem zu lösen. Deshalb will der Autor in dieser Arbeit zeigen, wie am Beispiel der Stadtverwaltung Cottbus eine BSC implementiert werden kann. Ferner wird hervorgehoben, wie dieses strategische Instrument beiträgt, dass Kommunalverwaltungen ihre gesamtstrategischen Ziele finden, um zielgerichtet handeln und entscheiden zu können. Dies soll gleichzeitig Anreiz sein, ein solches Instrument in der Stadtverwaltung Cottbus und in anderen Kommunalverwaltungen für den Aufbau eines professionellen Kommunalmanagements zu nutzen. Dadurch kann vor allem eine Brücke zwischen strategischer Planung und Strategieumsetzung geschlagen werden.

Die BSC bietet hierfür einen praxisorientierten Handlungsrahmen. Sie kann unabhängig von den individuellen Reformvorgeschichten und den verschiedenen Steuerungserfordernissen der einzelnen Kommunalverwaltungen eingeführt und genutzt werden.

Gang der Untersuchung:

Nach der Einleitung werden im zweiten Kapitel dieser Arbeit zentrale Begriffe definiert und diskutiert.

Die theoretischen Grundlagen für das Verständnis dieser Arbeit werden im dritten Kapitel gelegt. Es werden die Zusammenhänge zwischen dem strategischen Management, der strategischen Planung, des strategischen Controllings und dem strategischen Steuerungsinstrument BSC überblickartig erörtert. Dabei wird immer wieder der Bezug zur derzeitigen Situation in den Kommunalverwaltungen hergestellt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle folgenden Gliederungspunkte der strategischen Ausgangslage und den strategischen Optionen von Kommunen gerecht werden.

Das vierte Kapitel wendet sich dem Untersuchungsobjekt Stadtverwaltung Cottbus zu. Es werden neben einer kurzen Vorstellung der Stadtverwaltung Cottbus insbesondere die Stärken und Schwächen herausgearbeitet.

Daran anknüpfend werden im fünften Kapitel Ansätze zur Erarbeitung einer BSC vorgestellt. Es wird bewertet, welche Ansätze für die Stadtverwaltung Cottbus geeignet sind.

Im sechsten Kapitel wird verdeutlich, wie eine BSC im Sinne einer strategischen Steuerung schrittweise für die gesamte Stadtverwaltung erarbeitet werden kann. Abgeleitet wird dies aus den Analysen des vierten Kapitels und den Bewertungen des fünften Kapitels. Das Hauptaugenmerk wird zum einen auf die organisatorischen Belange und zum anderen auf die inhaltliche Entwicklung der BSC gerichtet. Es handelt sich bei der Darstellung der BSC-Entwicklung um einen idealtypischen Weg für die Stadtverwaltung Cottbus. Dieser ist für jede Kommunalverwaltung an Ausgangslage und Zielsetzung anzupassen.

Kritisch hinterfragt wird der BSC-Ansatz für die Stadtverwaltung Cottbus im vorletzten Kapitel.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse schließt diese Diplomarbeit ab.

Zusammenfassung:

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird gezeigt, dass die Implementierung der BSC in einer Kommunalverwaltung behilflich sein kann, gesamtstrategische Ziele für eine Kommunalverwaltung zu finden und das Handeln sowie die Entscheidungen der Verwaltung und der Politik an den festgelegten Zielen auszurichten. Speziell für den Fall Stadtverwaltung Cottbus wird herausgearbeitet, wie in einer Kommunalverwaltung ein strategisches Management durch die Einführung und Anwendung des Instrumentes BSC aufgebaut werden kann. In dem Beispielfall wird der BSC-Ansatz von Friedag und Schmidt gewählt. Aus Sicht des Autors ist dieser Ansatz am besten geeignet, um das Kommunikationsbedürfnis sicherzustellen.

Angesichts der angespannten Finanzsituation in nahezu allen Kommunen kommt dem strategischen Denken und dem an Zielen ausgerichteten Handeln einer besonderen Bedeutung zu. Für einen konkreten Beispielfall wird nachgewiesen, dass sich bei der dabei unterstellten Datenkonstellation die Einführung einer BSC zur Unterstützung des strategischen Managements als vorteilhaft erweist. Allerdings müssen gewisse Voraussetzungen geschaffen und in der Zukunft bestimmte Entwicklungen angesteuert werden.

Natürlich dürfen bei der Einführung einer BSC in einer Kommunalverwaltung nicht die Risiken übersehen werden. Vielen der Risiken kann man aber entgegenwirken, wenn die Empfehlungen in dieser Arbeit beachtet werden. Außerdem sind die Chancen, die die BSC einer Kommunalverwaltung bieten kann, nicht zu unterschätzen und bieten einen neuen und interessanten Weg für den Aufbau eines professionellen Kommunalmanagements.

Inhaltsverzeichnis:

Ehrenwörtliche Erklärung II
Hinweis III
Inhaltsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VIII
Abkürzungsverzeichnis IX
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Eingrenzen des Problems 2
1.3 Aufbau der Arbeit 2
2. Zentrale Begriffe 4
2.1 Strategisches Management 4
2.2 Controlling 4
2.3 Balanced Scorecard 6
2.4 Kommunalverwaltung 6
3. Theoretische Grundlagen und Zusammenhänge 7
3.1 Das strategische Management zur nachhaltigen Existenzsicherung 7
3.1.1 Gründe, Ziel und Aufgaben eines strategischen Managements 7
3.1.2 Strategisches Denken und strategisches Handeln 8
3.1.3 Strategische Erfolgspotenziale und Kernkompetenzen 9
3.1.4 Strategisches Management in der Kommunalverwaltung 10
3.1.4.1 Besonderheiten von Kommunalverwaltungen 10
3.1.4.2 Charakteristische Merkmale der kommunalen Steuerung 11
3.1.4.3 Die Aufgaben des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung 12
3.1.4.4 Die Ziele des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung 12
3.1.4.5 Verfahrensmodell des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung 12
3.2 Die strategische Planung als ein Teil des strategischen Managements 14
3.2.1 Begriff der Planung und Bedeutung für das strategische Management 14
3.2.2 Merkmale, Aufgaben und Phasen der strategischen Planung 15
3.2.3 Die strategische Planung in Kommunalverwaltungen 16
3.3 Das strategische Controlling zur Unterstützung des strategischen Managements 16
3.3.1 Aufgaben des strategischen Controllings 16
3.3.2 Abgrenzung zum operativen Controlling 17
3.3.3 Instrumente des strategischen Controllings 17
3.3.4 Strategisches Verwaltungscontrolling 18
3.4 Die BSC als ein Steuerungsinstrument des strategischen Managements 19
3.4.1 BSC mehr als ein Kennzahlensystem 19
3.4.2 Der formale Rahmen der BSC 20
3.4.3 Verknüpfung von Kennzahlen zu einer Strategie 21
3.4.4 Einbindung der BSC in den Managementprozess 22
3.4.5 Das Nutzen der BSC als Steuerungsinstrument für die Kommunalverwaltung 23
3.4.5.1 Die BSC als Bindeglied zwischen Strategiebildung und Strategieumsetzung 23
3.4.5.2 Anpassung des BSC-Konzeptes an die Kommunalverwaltung 24
4. Ausgangssituation der Stadtverwaltung Cottbus 26
4.1 Überblick über die Kommunalverwaltung Cottbus 26
4.2 Ist-Analyse 27
4.2.1 Unternehmensanalyse 28
4.2.1.1 Finanz- und Investitionscontrolling 28
4.2.1.2 Kosten- und Leistungsrechnung 28
4.2.1.3 Budgetierung 29
4.2.1.4 Neues kommunales Haushalts- und Rechnungswesen auf doppischer Basis 30
4.2.1.5 Beteiligungscontrolling 31
4.2.1.6 Strategische Planung 32
4.2.1.7 Operative Planung 32
4.2.1.8 Strategisches Berichtswesen 33
4.2.1.9 Strategisches Controlling 33
4.2.1.10 Interkommunale Vergleichsringarbeit 34
4.2.1.11 Personalpolitik 35
4.2.2 Umweltanalyse 35
4.2.2.1 Kommunikationskonzept im Rahmen der 850-Jahrfeier 35
4.2.2.2 Leitbild der Stadt Cottbus 36
4.2.3 Unternehmenspolitik 37
5. Ansätze für die Erarbeitung einer BSC 40
5.1 Unechte BSC-Ansätze in der Praxis 41
5.2 Der Ansatz von Kaplan und Norton 42
5.3 Der Ansatz von Horváth & Partners 43
5.4 Der informationstechnische Ansatz 43
5.5 Der Ansatz von der KGSt 44
5.6 Der Ansatz von Friedag und Schmidt 46
6. Die Stadtverwaltung Cottbus mit der BSC auf neuen Wegen 48
6.1 Ziel 48
6.2 Schaffung der Grundvoraussetzungen 48
6.3 Einführung des BSC-Konzeptes 51
6.3.1 Klären der Beteiligten 51
6.3.2 Planung des Zeitrahmens 51
6.3.3 Organisatorischer Ablauf bei der Einführung der BSC 52
6.3.4 Inhaltlicher Ablauf für die Erarbeitung der stadtverwaltungsweiten Balanced Scorecard 52
6.3.4.1 Vereinbarung von Zielen 52
6.3.4.2 Entwickeln strategischer Koordinaten 53
6.3.4.3 Erarbeiten zielgerichteter Aktionen 55
6.3.4.4 Bündeln, Budgetieren und Umsetzen der strategischen Projekte 57
6.3.4.5 Berichten mit der BSC 58
6.3.4.6 Einordnen der BSC in den Führungsprozess 58
6.3.4.7 Organisieren des strategischen Lernprozesses 59
6.4 Abstimmung der BSC mit anderen Systemen 60
7. Kritische Würdigung 62
7.1 Prüfung der Realisierungsmöglichkeit 62
7.2 Ausblick auf zukünftige Entwicklungen 62
7.2.1 Ausbau der strategischen Planung 62
7.2.2 Aufbau einer integrierten Kommunikation 63
7.2.3 Veränderung der Organisation und Aufbau eines modernen Personalmanagements 64
7.2.4 Vertikale und horizontale Ausweitung der BSC 64
7.2.5 Aufbau und Stärkung des dezentralen Controllings 65
7.2.6 Stärkung des Funktionscontrollings 65
7.2.7 Einführung eines Management-Informationssystems 66
8. Zusammenfassung 67
Literatur- und Kurztitelverzeichnis für Publikationen innerhalb des Buch- und Zeitschriftenmarktes 69

Inhaltsverzeichnis:

Ehrenwörtliche Erklärung II
Hinweis III
Inhaltsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VIII
Abkürzungsverzeichnis IX
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Eingrenzen des Problems 2
1.3 Aufbau der Arbeit 2
2. Zentrale Begriffe 4
2.1 Strategisches Management 4
2.2 Controlling 4
2.3 Balanced Scorecard 6
2.4 Kommunalverwaltung 6
3. Theoretische Grundlagen und Zusammenhänge 7
3.1 Das strategische Management zur nachhaltigen Existenzsicherung 7
3.1.1 Gründe, Ziel und Aufgaben eines strategischen Managements 7
3.1.2 Strategisches Denken und strategisches Handeln 8
3.1.3 Strategische Erfolgspotenziale und Kernkompetenzen 9
3.1.4 Strategisches Management in der Kommunalverwaltung 10
3.1.4.1 Besonderheiten von Kommunalverwaltungen 10
3.1.4.2 Charakteristische Merkmale der kommunalen Steuerung 11
3.1.4.3 Die Aufgaben des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung 12
3.1.4.4 Die Ziele des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung 12
3.1.4.5 Verfahrensmodell des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung 12
3.2 Die strategische Planung als ein Teil des strategischen Managements 14
3.2.1 Begriff der Planung und Bedeutung für das strategische Management 14
3.2.2 Merkmale, Aufgaben und Phasen der strategischen Planung 15
3.2.3 Die strategische Planung in Kommunalverwaltungen 16
3.3 Das strategische Controlling zur Unterstützung des strategischen Managements 16
3.3.1 Aufgaben des strategischen Controllings 16
3.3.2 Abgrenzung zum operativen Controlling 17
3.3.3 Instrumente des strategischen Controllings 17
3.3.4 Strategisches Verwaltungscontrolling 18
3.4 Die BSC als ein Steuerungsinstrument des strategischen Managements 19
3.4.1 BSC mehr als ein Kennzahlensystem 19
3.4.2 Der formale Rahmen der BSC 20
3.4.3 Verknüpfung von Kennzahlen zu einer Strategie 21
3.4.4 Einbindung der BSC in den Managementprozess 22
3.4.5 Das Nutzen der BSC als Steuerungsinstrument für die Kommunalverwaltung 23
3.4.5.1 Die BSC als Bindeglied zwischen Strategiebildung und Strategieumsetzung 23
3.4.5.2 Anpassung des BSC-Konzeptes an die Kommunalverwaltung 24
4. Ausgangssituation der Stadtverwaltung Cottbus 26
4.1 Überblick über die Kommunalverwaltung Cottbus 26
4.2 Ist-Analyse 27
4.2.1 Unternehmensanalyse 28
4.2.1.1 Finanz- und Investitionscontrolling 28
4.2.1.2 Kosten- und Leistungsrechnung 28
4.2.1.3 Budgetierung 29
4.2.1.4 Neues kommunales Haushalts- und Rechnungswesen auf doppischer Basis 30
4.2.1.5 Beteiligungscontrolling 31
4.2.1.6 Strategische Planung 32
4.2.1.7 Operative Planung 32
4.2.1.8 Strategisches Berichtswesen 33
4.2.1.9 Strategisches Controlling 33
4.2.1.10 Interkommunale Vergleichsringarbeit 34
4.2.1.11 Personalpolitik 35
4.2.2 Umweltanalyse 35
4.2.2.1 Kommunikationskonzept im Rahmen der 850-Jahrfeier 35
4.2.2.2 Leitbild der Stadt Cottbus 36
4.2.3 Unternehmenspolitik 37
5. Ansätze für die Erarbeitung einer BSC 40
5.1 Unechte BSC-Ansätze in der Praxis 41
5.2 Der Ansatz von Kaplan und Norton 42
5.3 Der Ansatz von Horváth & Partners 43
5.4 Der informationstechnische Ansatz 43
5.5 Der Ansatz von der KGSt 44
5.6 Der Ansatz von Friedag und Schmidt 46
6. Die Stadtverwaltung Cottbus mit der BSC auf neuen Wegen 48
6.1 Ziel 48
6.2 Schaffung der Grundvoraussetzungen 48
6.3 Einführung des BSC-Konzeptes 51
6.3.1 Klären der Beteiligten 51
6.3.2 Planung des Zeitrahmens 51
6.3.3 Organisatorischer Ablauf bei der Einführung der BSC 52
6.3.4 Inhaltlicher Ablauf für die Erarbeitung der stadtverwaltungsweiten Balanced Scorecard 52
6.3.4.1 Vereinbarung von Zielen 52
6.3.4.2 Entwickeln strategischer Koordinaten 53
6.3.4.3 Erarbeiten zielgerichteter Aktionen 55
6.3.4.4 Bündeln, Budgetieren und Umsetzen der strategischen Projekte 57
6.3.4.5 Berichten mit der BSC 58
6.3.4.6 Einordnen der BSC in den Führungsprozess 58
6.3.4.7 Organisieren des strategischen Lernprozesses 59
6.4 Abstimmung der BSC mit anderen Systemen 60
7. Kritische Würdigung 62
7.1 Prüfung der Realisierungsmöglichkeit 62
7.2 Ausblick auf zukünftige Entwicklungen 62
7.2.1 Ausbau der strategischen Planung 62
7.2.2 Aufbau einer integrierten Kommunikation 63
7.2.3 Veränderung der Organisation und Aufbau eines modernen Personalmanagements 64
7.2.4 Vertikale und horizontale Ausweitung der BSC 64
7.2.5 Aufbau und Stärkung des dezentralen Controllings 65
7.2.6 Stärkung des Funktionscontrollings 65
7.2.7 Einführung eines Management-Informationssystems 66
8. Zusammenfassung 67
Literatur- und Kurztitelverzeichnis für Publikationen innerhalb des Buch- und Zeitschriftenmarktes 69
Literatur- und Kurztitelverzeichnis für Publikationen außerhalb des Buch- und Zeitschriftenmarktes 70

Textprobe:

Kapitel 1.1.1, Merkmale, Aufgaben und Phasen der strategischen Planung: Bei der strategischen Planung geht man von einem Zeitrahmen aus, der über vier bis fünf Jahre hinausgeht. Diese Langzeitplanung, in der Unternehmensstrategien formuliert werden, wird von den Führungskräften auf der obersten Ebene durchgeführt. Bei der strategischen Planung handelt es sich oft um eine Grobplanung, welche nach bestimmten Zeitabständen angepasst wird. Aber auch eine Roll-over-Planung ist möglich. Charakteristisch für die strategische Planung sind das hohe Abstraktionsniveau, der Blick auf das gesamte Unternehmen, die qualitative Ausrichtung, die langfristige Rahmenplanung und die geringe Detaillierung und Vollständigkeit.

Die strategische Planung hat das Ziel, für die einzelnen Funktionsbereiche bzw. Geschäftsfelder des Unternehmens einen grob strukturierten widerspruchsfreien Rahmenplan zu entwickeln. Bestehende Erfolgspotenziale sichern, neue Erfolgspotenziale erschließen und Risikopotenziale verringern sind wesentliche Aufgaben der strategischen Planung. Um zukünftige Chancen und Risiken abzuschätzen, muss das Unternehmen selbst und seine Umwelt analysiert werden. Bei dieser strategischen Analyse werden aufs Unternehmen bezogen Stärken und Schwächen, Kernkompetenzen, vorhandene Potenziale sowie Entwicklungspotenziale analysiert. Auf die Umwelt bezogen erfolgt eine Chancen-Risiko-Analyse zum Beispiel in Bezug auf Nachfrager, Lieferanten, Konkurrenten und gesetzliche Rahmenbedingungen.

Der strategische Planungsprozess analysiert den Markt und die Stellung des Unternehmens im Markt. Die strategische Planung besteht aus folgenden Phasen:

grobe Zielformulierung, Umweltanalyse (Chancen und Risiken), Unternehmensanalyse (Stärken und Schwächen), auf das gesamte Unternehmen bezogene Analysen mit integriertem Portfoliomanagement, Entwickeln von Strategien, Strategiebewertung.

Kapitel 1.1.2, Die strategische Planung in Kommunalverwaltungen: In Kommunalverwaltungen konzentriert sich die strategische Planung größtenteils von den Leitzielen bis zum Haushalt und den Kontrakten auf das Handeln der Fachbereiche. Diese von der Gesamtstrategie unabhängige Planung, birgt die Gefahr erheblicher Zielkonflikte. Deshalb muss die strategische Planung innerhalb des strategischen Managements abgestimmt und verhandelt werden. Als Grundlage für diese Abstimmungen und Verhandlungen muss die strategische Gesamtausrichtung der Kommune bzw. der Kommunalverwaltung in einem Leitbild der Kommune geklärt werden. Dies sollte im Rahmen der kommunalen Entwicklungsplanung erfolgen. Ziel ist es, für einen mittelfristigen Zeitraum über politische Schwerpunkte und prioritäre Handlungsfelder der Kommune einen Konsens zu finden.

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Arbeit zitieren:
Weidner, Jana April 2006: Die Balanced Scorecard als ein Steuerungsinstrument des strategischen Managements in der Kommunalverwaltung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Cottbus, Stadtverwaltung, Strategisches Management, Balanced Scorecard, Controlling

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