Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Die Balanced Scorecard im Rahmen des strategischen Personalmanagements

Integration - Möglichkeiten - Grenzen

Die Balanced Scorecard im Rahmen des strategischen Personalmanagements
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thomas Holzer
  • Abgabedatum: April 2003
  • Umfang: 115 Seiten
  • Dateigröße: 2,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7412-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7412-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7412-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Holzer, Thomas April 2003: Die Balanced Scorecard im Rahmen des strategischen Personalmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Systemtheorie, Unternehmensführung, Personalstrategie

Diplomarbeit von Thomas Holzer

Zusammenfassung:

Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, das Strategischen Personalmanagements mit der Balanced Scorecard zu verbinden. Die BSC ist seit ihrer Entwicklung in viele Funktionsbereiche der BWL eingeführt worden und mittlerweile in der Praxis gut etabliert. Ursprünglich wurde sie zur Unterstützung der Führungsfunktion entwickelt und vor allem aufgrund Bemühungen des Controllings eingesetzt, wobei einer kritischen Betrachtung meist nur ein geringer Stellenwert eingeräumt wurde. Da die BSC vor allem ein Instrument zur Strategiekommunikation und -umsetzung darstellt, fungiert die Personalstrategie als zentraler Anknüpfungspunkt zum SPM. Es können nämlich die wesentlichen Elemente einer Personalstrategie umfassend in die Perspektiven der BSC eingebracht werden. Dies führt zur Verdeutlichung des Wertbeitrags der Personalabteilung zum Unternehmenserfolg und schlussendlich wird dadurch auch das Ziel verfolgt, die „Krise des Personalmanagements“ zu entschärfen. Die Arbeit soll jedoch „beide Seiten der Medaille“ näher bringen. Anhand einer Kriteriendefinition werden die Funktionen der BSC im SPM aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Einerseits wird auf die Vorteile ihrer Integration aufmerksam gemacht, anderseits wird vor übertriebenen Hoffnungen in die Problemlösungskompetenz des Instruments gewarnt. Das Leitmotiv zur Beantwortung der Forschungsfrage kann der folgenden Abbildung entnommen werden. Es steht im Sinn der, für Personalstrategien wichtigen horizontalen und vertikalen Integration.

Betrachtet man die ausgeführten Inhalte lässt sich somit folgende Forschungsfrage formulieren:

Welche Funktionen kann die BSC im Rahmen des Strategischen Personalmanagements durch die Integration mit Personalstrategien aus normativ-pragmatischer und systemisch-konstruktivistischer Sichtweise wahrnehmen?

Zusammengefasst soll die Arbeit vier wesentliche Leistungen, die in der wissenschaftlichen Literatur bisher zu oberflächlich behandelt wurden, erbringen:

eine Begründung, warum sich die BSC eignet, im SPM eingesetzt zu werden – bisher wurde sie zumeist direkt, ohne weitere Begründung auf den personalwirtschaftlichen Funktionsbereich übertragen, die Übersetzung einer Personalstrategie in die BSC in Form der Human Resource Scorecard – meistens werden nur unzusammenhängende Kennzahlen und strategische Ziele vorgeschlagen ein Nachweis weshalb der Nutzen beim Einsatz der BSC entsteht – bisher wurde auf die Darstellung der Zusammenhänge zumeist verzichtet und nur eine Auflistung der Nutzenpotenziale erstellt und eine kritische Reflexion der BSC – bisher wurden zumeist nur die Vorteile und der Nutzen erläutert Aufbau Die Diplomarbeit gliedert sich in 3 Hauptteile. Nach einer Vorbemerkung ist der erste Teil „Möglichkeiten“ der glänzenden Seite der Medaille gewidmet. Die BSC wird aus einer normativ-pragmatischen Sichtweise mit der Intention zur Umsetzung und/oder Ableitung einer Personalstrategie dargestellt. Dies soll mittels einer parallelen Entwicklung der beiden Themengebiete in Form einer Kaskade, also in mehreren Schritten, verdeutlicht werden. Im ersten Schritt werden das SPM und das Konzept der Unternehmensführung präsentiert. Die BSC und der Begriff der Personalstrategie werden im zweiten Schritt vorgestellt. Bis hierher stehen die theoretischen Grundlagen im Vordergrund. Im letzten Schritt wird die inhaltliche Ausgestaltung beider behandelt und damit auf die praktische Anwendung fokussiert. In jedem Teil wird versucht, eine Zusammenführung der Themengebiete nachvollziehbar darzustellen, um der Arbeit dienliche Schlüsse zu ermöglichen. Durch den systematischen Vergleich der Anforderungen an eine Personalstrategie mit der BSC und der Synthese der einzelnen Themengebiete lassen sich schlussendlich Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten ableiten. Die auf diesem Wege durchgeführte Integration rückt die Funktionalität der Konzepte ins Blickfeld, die sich in der Bereicherung der Personalarbeit auf strategischer und operativer Ebene auszeichnet. Dieser Teil zeigt somit durch eine integrative Sichtweise die Nutzungsmöglichkeiten der BSC im SPM auf und verbindet die Integration mit den Möglichkeiten.

Augenmerk wird aber auch auf eine kritische Reflexion gelegt. Somit befasst sich der zweite Teil mit der „Kehrseite der Medaille“. Er setzt sich mit den Grenzen anhand einer ausgewählten Organisationstheorie, der systemisch-konstruktivistischen Theorie, die der Anwendung eines Führungsinstrumentes gesetzt sind, auseinander. Nach einer notwendigen theoretischen Erklärung ausgewählter Kernelemente, wird zuerst prinzipiell die Steuerung und Führung von Unternehmen im herkömmlichen Verständnis in Frage gestellt. Darauf aufbauend findet die Theorie, nach Maßgabe der Kriteriendefinition und der erarbeiteten Funktionen des ersten Teils, Anwendung im Hinblick auf die BSC. Es folgt eine Darstellung herausgegriffener Schwachstellen, woraus Grenzen, die der BSC gesetzt sind, ersichtlich werden. Diese stehen deutlich im Widerspruch zu den Funktionen der BSC aus normativ-pragmatischer Sicht.

Eine Gegenüberstellung des ersten und zweiten Teils rundet die Arbeit ab. Der Vergleich der Funktionen und Wirkungen der beiden Sichtweisen zeigt, was die BSC bewirken soll, kann und möglicherweise auch nicht kann.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITENDE ÜBERSICHT 1
1.1 ZIELSETZUNG UND FORSCHUNGSFRAGE 1
1.2 AUFBAU 2
1.3 ARBEITSWEISE 3
1.4 VORBEMERKUNG 4
1.4.1 Die Krise des Strategischen Personalmanagements 4
1.4.2 Die BSC: ein Universalwerkzeug zur Lösung betrieblicher Probleme? 5
2. INTEGRATION UND MÖGLICHKEITEN 7
2.1 INTEGRATIONSSCHRITT I: DAS STRATEGISCHE PERSONALMANAGEMENT UND DIE UNTERNEHMENSFÜHRUNG 7
2.1.1 Das Strategische Personalmanagement 7
2.1.1.1 Grundlagen des Strategischen Personalmanagements 8
2.1.1.2 Das Strategieverständnis 9
2.1.1.3 Aufgaben des strategischen Personalmanagements 10
2.1.1.4 Die strategische Ausrichtung der Personalmanagementfunktionen 12
2.1.2 Die Unternehmensführung 17
2.1.2.1 Grundlagen der Unternehmensführung 17
2.1.2.2 Akteure der Unternehmensführung 18
2.1.2.3 Funktionen und Ziel der Unternehmensführung 19
2.1.2.4 Instrumente der Strategischen Unternehmensführung 20
2.1.3 Integration 21
2.1.3.1 Systeme 22
2.1.3.2 Aufgaben und Zielsetzungen 23
2.1.3.3 Abteilungen und Personen 24
2.1.3.4 Zusammenfassung 25
2.2 INTEGRATIONSSCHRITT II: DIE PERSONALSTRATEGIE UND DIE BALANCED SCORECARD 26
2.2.1 Die Personalstrategie 27
2.2.1.1 Das Rahmenkonzept der Personalstrategie 27
2.2.1.2 Die Personalstrategie und die Unternehmensstrategie 28
2.2.1.3 Konzeptionsweise und Entwicklung von Personalstrategien 30
2.2.1.4 Anwendung von Personalstrategien in der Praxis 32
2.2.2 Die Balanced Scorecard 32
2.2.2.1 Das Grundverständnis der Balanced Scorecard 33
2.2.2.2 Die Erstellung der Balanced Scorecard 34
2.2.2.3 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard 38
2.2.3 Integration 42
2.2.3.1 Synergiepotentiale aufgrund der inhaltlichen Schwerpunkte 43
2.2.3.2 Synergiepotentiale aufgrund der spezifischen Entwicklungsprozesse 45
2.2.3.3 Verwirklichung der Synergien 46
2.2.3.4 Zusammenfassung 46
2.3 INTEGRATIONSSCHRITT III: DIE AUSGESTALTUNG DER PERSONALSTRATEGIE UND DER BSC 47
2.3.1 Die Ausgestaltung der Personalstrategie 47
2.3.1.1 Ein Bezugsrahmen für Personalstrategien 48
2.3.1.2 Verschiedene Typen von Personalstrategien 50
2.3.1.3 Die Personalstrategie nach von Eckardstein und Greife 53
2.3.2 Die Ausgestaltung der Balanced Scorecard 54
2.3.2.1 Kennzahlen in den Perspektiven 54
2.3.2.2 Die Implementierung der BSC 58
2.3.2.3 Implikationen aus der Praxis 59
2.3.3 Integration 61
2.4 DIE FUNKTIONEN DER HUMAN RESOURCE SCORECARD 61
2.4.1 Die Aufgaben der Personalabteilung 62
2.4.2 Die Human Resource Scorecard 62
2.4.3 Weiterführende Einsatzmöglichkeiten der Human Resource Scorecard 65
2.4.4 Die Funktionen der Human Resource Scorecard im SPM 65
2.4.4.1 Kriterium 1: Unterstützung der Strategieformulierung und Aufgabenumsetzung 66
2.4.4.2 Kriterium 2: Darstellung des Wertschöpfungsbeitrags 67
2.4.4.3 Kriterium 3: Leistung und Qualität des betrieblichen SPM 67
2.4.4.4 Kriterium 4: Reaktionsfähigkeit auf zukünftige Herausforderungen 67
2.4.4.5 Kriterium 5: Stellung der Personalabteilung 68
2.4.4.6 Weiterer Nutzen außerhalb der Kriterienüberprüfung 68
2.4.5 Ausblick 69
3. GRENZEN 70
3.1 WARUM EINE KONSTRUKTIVISTISCH-SYSTEMISCHE SICHTWEISE? 71
3.1.1 Blickwinkel bei Aufsetzen der konstruktivistisch-systemischen „Brille“ 71
3.1.2 Vorgehensweise des Kapitels 71
3.2 DIE FAMILIE DER KONSTRUKTIVISTISCHEN ANSÄTZE 72
3.2.1 Grundlagen 72
3.2.2 Der Radikale Konstruktivismus 74
3.2.3 Erste Erkenntnisse des Konstruktivismus hinsichtlich der BSC und Überleitungzur Systemtheorie 76
3.3 LUHMANNS THEORIE DER SOZIALEN SYSTEME 78
3.3.1 Einführung und Begriffsdefinitionen 78
3.3.1.1 Zum Begriff System und soziales System 79
3.3.1.2 Zum Begriff Kommunikation 80
3.3.1.3 Zum Begriff Autopoiesis 81
3.3.2 Anwendung - Thesen 82
3.3.2.1 These 1: „Nicht Manager - Kommunikationen managen soziale Systeme“ 82
3.3.2.2 These 2: „Nicht Personen werden gemanagt sondern Kommunikationen“ 84
3.3.2.3 These 3: „Management geht nicht nur von der obersten Unternehmensebene aus“ 85
3.3.2.4 These 4: „Management kann nur über Interventionen erfolgen“ 88
3.3.2.5 These 5: „Erfolgsmaximierung ist nicht der Zweck der Unternehmensführung“ 91
3.3.2.6 These 6: „Management dient nicht nur der Unternehmensführung“ 92
3.4 KONSEQUENZEN FÜR DIE HR-SCORECARD, DIE KRITERIEN UND DIE FUNKTIONEN 93
3.4.1 Was ist die BSC aus systemtheoretischer Sicht? 93
3.4.2 Was ist Strategisches Personalmanagement aus systemtheoretischer Sicht? 95
3.4.3 Was kann die BSC aus systemtheoretischer Sicht für die Unternehmensführung und das SPM leisten? 97
3.4.3.1 Kriterium 1: Unterstützung der Strategieformulierung und Aufgabenumsetzung 97
3.4.3.2 Kriterium 2: Darstellung des Wertschöpfungsbeitrags 99
3.4.3.3 Kriterium 3: Leistung und Qualität des betrieblichen SPM 100
3.4.3.4 Kriterium 4: Reaktionsfähigkeit auf zukünftige Herausforderung 100
3.4.3.5 Kriterium 5: Stellung der Personalabteilung 101
3.4.4 Andere Funktionen? 101
3.4.4.1 Beitrag zur Überlebenssicherung und Aufrechterhaltung der Autopoiesis 102
3.4.4.2 Beitrag zu viablen, nicht letztgültigen, richtigen Lösungen 102
3.4.4.3 Ausgleichsfunktion zwischen Redundanz und Varietät 102
3.4.4.4 Strukturierung und Neuausrichtung der Entscheidungen 103
3.4.5 Ansatzmöglichkeiten 103
4. VERGLEICH UND AUSBLICK 105
5. VERZEICHNISSE 107
5.1 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 107
5.2 LITERATURVERZEICHNIS 108

Arbeit zitieren:
Holzer, Thomas April 2003: Die Balanced Scorecard im Rahmen des strategischen Personalmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Systemtheorie, Unternehmensführung, Personalstrategie

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren