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Balanced Scorecard im Marketing

Balanced Scorecard im Marketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sonja Stoll, geb. Weisser
  • Abgabedatum: Dezember 2002
  • Umfang: 78 Seiten
  • Dateigröße: 2,0 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Eberhard Karls Universität Tübingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7252-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7252-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7252-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Stoll, geb. Weisser, Sonja Dezember 2002: Balanced Scorecard im Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Managementsystem, Kennzahlen, Performance-Measurement-Konzept, interne Kommunikation, internes Marketing

Diplomarbeit von Sonja Stoll, geb. Weisser

Einleitung:

Die Diplomarbeit „Balanced Scorecard im Marketing“ behandelt die Einsatzmöglichkeiten der von Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickelten Balanced Scorecard (BSC) im Bereich des Marketings. Nach einem kurzen Einblick in die Verbreitung der BSC und deren Historie wird in den weiteren Kapiteln das Potenzial der BSC für das Marketing als Performance Measurement Konzept, als Managementsystem und als Kommunikationsinstrument erörtert.

Gang der Untersuchung:

Das erste Kapitel „Balanced Scorecard als Performance Measurement Konzept“ behandelt die Beziehung zwischen Corporate BSC und Marketing BSC und geht dann detailliert anhand eines Beispiels auf die Marketing BSC ein. Es erfolgt eine Behandlung der möglichen Marketingstrategien, die für eine Marketing BSC sinnvollen Perspektiven der BSC sowie die aus der Strategie abgeleiteten Ziele und Kennzahlen. Anschließend wird der Implementierungsprozess der Marketing BSC besprochen und der Anspruch sowie der tatsächliche Erfolg der BSC im Marketing beurteilt. Das zweite Kapitel „Balanced Scorecard als Teil eines strategischen Managementsystems“ beschäftigt sich mehr mit den die Implementierung einer Marketing BSC begleitenden Managementaufgaben wie Strategiedefinition, Strategieumsetzung und der Kontrolle. Der Kommunikationsprozess der Strategie im Zuge der Umsetzung der BSC wird dabei nur angeschnitten, da eine ausführliche Behandlung dieses Themas im letzten Kapital erfolgt. Das Potential der Marketing BSC im Bereich des Marketingmanagements wird eingehend erörtert.

Das dritte Kapitel „Balanced Scorecard als Kommunikationsinstrument“ hebt die zuvor erfolgte Fokussierung auf die Marketing BSC auf und bespricht die Einsatzmöglichkeiten der Corporate BSC in der Kommunikation. Die BSC wird zum Objekt der externen und vor allem internen Kommunikation. Für die externe wie interne Kommunikation der BSC werden ausführlich die Notwendigkeit sowie die Möglichkeiten der Umsetzung analysiert und anschließend erörtert.

Im Ausblick wird eine kritische tabellarische Gegenüberstellung der zuvor vorgestellten Einsatzmöglichkeiten der Marketing BSC vorgenommen und ein möglicher Trend in der Entwicklung der BSC dargestellt.

Inhaltsverzeichnis:

Verzeichnis der gebrauchten Abkürzungen IV
Verzeichnis der Abbildungen V
1. Einleitung 1
2. Balanced Scorecard als Performance Measurement Konzept 2
2.1 Konzept der Balanced Scorecard 3
2.1.1 Ausgewogenheit 3
2.1.2 Kausalzusammenhänge 4
2.1.3 Corporate Balanced Scorecard versus Marketing Balanced Scorecard 7
2.2 Marketing Balanced Scorecard 10
2.2.1 Marketingstrategie 10
2.2.2 Perspektiven 13
2.2.3 Ziele 18
2.2.4 Kennzahlen 23
2.2.5 Implementierung 31
2.3 Beurteilung 34
2.3.1 Anspruch der Balanced Scorecard 34
2.3.2 Bedeutung und Erfolg der Balanced Scorecard 36
3. Balanced Scorecard als Teil eines strategischen Managementsystems 38
3.1 Grundlagen 38
3.2 Strategische Marketingplanung 39
3.2.1 Einleitung 39
3.2.2 Marketingstrategie und Marketingziele 41
3.3 Strategieumsetzung 42
3.3.1 Einleitung 42
3.3.2 Kommunikation der Strategie 43
3.3.3 Verhaltenssteuerung 44
3.3.4 Budgetierung 45
3.4 Strategiekontrolle und -anpassung 47
3.4.1 Einleitung 47
3.4.2 Strategische Durchführungskontrolle 47
3.4.3 Prämissenkontrolle 48
3.5 Beurteilung 49
4. Balanced Scorecard als Kommunikationsinstrument 50
4.1 Einleitung 50
4.2 Interne Kommunikation der Balanced Scorecard 51
4.2.1 Notwendigkeit 51
4.2.2 Umsetzung 52
4.2.3 Problematik 52
4.3 Externe Kommunikation der Balanced Scorecard 53
4.3.1 Notwendigkeit 53
4.3.2 Umsetzung 55
4.3.3 Problematik 57
4.4 Beurteilung 58
5. Ausblick 58
Anhang I. Strategiekarte (nach Kaplan und Norton) 61
Anhang II. Kriterienmodell des European-Quality-Award 2000 62
Anhang III. Einflussfaktoren auf die Kundenzufriedenheit 63
Anhang IV. Balanced Scorecard als Managementsystem (nach Kaplan und Norton) 64
Literaturverzeichnis 65

Automatisiert erstellter Textauszug:

32 Norton propagierten drei Monate.1 Die anschließende Übertragung von dem Teilbereich auf das gesamte Unternehmen dauert i.d.R. knapp 5,8 Monate.2 Die Entwicklung und Einführung einer BSC ist dabei mit durchschnittlichen Kosten von € 50.000 bis € 250.000 als eine Investition in die Zukunft zu sehen.3 Vor der Erstellung einer (Marketing) BSC sollte daher eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt werden, die den Erstellungs- und Integrationsaufwand mit den Vorteilen einer BSC-Nutzung vergleicht.4 Die Implementierung ist dabei nicht als einmaliger Prozess zu verstehen, d.h. das Projekt ist mit der Einführung noch nicht abgeschlossen, vielmehr ist eine stetige Überprüfung der BSC notwendig, um Fehlsteuerungen aufgrund falscher Kausalketten oder Kennzahlen zu begrenzen und durch ein strategisches Feedback zu eliminieren.5 2.2.5.2. Probleme bei der Implementierung [...]

Nachdem die Kennzahlen ermittelt wurden, müssen Vorgabewerte für die Kennzahlen bestimmt werden.3 Diese können zum Beispiel durch ein Benchmarking ermittelt werden.4 Nach Definition dieser Soll-Werte gilt es verbal Maßnahmen zu bestimmen, durch die strategische Ziele erreicht werden können.5 Da die Kennzahlen aus den strategischen Zielen abgeleitet wurden, müssen die Maßnahmen so bestimmt werden, dass sie die Kennzahlen positiv hinsichtlich des vorgegebenen Soll-Wertes beeinflussen. Diese Maßnahmen sind anschließend mit den entsprechenden Verantwortlichen ebenfalls in der MBSC aufzuführen. Durch die systematische Darstellung der Maßnahmen, Vorgabewerte und des Zielerreichungsgrades können Fehlentwicklungen frühzeitig entdeckt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die notwendigen Konsequenzen sind mit dem Steuerungselement MBSC besser analysierbar und darstellbar.6 Ebenso können die Maßnahmen gezielter angesetzt werden. Aus den strategischen Zielen werden später operative Ziele zur Erreichung der Vorgabewerte. Diese Verknüpfung von taktischem und operativen Planungsansatz ist jedoch vielfach schwierig und komplex.7 Das strategische Ziel der Steigerung der Kundenzufriedenheit z.B. kann durch eine Vielzahl an operativen Maßnahmen beeinflusst werden. So kann der Preis gesenkt, die Kommunikation verstärkt oder der Service verbessert werden.8 Diese Einflussmöglichkeiten auf die Kundenzufriedenheit lassen sich über die korrekt ausformulierte Strategiekarte der MBSC schnell ermitteln. 2.2.5. 2.2.5.1. Implementierung Einleitung [...]

Wie bereits erwähnt, lehnt Preißner alle personalspezifischen Kennzahlen in einer MBSC kategorisch ab.7 Dazu gehören Kennzahlen wie Mitarbeiterzufriedenheit, Schulungsbudget und damit verbunden die Mitarbeiterqualifikation. Hier widersprechen Bauer, Meeder und Jordan, die durchaus auch im Marketing Kennzahlen wie Mitarbeiterqualifikation als sinnvoll erachten.8 Auch Bruhn schätzt Mitarbeiterkennzahlen wie Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeiterloyalität und Mitarbeitermotivation gerade vor dem Hintergrund des internen Marketings als wichtig ein.9 Kritisch äußert auch er sich allerdings zu der Beziehung der Kennzahlen untereinander, vor allem in Bezug auf deren Zusammenhang mit der Kundenzufriedenheit. Neben Mitarbeiterkennzahlen sollen in der Lern- und Entwicklungsperspektive auch Kennzahlen bez. der Technologie und der Unternehmenskultur berücksichtigt werden. Eine mögliche Kennzahl kann das Verhältnis von Mitarbeitern im direkten Kundenkontakt zu OnlineZugriff auf Kundendaten sein.10 Dahingegen sind Kennzahlen zur Unternehmenskultur weite- [...]

Arbeit zitieren:
Stoll, geb. Weisser, Sonja Dezember 2002: Balanced Scorecard im Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Managementsystem, Kennzahlen, Performance-Measurement-Konzept, interne Kommunikation, internes Marketing

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