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Balanced Scorecard bei Banken

Balanced Scorecard bei Banken
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Landvogt
  • Abgabedatum: März 2002
  • Umfang: 150 Seiten
  • Dateigröße: 828,8 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7267-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7267-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7267-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Landvogt, Andreas März 2002: Balanced Scorecard bei Banken, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kreditinstitute, Sparkasse, Umfrage, Kennzahlen, Kennzahlensammlung

Diplomarbeit von Andreas Landvogt

Einleitung:

Seit einiger Zeit wird der Balanced Scorecard sehr viel Aufmerksamkeit und Beachtung in der Öffentlichkeit und erst recht in den Unternehmen selbst geschenkt. „Im Kern handelt es sich bei der Balanced Scorecard um ein strategiegeleitetes Kennzahlensystem, das sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Größen zu einer Gesamtsicht integriert.“ Das Stadium einer Managementmodeerscheinung hat das Konzept der Balanced Scorecard längst überschritten.

Die vorliegende Arbeit untersucht nun genauer die Entwicklungen und Tendenzen in der deutschen Bankenlandschaft bezüglich der Balanced Scorecard. Die Finanzinstitute sind zunehmend einem sehr intensiven Wettbewerb ausgesetzt und unterscheiden sich zusätzlich durch Besonderheiten im Rechnungswesen und im Risiko-management (Basel II) essentiell von anderen Branchen. Des weiteren wird der Implementierungsprozess einer Balanced Scorecard in einer Bank simuliert, um auf diesem Weg Besonderheiten bezüglich der detaillierten Ausgestaltung einer Bank-BSC aufzuzeigen.

Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten von Balanced Scorecards bei Kredit- und Finanzinstituten zu der „Basis-Scorecard“ von Kaplan / Norton herauszuarbeiten. Besonderheiten und Differenzen sollten sich schon allein aus der Natur der BSC ergeben, die unternehmensindividuell erstellt werden muss und somit zumindest branchenspezifische Unterschiede aufweisen sollte. Die durchgeführte Umfrage untersucht neben der Verbreitung der Balanced Scorecard auch die Akzeptanz des neuartigen Managementansatzes bei den zuständigen Stellen (v.a. Unternehmensführung und Controllingabteilung) der befragten Banken.

Gang der Untersuchung:

Kapitel 1 beschreibt Problemstellung, Zielsetzung und methodisches Vorgehen der vorliegenden Arbeit. Im darauffolgenden Kapitel wird zunächst Aufbau und Wirkungsweise der Balanced Scorecard beschrieben bevor auf die spezifischen Eigenheiten der verschiedenen Perspektiven eingegangen wird. Kapitel 2 schließt mit der Vorstellung weiterer denkbarer BSC-Perspektiven und der Präsentation verschiedener BSC-Implementierungsverfahren, die sich in der Praxis schon vielfach bewährt haben.

Zu Anfang von Kapitel 3 werden zunächst die aktuellen Probleme der Bankenlandschaft vorgestellt. Anschließend wird auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage eingegangen, in der verschiedene Banken zur Balanced Scorecard befragt wurden.

Kapitel 4 simuliert den Implementierungsprozess einer Balanced Scorecard am Beispiel der Sparkasse SÜW in Landau. Durch die Simulation des Implementierungsprozesses sollen vor allem banken-, insbesondere sparkassenspezifische Besonderheiten der Balanced Scorecard-Entwicklung, verdeutlicht werden.

Kapitel 5 stellt Nutzenstiftung, Erfolgsfaktoren und Haupthindernisse einer Balanced Scorecard-Implementierung vor. Zudem werden konzeptionelle Stärken und Schwächen der Balanced Scorecard beleuchtet.

Das Fazit in Kapitel 6 fasst die dargestellten Erkenntnisse zusammen und liefert einen kritischen Überblick über die Balanced Scorecard in der Bankenbranche. Des weiteren wird in Kapitel 6 ein Ausblick auf potentielle Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten der BSC unternommen.

Die Arbeit schließt mit Kapitel 7, dem Anhang.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VII
Kapitel 1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 2
1.3 Methodisches Vorgehen 2
1.4 Überblick 2
Kapitel 2 Die Balanced Scorecard 4
2.1 Grundidee, Aufbau und Wirkungsweise der BSC 4
2.2 Finanzperspektive 9
2.3 Kundenperspektive 11
2.4 Interne Prozessperspektive 13
2.5 Lernen- und Entwicklungsperspektive 15
Exkurs: Personalrisikoansatz 19
2.6 Weitere Balanced Scorecard- Perspektiven 21
2.7 Implementierungsszenarien 25
2.7.1 Kaplan / Norton 25
2.7.2 Horváth & Partner 27
2.7.3 Bodmer / Völker 30
2.7.4 KPMG 31
Kapitel 3 Umfrage zur Balanced Scorecard bei Banken 33
3.1 Aktuelle Situation in der Bankenlandschaft 33
3.2 Umfrage zur Balanced Scorecard 34
3.2.1 Methodisches Vorgehen 34
3.2.2 Rücklauf 35
3.3 Auswertung der Umfrage 35
3.4 Fazit zur Studie 38
Kapitel 4 Implementierung der BSC am Beispiel einer Bank 39
4.1 Situation & Organisationsstruktur der Sparkasse SÜW 39
4.2 Wesensmerkmale von Sparkassen 40
4.3 Entwicklung einer BSC für die Sparkasse SÜW 43
4.3.1 Ausgangssituation 43
4.3.2 Implementierungsplan 44
4.4 BSC-Einführungsprozess bei der Sparkasse SÜW 45
4.4.1 Schaffung des organisatorischen Rahmens 45
4.4.2 Klärung der strategischen Grundlagen 46
4.4.2.1 Strategische Analysen 47
4.4.2.2 Strategische Stoßrichtung der Sparkasse SÜW 54
4.4.2.3 Perspektivenauswahl 55
4.4.3 Ableitung der strategischen Ziele 55
4.4.3.1 Strategische Ziele der Finanzperspektive 58
4.4.3.2 Strategische Ziele der Kundenperspektive 58
4.4.3.3 Strategische Ziele der Prozessperspektive 59
4.4.3.4 Strategische Ziele der Öffentlichkeitsperspektive 60
4.4.3.5 Strategische Ziele der Lern- und Entwicklungsperspektive 60
4.4.3.6 Strategische Ziele der Perspektiven im Überblick 62
4.4.4 Identifikation der vermuteten Kausalketten 63
4.4.5 Festlegung der Kennzahlen 70
Exkurs: Indexbildung 71
4.4.6 Definition der Zielwerte 75
4.4.7 Festlegung der strat. Maßnahmen 79
4.4.8 Zuweisung der Verantwortlichkeiten 84
4.4.9 Kaskadenartiges Herunterbrechen der Scorecards 84
4.4.10 Verstetigung 88
Exkurs: Balanced Scorecard-Software 90
Kapitel 5 Nutzenstiftung, Erfolgsfaktoren und Hindernisse der Balanced Scorecard-Einführung 92
5.1 Nutzenstiftung der Balanced Scorecard 92
5.1.1 Allgemeine Nutzenstiftung der BSC 92
5.1.1.1 Integrative Wirkung der BSC 92
5.1.1.2 Operationalisierung der Strategie 95
5.1.1.3 Einbeziehung nicht-finanzieller Kennzahlen 96
5.1.2 Nutzenstiftung der BSC speziell für Banken 97
5.2 Erfolgsfaktoren bei der Einführung einer BSC 103
5.3 Hindernisse bei der Einführung einer BSC 107
5.4 Stärken des BSC-Konzeptes 110
5.5 Schwächen des BSC-Konzeptes 111
Kapitel 6 Fazit & Ausblick 115
6.1 Fazit 115
6.2 Ausblick 117
Kapitel 7 Anhang 118
7.1 Kennzahlenarten 118
7.2 Kennzahlensysteme 120
7.2.1 DuPont- Kennzahlensystem 121
7.3 Sammlung strategischer Ziele und Kennzahlen 124
7.4 Fragebogen: Balanced Scorecard bei Banken 128
Literaturverzeichnis 136
Eidesstattliche Erklärung 140

Automatisiert erstellter Textauszug:

Quelle: PriceWaterhouseCoopers: Studie “Die Balanced Scorecard im Praxistest: wie zufrieden sind Anwender?“; www.pwcglobal.com/de „Allgemein soll mit der Auswahl der verwendeten Kennzahlen eine Balance hergestellt werden zwischen harten (objektiven) und weichen (subjektiven) Kennzahlen extern und intern orientierten Kennzahlen sowie vergangenheitsbezogenen Kennzahlen und Kennzahlen, welche zukünftige Leistungen beschreiben Eine Balanced Scorecard kann (und sollte) daher auch Kennzahlen enthalten, die durch ihre Ursache-Wirkungs-Beziehung negativ miteinander korreliert sind. Beispielsweise geht eine durch niedrige Preise erkaufte Kundenzufriedenheit zu Lasten der Kundenrentabilität.“24 Die Offenlegung solcher kausalen Zusammenhänge verdeutlicht die Korrelation von scheinbar verschiedenen Zielsetzungen und bringt eventuelle Fehler in der Strategie ans Tageslicht, die ansonsten möglicherweise unentdeckt blieben. [...]

Quelle: Kaplan, Robert S., Norton, David P.: „Balanced Scorecard“; 1. Aufl., Stuttgart 1997, S. 93 Der Prozess der Befriedigung der Kundenbedürfnisse beginnt mit der „Identifizierung von aktuellen und zukünftigen Kundenwünschen und Entwicklung neuer Lösungen für diese Wünsche – weiter mit dem Betriebsprozess – existierenden Kunden existierende Produkte und Dienstleistungen anbieten – und schließlich der Kundendienst – ein Angebot von Dienstleistungen nach dem Produktkauf, das zum Kundennutzen beiträgt.“21 „Themenbereiche der Prozessperspektive sind beispielsweise schnellere Entwicklungszyklen, geringere Fehleranfälligkeiten im Qualitätsprozess oder eine Erhöhung der Lieferfähigkeit.“22 Zur Messung und Bewertung der Prozessperspektive kommen Zeit-, Qualitäts-, Kosten-, Leistungs- und Ressourcenkennzahlen zum Einsatz.23 • • • • • [...]

2.3 Kundenperspektive „In der Kundenperspektive geht es darum, die Kunden- und Marktsegmente zu identifizieren, in denen das Unternehmen konkurrenzfähig sein soll. Diese Segmente stellen gleichzeitig die Quellen dar, mit denen das Unternehmen die Erlöskomponente seiner finanzwirtschaftlichen Ziele erfüllen soll.“17 Zur Identifikation der Zielsegmente bedarf es einer effizienten Marktforschung, um das Leistungsangebot zielkunden- und marktgerecht gestalten zu können. Sind diese Zielsegmente vom Unternehmen festgelegt, so gilt es Ziele und Kennzahlen für die Teilmärkte zu formulieren. Die Kundenperspektive lässt sich durch zwei verschiedenen Gruppen von Kennzahlen abbilden: 1. Kernkennzahlen 2. Leistungstreiberkennzahlen Die Gruppe der Kernkennzahlen unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen kaum und findet fast in allen Kundenperspektiven Verwendung. Ihr gehören Kennzahlen wie z.B. Marktanteil, Kundenzufriedenheit, Kundenakquisition, Kundenzufriedenheit, Kundentreue und Kundenrentabilität an. Abb. 2.5: Die Kernkennzahlen der Kundenperspektive [...]

Arbeit zitieren:
Landvogt, Andreas März 2002: Balanced Scorecard bei Banken, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kreditinstitute, Sparkasse, Umfrage, Kennzahlen, Kennzahlensammlung

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