Die Bremer U-Bahn - Interaktionsdesign für den Auftritt eines fiktiven Unternehmens
- Art: Bachelorarbeit
- Autor: Christian Bode
- Abgabedatum: September 2005
- Umfang: 93 Seiten
- Dateigröße: 3,0 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität Bremen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9102-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9102-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9102-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Bode, Christian September 2005: Die Bremer U-Bahn - Interaktionsdesign für den Auftritt eines fiktiven Unternehmens, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Internet, Flash, Corporate Design, Gestaltung, Typo3
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Bachelorarbeit von Christian Bode
Einleitung:
Diese Bachelor Arbeit deckt Planung, Realisation und Reflexion des Netzauftrittes eines fiktiven Unternehmens ab - von Nutzerbefragungen, über das Corporate Design des Unternehmens bis hin zur Erstellung des Netzauftrittes unter Zuhilfenahme eines Content Management Systems. Diese Abschlussarbeit vermittelt somit einen ganzheitlichen, leicht verständlichen Einblick in den Ablauf eines solchen Gründungsvorhabens und geht darüber hinaus im Besonderen auf die Gestaltung interaktiver Komponenten unter Verwendung zeitgemäßer Internettechnologie ein.
Die drei Schwerpunkte der Arbeit lassen sich daher wie folgt zusammenfassen:
- Aufbau eines Corporate Designs für ein fiktives Unternehmen.
- Entwicklung eines Netzauftrittes für dieses Unternehmen unter Einsatz des Open Source - Content Management Systems Typo3.
- Entwicklung interaktiver Komponenten für den Netzauftritt mittels Flash-Technologie.
Gegründet wird die Arbeit auf umfangreiche Nutzerbefragungen (Internet und Papier), die sich in kommentierter Form im Anhang befinden. Ausgehend hiervon wurde ein Konzept erstellt, welches sowohl den Ansprüchen des Entwicklers als auch potentieller Nutzer gerecht wird und Grundlage für die praktische Umsetzung darstellt. Das ganzheitliche Vorgehen im praktischen sowie theoretischen Teil dieser Arbeit zeigt dabei beispielhaft das Potenzial der Medieninformatik als fächerübergreifende Disziplin.
Die Arbeit zeigt anhand der Schaffung der Bremer U-Bahn beispielhaft, wie das Erscheinungsbild eines Unternehmens erstellt, ein professioneller Netzauftritt realisiert und letztlich sorgfältiges Interaktionsdesign dazu beitragen kann, hohe Nutzerfreundlichkeit und sinnvolle Funktionalität eines internetbasierten Verkehrsportals in Einklang zu bringen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Ideenfindung | 1 |
| 1.2 | Intention | 1 |
| 1.3 | Zum Aufbau des Bachelor Reports | 2 |
| 1.4 | Die Internetadresse der praktischen Arbeit | 2 |
| 2. | Planung und gestalterische Arbeit | 3 |
| 2.1 | Was ist Interaktionsdesign? | 3 |
| 2.2 | Aspekte eines U-Bahn-Betriebes | 6 |
| 2.3 | Online-Befragung | 8 |
| 2.3.1 | Realisierung und Aufbau der Befragung | 8 |
| 2.3.2 | Auswertung der Ergebnisse unter inhaltlichen Aspekten | 9 |
| 2.3.3 | Auswertung der Ergebnisse unter Designaspekten | 10 |
| 2.4 | Die fiktive Datenbasis | 11 |
| 2.4.1 | Der digitale Stadtplan | 12 |
| 2.4.2 | Entwurf des U-Bahn-Linienverlaufs | 13 |
| 2.4.3 | Erstellung exemplarischer Inhalte zur Ortsnavigation | 14 |
| 2.5 | Das Corporate Design der Bremer U-Bahn | 15 |
| 2.5.1 | Logo | 16 |
| 2.5.2 | Farbwelt | 18 |
| 2.5.3 | Schriftsystem | 19 |
| 2.5.4 | Material- und Bildwelt | 21 |
| 2.5.5 | Typografische Anordnung der Elemente | 21 |
| 3. | Technische Umsetzung | 27 |
| 3.1 | Der Gesamtauftritt | 27 |
| 3.1.1 | Technische und administrative Anforderungen | 27 |
| 3.1.2 | Der Einsatz von Typo3 als freies CMS | 28 |
| 3.1.3 | Das Layout der Website | 30 |
| 3.1.4 | Erstellung eines Templates | 32 |
| 3.1.5 | Beispiel: die Erstellung des sekundären Menüs in Typo3 | 32 |
| 3.1.6 | Erweiterung der Typo3-Funktionalität durch Extensions | 35 |
| 3.1.7 | Füllen mit Inhalten | 36 |
| 3.2 | Die interaktive Fahrplanauskunft | 38 |
| 3.2.1 | Anforderungen an die Fahrplanauskunft einer U-Bahn | 38 |
| 3.2.2 | Modellierung der Datenstruktur im XML-Format | 40 |
| 3.2.2.1 | Die Datenstruktur für die U-Bahn-Linien | 41 |
| 3.2.2.2 | Die Datenstruktur für Orte | 43 |
| 3.2.2.3 | Das Zusammenführen beider Teildatenbanken | 44 |
| 3.2.3 | Geographische Koordinaten als Rechengrundlage | 44 |
| 3.2.4 | Umsetzung in Flash | 46 |
| 3.2.4.1 | Import externer Informationen | 47 |
| 3.2.4.2 | Die reaktive Adress-Suche | 47 |
| 3.2.4.3 | Berechnung des schnellsten Weges | 50 |
| 3.2.4.4 | Dynamische Generierung der Fahrplanübersicht | 53 |
| 3.2.5 | Einbettung in den Gesamtauftritt der Bremer U-Bahn | 56 |
| 4. | Reflexion der Arbeit | 57 |
| 4.1 | Vorgehensweise bei der Evaluation | 57 |
| 4.2 | Einfluss der Nutzerbefragungen auf das Interaktionsdesign | 58 |
| 4.2.1 | Die Eingabemaske zur Fahrplanabfrage | 59 |
| 4.2.2 | Die reaktive Ortssuche | 60 |
| 4.2.3 | Die Fahrplanübersicht | 61 |
| 4.3 | Die Umsetzung des Netzauftrittes | 63 |
| 4.3.1 | Bemerkung zur Berechnung des schnellsten Weges | 63 |
| 4.3.2 | Sonstige Verbesserungsmöglichkeiten | 65 |
| 4.3.3 | Potential für zukünftige Entwicklungen | 67 |
| 4.4 | Interaktionsdesign am Konstrukt der Bremer U-Bahn | 68 |
| 4.5 | Schlussbetrachtung | 69 |
| 5. | Persönliches Fazit | 71 |
| 6. | Quellenverzeichnis | 73 |
| 7. | Abbildungsverzeichnis | 77 |
| 8. | Anhang | 79 |
| 8.1 | Online-Befragung | 80 |
| 8.2 | Papier-Befragung zur Namensgebung einer fiktiven U-Bahn | 86 |
| 8.3 | Erste Papier-Befragung zum Corporate Design einer fiktiven U-Bahn | 87 |
| 8.4 | Zweite Papier-Befragung zum Corporate Design einer fiktiven U-Bahn | 89 |
| 9. | Danksagung | 91 |
| 10. | Ehrenwörtliche Erklärung | 93 |
3.2.2 Modellierung der Datenstruktur im XML-Format Bevor mit der technischen Umsetzung der Fahrplanauskunft begonnen werden konnte, wurde zunächst die Klärung der Frage nötig, wie die betreiberseitigen Informationen in die Fahrplanauskunft gelangen sollten. Es bieten sich hier prinzipiell zwei Möglichkeiten an: • Integration der Datenstruktur in die Auskunft selbst • Verwaltung der Daten in einer externen Datenstruktur und temporärer Import in die Auskunft Um die Auskunft möglichst zukunftssicher halten und leicht administrieren zu können, fiel die Wahl bereits zu Beginn der Arbeiten auf die zweite Variante. Eine externe Datenbank lässt sich problemlos zentral aktualisieren und wirkt sich somit unmittelbar auf die Ergebnisse aller Fahrplanauskünfte aus. Somit kann die Fahrplanauskunft selbst als statische Softwarekomponente gesehen werden, welche auf veränderbaren Inhalten, bezogen aus einer Datenbank, operiert. Einmal entwickelt kann diese Auskunft also für beliebige Inhalte genutzt werden, ohne den Quelltext verändern zu müssen. Die Datenbank selbst ist im XML-Format angelegt, was die Modellierung komplexer Strukturen in einem modernen Datenformat ermöglicht und aufgrund der Textbasiertheit gleichermaßen die Lesbarkeit für Menschen gewährleisten kann. Darüber hinaus gilt XML durch seinen klaren Aufbau als äußerst flexibel und vielfältig einsetzbar. Eine Datenbank in diesem Format bleibt somit auch bei sich ändernden Standards durch die beschreibenden Tags aus sich heraus interpretierbar und bedarf keiner separaten Rahmenstruktur. [...]
Ein weiteres Beispiel für Verbesserungen ist die standardmäßig vorhandene Druckfunktion. Diese wird oftmals durch eine Funktionsüberladung in ihrer Wirkung gemindert, da die für den Druck aufbereiteten Inhalte meist noch Detailinformationen aufweisen, die für eine alltägliche Auskunft unerheblich sind. Auch das Bereitstellen solcher Informationen in besonderen Dateiformaten, beispielsweise in Form von PDF-Dateien, verzögern den Ausgabeprozess. • Übersichtlichkeit Besonders Menschen, die im Umgang mit dem Computer ungeübt sind, werden leicht von der Detailflut vieler Auskunftssysteme verwirrt. Hier ist in vielen existierenden Fahrplanauskünften der Fokus auf reine Funktionalität zu bemängeln, der sich beispielsweise in der Ausgabe von mehreren Fahrmöglichkeiten äußert, anstatt sich auf das beste Ergebnis zu beschränken und es dem Nutzer selbst zu überlassen, ob er weitere Informationen erhalten, Alternativrouten vorgeschlagen bekommen oder seine Suchparameter verfeinern möchte. Auch die grafische Aufbereitung solcher Auskünfte steht oftmals in starkem Kontrast zum Erscheinungsbild des restlichen Designs. Eine solche optische Entfernung von der Gestaltung der Ursprungsseite kann ebenfalls zur Verwirrung des Anwenders beitragen – ein nahtloser Übergang wäre daher wünschenswert. Letzterer könnte durch Beibehaltung des Seitenlayouts eine erneute Eingewöhnungsphase des Nutzers vermeiden. • Visuelle Repräsentation der Auskunftergebnisse Dieser Punkt befasst sich damit, wie und ob die durch eine Fahrplanauskunft ermittelten Daten für den Anwender anschaulich dargestellt werden, um ihm nicht nur eine chronologische sondern auch eine geografische Einordnung der Informationen zu ermöglichen. Da viele Menschen sich Wegverläufe, die sie auf einer Karte gesehen haben, besser einprägen können als rein textuelle Angaben, ist eine solche Darstellung für eine interaktive Fahrplanauskunft von besonderer Bedeutung. Wichtig ist hierbei auch, dass der Zugang unmittelbar in der ermittelten Auskunft erfolgen kann, d.h. keine weiteren Interaktionsschritte oder gar das Laden externer Dateien nötig werden, wie es so vielfach bei den untersuchten Websites zu beobachten war. Als Beispiel sei hier die Fahrplanauskunft der BSAG genannt, welche für jeden Einzelschritt ein PDF generiert, das explizit durch den Anwender geöffnet werden muss. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das oberste Ziel erfolgreichen Interaktionsdesigns für die im Rahmen dieser Arbeit zu erstellenden Fahrplanauskunft ist, den Informationsaustausch zwischen Anwender und Computer zu beschleunigen. Dies kann primär durch Verkürzung der Interaktionspfade erreicht werden und bedient sich hierzu der Modellierung der Dialogschritte anhand [...]
3.2.1 Anforderungen an die Fahrplanauskunft einer U-Bahn Wie vor jedem großen Teilschritt des Designprozesses, so gilt es auch vor Erstellung der Fahrplanauskunft, eine Anforderungsanalyse durchzuführen. Hierzu können zum einen die Ergebnisse aus den Befragungen genutzt werden, zum anderen fließen unabhängige Überlegungen in die weitere Entwicklung ein, die sich insbesondere mit der Optimierung von Interaktionsszenarien beschäftigen. Hierzu wurde eine Reihe von Websites nationaler und internationaler U-Bahn-Betriebe30 analysiert und hinsichtlich Schwachstellen bzw. Optimierungsmöglichkeiten untersucht. Dabei wurden mehrheitlich Defizite im Bereich der folgenden Punkte deutlich, die es mit der im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Eigenlösung zu verbessern galt: • Interaktionspfade Der Nutzer muss oftmals durch eine Vielzahl an Eingabemasken navigieren, bis er zur eigentlichen Auskunft gelangt, was die Interaktionspfade – also die Anzahl der Einzelschritte von der ersten Eingabe bis zur Erlangung des gewünschten Ergebnisses – unnötig verlängert. So kommt es beispielsweise vor, dass Datum und Uhrzeit noch manuell eingestellt werden müssen, was wiederum eine hohe Eigenleistung des Nutzers erzwingt – eine Voreinstellung auf die aktuellen Daten würde hier die Mehrzahl der Abfragen, welche auf kurzfristige Auskünfte am selben Tage abzielen, beschleunigen. Darüber hinaus erweist sich oftmals das Eingeben von Start- und Zieladresse als sehr kompliziert. Unterläuft dem Benutzer ein Fehler bei der Eingabe oder befindet sich das Wort nur in alternativer Schreibweise in der Datenbank, so wird zunächst ein weiteres Dialogfenster eingeblendet, welches nach der korrekten Adresse fragt und den Nutzer unter Umständen zu einer erneuten Eingabe derselbigen zwingt. Ist der Nutzer jedoch nach wie vor der Meinung, dass die von ihm eingegebene Adresse korrekt sei, so wird er den Fehler wiederholen und letztlich an der Inkompatibilität seiner Eingabe und der Fehlerintoleranz des Auskunftssystems scheitern. Um dies vermeiden zu können, ist es nötig, im zweiten Schritt eine Suchfunktion zu integrieren, die gewährleistet, dass das Suchergebnis ohne weiteren Dialogschritt ermittelt werden kann. Dabei soll sie sowohl den Gewohnheiten des Nutzers hinsichtlich unterschiedlicher Schreibweisen entgegenkommen, als auch gleichermaßen dem System eine gültige Arbeitsgrundlage liefern. [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832491024
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Internet, Flash, Corporate Design, Gestaltung, Typo3



