Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Was lässt Eltern mit geistiger Behinderung zu schwierigen Fällen werden?

Befunde, Konflikte, Herausforderungen

Was lässt Eltern mit geistiger Behinderung zu schwierigen Fällen werden?
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Carolin Andritschke
  • Abgabedatum: August 2009
  • Umfang: 137 Seiten
  • Dateigröße: 934,4 KB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Berufsakademie Gera - Staatliche Studienakademie Thüringen Deutschland
  • Bibliografie: ca. 33
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-0297-1
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Andritschke, Carolin August 2009: Was lässt Eltern mit geistiger Behinderung zu schwierigen Fällen werden?, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Elternschaft, Geistige Behinderung, Elterliche Kompetenz, Risikofaktoren, Aktenanalyse

Bachelorarbeit von Carolin Andritschke

Einleitung:

Auf den ersten Blick scheinen die Begriffe Elternschaft und Familie Kennzeichen eines ‘normalen’ Lebenslaufes zu sein. Auf Grund der demographischen Entwicklung in Deutschland ist es sogar erwünscht Nachkommen zu zeugen, die dann die Fortführung des Generationsvertrages gewährleisten. In Verbindung mit geistiger Behinderung scheinen Elternschaft und Familie jedoch das Gegenteil zu sein: unerwünscht, paradox.

Von einer solchen Sichtweise konnte ich mich während meines Fremdpraktikums im JA (Jugendamt) selbst überzeugen. Meine Beobachtungen und Erfahrungen mündeten schließlich in der Frage, was Eltern mit geistiger Behinderung sowie deren Kinder offenkundig zu schwierigen Fällen werden lässt. Wertvolle Anregungen hierzu fand ich unter anderem in dem überaus instruktiven Buch von S. Ader ‘Was leitet den Blick? Wahrnehmung, Deutung und Intervention in der Jugendhilfe’.

Die vorliegende Bachelorarbeit greift einige Kerngedanken, Untersuchungsergebnisse sowie Untersuchungsmethoden auf und konkretisiert diese im Hinblick auf die Elternschaft bei Menschen mit geistiger Behinderung. Die zentrale Fragestellung lautet: Was lässt Eltern mit geistiger Behinderung sowie deren Kinder zu schwierigen Fällen werden, welche Risikofaktoren haben Anteil an diesen Fallverläufen und welche Konflikte und Herausforderungen ergeben sich für die Soziale Arbeit.

Um diese komplexe Fragestellung beantworten zu können, widmet sich das zweite Kapitel zunächst der Diskussion um die Begriffe ‘geistige Behinderung’ und ‘Lernbehinderung’ sowie ‘elterliche Kompetenz’. Im Zentrum steht dabei das PSM (Parental Skills Model), vor dessen Hintergrund ausführlich die gängigen Mythen über Eltern mit geistiger Behinderung diskutiert werden.

Anknüpfend an diese Ausführungen beschäftigt sich das darauffolgende Kapitel mit dem methodischen Zugang zum Einzelfall. Zunächst gibt das dritte Kapitel einen kurzen Einblick in die Forschungsmethode der Aktenanalyse. Im Anschluss werden die Kennzeichen schwieriger Fallverläufe in Form von Risikofaktoren im Hilfe- und Klientensystem beleuchtet. Diese Ausführungen bilden die Grundlage für das vierte Kapitel, in welchem mittels Analyse der Jugendhilfeakten herausgestellt werden soll, wie aus Familie Schulz ein schwieriger Fall wurde. Dabei wird zunächst ein Überblick über den Hilfeverlauf gegeben. Daran anknüpfend wird die Lebens- und Hilfegeschichte der Familie Schulz erörtert, anhand derer nachvollzogen werden soll, welche Risikofaktoren in diesem Einzelfall zu einem schwierigen Fallverlauf beigetragen haben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Herausstellung von Risikofaktoren im Hilfesystem. Abschließend werden die wesentlichsten Befunde herausgestellt, die zu dem schwierigen Fallverlauf beigesteuert haben.

In einer Zusammenfassung der Arbeit soll schließlich transparent gemacht werden, welche Konflikte und Herausforderungen sich aus der Untersuchung der Fragestellung ableiten lassen. Dabei soll insbesondere der Bezug zur gegenwärtigen Praxis der Sozialen Arbeit hergestellt werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Elternschaft bei Menschen mit geistiger Behinderung 3
2.1 Geistige Behinderung und Lernbehinderung 4
2.1.1 Begriffsbestimmung geistige Behinderung 4
2.1.1.1 Ursachen 4
2.1.1.2 Soziologische Sichtweise 5
2.1.1.3 Die ICD-10 6
2.1.2 Einordnung der Lernbehinderung 7
2.2 Kennzeichen elterlicher Kompetenz 9
2.2.1 Das Parental Skills Model 10
2.2.1.1 Lebenspraktische Fähigkeiten 11
2.2.1.2 Familiärer Hintergrund 11
2.2.1.3 Zugang zu Unterstützungsmöglichkeiten 12
2.2.1.4 Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung 12
2.2.2 Das erweiterte Parental Skills Model 14
2.3 Vorurteile gegenüber der Elternschaft bei Menschen mit geistiger Behinderung 16
2.3.1 Vererbung der geistigen Behinderung 16
2.3.2 Hohe Kinderzahl 17
2.3.3 Missbrauch der Kinder 18
2.3.4 Vernachlässigung der Kinder 19
2.3.5 Unangemessenes Elternverhalten 20
3. Methodischer Zugang zum Fall 22
3.1 Grundlagen der Aktenanalyse 22
3.2 Kennzeichen „schwieriger“ Fälle – Risikofaktoren 23
3.2.1 Risikofaktoren im Hilfesystem 24
3.2.1.1 Mangelnde Kooperation der Hilfesysteme 24
3.2.1.1.1 Kooperation zwischen den Hilfesystemen 24
3.2.1.1.2 Kooperation innerhalb der Hilfesysteme 25
3.2.1.2 Dominanz der Interessen der Hilfesysteme 26
3.2.1.2.1 Minimaler Eingriff 26
3.2.1.2.2 Ausgrenzung 27
3.2.1.2.3 Orientierung an verfügbaren Hilfen 27
3.2.1.2.4 Kurzsichtigkeit 28
3.2.1.3 Mangelnde Selbstreflexion 28
3.2.1.4 Symptomorientierung 29
3.2.1.5 Unreflektierte Identifikation mit dem Klientensystem 29
3.2.1.6 Ausblendung des „subjektiven Faktors“ 30
3.2.1.7 Fehlende Partizipation der Klienten 31
3.2.1.8 Mangelnde Fachlichkeit 32
3.2.2 Risikofaktor ‚geistige Behinderung der Eltern’? 34
4. Wie aus Familie Schulz ein schwieriger Fall wurde – Analyse der Jugendhilfeakten 36
4.1 Überblick über den Hilfeverlauf 36
4.2 Darstellung und Analyse der Lebens- und Hilfegeschichte 38
4.2.1 Familiärer Hintergrund der Kindesmutter 40
4.2.2 Beginn und Verlauf der ersten Hilfe (11/2001 bis 02/2004) 43
4.2.2.1 Der erste Hilfeplan: Beginn der Hilfe 44
4.2.2.2 Der zweite Hilfeplan: Reflexion und Konkretisierung 45
4.2.2.3 Der dritte Hilfeplan: Konflikte und Krisen 46
4.2.2.4 Der vierte Hilfeplan: Fortführung der Hilfe 46
4.2.2.5 Der fünfte Hilfeplan: Wechsel der Familienhelfer 47
4.2.2.6 Der sechste Hilfeplan: neuer Helfer neue Ängste 48
4.2.2.7 Die Geburt des zweiten Kindes 50
4.2.3 Änderung der Hilfeart und Umzug (02/2004 bis 06/2004). 50
4.2.3.1 Gründe für die stationäre Betreuung der Familie 51
4.2.3.2 Beginn der stationären Hilfe (03/2004) 52
4.2.3.3 Abbruch der Hilfe von Seiten der Kindesmutter 54
4.2.3.4 Erneute Aufnahme der Familie in die Einrichtung 57
4.2.4 Das Leben in B-Stadt (07/2004 bis 02/2006). 59
4.2.4.1 Die sozialstrukturelle Situation im Hilfeverlauf 61
4.2.4.2 Die Familiensituation 62
4.2.4.2.1 Die Entwicklung der Tochter 65
4.2.4.2.2 Die Entwicklung des Sohnes 66
4.2.4.3 Das soziale Umfeld der Familie 66
4.2.4.4 Ressourcen der Kindesmutter 67
4.2.5 Umzug und Leben in E-Stadt (03/2006 bis 07/2007). 68
4.2.5.1 Familiendiagnose 69
4.2.5.2 Der erste Hilfeplan in E-Stadt 69
4.2.5.3 Fortführung der Hilfe im Haushalt des Vaters 71
4.2.5.4 Fortführung der Hilfe in der neuen Wohnung 72
4.2.5.5 Antrag auf Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf das Jugendamt 76
4.2.5.6 Vorbereitung eines erneuten Umzuges 80
4.2.6 Umzug und Leben in A-Stadt (07/2007 bis 02/2008). 81
4.2.6.1 Beginn der neuen Hilfe 82
4.2.6.2 Die ersten Wochen in der neuen Wohnung 84
4.2.6.3 Der weitere Verlauf der Hilfe (12/2007 bis 02/2008) 87
4.2.6.3.1 Die Wohnsituation 88
4.2.6.3.2 Die Lebenssituation der Kindesmutter 88
4.2.6.3.3 Die Beziehung der Kindesmutter zum Partner 89
4.2.6.3.4 Die Situation der Kinder 91
4.2.6.3.5 Das Hilfeplangespräch 92
4.2.7 Zuspitzung des Hilfeverlaufs und Eskalation (03/2008 bis 06/2008). 93
4.2.7.1 Der Hilfeverlauf bis 05/2008 93
4.2.7.1.1 Die alltägliche Lebensführung 93
4.2.7.1.2 Soziales Netzwerk 95
4.2.7.1.3 Psychische Belastungen 96
4.2.7.2 Abbruch der Hilfe von Seiten des Trägers (06/2008) 99
4.2.7.2.1 Gründe für den Abbruch der Hilfe 99
4.2.7.2.2 Klärung der Perspektive der Familie 104
4.2.8 Das Leben der Familie seit 07/2008 107
4.2.8.1 Die Entwicklung der Tochter 108
4.2.8.2 Die Entwicklung des Sohnes 111
4.3 Ergebnisse der Analyse 113
5. Zusammenfassung 121
6. Bibliographie 123
7. Internetquellen 126
8. Anhang 128

Textprobe:

Kapitel 3.2.1.6, Ausblendung des ‘subjektiven Faktors’:

Professionelle Arbeit ist oft geprägt von einer gewissen Distanz dem Klienten gegenüber sowie der Beherrschung eigener Gefühle. Im Hinblick auf die Arbeit mit Familien werden dabei jedoch notwendige Handlungsoptionen ausgeschlossen, die gerade in schwierigen und emotionalen Situationen notwendig wären.

Eigene Affekte sowie Intuitionen der SA werden nicht verbalisiert, da sie als unprofessionell angesehen oder rationalisiert werden, so dass eine Interaktion nur noch auf formaler Ebene stattfinden kann. Dabei gehen die SA der Konfrontation mit den Klienten und somit auch der Beziehungsebene aus dem Weg. Diese Vermeidungsstrategie enthält außerdem, dass die Klienten in gewisser Hinsicht ‘belogen’ werden, wenn ihnen beispielsweise vorenthalten wird, wohin die Intervention überhaupt führt. Demzufolge kann keine Beziehung zwischen Klient und SA entstehen.

Weiterhin werden die Kinder, sowie deren problematisches bzw. auffälliges Verhalten in den Vordergrund gestellt, wobei die Eltern sowie deren Verantwortung wenig Beachtung finden. Da die SA in der JH oftmals alleinzuständig sind und Teamberatungen zu kurz kommen, finden nur selten Reflexionen statt, wodurch sich die Verstrickung in die Familiendynamik verstärken kann.

Fehlende Partizipation der Klienten:

Mit diesem Kriterium soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die SA im alltäglichen Handeln die Lebensgeschichten sowie Unterstützungsbedürfnisse der Klienten oft nur oberflächlich verstehen und sich nicht näher damit befassen. Dabei muss jedoch differenziert werden, welches Hilfesystem Beobachtungen in der Fallarbeit vornimmt.

Ader hat diesbezüglich herausgestellt, dass die Sozialdienste sowie Schulen weitestgehend Defizite, welche oft als störendes Verhalten eines Kindes wahrgenommen werden, in den Vordergrund stellen. Durch diese einseitige Betrachtungsweise scheinen die Berichte ähnlich und damit auch austauschbar zu sein.

Andere Jugendhilfeträger hingegen beschreiben oft komplexere Beobachtungen. Dabei lässt sich dennoch erkennen, dass auch diese Hilfesysteme zu einer Problemfokussierung auf das Kind tendieren.

Weiterhin stellte Ader fest, dass die subjektive Sichtweise der Klienten wenig Beachtung findet, was darin deutlich wird, dass keine expliziten Aussagen aus der Perspektive der Klienten zu finden sind. Vielmehr werden die Sichtweisen der Klienten in der Fachsprache der SA notiert, was nicht zu letzt an der formalen Struktur der Formulare liegt, in welchen die Einschätzungen der Klienten sowie der SA nicht differenziert betrachtet werden.

Werden die Klienten nicht von Anfang an mit in die Hilfeplanung einbezogen, dann ist dies außerdem oftmals damit verbunden, dass die Hilfen scheitern. An dieser Stelle ist zudem festzuhalten, dass selbst bei der Partizipation der Klienten nicht ausreichend zwischen den Sichtweisen der Eltern und Kinder differenziert wird.

Ader beobachtete zudem, dass in einigen Fällen die Partizipation der Klienten zu kurz kommt und der Fokus der Hilfeauswahl vorrangig auf den Kapazitäten der Einrichtungen liegt. Gibt es beispielsweise zu einem bestimmten Zeitpunkt gerade kein ‘passendes’ Hilfeangebot, so werden die Klienten in Hilfesysteme ‘hineingepresst’, wodurch das Scheitern der Hilfe bereits vorherzusehen ist.

Mangelnde Fachlichkeit:

Pädagogische Konzepte werden in der alltäglichen Arbeit der SA in der JH oft vernachlässigt. Der Fokus liegt eher auf der Verwaltungsrationalität.

Dies wird zunächst darin sichtbar, dass die SA oft alleinzuständig sind, wodurch Gefahren, vor allem in Krisen- und Belastungssituationen wegen zu hoher Anforderungen, sichtbar werden. Aufgrund mangelnder teamorientierter Arbeit werden Problemlagen nur begrenzt wahrgenommen und gedeutet. Finden beispielsweise Fallbesprechungen im Team statt, setzen sich die SA selten kritisch mit der Problematik auseinander. Die Fachkräfte können sich dann im Hinblick auf die Hilfeverläufe nicht ausreichend absichern, was wiederum zu emotionalen Belastungen des einzelnen SA führen kann.

Werden die Sichtweisen der Klienten sowie die Sichtweisen der SA nicht ausreichend differenziert, kann dies zu einer falsch verstandenen Parteilichkeit führen. Ader beschreibt den Begriff der Parteilichkeit als ein Bestreben ‘[…] die Sehnsüchte von Kindern zu erfüllen, so unrealistisch sie auch immer sein mögen […]’. Falsch verstandene Parteilichkeit ist demzufolge ein Versuch aus dem Blinkwinkel der Kinder zu sehen, jedoch diese Sichtweise mit dem eigenen fachlichen Wissen bzw. mit der Perspektive eines Erwachsenen anzuwenden. Sichtweisen der SA werden dabei mit denen der Kinder vermischt, sodass nicht mehr zwischen den Bedürfnissen der Kinder und dem eigentliche HB unterschieden werden kann.

Ein weiterer Risikofaktor besteht, wenn die SA Bündnisse mit den Eltern eingehen und infolge dessen eine einseitige Identifikation stattfindet. Aus verschiedenen Gründen neigen SA dazu die Perspektive der Eltern anzunehmen, wodurch die Bedürfnisse der Kinder in den Hintergrund geraten. Damit schwindet dann die Partizipation der Kinder im Hilfeverlauf.

Zudem sind die HPG oft nicht kindgerecht gestaltet, was sich insbesondere darin zeigt, dass oft mehr Fachkräfte als Klienten anwesend sind und die Kinder nicht selten vor der Tür warten müssen, um das Gespräch der Erwachsenen nicht zu stören. Den Kindern wird in solchen oder ähnlichen Situationen ihr Recht auf Beteiligung am Hilfeplanverfahren gemäß §§ 8 und 36 SGB (Sozialgesetzbuch) VIII verwehrt.

Weiterhin stellte Ader fest, ‘[…] dass die Jugendhilfe und ihre Kooperationspartner bestimmte Probleme […] mit einem Tabu belegen oder diesen mit Unachtsamkeit und Ignoranz begegnen, statt fachliche Kompetenz für einen offensiven Umgang damit zu entwickeln’. Diesbezüglich stellt sich nun die Frage, wie es zu einer Tabuisierung im Umgang mit verschiedenen Themen sowie Lebenssituationen von Klienten kommt.

Einerseits müssen die SA sich mit etwas ‘Fremden’ auseinandersetzen, was Unsicherheit auslöst, da bekannte Erklärungen sowie Sinnzusammenhänge hinterfragt werden. Gängige Handlungsstrategien, wie Ignoranz oder Tabuisierung, werden dann als Reaktion der SA auf die Irritation und Verunsicherung sichtbar. Die Tabuisierung spezifischer Themen basiert daher auf der Vermeidung von Unsicherheit.

Andererseits werden den SA eigene Defizite bzw. Grenzen bewusst, da sie oft nicht über die notwendigen Kompetenzen im Umgang mit spezifischen Zielgruppen verfügen. Dies führt dann nicht selten zu einer ‘Nicht-Bearbeitung’ an Stelle von konstruktiven Lösungsstrategien.

Im Rückblick auf die Vorurteile gegenüber der Elternschaft bei Menschen mit geistiger Behinderung kann festgestellt werden, dass das Anzweifeln der elterlichen Kompetenzen in den Bereich der mangelnden Fachlichkeit eingeordnet werden kann. Dabei besteht das Risiko darin, dass bei der Nichtbetrachtung von Kontextfaktoren nur unzureichend und geradlinig reflektiert werden kann.

In diesem Abschnitt konnte aufgezeigt werde, dass eine Vielzahl an Risikofaktoren im Hinblick auf schwierige Fallverläufe im Hilfesystem bestehen. Wie im Anhang sichtbar wird, besteht ein Zusammenhang zwischen den Risikofaktoren im Hilfesystem sowie den Risikofaktoren im Klientensystem. Aus diesem Grund werde ich nun das Klientensystem betrachten, um im Anschluss die wechselseitige Beeinflussung der Risikofaktoren transparent zu machen.

Arbeit zitieren:
Andritschke, Carolin August 2009: Was lässt Eltern mit geistiger Behinderung zu schwierigen Fällen werden?, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Elternschaft, Geistige Behinderung, Elterliche Kompetenz, Risikofaktoren, Aktenanalyse

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren