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Möglichkeiten und Grenzen sozialer Netzwerke für die externe Unternehmenskommunikation

Eine Analyse am Beispiel der Restaurant-Kette Subway

Möglichkeiten und Grenzen sozialer Netzwerke für die externe Unternehmenskommunikation
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Simon Stemshorn
  • Abgabedatum: März 2010
  • Umfang: 55 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Mainz Deutschland
  • Bibliografie: ca. 50
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-4490-7
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Stemshorn, Simon März 2010: Möglichkeiten und Grenzen sozialer Netzwerke für die externe Unternehmenskommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Soziales Netzwerk, Unternehmenskommunikation, Web 2.0, SWOT-Analyse, Social Software

Bachelorarbeit von Simon Stemshorn

Einleitung:

Die Idee, dass sich Menschen an einem bestimmten Ort treffen, um gemeinsame Ziele zu verfolgen, existiert nicht erst seit der Entstehung von sozialen Netzwerken im Internet. In der Soziologie besitzt das Streben nach gemeinschaftlicher Interaktion in organisierten Strukturen seit jeher einen hohen Stellenwert.

Mithilfe des Internets konnte dieser Gedanke erneut aufgegriffen werden. Einerseits für Unternehmen, die das Netz seit dessen Erfindung als eigenständigen Wirtschaftszweig zu etablieren versuchen und den Effekt von Social Media jetzt erfolgreich in ihren Unternehmensprozess integrieren möchten. Andererseits erlebt der Mensch als Privatnutzer der virtuellen Welt, wie das Internet samt der dort gebotenen Möglichkeiten zu einer immer wichtigeren und nicht mehr auszuschließenden Ergänzung des Privatlebens wird. Nationale und internationale Unternehmen versuchen nun, mit diesen gewonnenen Erkenntnissen ihre Existenz mit der des Social Webs gewinnbringend zu verknüpfen.

Diese Bachelor-Arbeit geht zunächst auf den Begriff Web 2.0 ein und stellt bekannte Anwendungen daraus vor. Es folgt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Modell der sozialen Netzwerke und beschreibt gleichermaßen Möglichkeiten und Grenzen der Communities für Unternehmen und die Nutzer. Dabei steht die amerikanische Fast-Food-Kette Subway im Mittelpunkt der Untersuchung. Die Zielsetzung der Arbeit besteht darin, anhand verschiedener Kriterien zu analysieren, ob ein Unternehmensauftritt in Deutschlands größtem sozialem Netzwerk, StudiVZ, eine zukünftige und lohnende Alternative bietet, den Werberahmen von Subway um diese Option zu erweitern.

Ausgehend von diesem Ergebnis erfolgt eine Ideenschöpfung, wie mit bereits vorhandenen aber auch neuen Konzepten und Stilmitteln ein schon bestehender Kundenstamm durch das Social Networking integriert werden kann. Gleichzeitig sollen auf diesem Wege neue Kunden langfristig an die Restaurants gebunden werden, was sich jedoch als weitaus wichtigere und schwierigere Aufgabe erweisen wird. Denn Gäste, die zurzeit ihr Geld (noch) bei der Konkurrenz ausgeben, sollen so bald wie möglich in deutschen Subway-Restaurants begrüßt werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einführung 1
2. Web 2.0 2
2.1 Entstehung und Sichtweise 2
2.2 Populäre Social Software Applikationen 3
3. Soziale Netzwerke 4
3.1 Definition 4
3.2 Eigenschaften und Funktionsweise 5
4. Möglichkeiten und Grenzen sozialer Netzwerke 8
4.1 Möglichkeiten und Grenzen für Nutzer 8
4.2 Möglichkeiten und Grenzen für Unternehmen 10
5. Subway und StudiVZ - Zwei Unternehmensportraits 11
5.1 Subway - Eat fresh! 11
5.2 StudiVZ - Bist du schon drin? 13
6. Das Modell StudiVZ - eine geeignete Plattform für Subway? 14
6.1 SWOT-Analyse 14
6.1.1 Umweltanalyse 15
6.1.1.1 Allgemeine Umwelt 15
6.1.1.2 Wettbewerbsanalyse (Geschäftsfeldanalyse) 16
6.1.2 Unternehmensanalyse 20
6.1.2.1 Innen-Außen-Perspektive 20
6.1.2.2 Außen-Innen-Perspektive 23
6.1.3 Abschlussbeurteilung der SWOT-Analyse 25
6.2 Best-Practice-Beispiele 26
6.2.1 Blog: Frosta Blog 26
6.2.2 Twitter: Southwest Airlines 27
6.2.3 StudiVZ: Volkswagen AG 27
6.2.4 Fazit der Best-Practice-Beispiele 28
6.3 Zusatznutzen für Subway 29
6.4 Zusatznutzen für Mitglieder des StudiVZ 32
7. Umsetzung von Konzepten und Stilmitteln innerhalb des StudiVZ 34
7.1 Existierende Stilmittel in Anwendung auf das Edelprofil 35
7.2 Kreation neuer Konzepte für das StudiVZ 37
8. Schlusswort 39
Literaturverzeichnis V
Anhangverzeichnis IX
Anhang X

Textprobe:

Kapitel 4.1, Möglichkeiten und Grenzen für Nutzer:

Eine Community wie StudiVZ bietet für die Kontaktpflege zahlreiche Gelegenheiten. Definiert werden kann eine Community als eine Gruppe von Personen, die ‘in sozialer Interaktion, wobei der Austausch selbst geschaffener Information oft den Schwerpunkt darstellt, stehen, gemeinsame Bindungen, z.B. durch gemeinsame Interessen, Ziele oder Aktivitäten aufweisen und zumindest zeitweise einen gemeinsamen Ort besuchen, der in unserem Fall vorwiegend virtuell, d.h. computergestützt geschaffen ist’.

Diese Sichtweise spricht im Wesentlichen die Kernmöglichkeiten für die Nutzer eines sozialen Netzwerkes an. Die Gelegenheiten, in einem sozialen Netzwerk zu partizipieren, sind immer so groß, wie die Social Software es zulässt. So lange eine Mitgliedschaft kostenlos ist, was bei fast allen sozialen Plattformen der Fall ist, können sämtliche Apps und bereitgestellten Tools unentgeltlich genutzt werden.

Allerdings wirft das die Frage auf, warum Menschen aller Altersgruppen unbedingt Mitglied eines sozialen Netzwerkes sein möchten. Sicherlich ist zuerst einmal der Reiz des Neuen gegeben, sich einer Community anzuschließen. Zeitungen, Zeitschriften und das Internet selbst berichten in regelmäßigen Abständen über neu aufkommende Network-Varianten. Bevor der Nutzer aber seine Registrierung vornimmt, sollte er sich über die Gegebenheiten in der virtuellen Welt informieren. Nicht jeder Mensch fühlt sich sofort wohl, Teil einer unbekannten Community in einer völlig fremden Welt zu sein. Es erstaunt deshalb nicht, dass für jede Alters- und Interessengruppe das passende Netzwerk schon existiert, um der eigenen Identität den passenden virtuellen Raum zu bieten. So besitzt jede Community eine Eigenschaft, die es von den anderen grundlegend unterscheidet. Dazu kommt, dass auch der gesellschaftliche Stand in der Bevölkerung mit berücksichtigt werden kann. StudiVZ bietet Millionen Studenten neben der Kommunikation schlicht Spaß und Zeitvertreib, Sänger und Musiker stehen auf MySpace im Vordergrund, die äußerst seriöse Business-Plattform XING hilft bei der Suche nach dem Traumjob und bei Stayfriends lassen sich recht einfach ehemalige Schulkameraden aus früheren Tagen wieder finden.

Eines haben alle Netzwerke gemeinsam: Unabhängig von Zeit und Ort sind der Leidenschaft des Social Networking keine Grenzen gesetzt. Ob zeitgleiche oder zeitver-setzte Kommunikation, neue oder alte Freunde (wieder)finden und aktuelle Freund-schaften pflegen, all das ist möglich. ‘Eine andere Möglichkeit ist, sich innerhalb der Interessensgemeinschaft wie in einem Forum über postings auszutauschen, Diskussionen anzustoßen und Ratschläge zu erhalten oder zu geben.’ Dass nicht jeder Beitrag ernst gemeint ist und tatsächlich eine Hilfe bietet, muss akzeptiert werden. Aber allein eine solche Chance wahrnehmen zu können, ist eine gewaltige Bereicherung im Vergleich zum Telefon und Wählen teurer Help-Desk-Hotlines.

Alle angebotenen Tools, die dem Nutzer innerhalb des Netzwerkes zur Verfügung stehen, werden stetig verfeinert und ausgebaut. So wartet beispielsweise StudiVZ mit einem eigenen Instant Messaging Tool auf, dem so genannten ‘Plauderkasten’ und in Anlehnung an Twitter wird die Nutzung des Kurznachrichtendienstes ‘Buschfunk’ angeboten.

Soziale Netzwerke besitzen eine Menge Vorzüge, sind aber auch mit Nachteilen behaftet. Eine erhebliche Problematik besteht in der Vernachlässigung der Einstellungen, die entscheidet, welche anderen Personen das angelegte Profil einsehen dürfen und welche nicht. Nimmt der Nutzer von Beginn an keine Veränderungen in der Kategorie ‘Privatsphäre’ vor, erhalten alle anderen Mitglieder freien Zugriff auf die privaten Angaben. Sensible Daten, vor denen Datenschützer und Verbraucherzentralen immer wieder warnen, sie keinesfalls im Internet preiszugeben, schaffen die Möglichkeit zu ungewolltem Missbrauch. Das Risiko ist groß, dass durch Datenhandel Profilinhalte wie der angegebene Name, das Geburtsdatum, die Handynummer und die bisherige Karriereentwicklung an unbekannte Dritte geraten. Experten weisen fortwährend auf die hinterlassenen Spuren im Netz hin, die, selbst wenn sie an ursprünglicher Stelle gelöscht wurden, weiter existent seien. Da die Funktionen des Web 2.0 zu neu sind, existieren noch keine geregelten Auflagen, welche aber in naher Zukunft für die so genannte ‘gläserne Generation’ unabdingbar werden.

Arbeit zitieren:
Stemshorn, Simon März 2010: Möglichkeiten und Grenzen sozialer Netzwerke für die externe Unternehmenskommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Soziales Netzwerk, Unternehmenskommunikation, Web 2.0, SWOT-Analyse, Social Software

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