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Auswirkungen institutioneller Reformen in der EU und institutioneller Einbeziehung osteuropäischer Länder in die EU auf die Außenwirtschaft Österreichs

Auswirkungen institutioneller Reformen in der EU und institutioneller Einbeziehung osteuropäischer Länder in die EU auf die Außenwirtschaft Österreichs
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Karin Palmetshofer-Hörschinger
  • Abgabedatum: Juni 1996
  • Umfang: 147 Seiten
  • Dateigröße: 6,1 MB
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5105-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5105-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5105-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Palmetshofer-Hörschinger, Karin Juni 1996: Auswirkungen institutioneller Reformen in der EU und institutioneller Einbeziehung osteuropäischer Länder in die EU auf die Außenwirtschaft Österreichs, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Außenbeziehungen Österreichs, Auswirkungen auf Österreich, Freiheit des Personenverkehrs, Niederlassungsfreiheit, Kosten einer Osterweiterung

Diplomarbeit von Karin Palmetshofer-Hörschinger

Einleitung:

Ob die Aufnahme eines MOEL für Österreich positive oder negative Auswirkungen hat, hängt vor allem von zwei Ausgangsbedingungen ab: Je stärker Österreich handelspolitisch mit dem MOEL verflochten ist, um so größer sind die Handels- und Wachstumseffekte. Betrachtet man die Kostenseite, so beeinflußt der Entwicklungsgrad des Beitrittslandes die zu leistenden Transfers aus der GAP und den Strukturfonds und daher auch die Belastungen für den österreichischen Staatshaushalt.

Für Österreich wäre die Aufnahme von Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien am günstigsten. Zum einen weisen diese Länder den höchsten Entwicklungsstand der osteuropäischen Reformstaaten auf, zum anderen ist der Handel Österreichs mit diesen Ländern besonders intensiv. Die Osterweiterung der EU um Bulgarien, Rumänien und die baltischen Staaten hätte aufgrund der geringen Außenhandelsverflechtung Österreichs mit diesen Ländern keine nennenswerten zusätzlichen handelsschaffenden Auswirkungen. Die Budgetbelastungen wären in den ersten Jahren der Integration fast doppelt so hoch wie die handelsschaffenden Integrationseffekte.

Insgesamt würde sich aber die Integration aller zehn Länder Ost-Mitteleuropas in die EU positiv auf die österreichische Wirtschaft auswirken.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 6
A. Einleitung 8
B. Osteuropapolitik der Europäischen Union 10
1. Tendenzen und Merkmale des Handels der mittel- und osteuropäischen Länder mit der EU 11
2. Abkommen mit den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) 12
2.1 Europaabkommen 12
2.1.1 Geschichtliche Entwicklung der Europaabkommen 12
2.1.2 Inhalt und Ziele der Europaabkommen 14
2.1.2.1 Asymmetrische Marktöffnung für industriell-gewerbliche Produkte 15
2.1.2.2 Marktzugang für sensible Produkte 15
2.1.2.3 Politischer Dialog 16
2.1.2.4 Rechtsangleichung 16
2.2 Kooperationsabkommen mit den Nachfolgestaaten Jugoslawiens 17
3. Momentaufnahme in den mittel- und osteuropäischen Staaten 17
3.1 Heutiger Stand der demokratischen Entwicklung und politischen Stabilität in den MOEL 18
3.2 Kompatiblität der Verfassungen und Mitgliedschaft im Europarat 18
3.3 Kompatibilität der Rechtssysteme und Verwaltungsstrukturen 19
3.4 Grunddaten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung 19
3.5 Öffentliche Haushalte, Verschuldung und Staatsquote 21
3.6 Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft 22
3.7 Handelsbilanz 23
3.8 Stand des Strukturwandels 23
3.9 Entwicklung des Bank- und Kreditwesens 24
3.10 Entwicklung der Landwirtschaft 24
3.11 Infrastruktur 25
4. Die zukünftige Osteuropapolitik der EU 26
4.1 Strukturierte Beziehungen 28
4.2 Rechtsangleichung in den MOEL 28
4.3 Vorarbeiten zur Ausdehnung des Binnenmarktes 30
4.3.1 Marktöffnung - Abbau von Handelshemmnissen 30
4.3.2 Sensible Bereiche 30
4.3.2.1 Textil 30
4.3.2.2 Stahl 31
4.3.2.3 Landwirtschaft 31
4.3.3 Wettbewerbs- und Beihilfenpolitik 32
4.3.4 Ursprungskumulierung 32
4.4 Heranführung der MOEL - Bereich Inneres und Justiz 33
4.5 Finanzielle Zusammenarbeit 33
4.5.1 PHARE 33
4.5.2 Koordinierung der G-24-Hilfe 35
4.5.3 Europäische Investitionsbank (EIB) 36
4.5.4 Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) 37
Exkurs: Modelle differenzierter Integration 40
C. Institutionelle Veränderungen 44
1. Europäische Kommission 52
1.1 Die Zusammensetzung der Kommission (Art. 157 EGV) 52
1.2 Funktionen der Kommission 55
2. Europäisches Parlament 56
2.1 Die Rolle des Europäischen Parlaments im Rechtssetzungsverfahren 56
2.2 Die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments (Art. 138 Abs. 2 EGV) 57
2.3 Das Verhältnis des Europäischen Parlaments zu anderen EU-Organen und den Mitgliedstaaten 58
2.4 Sonstige Vorschläge zu Reformen des EP 59
3. Europäischer Rat/Ministerrat 60
3.1 Stimmengewichtung im Rat 60
3.2 Erweiterung des Bereichs der Mehrheitsentscheidungen 61
3.3 Die Regelung der Ratspräsidentschaft 62
3.4 Transparenz der Ratsentscheidungen 63
4. Europäischer Gerichtshof 63
4.1 Stellung des EuGH 64
4.2 Zusammensetzung des EuGH 64
4.3 Möglichkeiten der Anrufung des EuGH 65
5. Europäischer Rechnungshof 65
6. Ausschuß der Regionen 66
7. Wirtschafts- und Sozialausschuß 67
D. Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Österreichs Außenwirtschaft 69
1. Österreichs Stellung innerhalb der EU gegenüber den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) 69
2. Außenbeziehungen Österreichs mit den MOEL 72
2.1 Chancen und Risiken österreichischer Unternehmen im Osten 75
2.2 Die Kosten einer EU-Osterweiterung 76
2.3 Außenhandel 77
2.3.1 Tendenzen im Außenhandel mit den MOEL 85
2.3.2 Chancen und Risiken österreichischer Handelsunternehmen 88
2.3.3 Rahmenbedingungen für den Osthandel Österreichs 90
2.3.4 Förderungen für den Osthandel österreichischer Unternehmungen 94
2.3.4.1 Förderungen der Europäischen Union 94
2.3.4.2 Förderungen in Österreich 95
2.4 Direktinvestitionen 96
2.4.1 Tendenzen der Direktinvestitionen in den MOEL 98
2.4.2 Chancen und Risiken österreichischer Unternehmen im Osten 100
2.4.2.1 Ungarn 101
2.4.2.2 Tschechische Republik 102
2.4.2.3 Slowakische Republik 102
2.4.2.4 Polen 102
2.4.2.5 Slowenien 103
2.4.3 Rahmenbedingungen für Direktinvestitionen österreichischer Unternehmen in den MOEL 104
2.4.4 Förderungen für Direktinvestitionen österreichischer Unternehmungen in Mittel- und Osteuropa 105
2.4.4.1 Internationale Banken und Organisationen 105
a. Die Weltbank 105
b. Der Internationale Währungsfonds (IWF) 106
c. Europäische Investitionsbank (EIB) 106
d. European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) 107
2.4.4.2 Osthilfeprogramme der Europäischen Union 108
a. PHARE 108
b. Das Joint-Venture Programm (JOP) 109
c. TACIS 110
d. Weitere kleinere EU-Programme für Osteuropa 111
2.4.4.3 Osthilfeprogramme der österreichischen Regierung 112
a. Finanzierungsgarantie GmbH/Ost-West-Fonds 112
b. Bürges Förderungsbank GmbH/Internationalisierungsprogramm 112
c. Österreichische Kommunalkredit AG/ Umweltförderung 113
d. ERP-Fonds/Osteuropaprogramm 113
2.5 Chancen und Risiken österreichischer Dienstleistungsunternehmen in den MOEL 114
2.6 Landwirtschaft 115
2.7 Auswirkungen der Ausdehnung der Freiheit des Personenverkehrs und der Niederlassungsfreiheit auf die MOEL 121
E. Schlusswort 123
Anhang 124
Literaturverzeichnis 134

Arbeit zitieren:
Palmetshofer-Hörschinger, Karin Juni 1996: Auswirkungen institutioneller Reformen in der EU und institutioneller Einbeziehung osteuropäischer Länder in die EU auf die Außenwirtschaft Österreichs, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Außenbeziehungen Österreichs, Auswirkungen auf Österreich, Freiheit des Personenverkehrs, Niederlassungsfreiheit, Kosten einer Osterweiterung

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