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Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise "Internetblase" auf exportorientierte Volkswirtschaften und Venture Capital

Dargestellt am Beispiel von technologieorientierten Unternehmen

Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise "Internetblase" auf exportorientierte Volkswirtschaften und Venture Capital
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Mark-Oliver Maigré
  • Abgabedatum: November 2003
  • Umfang: 106 Seiten
  • Dateigröße: 490,8 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Technische Fachhochschule Wildau Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8299-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8299-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8299-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Maigré, Mark-Oliver November 2003: Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise "Internetblase" auf exportorientierte Volkswirtschaften und Venture Capital, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Finanzkrise, Konjunktur, Behavioral, Beteiligungsgesellschaften, Krisenmanagement

Diplomarbeit von Mark-Oliver Maigré

Gang der Untersuchung:

Im ersten Teil der Arbeit wurde die Krise definiert und dabei weitestgehend auf die unterschiedlichen Arten von Finanzkrisen und Unternehmenskrisen eingegangen. Als nächstes wurden Vergleichsdaten gesucht, um daraus eventuelle Schlüsse für die Zukunft in Punkto Auswirkungen und mögliche Ausweichungen zu ziehen. Ein wichtiger Teil bei der Begründung von Finanzmarktkrisen ist die Theorie der Behavioral Finance. Sie gilt als ein Zweig der verhaltensorientierten Kapitalmarktforschung und greift neue Erkenntnisse aus der Psychologie auf, um das Anlegerverhalten und andere Phänomene in den Kapitalmärkten zu erklären. Sie gehört damit zu den modernen Teilbereichen der Finanzwirtschaft. Im Hauptteil der Arbeit wurde versucht, die zentrale Fragestellung zu beantworten. Das Kapitel Krisenmanagement soll eine kurze Einführung in die betriebs- und volkswirtschaftlichen Steuerungsmethoden der Krisen aufzeigen.

Problemstellung:

Die zentrale Fragestellung / Problemstellung der Arbeit soll sein, dass über eine allgemeine Einführung die Auswirkungen von Krisen und der spezielle Zusammenhang zwischen den JTOU und den VC’s beschrieben werden soll. Weiterführend soll behandelt werden, welche irrationalen Faktoren die Börse positiv wie negativ beeinflussen und wie groß dieser Einfluss sein kann. Wie ist das menschliche Verhalten der Anleger zu werten in seiner Reaktion auf Informationen, welche Tendenzen lassen sich ableiten und welche Auswirkungen hat dies auf die Börsenentwicklung sowie die Betriebs- und Volkswirtschaft.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. EINLEITUNG 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 ZIEL UND VORGEHENSWEISE 2
2. KRISE 4
2.1 KONJUNKTURKRISE 4
2.2 FINANZKRISE 5
2.2.1 Arten von Finanzkrisen 7
2.2.1.1 Währungskrisen 7
2.2.1.2 Bankenkrise 8
2.2.1.3 Verschuldungskrise 8
2.2.1.4 Finanzmarktkrise 9
2.3 AUSWIRKUNGEN NIEDRIGER AKTIENKURSE AUF 9
2.3.1 Haushalte und derenLiquidität 9
2.3.2 Investitionen und Bilanzbilder von Unternehmen 10
2.4 UNTERNEHMENSWERT 10
2.5 UNTERNEHMENSKRISEN 11
2.5.1 interne Unternehmenskrisen 12
2.5.2 externe Unternehmenskrisen 13
2.5.3 Rechtliche Krise 14
3. HISTORIE VON KRISEN 15
3.1 DER AMERIKANISCHE BÖRSENKRACH 1929 15
3.2 DIE ÖLKRISE 1972/73 18
3.3 DER AMERIKANISCHE BÖRSENKRACH 1987 20
3.4 DIE ASIENKRISE 1997/98 22
3.5 DER ANGRIFF AUF DAS WORLD TRADE CENTER 2001 24
4. BEHAVIORAL FINANCE 26
4.1 FINANZMARKTPANIK UND HERDING 26
4.2 MARKTLAUNENANSATZ, KATASTROPHENTHEORIE UND HOMO ECONOMICS 27
4.3 MANIE UND EUPHORIE 28
4.4 PESSIMISMUS UND OPTIMISMUS 29
4.5 SPEKULATIONEN 30
4.5.1 Definition 30
4.5.2 Theorie der spekulativen Blasen 31
5. AUSWIRKUNGEN DER INTERNETKRISE 32
5.1 DER ZEITLICHE ABLAUF DER INTERNETKRISE IN DEUTSCHLAND 33
5.1.1 von 1996 bis 2000 33
5.1.2 von 2000 bis 2003 34
5.2 DIE FINANZMÄRKTE 35
5.2.1 Die Veränderungen der deutschen Aktienindizes 35
5.2.2 Internationale Finanzmärkte 37
5.3 GRÜNDE, URSACHEN UND FOLGEN 38
5.3.1 Gründe und Ursachen der Internetkrise 38
5.3.2 Folgen für die Börsenregulierung 39
5.4 AUF DIE RESSOURCENPREISE 40
5.4.1 Öl und das Zusammenspiel von Öl und Wachstum 41
5.4.2 Gold und Gold als Unsicherheitsbarometer 43
5.4.3 Kapital 45
5.5 AUF DIE WÄHRUNGEN 47
5.5.1 Euro, US-Dollar, J-Yen und Brit. Pfund 47
5.5.2 Steigender Euro und fallender Dollar 48
5.6 AUF DIE INSOLVENZSTATISTIK 48
5.7 AUF DIE BRANCHE ELEKTRO-, IT- UND TK-INDUSTRIE 50
6. AUSWIRKUNGEN AUF TECHNOLOGIEUNTERNEHMEN UND DEN VENTURE CAPITAL MARKT 52
6.1 DEFINITION UND ERFOLGSKRITERIEN VON JTOU 52
6.2 AUF AUSGEWÄHLTE FALLBEISPIELE 54
6.2.1 Vorstellen der Branche und der Unternehmen 55
6.2.2 Wirtschaftliche Lage des Unternehmens 56
6.2.3 Betriebswirtschaftliche Kennziffern 57
6.2.4 SWOT-Analyse 58
6.2.5 Exitmöglicheiten 59
6.2.6 Krisen- oder Risikomanagement 60
6.3 BETEILIGUNGSGESELLSCHAFTEN UND DEN VENTURE CAPITAL MARKT 61
6.3.1 Definition 61
6.3.2 Entwicklung der VC-Gesellschaft bmp AG 63
6.3.2.1 Aktienkurse 64
6.3.2.2 Betriebswirtschaftliche Kennziffern 64
6.3.3 Der deutsche Venture Capital Markt 65
6.3.3.1 Bruttoinvestitionen 66
6.3.3.2 Finanzierungsphasen 68
6.3.3.3 Desinvestition und Exitmöglichkeiten 71
6.3.3.4 Beziehungen JTOU und Investor 73
6.3.3.5 Ein Vergleich Bank und VC als Finanzierungsquelle 73
6.4 FOLGEN FÜR TECHNOLOGIEUNTERNEHMEN MIT HILFE EINER CHANCEN- UND RISIKENANALYSE IN UND NACH DER KRISE 75
6.5 DAS ZUSAMMENSPIEL VON ERFOLGSKRITERIEN EINES JTOU AM BEISPIEL DER FINANZMARKTKRISE 2000 78
7. KRISENMANAGEMENT 81
7.1 KRISENMANAGEMENT AUS VOLKSWIRTSCHAFTLICHER BETRACHTUNG 82
7.1.1 Der IWF 82
7.1.2 Lender of Last Resort 83
7.2 KRISENMANAGEMENT VON TECHNOLOGIEUNTERNEHMEN 83
7.2.1 in den einzelnen Krisen 83
7.2.2 bei Preisschwankungen 84
7.3 KRISENMANAGEMENT VON BETEILIGUNGSGESELLSCHAFTEN 85
7.4 KRISENPRÄVENTIONEN 87
7.4.1 Frühwarnsysteme 87
7.4.2 Tobin Steuer 87
8. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND FAZIT 88
Glossar VII
Literaturverzeichnis IX

Automatisiert erstellter Textauszug:

Fallbeispiel 3 Die Krise am Halbleitermarkt 2001 und 2002 hat auf das Unternehmen voll durchgeschlagen. In dieser Zeit hat das Unternehmen verstärkt auf IC-Entwicklungen für Key-Kunden gesetzt. Wegen der anhaltenden Krise entstand in 2001 ein hoher Verlust und somit verringerte sich das Eigenkapital auf 152 TEUR im Jahr 2002. Wegen weiterer Verluste im I. Quartal 2003 wird derzeit der Status der Überschuldung geprüft. Das Unternehmen verfügt über keine Reserven mehr. Jedoch entspannt sich die schwierige wirtschaftliche Situation dadurch, dass das Unternehmen mit dem Anziehen des wirtschaftlichen Umfeldes auch wieder mehr Umsatz generiert. So wurden überraschenderweise in der 1.JH 2003 schon mehr als die Hälfte des planmäßigen Umsatzes erreicht. [...]

Erklärung: Die Asienkrise 1997 bestätigt die These im weiteren Sinne, weil mit der Jahrhunderthausse andere Anlageformen gewählt wurden. Es kam zu einer Umschichtung von Gold in Aktien. Des Weiteren wurden große Mengen Gold von den Notenbanken auf den Markt gebracht, was zum weiteren Preisverfall führte.77 Vielleicht war auch die Krise zu klein, um ins Gold zu flüchten und konnte von den Aktien „abgefangen“ werden. Mit dem Ausbruch der Internetkrise wird die Richtigkeit der These nicht bestätigt, weil bis 2001 der Goldpreis weiter fiel. Der These nach hätte der Preis sofort ansteigen müssen. Erst mit der Entwicklung im Irak stieg aufgrund fehlender Alternativen (Aktien, etc.) der Goldpreis an. [...]

Die Index Umstellung wurde zum 1. Januar 2003 beschlossen. Dabei wurde unterschieden in den Prime Standart und in den General Standart. Dem Prime Standart dazugehörige Auswahlindizes der Deutsche Börse AG sind DAX, MDAX, SDAX und TecDAX 69 . Die Unternehmen, die im Prime Standart gelistet sind, haben nach der Änderung folgende Zulassungsfolgepflichten: Erstellung der konsolidierten Abschlüsse nach der Rechnungslegung IAS, Veröffentlichung von Quartalsberichten mit bestimmten Mindestangaben, Veröffentlichung eines Unternehmenskalenders mit den wesentlichen kapitalmarktspezifischen Terminen, Durchführung einer jährlichen Analystenkonferenz und Veröffentlichung von Ad-hoc-Mitteilungen (§ 15 WpHG) in englischer Sprache. Demgegenüber erhält sowohl der amtliche als auch der geregelte Markt die Bezeichnung General Standard.70 Der Nemax50 wurde durch 30 ausgewählte Wachstumsunternehmen, den TecDAX, ersetzt. Der Corporate Governance Kodex ist ein Kodex, der Empfehlungen und Anregungen zu Verhaltenstandarts und Offenlegungspflichten für börsennotierte Unternehmen [...]

Arbeit zitieren:
Maigré, Mark-Oliver November 2003: Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise "Internetblase" auf exportorientierte Volkswirtschaften und Venture Capital, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Finanzkrise, Konjunktur, Behavioral, Beteiligungsgesellschaften, Krisenmanagement

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