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Auswirkungen auf die Beschaffung von Commodities über elektronische Märkte in Abhängigkeit des "Fulfillment" und der "Preisbildung"

Auswirkungen auf die Beschaffung von Commodities über elektronische Märkte in Abhängigkeit des "Fulfillment" und der "Preisbildung"
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tino Krause
  • Abgabedatum: August 2002
  • Umfang: 161 Seiten
  • Dateigröße: 973,5 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Schiller-Universität Jena Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6669-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6669-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6669-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Krause, Tino August 2002: Auswirkungen auf die Beschaffung von Commodities über elektronische Märkte in Abhängigkeit des "Fulfillment" und der "Preisbildung", Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: elektronische Marktplätze, Beziehungsqualität, industrielle Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen, Electronic Procurement, Beschaffung

Diplomarbeit von Tino Krause

Einleitung:

Ziel dieser Arbeit ist, die Veränderung der Beschaffung auf elektronischen Märkten hinsichtlich der wahrgenommenen Qualität der industriellen Zuliefer-Abnehmer-Beziehung zu untersuchen. Diese Veränderungen werden durch den Vergleich mit einer konventionellen Beschaffungsbeziehung transparent. In tiefergehenden Analysen wird besonderer Wert zum einen auf die Beschaffungskategorie „Commodities“ und zum anderen auf die Gestaltungsparameter „Fulfillment“ und „Preisbildung“ gelegt. Im Rahmen einer branchenübergreifenden, nationalen Studie im industriellen Bereich können so einige der aufgestellten Hypothesen bestätigt werden.

Die Relevanz der vorliegenden Arbeit schlussfolgert aus der Integration von drei Bereichen – E-Commerce, Beschaffung und die Qualität industrieller Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen. Zwar wurden alle drei Bereiche separat untersucht, eine gemeinsame, empirisch fundierte Betrachtungsweise fehlt jedoch nach Erkenntnis des Autors. Diese Lücke soll mit der vorliegenden Arbeit geschlossen werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis V
Symbolverzeichnis VI
Abbildungsverzeichnis VII
Tabellenverzeichnis VIII
1. Einführung in die Problemstellung 1
1.2 Ausgangssituation und Relevanz der Arbeit 1
1.2 Ziel, Fokus und Aufbau der Arbeit 3
2. Industrielle Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen 6
2.1 Definitorische Abgrenzung 6
2.2 Theoretische Erklärungsmuster 8
2.2.1 Überblick 8
2.2.2 Die Transaktionskostentheorie 9
2.2.3 Agency-Theorie 11
2.2.4 Der IMP-Interaktionsansatz 13
2.3 Betriebswirtschaftliche Konzepte zur Gestaltung industrieller Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen 14
2.3.1 Überblick 14
2.3.2 Supply Chain Management 16
2.3.3 Beziehungsmanagement 17
3. Beschaffung über elektronische Märkte 19
3.1 Grundlagen der Beschaffung 19
3.1.1 Definitorische Abgrenzung 19
3.1.2 Formen des Beschaffungsverhalten 20
3.1.3 Ineffizienzen in traditionellen Beschaffungsprozessen 21
3.2 Elektronische Märkte und Marktplätze 22
3.2.1 Definitorische Abgrenzung 22
3.2.2 Beeinflussung der Markttransaktionsphasen 23
3.2.3 Chancen & Risiken 23
3.2.4 Gestaltungsparameter elektronischer Märkte 25
3.2.4.1 Betreiberstruktur 26
3.2.4.2 Preisbildung 27
3.2.4.3 Fulfillment 30
3.2.4.4 Reputation 31
3.2.4.5 Sonstige Faktoren 32
3.3 Electronic Procurement 33
3.3.1 Definitorische Abgrenzung 33
3.3.2 Chancen & Risiken 33
3.3.3 Grundtypen elektronischer Märkte zur Unterstützung der Beschaffung 35
3.3.3.1 MRO-Hubs 35
3.3.3.2 Spothändler 36
3.3.3.3 Börsen 36
3.3.3.4 Katalog-Knotenpunkte 37
4. Modellierung der Qualität industrieller Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen bei der Beschaffung über elektronische Märkte aus Sicht des Marketing und der Logistik 38
4.1 Definitorische Abgrenzung der Beziehungsqualität 38
4.2 Einfluss der Beziehungsqualität auf industrielle Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen 39
4.3 Determinanten der Beziehungsqualität 40
4.3.1 Logistikrelevante Einflussgrößen 40
4.3.1.1 Klassifikation der Beschaffungsgüter 41
4.3.1.2 Koordination der Logistikprozesse in Abhängigkeit der Beschaffungskategorie 43
4.3.2 Klassische (Beziehungs-) marketingrelevante Einflussgrößen 44
4.3.2.1 Kommunikation 45
4.3.2.2 Relative Abhängigkeit 46
4.3.2.3 Vertrauen 47
4.3.2.4 Ökonomische Vorteile aus der Beziehung 48
4.3.2.5 Konfliktmanagement 49
4.3.3 Berücksichtigung der Beschaffung über elektronische Märkte 50
4.3.3.1 Reputation von Marktplatzbetreiber und Logistikdienstleister 50
4.3.3.2 Leistungsfähigkeit der Plattform 52
4.3.3.3 Einschätzung der Flexibilität der Partner 52
4.4 Das Beziehungsmodell 53
4.5 Forschungleitende Hypothesen 55
5. Kritische Würdigung der bisherigen empirischen Forschung zur Qualität industrieller Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen 61
5.1 Überblick der geleisteten empirischen Untersuchungsarbeit 61
5.2 Ansätze zur Kritik 66
6. Messtheoretische Überlegungen 67
6.1 Operationalisierung der Faktoren 67
6.2 Skalenniveau 70
6.3 Gütebeurteilung der Messinstrumente 71
6.3.1 Reliabilität 71
6.3.2 Validität 72
6.4 Die multiple Regressionsanalyse unter besonderer Berücksichtigung moderierender Effekte 73
6.4.1 Grundlagen der multiplen Regressionsanalyse 73
6.4.2 Die Gütebeurteilung der Schätzung 75
6.4.3 Die Berücksichtigung moderierender Effekte 77
7. Empirische Untersuchung 79
7.1 Datenerhebung und -grundlage 79
7.1.1 Aufbau des Fragebogens 79
7.1.2 Konstruktion des experimentellen Designs 81
7.1.3 Durchführung der Befragung 82
7.1.4 Deskription der Stichprobe 83
7.2 Güte der Messung 86
7.2.1 Erfassung der Reliabilität 86
7.2.2 Erfassung der Validität 87
7.2.3 Das veränderte Beziehungsmodell 93
7.3 Empirische Ergebnisse zur Veränderung der Beschaffung über elektronische Märkte unter besonderer Berücksichtigung von Commodities, dem Fulfillment und der Preisbildung 94
7.3.1 Einführende Ergebnisse zur Beschaffung über elektronische Märkte 95
7.3.2 Einfluss der Beschaffung über elektronische Märkte auf die globale Beurteilung der Beziehungsqualität 100
7.3.3 Einfluss der Beschaffung über elektronische Märkte auf die primären und sekundären Erfolgsgrößen der Beziehungsqualität 102
7.3.4 Der Einfluss der Gestaltungsparameter elektronischer Marktplätze auf die Qualität industrieller Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen 114
7.3.4.1 Der moderierende Effekt des „Fulfillment“ 116
7.3.5.2 Der moderierende Effekt der „Preisbildung“ 121
8. Schlussbetrachtung 124
8.1 Beantwortung der Forschungsfragen 124
8.2 Limitationen und Ausblick 125
Anhang X
Literaturverzeichnis XXIII
Eidesstattliche Erklärung XXXVII

Automatisiert erstellter Textauszug:

Diese Unterschiede der Beurteilung sind wiederum auf die Anonymität des Internethandels zurückzuführen. Oft fehlen hier persönliche Ansprechpartner bei Problemen und E-Mails werden meist gar nicht oder erst verspätet beantwortet. Hinsichtlich der Beurteilung der Geschäftsbeziehungen auf elektronischen Märkten schätzen die Abnehmer die Bedeutung der Leistungsfähigkeit und Flexibilität so hoch ein, dass sie ein schlechteres Konfliktmanagement noch am ehesten in Kauf nehmen, wenn die anderen Voraussetzungen zufriedenstellend erfüllt sind. Aus den aufgezeigten Ergebnissen leitet sich unmittelbar ab, das die Zulieferer auf elektronischen Märkten besonders über die Wahrnehmung der Leistungsfähigkeit der Plattform sowie Einschätzung der Flexibilität einen Einfluss auf die Beurteilung der Beziehungsqualität und damit den Fortbestand der Beziehung ausüben können. Die Auswahl eines qualitativ hochwertigen elektronischen Marktplatzes sowie größtmögliche Flexibilität des Produktionssystems werden zur strategischen Aufgabe. Beschränkt man die Betrachtung auf die alleinige Beschaffung über elektronische Märkte und differenziert nach den Beschaffungskategorien, argumentiert Hypothese 5, dass die Bedeutung des Vertrauens für Investitionsgüter größer als für Commodities ist. Die Begründung dieser Vermutung liegt in der geringeren Beschaffungsunsicherheit von Commodities. Um die Hypothese zu überprüfen wurden wiederum Regressionsanalysen durchgeführt. Zum einen wurde der Einfluss der Vertrauens auf das Konfliktmanagement in elektronischen Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen untersucht. Zum anderen erfolgte eine Analyse des Beziehungserfolgs hinsichtlich seiner sekundären Erfolgsgrößen für diesen Fall. Beide Regressionsmodelle wurden separat für Investitionsgüter und Commodities geschätzt. Die Überprüfung der Prämissen einer linearen Regression ergab in keiner der vier Fälle eine Verletzung. Das Ergebnis hinsichtlich der Wirkung von Vertrauen auf das Konfliktmanagement differenziert nach Beschaffungskategorien ist in Tabelle 7-23 dargestellt. [...]

Mit Hilfe des angeführten Vergleichs kann Hypothese 3 bestätigt werden. Zwar sind beide Einflüsse signifikant und die korrigierten Bestimmtheitsmaße als gut zu beurteilen, aber für die Substitution der Leistungsfähigkeit des Zulieferers durch die Leistungsfähigkeit/Akzeptanz der Plattform zur Modellierung der Beziehungsqualität bei Beschaffung über elektronische Märkte sprechen folgende Gründe: das korrigierte Bestimmtheitsmaß von Modell (II) ist höher als von Modell (I), der F-Wert von Modell (II) ist höher, weshalb die Nullhypothese, dass kein Zusammenhang zwischen der abhängigen und der unabhängigen Variable besteht, erst auf einem höherem Signifikanzniveau abgelehnt wird, Gleiches gilt für den t-Wert des Einflusses der Leistungsfähigkeit des Zulieferers bzw. der Plattform. Die Nutzer elektronischer Märkte können offensichtlich nicht mehr eindeutig die Verantwortlichkeit der erbrachten Leistungen den Marktteilnehmern zuordnen. Verstärkt wird [...]

95 Um die Messwerte der latenten Konstrukte zu ermitteln, wurde für die Faktoren über die ihnen zugrunde liegenden Indikatoren der arithmetische Mittelwert berechnet.87 Die Anzahl der Items je Faktor leitete sich aus Tabelle 7-5 der Reliabilitätanalyse ab. Eine Auswertung der Ergebnisse erfolgt nach folgendem Schema. Zunächst werden ausgewählte Ergebnisse zur Beschaffung über elektronische Märkte aus dem vierten Teil des Fragebogens vorgestellt (7.3.1). Anschließend wird analysiert wie sich die Beziehungsqualität industrieller Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen auf globaler Ebene durch die Beschaffung über elektronische Märkte im Vergleich zu traditionellen Beschaffung verändert (7.3.2). Diese Veränderung soll durch die Analyse der Determinanten der Beziehungsqualität erklärt werden (7.3.3). Im Rahmen der Beantwortung der dritten Forschungsfrage, wird der moderierende Effekt speziell des Fulfillment und der Preisbildung in elektronischen Märkten auf die Beziehungsqualität untersucht (7.3.4 und 7.3.5). Beide Gestaltungsparameter werden dazu jeweils separat analysiert. Diese Vorgehensweise rechtfertigt sich im Hinblick auf das orthogonale fraktionierte Design der Szenarien, wonach die Konfigurationsmerkmale elektronischer Märkte unabhängig voneinander sind. [...]

Arbeit zitieren:
Krause, Tino August 2002: Auswirkungen auf die Beschaffung von Commodities über elektronische Märkte in Abhängigkeit des "Fulfillment" und der "Preisbildung", Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
elektronische Marktplätze, Beziehungsqualität, industrielle Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen, Electronic Procurement, Beschaffung

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