Ausländische Studierende in den Vereinigten Staaten von Amerika
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christoph Bottin
- Abgabedatum: Dezember 2002
- Umfang: 149 Seiten
- Dateigröße: 760,6 KB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Universität Rostock Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6782-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6782-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6782-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Bottin, Christoph Dezember 2002: Ausländische Studierende in den Vereinigten Staaten von Amerika, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Universitäten USA, Colleges USA, höheres Bildungssystem USA, Geisteswissenschaftler USA
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Diplomarbeit von Christoph Bottin
Zusammenfassung:
Anliegen dieser Arbeit ist es einen Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion um den Hochschulstandort Deutschland zu leisten. Zu diesem Zweck wurde ein Teilaspekt der Debatte, nämlich ausländische Studierende, herausgegriffen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen jedoch nicht deutsche sondern amerikanische Hochschulen. Der Grund für diese Fokussierung liegt in der allgemeinen Annahme, dass das dortige Hochschulsystem trotz hoher Studiengebühren für ausländische Studierende als besonders attraktiv gilt. Die Arbeit versucht damit zwei allgemeine Fragen zu beantworten. Was macht die USA für ausländische Studierende anziehend? Können die USA tatsächlich als ein weltweites Magnet für Studenten gelten?
Nach einem kurzen Überblick über das amerikanische Hochschulsystem werden im Rahmen der Arbeit die gegenwärtigen Zahlen ausländischer Studierender nach deren Herkunft, Wahl des Studienfaches und Studienortes analysiert und ihren historischen Kontext eingeordnet. Um die Arbeit abzurunden werden zum Vergleich internationale Zahlen aus Deutschland, Australien und Großbritannien herangezogen. Als sehr interessant erwies sich zudem ein Vergleich mit den Zahlen ausländischer Gastwissenschaftler in den USA.
Die Grundlagen dieser Arbeit bilden die umfangreichen empirischen Daten zum Hochschulsystem von Institutionen in den USA. Auf diese Weise wurde ein empirisch begründeter und detaillierter Überblick möglich, der durch Grafiken und umfangreiche Tabellen gestützt wird.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Gegenstand der Arbeit | 1 |
| 1.2 | Forschungsstand und Literatur | 3 |
| 1.3 | Vorgehensweise und Grundlagen der Arbeit | 5 |
| 1.4 | Begrifflichkeiten und Schreibweisen | 7 |
| 2. | Die höhere Bildung in den USA | 9 |
| 2.1 | Bildung: Begriff und Bedeutung in der amerikanischen Gesellschaft | 9 |
| 2.2 | Higher Education: Struktur und Aufbau | 12 |
| 2.2.1 | Undergraduate Education, Graduate und Professional Schools | 15 |
| 2.2.2 | Colleges und Universitäten | 20 |
| 2.2.3 | Zulassung, Studiengebühren und Studienförderung | 23 |
| 2.2.4 | Hochschulen und Öffentlichkeit | 26 |
| 3. | Ausländische Studierende in den USA | 33 |
| 3.1 | Visabestimmungen | 33 |
| 3.2 | Die Herkunft ausländischer Studierender | 35 |
| 3.2.1 | Herkunft nach Regionen, Ländern und Geschlecht | 35 |
| 3.2.2 | Trends 1954-2001 | 41 |
| 3.3 | Regionale und institutionelle Verteilung der Studierenden in den USA | 47 |
| 3.3.1 | Regionen, Bundesstaaten und Orte | 47 |
| 3.3.2 | Institutionen | 50 |
| 3.4 | Studienfächer, Studienniveaus, Studienabschlüsse | 53 |
| 3.4.1 | Studienniveaus und Studienfächer | 53 |
| 3.4.2 | Studienabschlüsse | 62 |
| 3.5 | Gastwissenschaftler | 68 |
| 3.5.1 | Herkunft | 68 |
| 3.5.2 | Verteilung in den USA | 69 |
| 3.5.3 | Forschungsgebiete | 70 |
| 3.5.4 | Gastwissenschaftler und Studierende | 71 |
| 3.6 | Finanzierung und wirtschaftliche Bedeutung der Studierenden | 73 |
| 3.6.1 | Finanzierung des Studiums | 73 |
| 3.6.2 | Volkswirtschaftlicher Beitrag ausländischer Studierender | 75 |
| 3.7 | Die USA im internationalen Vergleich | 76 |
| 4. | Schluss | 78 |
| 5. | Anhang Tabellen | 88 |
| 6. | Anhang Geografische Begriffe | 132 |
| Literaturverzeichnis | 135 | |
| Abbildungsverzeichnis | 141 | |
| Tabellenverzeichnis | 143 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 145 |
Die in diesem Abschnitt vorgenommene Untersuchung stützt sich auf die vom National Center of Education Statistics (NCES) beim US Bildungsministerium und dem Institute of International Education (IIE) im Rahmen der Umfragen zum Open Doors Projekt ermittelten Daten und Rohdaten. Die von der Einwanderungsbehörde (Immigration and Naturalization Service, INS) erfassten und veröffentlichen Statistiken bieten sich ebenfalls als empirische Grundlage an. Die Daten über die ausgestellten Visa geben Hinweise auf die Herkunft und Verteilung ausländischer Studierender in den USA. Im Jahr 2000 wurden insgesamt 659.081 F-1 und M-1 Visa vergeben. Zusammen mit den J-1 Visa für Austauschprogramme sind dies ca. 963.000 Personen. Allerdings sind die Zahlen der INS für diese Untersuchung zu ungenau, da zum einen nicht über den Zweck des Aufenthalts informiert und gleichzeitig eine zu große Zahl von nichtakademischen Programmen erfasst wird. Aus diesem Grund finden die Daten der INS hier keine weitere Verwendung. Sehr viel präzisier für die Fragestellungen dieser Arbeit sind dagegen die Daten des IIE und der NCES. Das IIE in New York City erhebt seit 1954 im Open Doors Projekt jährlich in einer Umfrage unter amerikanischen Hochschulen die Zahlen ausländischer Studierender. Da die Rücklaufquote sehr hoch ist (über 90%)88 erlauben diese Daten einen genaueren Einblick. [...]
Über diese Klassifizierungen hinaus gibt es weitere Visa, die zwar keine Studenten-Visa sind, jedoch ebenfalls zum Studium berechtigen. Für das hier behandelte Thema fallen sie zahlenmäßig allerdings kaum ins Gewicht85. Abbildung 3.1 (und Tabelle 5.5) zeigt die Zahl der zwischen 1989 und 2000 ausgestellten Visa ohne Familienangehörige in den drei vorher angeführten Kategorien. Bemerkenswert ist der starke Anstieg der F-1 Visa in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre. Dieser kann jedoch nicht mit einem Anstieg der Zahl der Studierenden assoziiert werden, da F-1 Visa auch für Schüler ausgestellt werden. Von lediglich geringer Bedeutung sind Visa in der M-Kategorie. Für diese Arbeit ergibt sich jedoch daraus, dass ausländische Studierende alle Personen umfasst, mit einem Visum aus den eben beschriebenen Kategorien eingereisten und an einer Hochschule eingeschriebenen Personen sind. Nicht dazu gehören Flüchtlinge, Asylsuchende und dauerhaft Aufenthaltsberechtigte. [...]
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die häufigsten Visa-Kategorien auf deren Basis Studierende in die USA einreisen können. Tabelle 3.1 Die wichtigsten Visa-Kategorien für Studierende Klasse Personengruppen Anmerkungen F-1 Schüler, Studenten (academic berechtigt zum Studium als Vollzeitstudent; student) und Sprachaustausch on-campus, ab dem 2. Studienjahr off-campus, Arbeitsgenehmigung kann beantragt werden; keine Begrenzung der Dauer F-2 Ehegatten und minderjährige berechtigt zum Voll- und Teilzeitstudium, Familienangehörige von Inha- keine Arbeitserlaubnis bern eines F-1 Visums J-1 Visa für Austauschprogramme beinhaltet eine große Breite von Austauschprogrammen, sowohl im graduate Bereich, als auch Praktika oder Forschungsaufenthalte; einschließlich einer Arbeitsgenehmigung; zeitliche Begrenzung J-2 Ehegatten und minderjährige berechtigt zum Voll- und Teilzeitstudium; Familienangehörige von Inha- Arbeitserlaubnis kann beantragt werden bern eines J-1 Visums M-1 Studenten/Schüler einer nicht- wie F-1 akademischen Ausbildung and Berufsschulen oder technischen Fachschulen M-2 Ehegatten und Minderjährige wie F-2 Familienangehörige von Inhabern eines M-1 Visums [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832467821
Arbeit zitieren:
Bottin, Christoph Dezember 2002: Ausländische Studierende in den Vereinigten Staaten von Amerika, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Universitäten USA, Colleges USA, höheres Bildungssystem USA, Geisteswissenschaftler USA



