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Ausgewählte Spiel- und Übungsformen zur Wasserbewältigung und Einsatz eines Kann-Buches zur Feststellung der individuellen Leistungsentwicklung (2. Schuljahr)

Ausgewählte Spiel- und Übungsformen zur Wasserbewältigung und Einsatz eines Kann-Buches zur Feststellung der individuellen Leistungsentwicklung (2. Schuljahr)
Über dieses Buch
  • Art: Staatsexamensarbeit
  • Autor: Sebastian Stark
  • Abgabedatum: Februar 2009
  • Umfang: 68 Seiten
  • Dateigröße: 794,8 KB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Staatliches Studienseminar Kusel Deutschland
  • Bibliografie: ca. 13
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3222-5
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Stark, Sebastian Februar 2009: Ausgewählte Spiel- und Übungsformen zur Wasserbewältigung und Einsatz eines Kann-Buches zur Feststellung der individuellen Leistungsentwicklung (2. Schuljahr), Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Schwimmen, Schule, Leistungsdokumentation, Lerntagebuch, Unterrichtseinheit

Staatsexamensarbeit von Sebastian Stark

Einleitung:

Anfängerschwimmen im Schulsport, das ist der Einstieg mit einer der Schwimmtechniken, so denken viele. Beschäftigt man sich aber intensiv mit dem Thema, so merkt man schnell, dass es dabei bei weitem nicht nur um den bloßen Technikerwerb geht. Schlagworte, die einem in diesem Zusammenhang immer wieder in der Literatur und in den Teilrahmenplänen begegnen, sind ‘Wassergewöhnung’ und ‘Wasserbewältigung’. Doch was genau steckt dahinter? Diese Frage stellte ich mir auch; sie bewegte mich dazu, genannte Schlagworte genauer zu durchleuchten, hatte ich doch bisher noch wenig praktische Erfahrung im Umgang mit Nichtschwimmern im Schulsport gesammelt. Schon nach kurzer Einarbeitung in die Thematik wusste ich, dass mein Thema für die vorliegende Hausarbeit diese Problematik beinhalten sollte. Kinder langsam an die Eigenschaften des Wassers und somit auch langsam zum Schwimmen hinzuführen, erscheint nicht nur sinnvoll, vielmehr sollte es in jedem gut strukturierten Schwimmunterricht so praktiziert werden. Nur durch eine vernünftige Wasserbewältigung eröffnet man den Kindern einen sinnvollen Weg hin zum Schwimmenlernen. Nach Absprache mit der Seminarleitung und Abklärung mit der Schule stand schnell fest, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, in unserer zweiten Klasse zeitnah die Unterrichtseinheit im Schwimmen durchzuführen. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle schon bei meinem Mentor Bernd Lang, der sich sofort bereit erklärte, die Schüler der Klasse 2a zu übernehmen, die bereits schwimmen konnten, so dass ich mit der Gruppe der Nichtschwimmer arbeiten durfte. Interessant erschien mir in diesem Zusammenhang auch von Beginn an der Einsatz eines Kann-Buches im Schwimmen, ist der Begriff doch noch sehr neu und wird im Teilrahmenplan Sport ausdrücklich empfohlen und gefordert. Dies weckte mein Interesse, ein solches Kann-Buch zu entwickeln und es in meiner geplanten Unterrichtseinheit begleitend einzusetzen. Schwerpunkt der vorliegenden Hausarbeit ‘Ausgewählte Spiel- und Übungsformen zur Wasserbewältigung und Einsatz eines Kann-Buches zur Feststellung der individuellen Leistungsentwicklung (2. Schuljahr)’ wird die Planung, die praktische Durchführung und Reflexion einer Unterrichtseinheit zum Thema Wasserbewältigung in der Klasse 2a der Pestalozzischule in Zweibrücken sein.

Inhaltsverzeichnis:

I. EINLEITUNG 1
II. THEORETISCHE GRUNDLEGUNG 2
A. Sachinformationen zur Unterrichtseinheit 2
1. Das Spiel 2
2. Die Übung 2
3. Schwimmen im Schulsport 3
4. Physikalische Eigenschaften des Wassers 3
5. Die Wasserbewältigung 5
6. Das Lerntagebuch 8
6.1 Das Kann-Buch 9
B. Didaktische Entscheidungen und Begründungen 10
1. Zielsetzungen für die Unterrichtseinheit 10
2. Begründungen für die Auswahl des Inhaltes 11
3. Voraussetzungen für den Unterricht 11
C. Methodische Entscheidungen und Begründungen 14
1. Medien, Geräte und Materialien 14
2. Unterrichtsgrundsätze 14
III. PRAKTISCHER TEIL 15
A. Übersicht über die Unterrichtseinheit 15
B. Darstellung der Unterrichtsstunden 16
1. 1.Stunde: Abtauchen mit Gesicht und Kopf 16
1.1 Geplanter Unterrichtsverlauf 17
1.2 Reflexion 19
2. 2.Stunde: Augen auf unter Wasser 20
2.1 Geplanter Unterrichtsverlauf 21
2.2 Reflexion 23
3. 3.Stunde - Ausführliche Darstellung: Tauchübungen in der Bewegung 24
3.1 Didaktische Analyse 24
3.1.1 Zielsetzungen/ Einordnung der Unterrichtsstunde 24
3.2 Methodische Analyse 24
3.2.1 Einstiegssituation 24
3.2.2 Artikulation/ Sozial- und Aktionsformen 24
3.2.3 Medien- und Arbeitsmittel 25
3.3 Wissens- und Kompetenzentwicklung 26
3.4 Geplanter Unterrichtsverlauf 27
3.5 Reflexion 29
4. 4.Stunde: Richtiges Atmen - Ausatmen in das Wasser 30
4.1 Geplanter Unterrichtsverlauf 31
4.2 Reflexion 33
5. 5.Stunde: Gewöhnung an das Ausatmen unter der Wasseroberfläche 34
5.1 Geplanter Unterrichtsverlauf 35
5.2 Reflexion 37
6. 6.Stunde - Ausführliche Darstellung: Erfahren des Auftriebs - hin zum freien Schweben 38
6.1 Didaktische Analyse 38
6.1.1 Zielsetzung/ Einordnung der Unterrichtsstunde 38
6.2 Methodische Analyse 38
6.2.1 Einstiegssituation 38
6.2.2 Artikulation/ Sozial- und Aktionsformen 38
6.2.3 Medien und Arbeitsmittel 40
6.3 Wissens- und Kompetenzentwicklung 40
6.4 Geplanter Unterrichtsverlauf 41
6.5 Reflexion 43
C. Das Kann-Buch zur Feststellung der individuellen Leistungsentwicklung 44
1. Entwicklung des Kann-Buches 44
2. Einsatz der Kann-Bücher 45
3. Auswertung/ Resümee der Kann-Bücher 46
IV. SCHLUSSWORT 49
LITERATURVERZEICHNIS 50
ANHANG 52

Textprobe:

Kapitel 3, 3.Stunde – Ausführliche Darstellung: Tauchübungen in der Bewegung:

3.1, Didaktische Analyse:

3.1.1, Zielsetzungen/ Einordnung der Unterrichtsstunde:

Nachdem die Schüler in der ersten Schwimmstunde lernten, ihren Körper und den Kopf unter Wasser zu nehmen, folgte in der zweiten Stunde das Öffnen der Augen unter Wasser und somit das Überwinden des Lidschutzreflexes. So ist es den Schülern nun möglich, sich unter Wasser zu orientieren. Ziel der nun folgenden dritten Stunde ist es, dass die Kinder Tauchübungen in der Bewegung ausführen. Dabei sollen die Schüler die Füße vom Boden lösen, was einige Schüler in den vergangenen Stunden bereits ausgeführt haben. Dies soll in Übungen geschehen, die zunächst noch den Kontakt zum Boden erlauben, mit Fortschreiten der Stunde aber immer mehr ein Lösen der Füße vom Boden verlangen. Daneben soll erreicht werden, dass die Schüler den Kopfstellreflex überwinden. Sie sollen beim Tauchen den Kopf möglichst in Verlängerung des Körpers liegen haben.

3.2, Methodische Analyse:

3.2.1, Einstiegssituation:

Zum Einstieg in die Stunde habe ich eine kurze Geschichte mit Käpt’n Blaubär gewählt. Die Figur ist den Kindern aus anderen Sportstunden bereits bekannt. So stellt diese Geschichte, bei der Käpt’n Blaubär und seine Crew nach einem Schiffbruch verschiedene Tauchabenteuer erleben, einen guten Rahmen für die Stunde dar und ist eine zusätzliche Motivierung für die Kinder. In diese Geschichte werden die einzelnen Tauchübungen verpackt, so dass der Lehrer immer vor den Spiel- und Übungsformen kurz die begonnene Geschichte weitererzählt. Dies soll jedoch sehr kurz und knapp gehalten werden, um zu verhindern, dass die Kinder zu sehr frieren.

3.2.2, Artikulation/ Sozial- und Aktionsformen:

Folgende Stufung ist für die Gliederung der unterrichtlichen Prozesse dieser Stunde in verschiedene Phasen vorgesehen: Begrüßung, allgemeine Erwärmung, spezielle Erwärmung, Übungsphase, Abschluss.

Zu Beginn der Stunde erfolgt zunächst die Begrüßung und der damit verbundene Einstieg in die Stunde. Die Kinder befinden sich dazu im Sitzkreis am vereinbarten Treffpunkt neben dem Nichtschwimmerbecken. Dort wird den Schülern das Bild von Käpt’n Blaubär vorgelegt, bevor kurz die in III.B.3.2.1 beschriebene Geschichte erzählt und über den Inhalt der Stunde gesprochen wird.

In der Phase der allgemeinen Erwärmung stehen die Kinder dann zunächst mit Handfassung im Kreis zum ‘Kreisspiel’, bevor sie partnerweise in der freien Aufstellung die Spielformen ‘Wasserpumpe’ und ‘Grimassenschneiden’ durchführen.

In der folgenden speziellen Erwärmung führen die Schüler das ‘Tauchfangen’ in der freien Aufstellung aus. In dieser Spielform soll es den Kindern gleich zu Beginn ermöglicht werden, erste Erfahrungen mit dem Lösen der Füße vom Boden zu sammeln.

Danach folgt die Übungsphase, in der die Schüler zunächst vom Lehrer in fünf Dreiergruppen eingeteilt werden. Die Schüler führen in den Dreiergruppen die Übungsformen ‘Händetauchen’, ‘Stabtauchen’ und ‘Tunneltauchen’ ebenfalls in einer freien Aufstellung durch, bevor eine neue Einteilung durch den Lehrer in eine Siebener- und eine Achtergruppe erfolgt. Die beiden Gruppen stehen in je einer Reihe zum ‘Wettwanderreifen’.

Zum Abschluss der Stunde bilden die Schüler in der Klassengemeinschaft zunächst einen Kreis, in dem die Spielform ‘Zerrkreis’ gespielt wird, bevor die Schüler in der freien Aufstellung das ‘Kettenfangen’ durchführen.

Arbeit zitieren:
Stark, Sebastian Februar 2009: Ausgewählte Spiel- und Übungsformen zur Wasserbewältigung und Einsatz eines Kann-Buches zur Feststellung der individuellen Leistungsentwicklung (2. Schuljahr), Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Schwimmen, Schule, Leistungsdokumentation, Lerntagebuch, Unterrichtseinheit

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