Aufbau eines Netzwerks für ein E-Government Projekt
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Andreas Schädler
- Abgabedatum: März 2002
- Umfang: 87 Seiten
- Dateigröße: 943,5 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5845-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5845-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5845-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schädler, Andreas März 2002: Aufbau eines Netzwerks für ein E-Government Projekt, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Call Center, CTI, Netzwerk, E-Government, virtueller Call Center
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Diplomarbeit von Andreas Schädler
Einleitung:
Die vorliegende Diplomarbeit dient als Teil der wissenschaftlichen Begleitung für das vom Bayerischen Staatsministerium des Innern bewilligte Forschungsprojekt „Bürgerservice-Online“. Im Rahmen der „High-Tech-Offensive“ wurde eine Zuwendung in Höhe von 1.530.000 DM bewilligt. Hierbei handelt es sich um die Integration von Call-Center-Technologie in der Stadtverwaltung Würzburg – Tele-Dialog-Informationssystem (TelDIS). Die Stadt Würzburg dient, im Rahmen dieses Projektes, als Modellstadt für den Freistaat Bayern.
Hierzu sollen ca. 50-60 Arbeitsplätze mit CTI ausgestattet werden, die an eine zu entwickelnde Datenbank angeschlossen sind. Zusätzlich sollen zentral ein Voice-Mail-System und ein interaktives Sprachsystem für die automatische Anrufumleitung eingerichtet werden. Dabei sollen auch sehbehindertengerechte Arbeitsplätze entstehen. Die wissenbasierte Datenbank wird im Rahmen des Projektes entwickelt, mit vorhandenen Datenbeständen und dem zu entwickelten VirtuS verknüpft. VirtusS ist eine frei konfiguriebare Software, die unter anderem Formulareingaben, Evaluierung von Fördermöglichkeiten und Statusabfragen im Intra- und Internet regelt. In diesem System sollen auch GIS-Daten und Applikationen eingebunden sowie VoIP einbezogen werden.
Besonderen Wert soll auf eine leichte Übertragbarkeit der Projektlösung auf andere Gebietskörperschaften und staatliche Behörden mit unter Umständen anderen Voraussetzungen und Anforderungen gelegt werden (z.B. keine proprietäre Hard- und Software, Windows-Oberfläche).
Die verschmelzenden Informations- und Kommunikationstechniken werden zum Motor für technische und gesellschaftliche Innovationen. Diese Innovationen sind gegenwärtig mit den Begriffen „Internet“ und „Multimedia“ sowie „CTI“ und „Call Center“ verknüpft. Sie verändern Infrastrukturen, Wirtschaftssysteme und Lebensgewohnheiten radikal und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Produktivitätssteigerung in den Behörden. Es ist festzustellen, dass die Bearbeitung, die Darstellung und der Abruf von Informationen den Erfolg, der Behörden in einem stetig wandelnden Markt entscheidend prägen.
Die neue Entwicklung im Telekommunikationsmarkt werden zunehmend von der Computerbranche angeführt. Im Bereich der Datenverarbeitung wurden neue Technologien entwickelt, während die Telekommunikation eine separate unabhängige Entwicklung erfuhr. Die digitale Übertragungs- und Vermittlungstechnik sowie die Vorreiterrolle von Microsoft und Novell haben die Voraussetzung zur Verschmelzung der Telekommunikations- mit der Datenverarbeitungs-Welt geschaffen. Dabei bietet die Kopplung von Computersystemen mit Telefonanlagen Entwicklungspotenziale für eine nachhaltige Steigerung des Service- und Beratungsniveaus in Behörden. Immer mehr Behörden setzen bei der Kommunikation mit ihren Kunden auf Computer Telephony Integration (CTI) und Call Center. Mit Hilfe von CTI und Call Center-Technologie ist das Management von Service- und Kundenkommunikation möglich und kann damit die Basis für Wettbewerbsvorteile und mehr Behördenerfolg sein. Für den professionellen Anwender von Telekommunikationslösungen ist es bedeutsam, in einer Zeit in der Service und Kundenzufriedenheit im Vordergrund stehen, die Anforderungen von Kunden zu erkennen, Lösungsansätze zu schaffen und die Synergieeffekte innovativer Technologie zu nutzen. Eine investitionssichere Planung der Telekommunikationsanlage und der Einsatz neuester, skalierbarer Technologien sind das Fundament für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Behörden und Kunden.
Gang der Untersuchung:
Der erste DA-Teil „Begriffe“ richtet sich an die Leser, die mehr über Begriffe wie E-Government, Kommunikation, CTI und Call Center erfahren möchten.
Im zweiten DA-Teil „Integration der Technik für eine effektive Kommunikation“ werden Grundlagen und technische Entwicklungen behandelt, für die Leser, die mehr über die Technologie von Netzwerken, CTI und Call Center erfahren möchten.
Der dritte DA-Teil „Umsetzung der Anforderungen in das Projekt“ umfasst den Aufbau des Netzwerks sowie das Netzmanagement und Projektergebnisse.
Der vierte und letzte Teil der DA ist einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick gewidmet.
Inhaltsverzeichnis:
| INHALTSVERZEICHNIS | I | |
| TABELLEN-/ABBILDUNGSVERZEICHNIS | III | |
| DANKSAGUNG | IV | |
| VORWORT | 1 | |
| I. | Begriffe | 2 |
| 1. | E-Government | 2 |
| 2. | Kommunikation | 3 |
| 3. | Netzwerke | 10 |
| 4. | Geschichte von CTI | 12 |
| 5. | Call Center | 13 |
| II. | Integration der Technik für eine effektive Kommunikation | 15 |
| 1. | Netzwerke | 15 |
| 1.1 | Topologien | 15 |
| 1.2 | Netzwerkmodelle | 19 |
| 1.3 | Protokolle im Netzwerk | 24 |
| 2. | Grundriss von CTI | 31 |
| 3. | Technik im Call Center | 36 |
| 3.1 | Virtueller Call Center | 37 |
| 3.2 | TK-Komponenten | 39 |
| 3.3 | E-Channel Integration | 40 |
| 3.4 | CTI im Call Center | 41 |
| 4. | Zusammenfassung | 44 |
| III. | Umsetzung der Anforderungen in das Projekt | 46 |
| 1. | Projektbeschreibung | 46 |
| 2. | Netzmanagement | 47 |
| 2.1 | Planungsphase | 48 |
| 2.1.1 | Auswahl der Topologie | 50 |
| 2.1.2 | Verkabelungsstrategie | 52 |
| 2.1.3 | Endgeräte und Komponenten | 54 |
| 2.1.4 | Aufgabenverteilung zwischen Server und Clients | 56 |
| 2.2 | Installationsphase | 56 |
| 2.3 | Betriebsphase | 61 |
| 2.3.1 | Benutzerzugriff | 62 |
| 2.3.2 | Verwaltung der Benutzer und Ressourcen | 63 |
| 2.3.3 | Verwaltung des Netzwerkes selbst | 64 |
| 3. | Projektergebnisse | 67 |
| IV. | Schlussbetrachtung und Ausblick | 77 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 79 | |
| SELBSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG | 80 |
Computer Telephony Integration (CTI) macht Computerintelligenz für Kommunikationsumgebungen verfügbar. Da Computerintelligenz und –ressourcen beim Empfang und zum Management von Sprachdaten und weiteren Diensten angewendet werden, entsteht durch CTI eine neue Qualität der Sprach-/Datenkommunikation. Ein wesentlicher Einsatzbereich von CTI-Lösungen liegt in der Unterstützung komplexer Anwendungen in der (Behörden-) Kommunikation. Hier kommen CTI-Systeme insbesondere im Call Center zum Einsatz. Die auf Modularität ausgerichtete Systemarchitektur gestattet dabei anwendergerechte Lösungen für kleine und mittlere Behörden genauso wie für Großbehörden. Alles in allem bewirkt ein CTI-System einen großen Verbesserungseffekt bei der Effizienz und Wirksamkeit der verbundenen Organisationen und Behördenabteilungen, die Geschäfte über das Telefon abwickeln. Telefonsysteme werden offen und sind nicht mehr an die Monopole für Hardware und Software der TK-Anlagenhersteller (Telekommunikation) gebunden. Da diese Anlagen standardisierte Schnittstellen zu Verfügung stellen, wird es ermöglicht, eigene Software zu schreiben, um Telefonsysteme zu steuern. Auf der Basis von Standards nehmen sich etablierte und neu gegründete Softwarehäuser der Entwicklung von CTI-Applikationen an. CTI-Applikationen sind durch folgende Kriterien gekennzeichnet: • CLI (Calling Line Identification) oder IVR (Interactive Voice Response) zur Identifizierung des Anrufers; Rufnummer oder eindeutiges Identifizierungsverfahren als Schlüsselinformation für den Zugriff auf Datenbanken. o Synthese der Arbeitsplatzkomponenten [...]
managen, solange sie auf Workgroupe-Größe begrenzt bleiben. Da NetBIOS viele Broadcasts generiert, führt es zu einer erheblichen Reduzierung der Bandbreite, wenn über WAN-Verbindungen (Wide Area Network) kommuniziert wird. NetBIOS kann nicht geroutet werden, da es keinen Netzwerk-Layer hat, auf dem ein Router aufsetzen könnte. Heute stellt es mit seinen Nachfolger NetBEUI de facto einen Standard dar, von dem es selbst für große Hersteller kein Abweichen gibt. NetBIOS ist grundsätzlich eine Peer-to-Peer-Kommunikation. Da es im ISO/OSISchichtenmodell eine Implementierung der Schichten 3 bis 5 darstellt, ist es unabhängig von der Hardware. Das einzige schwerwiegende Problem von NetBIOS ist, dass es nicht geroutet werden kann, was es auf ein einziges LAN-Segment beschränkt. NetBEUI NetBEUI (NetBIOS Enhanced User Interface) ist ein Standardprotokoll zwischen PCs, das von einigen Netzwerk-Betriebssystemen verwendet wird, um Point-toPoint-LANs aufzubauen. Dieses Protokoll sollte nur verwendet werden, wenn wenige PCs miteinander vernetzt werden sollen, da der administrative Aufwand erheblich ist. Denn jeder PC im Netz muss individuell konfiguriert werden bezüglich Zugriffsrechten und Diensten, die der Server zur Verfügung stellt. Domain Name Service (DNS), wie z.B. unter TCP/IP unterstützt wird, steht nicht zur Verfügung. Windows für Workgroups, Windows 9x und Windows NT und 2000 verwenden NetBEUI als Netzwerkprotokoll. In größeren Netzen sollte jedoch TCP/IP verwendet werden, das ebenfalls standardmäßig von Windows 9x , NT und 2000 unterstützt wird. Hier ist der Verwaltungsaufwand geringer, und wenn Internet-Anwendungen (E-Mail, Web-Browser) eingesetzt werden sollen, ist TCP/IP zwingend erforderlich. [...]
Es handelt sich hierbei um eine unzuverlässige und verbindungslose Paketvermittlung. IPX ist das klassische Netzwerkprotokoll des in der PC-Vernetzung ehemals marktführenden Netzwerk-Betriebssystems NetWare von Novell. Das Protokoll ist routbar und wird daher auch von vielen Multiprotokoll-Routern unterstützt. Mit den NetWare-Versionen 4.x und IntranetWare hat Novell den Wandel zu IP als Default-Protokoll vollzogen. Bei SPX (Sequenced Packet Exchange) handelt es sich um die Novell-Variante des Xerox-Protokolls SPP (4-SSP-Sequenced Packet Protocol). Als TransportProtokoll der Schicht 4 dient SPX der Absicherung einer Datenübertragung sowie der Datenflusskontrolle. SPX stellt sicher, dass nur unversehrte Pakete verarbeitet werden, dass sie nur in der ursprünglichen Reihenfolge ausgewertet und nicht mit Datenströmen benachbarter Prozesse desselben Rechners verwechselt werden. SPX arbeitet verbindungsorientiert; das verwandte PEP-Protokoll arbeitet verbindungslos. Es wird z.B. von Arbeitsrechnern verwendet, die im Mehrplatz- bzw. Mehrprozessbetrieb arbeiten (Multi-User / Multi-Tasking). Insbesondere wird SPX zur Verteilung von Druckdaten aus den NetWare-Warteschlangen (Queues) an Remote Printers (Drucker, die nicht unmittelbar am Server angeschlossen werden) verwendet, sowie bei RCONSOLE. Eine Weiterentwicklung von SPX (SPX II) hat ein weiteres Protokoll-Feld vor dem Daten-Teil: „Extended Acknowledgment“. Eines der Hauptanliegen von SPX II ist, größere Pakete übertragen zu können (also ohne Beschränkung auf max. 534 Bytes). SPX II unterstützt Pakete bis zur maximalen Frame-Größe der jeweiligen LAN-Topologie. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832458454
Arbeit zitieren:
Schädler, Andreas März 2002: Aufbau eines Netzwerks für ein E-Government Projekt, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Call Center, CTI, Netzwerk, E-Government, virtueller Call Center



