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Audio on Demand im World Wide Web

Audio on Demand im World Wide Web
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jörg Enkel
  • Abgabedatum: Oktober 1996
  • Umfang: 136 Seiten
  • Dateigröße: 6,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Köln, Abt. Gummersbach Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1166-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1166-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1166-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Enkel, Jörg Oktober 1996: Audio on Demand im World Wide Web, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internet, WWW, Information on Demand, Multimedia, Streaming

Diplomarbeit von Jörg Enkel

Einleitung:

Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der multimedialen Internet-Anwendung "AUDIO ON DEMAND IM WORLD WIDE WEB" und bedeutet "Radio auf Abruf im Internet". Im Internet/World Wide Web können mit Hilfe dieser Technik bereitgestellte Audio-Daten weltweit angehört werden. Die einzelnen Begriffe werden in der Arbeit ausführlich definiert und erklärt.

Diese schriftliche Ausarbeitung ist jedoch nur ein Teil der Diplomarbeit, denn parallel dazu wurde von mir ein solches Audio-System im Rahmen meiner Praktikantentätigkeit beim WDR in Köln auf der dortigen Hardware installiert und administriert. Ziel der Tätigkeit beim WDR war es aufzuzeigen, daß ein solches AUDIO ON DEMAND-System auch ohne Millioneninvestitionen einzurichten und zu administrieren ist.

Ein Automatismus muß aufgebaut werden, der die ausgewählten Audiodateien ohne weiteres Zutun erzeugt, konvertiert und in den WWW-Server einbindet. Abschnitt 4.4. befaßt sich mit diesem Thema. Der Automatismus selbst konnte im Rahmen meiner Praktikantentätigkeit aus Zeitgründen nicht implementiert werden.

Die von mir in HTML "handgemachten" Pilotseiten sind unter http://www.wdr.de/radio/radio5/ra-demo/index.html und weitere Beispiele des Audio-Systems sind unter http://www.wdr.de/radio/upunkt/index.html einzusehen. Beachten Sie bitte beim Anschauen dieser Seiten, daß Sie die kostenlose Client-Software, den RealAudio-Player benötigen, um die Töne tatsächlich über das Internet hören zu können.

Zu den olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta/USA war dieses System bereits erfolgreich im praktischen Dauereinsatz. Dort wurden zwei Radiosender Live ins Internet eingespeist, so daß sich interessierte Internetsurfer aus aller Welt die Spiele aus Sicht des WDR anhören konnten. Zukünftig ist die Bereitstellung des WDR-Senders EinsLive im Internet geplant. Das rege Interesse und die weite Verbreitung dieser Technik bei Internetnutzern ist an den Zugriffsstatistiken der Server-Log-Files des WDR zu sehen.

Eine Diplomarbeit über das Thema Internet kann lediglich ein "Snapshot", eine Momentaufnahme eines bestimmten Zeitpunktes sein, denn der technische Fortschritt im Internet schreitet enorm schnell voran. Die hier vorliegende Diplomarbeit versteht sich vor diesem Hintergrund als Bestandsaufnahme zur Jahresmitte 1996.

Das aktuelle und sehr spannende Praxis-Thema "AUDIO ON DEMAND IM WORLD WIDE WEB" zwang mich, technisch gesehen an vorderster Front zu kämpfen. Daraus folgte, daß keine Literatur im herkömmlichen Sinne benutzt werden konnte. Sämtliche Recherchen in Bibliotheken blieben erfolglos. Es gibt zu diesem speziellen Thema noch keine Lehrbücher. Daher war ich auf aktuelle Informationen im Internet angewiesen. Mit der Hilfe einiger Suchmaschinen im Internet, permanenter Neuanfragen, unzähliger Emails und "face-to-face"-Kommunikationen mit Kollegen und technischen Support-Abteilungen der Hersteller dieser Audio-Services, entstand nach und nach das technische Gerüst für mein Pilotprojekt beim WDR. Der größte Teil der Informationen, auf die ich mich berufe, stammt aus dem Internet selbst. Andere Quellen waren Fachzeitschriften und Artikel in Magazinen, bzw. Tageszeitungen.

Ziel dieser Arbeit ist es jedoch, dem "interessierten Laien" verständlich zu schildern, was ich beim WDR in meiner Tätigkeit als Praktikant aufbaute. Dieses Ziel habe ich dann erreicht, wenn der Leser am Ende der Lektüre einen Eindruck über das Internet und die eingesetzte Audio-Technologie erhalten hat. Technische Details werden dort erklärt, wo sie zum Verständnis allgemeingültiger, verständlicher Modelle und übergeordneter Konzepte notwendig sind. Nicht näher erläutert werden Details, die vom Gesamtzusammenhang ablenken, wie z.B. die Belegungen der Portadressen unter UNIX und der detaillierte Aufbau der Kommunikations-Protokolle. Dadurch soll die Lesbarkeit und Verständlichkeit der Arbeit maximiert werden. Dem wissenschaftlichen Rahmen dieser Arbeit hoffe ich mit dieser Art nicht entgegenzustehen, denn die Inhalte sind stichhaltig und sorgfältig recherchiert.

Gang der Untersuchung:

Im ersten Teil werden Rahmenbedingungen erläutert. Dazu gehören die Erklärung der eingesetzten Begriffe und der technischen Hintergründe von Internet, World Wide Web, HTML, Browser, etc.. Außerdem wird das Unternehmen WDR und dessen Online-Aktivitäten beschrieben. Zum Abschluß des ersten Teils wird das Projekt "Schulen ans Netz" dargestellt.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Grundlagen der AUDIO ON DEMAND-Systeme und stellt das Client/Server-Modell vor, auf dessen Basis AUDIO ON DEMAND-Systeme implementiert werden. Vor- und Nachteile der On-Demand-Systeme werden ebenso in diesem Teil besprochen, wie rechtliche und technische Probleme des Internet.

Das Produkt RealAudio, mit dem das AUDIO ON DEMAND-Pilotsystem realisiert wurde, wird im dritten Teil detailliert vorgestellt. Außerdem wird hier begründet, warum dieses Produkt für diesen speziellen Zweck ausgewählt wurde.

Das Pilot-System selbst wird im vierten Teil dargestellt. Dort werden zusätzlich mögliche Erweiterungen und Ansätze zur Automatisierungsmöglichkeit des Systems erörtert.

Der letzte Teil meiner Arbeit ist ein Blick in die Zukunft des Netzes, der vor Augen führen soll, wie dynamisch das Internet ist und was es alles auslösen könnte. So wird dort auf JAVA eingegangen, von Electronic Cash ist die Rede und das Intranet, das interne Internet im Unternehmen, wird beleuchtet.

Inhaltsverzeichnis:

Prolog 1
I. Teil: Die Rahmenbedingungen 5
1.1. Internet 6
1.2. World Wide Web 11
1.3. HTML, die Sprache des World Wide Web 12
1.4. Erläuterungen zur Syntax der Sprache HTML 14
1.5. Vorteile des Internet/World Wide Web für Informationsanbieter 16
1.5.1. Nutzen der Internetpräsenz für "Content Provider" 18
1.5.2. Erfolgsfaktoren einer Internetpräsenz 20
1.5.3. Analyse des Online-Marktes 21
1.5.4. Nutzer des Internet 23
1.6. Browser als Killer-Applikationen des World Wide Web 26
1.7. Westdeutscher Rundfunk 39
1.8. Ziele und Strategien der Online-Aktivitäten des WDR 44
1.9. "Schulen ans Netz" 49
1.9.1. Ziele der Bildungsinitiative "Schulen ans Netz" 51
1.9.2. Beitrag des WDR zu "Schulen ans Netz" 52
II. Teil: Die Grundlagen der AUDIO ON DEMAND-Systeme 54
2.1. Definition AUDIO ON DEMAND 55
2.2. Digitales-TV/Pay-TV/Pay-Per-View/Video On Demand 56
2.3. Client/Server-Systemarchitektur 65
2.3.1. Client/Server-Modell 65
2.3.2. Vorteile der Client/Server-Architektur 67
2.3.3. Nachteile der Client/Server-Architektur 68
2.4. Komponenten eines AUDIO ON DEMAND-Systems 69
2.5. Vorteile der "On Demand"-Systeme 70
2.6. Nachteile der "On Demand"-Systeme 71
2.7. Einsatzbereiche von AUDIO ON DEMAND-Systemen 73
2.8. Rechtliche Probleme digitalisierter Audio-Daten im Internet 74
2.9. Technische Probleme digitalisierter Audio-Daten im Internet 76
2.10. Streaming-Verfahren 78
III. Teil: Das Produkt RealAudio 79
3.1. Systementscheidung: RealAudio versus StreamWorks 80
3.1.1. StreamWorks 81
3.1.2. RealAudio 82
3.1.3. Resümee 83
3.2. Technische Beschreibung des RealAudio-Systems 86
3.2.1. HTTP versus RealAudio Client/Server-Streaming 86
3.2.2. Interaktion zwischen Web-Browser und RealAudio-Server 87
3.2.3. Quantitative Anforderungen an die Intemet-Anbindung 88
3.2.4. Datenfluß bei der Erzeugung eines Live-Streams 89
3.2.5. Administration und System-Management des RealAudio-Servers 91
3.2.6. RealAudio-Encoder 93
3.2.7. RealAudio-Player 94
IV. Teil: Das realisierte AUDIO ON DEMAND-System 96
4.1. Anforderungen an das Pilot-System 97
4.2. Schnittstelle des Systems mit dem EPG 98
4.3. Das Pilot-System im Überblick 101
4.4. Automatisierungsmöglichkeiten und weitere Anforderungen an einen Regelbetrieb des Systems 105
V. Teil: Die Zukunft des lnternet/Intranet 108
5.1. Electronic Cash 109
5.2. JAVA 113
5.3. Weiteres Innovationspotential im Internet/Intranet 115
Verzeichnisse 117
Abkürzungsverzeichnis 118
Abbildungsverzeichnis 121
Tabellenverzeichnis 122
Literaturverzeichnis 123
Stichwortverzeichnis 126
Eidesstattliche Versicherung 129

Arbeit zitieren:
Enkel, Jörg Oktober 1996: Audio on Demand im World Wide Web, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Internet, WWW, Information on Demand, Multimedia, Streaming

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