Asset Management
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Evelyn Kiepas
- Abgabedatum: April 2001
- Umfang: 117 Seiten
- Dateigröße: 873,1 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Biberach an der Riss Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5573-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5573-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5573-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kiepas, Evelyn April 2001: Asset Management, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Globalbetrachtung, MLP, Grundlagen, Unternehmensvergleich, Consulting
In den Warenkorb
58,00 €
Diplomarbeit von Evelyn Kiepas
Einleitung:
„Investment Management is the ticket to success in financial services today“.
Dieses Zitat fasst in eindrücklicher Weise eine Entwicklung zusammen, die sich seit Ende der achtziger Jahre im Finanzsektor immer stärker herauskristallisiert:
Das Asset Management, d.h. die Verwaltung von institutionellen und privaten Vermögen, hat hinsichtlich seines Ertragspotentials enorm an Bedeutung gewonnen und gilt aufgrund seiner hohen Profitabilität und des prognostizierten Wachstums als eines der attraktivsten Gebiete im Finanzdienstleistungssektor.
Es ist dementsprechend nicht verwunderlich, dass weltweit immer mehr Finanzinstitute auf diesen Markt drängen bzw. ihre bisherigen Anstrengungen teilweise massiv intensivieren.
Betrachtet man die in Kontinentaleuropa angesiedelten Finanzinstitute, so haben – abgesehen von einigen Versicherungskonzernen – insbesondere die dortigen Universalbanken in den neunziger Jahren das Asset Management verstärkt in ihren strategischen Fokus gerückt und zu einer Kernaktivität bestimmt. Nicht zuletzt wegen der fortschreitenden Globalisierung in diesem Gebiet, die von wachsenden Kundenansprüchen nach globaler Investmentkompetenz begleitet wird, ist es für die im Asset Management tätigen Finanzinstitute, sei es in Europa oder weltweit unerlässlich, ihre Wettbewerbsfähigkeit gezielt auszubauen bzw. zu sichern. Im Vergleich zu der aggressiven angloamerikanischen Konkurrenz im Asset Management, weisen die kontinentaleuropäischen Finanzinstitute dabei traditionellerweise gewisse Nachteile auf. Diese erstrecken sich u. a. wegen der Dominanz des Kredit- und Staatsanleihengeschäftes sowie der rückständigen Kapitalmarktkultur in Kontinentaleuropa vor allem auf das Know-how sowohl im Portfolio Management als auch im Aktien- und Derivatbereich.
Stärker als in den meisten anderen Bereichen der Finanzwirtschaft hat die Globalisierung im Asset Management Einzug gehalten. Neben der steigenden Nachfrage nach grenzüberschreitenden Anlagen und der Suche nach neuen Wachstumsmärkten stehen dabei Effizienzüberlegungen im Vordergrund. Die Erwartung, dass mit steigenden Assets auch steigende Geschäftsergebnisse einhergehen, hat sich indessen – bislang zumindest – nicht erfüllt.
Das institutionelle Asset Management ist hierzulande bislang durch das bilaterale Zusammenspiel zwischen Spezialfondsanlegern, wie Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerte und Asset Managern, wie den Kapitalanlagegesellschaften geprägt. Nur wenige grosse Institutionen mit multinationalem Hintergrund nehmen die Dienstleistungen externer consultants in Anspruch. Das dürfte sich bald ändern, denn der zunehmende Performancedruck führt zu einer verstärkten Nachfrage nach qualifizierter Beratung.
Inhaltsverzeichnis:
| Teil I | ||
| Kapitel 1 | ||
| GRUNDLAGEN - EINFÜHRUNG | 1 | |
| Kapitel 2 | ||
| 2.1 | Asset Management | 3 |
| 2.1.1 | Begriffscharakterisierung | 3 |
| 2.1.2 | Fundierte Hintergründe des Asset Management | 9 |
| a. | Exkurs | 12 |
| b. | Instrumentarien | 18 |
| 2.1.3 | Strategien | 32 |
| a. | Kapitalanlagegesellschaften als die „bulligen Asset Manager“ | 32 |
| Finanzdienstleister | 32 | |
| Banken | 35 | |
| b. | Privatpersonen | 37 |
| 2.1.4 | Anwendungsmethodik | 38 |
| Teil 2 | ||
| Kapitel 3 | ||
| ATTRAKTIVE ASPEKTE DES GESCHÄFTSFELDES ASSET MANAGEMENT AUS DER SICHT DER KAPITALANLAGEGESELLSCHAFTEN | ||
| 3.1 | Allgemeine Applikation und Attraktivität des Asset Management im Kreise der kontinentaleuropäischen Unternehmen am Beispiel eines Führenden Finanzdienstleisters der MLP | 40 |
| 3.1.1 | Unternehmensgebiet /Gruppe | 40 |
| 3.1.2 | Strategie | 42 |
| 3.1.3 | Zukunftsaussichten | 47 |
| Teil 3 | ||
| Kapitel 4 | ||
| PERSPEKTIVEN DES ASSET MANAGEMENT-CONSULTING | ||
| 4.1 | Status quo Deutschland | 50 |
| 4.2 | Inegrierter Beratungsansatz | 53 |
| 4.3 | Wertschöpfung durch externe Beratung | 56 |
| 4.4 | Erfolgsfaktoren | 58 |
| 4.5 | Perspektiven für den Deutschen Markt | 61 |
| 4.6 | Bewusstseinswandel bei den Anlegern | 62 |
| Teil 4 | ||
| Kapitel 5 | ||
| ASSET MANAGEMENT IM VERGLEICH ; MARKTBETRACHTUNG DER KONTINENTALEUROPÄER-OSTASIATEN-AMERIKANER | ||
| ZUR ASSET MANAGEMENT IN OSTASIEN | ||
| 5.1 | Charakteristika | 64 |
| a. | Markt | 65 |
| b. | Wirtschaft | 67 |
| 5.2 | Die Kunst der ostasiatischen Länder die Höhen und Tiefen der Wirtschaftsgeschehnisse zu bewältigen | 69 |
| 5.2.1 | Exkurs: Geschehnisse des Jahres 97 | 69 |
| a. | Ursachen | 71 |
| b. | Auswirkungen | 73 |
| c. | Einflüsse auf die asiatische Stabilität | 75 |
| d. | Reaktionen | 76 |
| 5.3 | Rolle des Asset Managements in den krisenumkreisten Ländern | 77 |
| 5.4 | Zukunftsbetrachtung | 80 |
| ZUR ASSET MANAGEMENT IN EUROPA | ||
| 5.1 | Charakteristika | 81 |
| a. | Markt | 82 |
| b. | Wirtschaft | 84 |
| 5.2 | Rolle des Asset Managements | 85 |
| 5.3 | Zukunftsbetrachtung | 86 |
| ZUR ASSET MANAGEMENT IN DEN USA | ||
| 5.4 | Charakteristika | 87 |
| c. | Markt | 88 |
| d. | Wirtschaft | 89 |
| 5.5 | Rolle des Asset Managements | 91 |
| 5.6 | Zukunftsbetrachtung | 94 |
| Teil 5 | ||
| Kapitel 6 | ||
| KANN DAS ASSET MANAGEMENT ALS WACHSTUMSMARKT IN DEUTSCHLAND BETRACHTET WERDEN | ||
| 6.1 | Entwicklung der Einkommen des Deutschen Bundesstaates | 89 |
| 6.2 | Wandel in der Investitionsdenkweise | 99 |
| 6.3 | Die Entwicklung der Finanzmärkte | 102 |
| Kapitel 7 | ||
| EPILOG | 104 |
Eine Vielzahl japanischer Banken und Versicherungen stoßen derzeit in neue Marktsegmente vor, nutzen die durch die Deregulierung neugewonnenen Freiheiten und die Offenheit wichtiger Kundensegmente für neue Services. Führende ausländische Anbieter verfolgen ähnliche Strategien, oftmals in Kooperation mit japanischen Unternehmen oder indem sie Spezialistenteams engagieren. Eine Sonderstellung in diesen Entwicklung nimmt der riesige Markt für die institutionelle und private Vermögensverwaltung, das Asset Management ein. Die in diesem Bereich bereits begonnene Deregulierung, die im Rahmen des Financial Big Bang weiter an Geschwindigkeit gewinnt, eröffnet Zugang zu den gewaltigen japanischen persönlichen Finanzaktiva in Höhe von über 12 Billionen US$65, was Japan zum weltweit zweitgrößten Markt macht. [...]
Auf der Seite der Anleger bildet sich eine Asset Management-Kultur bzw. ein Performancedenken angelsächsischer Prägung heraus. Infolge einer immer stärker ausgeprägten Produkt- und Wertorientierung wächst die Bereitschaft, wichtige Entscheidungen durch den fundierten Rat externer Experten vorbereiten und absichern zu lassen. Asset Management Consultants werden dabei zunehmend als Partner akzeptiert. Eine wichtige Eingangsvoraussetzung für das erfolgreiche Consulting sind die genaue Kenntnis des Marktes, in dem man sich bewegt, und ein Gespür für die spezifischen Bedürfnisse der Anleger. Auf der Seite der Kapitalanlagegesellschaften setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass Consultants in Zukunft auch in Deutschland eine bedeutende Rolle als Intermediäre spielen werden. Daher werden Cosultants verstärkt als Quasi-Kunden definiert und im Rahmen eines institutionalisierten „Consultants Relationship Managements“ betreut. Kapitalanlagegesellschaften, die sich dem Asset Management Consulting verschließen, müssen künftig mit deutlichen Wettbewerbsnachteilen im institutionellen Geschäft rechnen. [...]
Unter Integrität ist die Formulierung bestimmter ethischer Grundprinzipien zu verstehen, die im Rahmen der Beratung beachtet werden. Es handelt sich um Grundsätze ordnungsmäßiger und fairer Beratung, die Kunden die Gewissheit einer partnerschaftlichen Behandlung im Interesse der Sache geben. Ein zentrales Prinzip besteht darin, dass der Consultant seine Empfehlungen ausschließlich sach- und problembezogen sowie in vollem Einklang mit seiner eigenen Überzeugung formuliert und begründet. Gefälligkeitsgutachten oder akquisitionsbezogene Lösungen nutzen weder dem Auftraggeber noch dem Berater. Als weiteres Prinzip muss gelten, dass der Berater sein Einkommen ausschließlich aus den Beratungshonoraren der auftraggebenden Partei bezieht. Die Durchführung einer qualifizierten Beratung macht es unabdingbar, dass sich der Consultant einen umfassenden und detaillierten Einblick in die spezifischen Gegebenheiten von Kunden und Asset Managern verschafft. Die Erhebung von sensiblen Informationen und Daten im Rahmen von Projekten oder Marktanalysen verpflichtet den Berater zu einem uneingeschränkten Kunden und Datenschutz.61 [...]
In den Warenkorb
58,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832455736
Arbeit zitieren:
Kiepas, Evelyn April 2001: Asset Management, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Globalbetrachtung, MLP, Grundlagen, Unternehmensvergleich, Consulting



