Asset Allocation auf der Basis von Investmentfonds mit dem Ziel der Berechnung eines Fondsindex
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Stephan Muhr
- Abgabedatum: Oktober 2000
- Umfang: 128 Seiten
- Dateigröße: 1,3 MB
- Note: 1,8
- Institution / Hochschule: Bergische Universität - Gesamthochschule Wuppertal Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4234-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4234-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4234-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Muhr, Stephan Oktober 2000: Asset Allocation auf der Basis von Investmentfonds mit dem Ziel der Berechnung eines Fondsindex, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Aktienindex, Risiko, Investmendfonds, Benchmark, Asset Allocation
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Diplomarbeit von Stephan Muhr
Gang der Untersuchung:
Im ersten Kapitel dieser Arbeit werden die Grundbegriffe Investmentfonds und Asset Allocation erläutert. Das zweite Kapitel befasst sich mit der breit gefächerten Fondslandschaft, die sich dem Anleger heutzutage bietet, und den Risiken, denen er sich stellen muss.
Kernstück ist die Entwicklung eines Investmentfondsindex im dritten Kapitel dieser Arbeit.
Unter Vorgabe bestimmter Auswahlkriterien (Erläuterung der Risikobegriffe, Anwendung des Sharpe-Ratios) werden qualitativ hochwertige Fonds bestimmter Länder, Regionen und Branchen zu einem Index zusammengefasst. Ziel ist es, auf diese Weise bestimmte Fonds, wie z.B. die immer populärer werdenden Dachfonds, an einer Benchmark messen zu können, die sich aus anderen Investmentfonds zusammensetzt. Zur Zeit werden Dachfonds zumeist am MSCI - Worldindex von Morgan Stanley gemessen, der alle Aktien weltweit enthält. Im dritten Kapitel wird in diesem Zusammenhang ebenfalls ausführlich auf die Berechnung von Aktienindizes, wie z.B. des DAX, eingegangen.
Das Benchmarking einiger Dachfonds mit diesem neu entwickelten Fondsindex ist Bestandteil des vierten Kapitels.
Im fünften Kapitel soll mit den ausgewählten Fonds des Aktienfondsindex letztendlich Asset Allocation betrieben werden, um unter Berechnung der Korrelationen der einzelnen Fonds möglichst effiziente Portfolios heraus zu filtern.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | 4 | |
| Tabellenverzeichnis | 5 | |
| Formelverzeichnis | 6 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 7 | |
| 1. | Einführung wichtiger Grundbegriffe | 10 |
| 1.1 | Einleitung | 10 |
| 1.2 | Investmentfonds | 11 |
| 1.3 | Asset Allocation | 12 |
| 2. | Darstellung der Fondslandschaft | 15 |
| 2.1 | Rechtliche Rahmenbedingungen | 15 |
| 2.2 | Die Fondskosten | 18 |
| 2.3 | Die Anteilswertermittlung | 19 |
| 2.4 | Die Fondsarten | 20 |
| 2.4.1 | Aktienfonds | 21 |
| 2.4.2 | Rentenfonds | 24 |
| 2.4.3 | Gemischte Fonds | 25 |
| 2.4.4 | Geldmarktfonds | 26 |
| 2.4.5 | Immobilienfonds | 26 |
| 2.4.6 | Dachfonds und Umbrellafonds | 28 |
| 2.4.7 | Future-Fonds, Hedge-Fonds und Optionsschein-Fonds | 28 |
| 2.5 | Fonds und Risiko | 30 |
| 3. | Die Konstruktion eines Fondsindex | 37 |
| 3.1 | Auswahl der aufzunehmenden Fonds | 37 |
| 3.1.1 | Auswahl der Fondsgesellschaften | 37 |
| 3.1.2 | Auswahlkriterien der Aktienfonds | 39 |
| 3.1.3 | Auswahlkriterien der Rentenfonds | 57 |
| 3.2 | Möglichkeiten der Indexberechnung | 60 |
| 3.2.1 | Der Deutsche Aktienindex (DAX) | 62 |
| 3.2.2 | Der Dow Jones Industrial Average | 66 |
| 3.3 | Der Aktienfondsindex (A-Finx) | 68 |
| 3.3.1 | Der ungewichtete A-Finx | 68 |
| 3.3.2 | Der gewichtete A-Finx | 73 |
| 3.4 | Der Rentenfondsindex (R-Finx) | 79 |
| 3.5 | Veränderung der Indexzusammensetzung | 80 |
| 4. | Benchmarking mit Fondsindizes | 81 |
| 4.1 | Benchmarking | 81 |
| 4.2 | Der Fondsindex als Benchmark für Dachfonds | 83 |
| 5. | Asset Allocation mit dem Aktienfondsindex | 86 |
| 6. | Schlußbetrachtung | 96 |
| Anhang | 98 | |
| Anhang 1: Kurzbeschreibung der Fondsgesellschaften | 98 | |
| Anhang 2: Informationstabellen der Fondskategorien | 103 | |
| Anhang 2.1: Informationstabellen des A-Finx | 103 | |
| Anhang 2.2: Informationstabellen des R-Finx | 111 | |
| Anhang 3 : Potentielle EUROSTOXX-Auf- und Absteiger | 115 | |
| Anhang 3.1: Die potentiellen Aufsteiger | 115 | |
| Anhang 3.2: Die potentiellen Absteiger | 117 | |
| Anhang 4: Fondsabkürzungen des A-Finx | 118 | |
| Literaturverzeichnis | 119 | |
| Literatur | 119 | |
| Internetadressen | 120 | |
| Zeitschriften, Prospekte | 121 |
In dieser Arbeit wird bei den Rentenfonds in den ersten beiden Hauptkategorien (siehe Abbildung 14) zwischen Restlaufzeit der im Fonds enthaltenen Rentenpapiere und der Anlageregion unterschieden, also z.B. kurzfristige Papiere im Dollarwährungsraum oder mittel- bis langfristige festverzinsliche Papiere europäischer Länder. Diese Fonds sollten überwiegend Renten mit „Investment Grade Rating“ enthalten, also nach Moody`s nicht schlechter als Baa und bei Standard & Poor`s nicht schlechter als BBB eingestuft sein. Maßgebend für die Einteilung nach der Restlaufzeit ist die durchschnittliche Restlaufzeit der in den Fonds verwahrten Wertpapiere. Fonds mit internationalen Renten können mehrere Währungen enthalten. Des weiteren gibt es Rentenfonds, die in Anleihen der Emerging Markets bzw. in High Yield Anleihen investieren und im Rating nicht mehr unter „Investment Grade“ fallen, sondern Ba bzw. BB oder schlechter eingestuft werden.87 Sie notieren meist in Dollar und sind in der dritten Haupkategorie der Rentenfondseinteilung gemäß Abbildung 14 vertreten. In dieser Hauptkategorie: Sonstige Rentenfonds finden sich ebenfalls Fonds, die in Anleihen bedeutender europäischer Währungen wie z.B. dem Schweizer Franken und dem Britischen Pfund investieren. [...]
wirtschaftlichen Entwicklung. Dies ist der Hauptgrund für die weitere positive Einschätzung des Europäischen Aktienmarktes. Anleger, die schon in den letzten drei Jahren im europäischen Markt engagiert waren, erzielten im günstigsten Fall, nämlich mit dem DIT Aktien Europa AF, ein Plus von 217,54 Prozent bei einem Risiko von 28,12 Prozent. Die Performanceunterschiede innerhalb der 19 betrachteten Westeuropafonds sind bemerkenswert. Zwar gingen Anleger mit dem Templeton GS European nur ein Risiko von 17,80 Prozent ein, erzielten jedoch mit einer Wertentwicklung von 49,74 Prozent ein deutlich schlechteres Ergebnis im betrachteten 3-Jahres-Zeitraum. Der DIT Aktien Europa AF investiert hauptsächlich in europäische Standardwerte, als Beimischung aber auch in Aktien [...]
Deutlich bessere Konjunkturdaten gaben den japanischen Aktien seit einiger Zeit wieder starken Kursauftrieb. Der stärker als erwartet steigende Konsum und die zunehmenden Neustrukturierungsanstrengungen der Unternehmen wirkten sich positiv auf Wirtschaft und Aktienmarkt aus. Im Zuge dieser Entwicklung konnten auch die Fonds japanischer Standardwerte wieder eine bessere Performance bieten und zogen so neue Anlagegelder an. Der Japanese Fund von Fleming Asset Management schloß bei der Fondsauswahl mit einem Sharpe-Ratio von 0,85 am besten ab und wird somit in den Aktienfondsindex für die Kategorie Länderfonds: Japan einfließen. Er verfolgt als Anlageziel ein langfristiges Kapitalwachstum durch Anlage in japanische Wertpapiere. Unter den größten Einzeltiteln befinden sich Werte wie Toyota Motor Corp., NTT DoCoMo Inc. oder Canon Inc..82 Mit einer 3-Jahres-Volatilität von 33,32 Prozent weist der Fonds zwar die höchste Standardabweichung auf, ist aber mit einer 3-Jahres-Wertentwicklung von 134,59 Prozent mit Abstand der Top-Performer. Mit einer negativen Performance von – [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832442347
Arbeit zitieren:
Muhr, Stephan Oktober 2000: Asset Allocation auf der Basis von Investmentfonds mit dem Ziel der Berechnung eines Fondsindex, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Aktienindex, Risiko, Investmendfonds, Benchmark, Asset Allocation



