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Architektur und Marketing

Architektur und Marketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tina Weisser
  • Abgabedatum: Februar 2002
  • Umfang: 206 Seiten
  • Dateigröße: 8,2 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Fridericiana Karlsruhe (TH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6042-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6042-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6042-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weisser, Tina Februar 2002: Architektur und Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Architekturmarkt, Social Marketing, Baukultur

Diplomarbeit von Tina Weisser

Einleitung:

„Wohl zu keiner Zeit waren die Auffassungen über den Beruf des Architekten und seine Zukunft so widersprüchlich und theoretisch unsicher wie heute. In den letzten zwanzig Jahren wurde das traditionelle Berufsbild des Architekten, insbesondere die Vorstellungen über sein individuelles Künstlertum, von den Notwendigkeiten und Möglichkeiten weit vorausschauender geistiger Konzipierung komplexer Umweltgestaltung und industrieller Bauproduktion immer mehr zu einer romantischen Illusion.“.

Diese von Herbert Ricken vor rund fünfunddreißig Jahren verfasste Einleitung zu seinem Buch „Der Architekt“ scheint immer noch erschreckend aktuell. Das Berufsfeld der Architekten wird kleiner und kleiner, Generalunter- und -übernehmer, Bauingenieure und Fertighausanbieter haben den Markt weitgehend an sich gezogen. Der Anteil der von freien Architekten geplanten Gebäude wird deutschlandweit auf weniger als vierzig Prozent geschätzt. Trotz diesem geringen Anteil am Bauvolumen werden für sämtliche in der Kritik stehenden, mehr oder weniger schlecht geratenen Gebäude, die freien Architekten verantwortlich gemacht. Wen wundert es da also, dass die Öffentlichkeit kaum Handlungsbedarf - bezüglich der meist hässlichen Stadt- und Baulandschaft sieht - wo doch die Architekten das alles zu verschulden haben.

Bestärkt durch die immer größer werdende Bedeutung der Medien und deren Einfluss hat allerdings das Interesse der Nicht-Fachleute in den letzten zehn Jahren an spektakulären Bauwerken, wie dem Reichstag, dem Libeskind Museum, dem Potsdamer Platz oder dem Guggenheim-Museum der spanischen Stadt Bilbao zugenommen. In Deutschland wurde das Thema Architektur vor allem durch die große Umstrukturierung in der Hauptstadt Berlin und den teuren Regierungsumzug in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Aber trotz alledem ist moderne Architektur keineswegs Bestandteil der Allgemeinbildung. Folgende kleine Episode deutet darauf hin: Beim 2. Architekturgespräch, welches im Reichstag in Berlin im November letzten Jahres stattfand, um Verkehrs- und Bauminister Herrn Bodewig die Belange und Bedürfnisse der Architekten unter dem Thema „Architektur und Baukultur“ näherzubringen, erzählte dieser ganz stolz, wie sehr er doch sein renoviertes Ministerium und dessen Umgebung in Berlin-Mitte schätze. Ganz in der Nähe sei ja auch ein historisches Gebäude eines sehr bekannten italienischen Architekten, dessen Namen er leider vergessen hätte. Herr Bodewig fing an laut zu denken: Rosso oder Rosse oder so ähnlich.....Er meinte damit wohl den „Berliner Block“ von Aldo Rossi.

Die gebaute Umwelt ist unumgänglich, sie beeinflusst ihre Bewohner und ist mitverantwortlich für deren physische und psychische Gesundheit. Architektur ist deswegen in einem hohen Maße der Gesellschaft verpflichtet. Das Ziel des Architekten und das des ebenso in der Pflicht stehenden Bauherrn muss es sein, eine optimale Qualität des Gebauten unter gestalterischen, technischen und ökologischen Aspekten für die Umwelt und die Integration der erstellten oder modernisierten Gebäude zu erlangen.

Ist es möglich, die Gesellschaft mehr für qualitativ hochwertige und dem Menschen ebenbürtige Architektur zu sensibilisieren und sie darüber zu informieren?

Ist es möglich, die Bedeutung von Baukultur zurückzugewinnen und die Trends einer sehr auf Individualität und Lifestyle ausgerichteten Konsumgesellschaft für diese Zwecke zu nutzen?

Architektur wird längst von den Massenmedien als Imageträger benutzt. Fertighausfirmen, Immobilienmakler, Investoren und Bausparkassen setzen eine zielgerichtete Werbesprache ein, um Menschen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Baustofffirmen und Bauzulieferer, als Beispiel sei hier der Lampenhersteller Erco genannt, benutzen ebenfalls eine Werbesprache, die auf Architekten wirken soll. Wie aber macht Architektur auf sich aufmerksam? Wäre das moralisch überhaupt vertretbar? Und welchen Markt würde sie dann überhaupt beeinflussen wollen?

Die äußerst kritische Situation der Architekten und der Baukultur in Deutschland hat mich dazu veranlasst, zu versuchen, das Thema Architektur mit Hilfe moderner Marketinginstrumente von einer anderen, der traditionellen Auffassung von Architektur fremden Seite, zu beleuchten. Die Leitfrage dabei ist: Wo sind die Ansatzpunkte, von denen aus man Lösungsansätze und Perspektiven entwickeln kann, um die Situation der zeitgenössischen Architektur und ihrer Architekten zu verbessern?

Die in der Studie erwähnte CD ist nicht im Lieferumfang enthalten, da sie für das Verständnis der Studie nicht notwendig ist.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 15
1. Kapitel: Die Rolle des Architekten
1.1 Das Selbstbild-Fremdbild des Architekten 16
1.2 Die Rolle des Architekten im geschichtlichen Rückblick
(1) Architekt als Baumeister/Handwerker 21
(2) Architekt als Künstler 22
(3) Architekt als Wissenschaftler 23
(4) Architekt als Unternehmer 25
1.3 Konkurrenzbeziehung Bauingenieur-Architekt 26
2. Kapitel: Berufsbild und Gesellschaft
2.1 Das Ansehen der Architektur 35
(1) Informationsdefizit 35
(2) Untersuchungen Laien-Experten 37
(a) Architektur in den Medien 37
(b) Schüler und Laien 37
(c) Experten-Laien-Semiexperten 38
(3) Architekturverständnis 39
2.2 Die Lage der Architektur 42
(1) Analyse des Istzustandes 42
(2) Berufs im Notstand 49
2.3 Architektur und Gesellschaft 50
(1) Beziehung Architektur-Gesellschaft 50
(2) Was ist unsere Gesellschaft 52
(3) Bauen für die Demokratie 55
3. Kapitel: Organisation des Berufes und Werbung
3.1 Interessensverbände 65
(1) Kammern & Verbände 65
(2) Öffentlichkeitsarbeit der Organe 66
3.2 Werbung und Wettbewerbswesen 67
(1) Werbeverbot 67
(2) Wettbewerbe 70
3.3 Baukultur und EU 73
(1) BMWI: Initiative Baukultur 73
(2) Qualität 75
(3) Leserumfrage BMWI 78
(4) Zukunft EU 79
(5) Meinungsbildung durch Kulturträger 81
3.4 Architektur als Teil der Medienwelt 82
4. Kapitel: Dienstleistungsmarketing und Makromarketing
4.1 Einleitung und Definition 103
(1) Dienstleistungsmarketing 103
(2) Universalmarketing 105
(3) Emotionales Marketing 106
(4) Besonderheiten der Architektur aus Sicht der Ökonomie 110
(5) Organisationsformen der Architektur 111
4.2 Strategisches Marketing 112
(1) Bedeutung und Grundlagen 112
(2) Chancen und Risiken 115
(3) Ressourcenanalyse 117
(a) Kritische Ressourcen 118
(b) Strategische Ressourcen 119
(4) Positionierungsanalyse 119
(5) Portfolioanalyse 121
(6) Wertkettenanalyse 122
(7) Benchmarketing 124
(8) Ziele 125
(9) Festlegen von Strategien 129
(a) Geschäftsfeldstrategie 129
(b) Marktfeldstrategie 130
(c) Wettbewerbsvorteilsstrategie 132
(d) Marktabdeckungsstrategie 133
(e) Timingstrategie 133
(f) Marktbearbeitungsstrategie 134
(g) Kundenstrategie 134
(h) Verhaltensstrategie 134
4.3. Makromarketing und strategische Perspektiven 136
(1) Grundlagen des Makromarketings 136
(2) Architektur und Allgemeinbildung 140
(3) Architektur und Politik 142
(4) Architektur und Stadt 142
(5) Imagepolitik 143
(a) Gezielte Arbeit mit TV und Print 144
(b) Architekturevents 144
(c) Workshops 144
(d) Architekturplattform 144
(e) Architekturkurse 145
(6) Ausbildung 145
(7) Psychologie im Kommunikationsmarketing 148
(a) Imagekampagne 148
5. Kapitel: Mikro-Marketing und operative Perspektiven
5.1) Einleitung 171
5.2) Leistungspolitik 172
(1) Grundlagen der Leistungspolitik 172
(a) Festlegen des Leistungsprogramms 173
(b) Planungsprozess 173
(c) Zielgruppendefinition 173
(d) Ziele der Leistungspolitik 174
(2) Instrumente der Leistungspolitik 175
(a) Leistungsprogrammpolitik 175
(b) Leistungspalette 177
(c) Variationen von Dienstleistungsprogrammen 178
(d) Zeitliche Veränderung 178
(e) Veränderung von Eigenschaften 178
(f) Eliminierung von Dienstleistungen 179
(3) Markenpolitik 180
(a) Bedeutung der Markenpolitik im Bezug auf Dienstleistungen 180
(b) Beschwerdepoltitk 181
(c) Optimierung 182
(d) Architektur als Produkt 182
(e) Alternativen 183
5.3) Kommunikationspolitik 184
(1) Grundlagen der Kommunikationspolitik 184
(a) Informationsdefizite 185
(b) Besonderheiten 186
(c) Planungsprozesse 188
(d) Ziele und Strategien 189
(2) Einsatz der Kommunikationselemente 191
(a) Klassische Werbung 192
(b) Verkaufsförderung 194
(c) Persönliche Kommunikation 195
(d) Direkt Kommunikation 196
(e) Öffentlichkeitsarbeit/PR 197
(f) Messen und Ausstellungen 200
(g) Sponsoring 201
(h) Event-Marketing 201
(i) Multimedia-Kommunikation 201
(j) Architektenranking 202
(k) Corporate Identity 202
(l) Wettbewerbe 208
5.4) Preispolitik 209
(1) Grundlagen der Preispolitik 209
(2) Planungsprozess der Preisfestlegung 210
(3) Ziele der Preisfestlegung 212
(4) Preisbezogene Strategien 212
(5) Kostenvorteile 213
5.5) Distribution 214
(1) Grundlagen der Distributionspolititk 214
(2) Planungsprozess und Möglichkeiten der Distribution 214
Fazit 223
Anhang
Literatur- und Bildverzeichnis
Fragebögen
Materialien

Automatisiert erstellter Textauszug:

(3) Emotionales Marketing Wie im Kapitel 2.2 beschrieben wird die Erlebnisorientierung, der Hedonismus, in Beziehung auf Konsum, nach der unsere Gesellschaft handelt immer wichtiger. Auch nicht zu unterschätzen ist die persönlich-emotionale Beziehung zu Produkten und Leistungen, so wird das reale Produkt erst durch die individuelle Wahrnehmung und Verarbeitung zum persönlichen Erlebnis bzw. Faktum, nicht auf der objektiven, sondern einer subjektiven Ebene. Es geht um das Empfinden. „Dabei spielen zentrale Begriffe eine Rolle. So die Meta-Ebene der Kommunikation, denn nicht die Realität ist die Realität im Marketing, sondern die Wahrnehmung der Zielpersonen über diese Realität. Damit ist zugleich auch die Kommunikation, also die Information über die Objektebene, zentral bedeutsam.“13 So ist das gute Produkt das eine, die attraktive Bewerbung, sein Image, seine Markenwelt das andere. „Man kauft Marken, die Erlebnisse und Gefühle vermitteln und weniger Produkte mit bestimmten funktionalen Eigenschaften.“14 „Konsumenten lassen sich beim Einkauf keineswegs nur von „rationalen Bedürfnissen“ und dem Wirtschaftlichkeitsprinzip leiten. Der Einkaufsvorgang [...]

Die Zuordnung der Architektur zum reinen Dienstleistungsmarketing ist nicht ganz eindeutig. Zu unterscheiden ist zwischen dem kommerziellen Nutzen einzelner Büros, hier trifft Dienstleistungsmarketing zu, und dem allgemeinen, nicht kommerziellen Appell, Architektur als Baukultur zu erhalten und zu fördern. Im zweiten Fall würde eher soziales Marketing, kulturelles oder Makro-Marketing passen. Das Social-Marketing wird u.a. als Synonym für nicht-kommerzielles Marketing bzw. Non-BusinessMarketing, als Marketing des sozialen Wandels oder als gesellschaftlich verantwortliches Marketinghandeln, bezeichnet (Initiativen, Ideen, z.B. Nichtraucherkampagne, Urlaub in Deutschland, Aids-Aufklärung, Trimm Dich). Wird Marketing als Maßnahme zu Änderungen im gesellschaftlichen Bereich verwendet, spricht man auch vom IdeenMarketing, hierbei geht es um die marketingmäßig organisierte Verwirklichung von gesellschaftlichen Anliegen.7 Unter dem Begriff Makro-Marketing wird unter Marketingfachleuten die gesellschaftliche Verantwortung diskutiert. „Vermehrtes Marketing kann zum Anstieg materiellen Denkens und zum Rückgang ethischer Werte in der Gesellschaft führen. Dieser Verantwortung sollen sich Marketing-Experten bewusst sein und stellen.“8 Freyer betont, dass es sich hierbei um einen sehr idealistischen Ansatz handelt, der nur selten zu realisieren ist. „Gegenstände des sozialen Marketing sind wie im kommerziellen Marketing die Anpassung an den Bedarf und seine Beeinflussung, allerdings jetzt im Hinblick auf nichtkommerzielle Güter und Leistungen, die besonders häufig in kulturellen, ökologischen, verkehrs- und gesundheitspolitischen Zusammenhängen auftreten. Manche dehnen den Konsumbegriff noch weiter aus, so dass z.B. auch das Verhalten bei politischen Wahlen als Gegenstand der Beeinflussung betrachtet wird.“9 Eine weitere Variante ist das Güter- und Produktmarketing, welches in den USA als neue Art des Umgangs mit Architektur von Architekten praktiziert wird. Es werden von diesen Grundstücke oder alter Bestand gekauft, dann geplant, fertiggestellt und schließlich verkauft. Architektur ist so ein spezieller Bereich, dass es hier eine spezielle, eigenständige Marketingphilosophie geben müsste. Man [...]

4. Kapitel: Dienstleistungsmarketing und Makromarketing 4.1 Einleitung und Definition Dienstleistungsmarketing (1) Marketing [engl. ‚ma:kitin] bedeutet laut Brockhaus eine marktgerechte Unternehmenspolitik. „Dienstleistungen sind wirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht in Erzeugung von Sachgütern, sondern in persönlichen Leistungen bestehen.“1 „Im Unterschied zu den Sachgütern sind Dienstleistungen jedoch nicht lagerfähig; Produktion und Verbrauch von Dienstleistungen fallen zeitlich zusammen. Im Rahmen der volkswirtschaflichen Gesamtrechnung werden Dienstleistungen neben den Sektoren Landund Fortstwirtschaft und warenproduzierendes Gewerbe als 3. Wirtschaftsbereich erfasst (tertiärer Sektor): u.a. Handel und Verkehr, private Dienstleistungen (z.B. Banken, Versicherungen, Beherbergungsgewerbe),“2 freie Berufe. Das genau definierte Berufsfeld Marketing hat sich erst zwischen 1965 und 1985 herausgebildet, davor gab es die so genannte Absatzlehre. Marketing kann sowohl als komplexes, geschlossenes Konzept eine Marktbearbeitung steuern, oder auch weitergehend als Führungskonzept, Unternehmensphilosophie, Denkrichtung, Leitidee und Maxime genutzt oder praktiziert werden. „Als Marketing werden im weitesten Sinne alle Vorgänge bezeichnet, die zur zielorientierten Anbahnung, Erleichterung, Abwicklung und Bewertung des Austausches von ideellen und materiellen Werten zwischen Parteien gehören. Aus diesem Blickwinkel ist das ganze Leben durchsetzt von Marketing.“3 Durch das Instrument Marketing bzw. den Marketing-Mix soll der Markt aktiv gestaltet und bearbeitet werden. Marketing bedeutet mehr als nur verkaufen, werben oder das Erarbeiten einzelner Konzepte und Strategien, es ist eine „ganzheitliche Methode, die neben dem privatwirtschaftlich-profitorientierten Bereich auch auf öffentliche (und gemeinwirtschaftlich organisierte) Bereiche übertragen werden kann.“4 Neben dem traditionellen, so genannten „alten“ Marketing, gibt es das „moderne“ Marketing. Altes Marketing bedeutet ein Produkt oder Leistung wird erstellt und erst dann wird geschaut, wie es am besten am Markt zu verkaufen ist. Der Markt wird hier als Verkäufermarkt (wenige Anbieter, viele unbefriedigte Nachfragewünsche) charakterisiert. Das moderne Marketing arbeitet genau anders herum, es wird erst analysiert was der Kunde braucht oder verlangt, und dann dem entsprechend produziert, platziert und vermarktet. Hier wird der Markt als Käufermarkt (viel Konkurrenz, gesättigte und wählerische Nachfrager, Überangebot) bezeichnet. Marketing wird nicht nur von profitorientierten Unternehmen (kommerziell) durchgeführt, sondern kann von so genannten Non-Profit Organisationen (nicht-kommerziell, z.B. Vereinen, kulturelle Einrichtungen, Finanzierung oft durch öffentliche Mittel) angewandt werden. Das Besondere am Dienstleistungsmarketing ist seine Immaterialität, die nicht „stoffliche Fassbarkeit“ von Arbeitsleistungen (originärer Faktor). Durch die generelle gesellschaftliche Veränderung wird eine allgemeine höhere Nachfrage nach Dienstleistung sichtbar. Die Arbeitszeitverkürzung hat zu einem veränderten Freizeitverhalten geführt. Hobby, Reisen, Mobilität und Selbstverwirklichung haben einen höheren Stellenwert erreicht. Das Konsumverhalten hat sich geändert und die Lebenserwartung ist gestiegen. Das verfügbare Einkommen hat sich seit 1950 verfünffacht, das bedeutet, dass jeder Bundesbürger heute im Durchschnitt ca. fünf mal so viele Güter wie 1950 [...]

Arbeit zitieren:
Weisser, Tina Februar 2002: Architektur und Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Architekturmarkt, Social Marketing, Baukultur

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