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Arbeitszufriedenheit und individuelle Handlungsspielräume

Eine empirische Untersuchung in teilautonomen Arbeitsgruppen

Arbeitszufriedenheit und individuelle Handlungsspielräume
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Gabriele Wieland
  • Abgabedatum: September 1997
  • Umfang: 102 Seiten
  • Dateigröße: 5,9 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0606-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0606-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0606-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wieland, Gabriele September 1997: Arbeitszufriedenheit und individuelle Handlungsspielräume, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Arbeitsorganisation, Arbeitszufriedenheit, Handlungsspielraum, Personalwirtschaft, teilautonome Arbeitsgruppe

Diplomarbeit von Gabriele Wieland

Einleitung:

In einer Zeit komplexer und tiefgreifender Wandlungsprozesse, denen sowohl technologische wie gesamtgesellschaftliche Entwicklungen zugrundeliegen, werden Organisationen mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Sie stehen vor der Aufgabe, interne Abläufe kontinuierlich zu verbessern, Kundenwünsche umfassend zu erfüllen sowie offen, flexibel und lernfähig zu bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, kommt der "Ressource Mensch" eine immer größere Bedeutung zu. Ein Indiz dafür ist die Vielzahl an Forschungsarbeiten, die sich mit neuen Modellen der Arbeitsgestaltung beschäftigt, in denen eine stärkere Partizipation der arbeitenden Menschen realisiert werden kann. Insbesondere für Organisationen im Bereich der Industrie wird aus dem systemischen Ansatz, der u.a. die Selbststeuerung postuliert, von mehreren Autoren die teilautonome Gruppe als neues Modell der Arbeitsorganisation abgeleitet.

Charakteristika teilautonomer Gruppen liegen in erweiterten Möglichkeiten und Erfordernissen hinsichtlich der Tätigkeitsbreite der Arbeit, der Entscheidungsbefugnisse sowie der Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Die Frage ist nun, wie sich diese erweiterten Handlungsspielräume auf das subjektive Befinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirken. Wichtige Größen einer zukunftsorientierten Personalpolitik sind in diesem Zusammenhang die Ansprüche und Motive der arbeitenden Menschen in Bezug auf die Arbeit und die Art und Weise, wie diese in der jeweiligen Organisation erfüllt werden können.

Gang der Untersuchung:

In diesem Kontext kommt der Arbeitszufriedenheit, die als wichtiger Indikator für die Qualität des Arbeitslebens betrachtet wird, große Bedeutung zu. Dabei wird in der vorliegenden Arbeit eine hohe Arbeitszufriedenheit als unmittelbares Ziel für die arbeitenden Menschen selbst verstanden.

Dieser Arbeit liegt die Frage zugrunde, welche Zusammenhänge zwischen den individuellen Handlungsspielräumen und der Arbeitszufriedenheit bestehen.

Dabei werden die zu untersuchenden Zusammenhänge zunächst auf der Ebene relevant erscheinender theoretischer Modelle untersucht. Die aus diesen Überlegungen abgeleiteten Hypothesen werden daran anschließend in einer empirischen Untersuchung in den teilautonomen Gruppen eines Industrieunternehmens überprüft. Der Schwerpunkt der Analyse liegt dabei auf erweiterten Handlungsspielräumen, die als charakteristisch für die Arbeitsorganisation der teilautonomen Gruppen gelten, und deren Bedeutung für die Arbeitszufriedenheit.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Fragestellung 2
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. Arbeitsorganisation 3
2.1 Organisationen als offene Systeme 3
2.2 Das Konzept der soziotechnischen Systemgestaltung 4
2.3 Gestaltung von teilautonomen Arbeitsgruppen gemäß dem soziotechnischen Systemansatz 6
3. Das Konzept des Handlungsspielraumes 7
3.1 Die inhaltlichen Dimensionen des Handlungsspielraumes 7
3.2 Objektiv vorgegebene und subjektiv wahrgenommene Handlungsspielräume 10
4. Arbeitszufriedenheit 11
4.1 Definition von Arbeitszufriedenheit für diese Arbeit 12
4.2 Theoretische Ansätze zur Erklärung von Arbeitszufriedenheit 13
4.2.1 Modell der Bedürfnishierarchie von Maslow 14
4.2.2 Theorie der gelernten Bedürfnisse von McClelland.. 15
4.2.3 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg 17
4.2.4 "Job Characteristics Model" von Hackman und Oldham 19
4.3 Determinanten der Arbeitszufriedenheit 21
4.3.1 Individueller Handlungsspielraum als Determinante der Arbeitszufriedenheit 23
4.3.2 Personenbezogene Variablen als Determinanten der Arbeitszufriedenheit 25
4.4 Probleme bei der Erfassung von Arbeitszufriedenheit 25
4.5 Ableitung der Hypothesen 27
5. Methodik der empirischen Untersuchung4 28
5.1 Vorstellung der Spindler & Hoyer GmbH 28
5.1.1 Kontinuierliche Unternehmenserneuerung bei Spindler & Hoyer 29
5.1.2 Teilautonome Gruppen bei Spindler & Hoyer - Abschätzung des objektiven Handlungsspielraumes 31
5.2 Empirische Untersuchung 35
5.2.1 Experteninterviews 36
5.2.2 Fragebogenaktion 37
5.2.2.1 Erfassung der Arbeitszufriedenheit 37
5.2.2.2 Erfassung des wahrgenommenen Handlungsspielraumes 40
5.2.2.3 Erhebung der soziodemographischen Daten 41
5.2.2.4 Durchführung der Fragebogenaktion 42
6. Analyse der empirischen Daten 43
6.1 Rücklauf und soziodemographische Daten 44
6.2 Ergebnisse zur Arbeitszufriedenheit 46
6.2.1 Allgemeine Arbeitszufriedenheit. 46
6.2.2 Personenbezogene Faktoren und Arbeitszufriedenheit 47
6.2.3 Ergebnisse der Subskalen der SAZ 51
6.3 Ergebnisse zu den individuellen Handlungsspielräumen 52
6.3.1 Wahrgenommene Handlungsspielräume 52
6.3.2 Wahrgenommene und für die Zukunft gewünschte Handlungsspielräume 56
6.4 Ergebnisse zum Handlungsspielraum als Determinante der Arbeitszufriedenheit 57
7. Diskussion 60
7.1 Ergebnisse im Zusammenhang mit der Theorie 61
7.2 Ergebnisse und betriebliche Realität 65
8. Zusammenfassung 67
9. Literaturverzeichnis 69
Anhang
Anhang I: Fragebogen
AnhangII: Organigramm der Spindler & Hoyer GmbH
Anhang III: Unternehmensbroschüren von Spindler & Hoyer zu:
Kontinuierliche Unternehmenserneuerung (KUER)
Teilautonome Arbeitsgruppen (TaGs)

Arbeit zitieren:
Wieland, Gabriele September 1997: Arbeitszufriedenheit und individuelle Handlungsspielräume, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Arbeitsorganisation, Arbeitszufriedenheit, Handlungsspielraum, Personalwirtschaft, teilautonome Arbeitsgruppe

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