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Anwendungsmöglichkeiten neuronaler Netze zur Unterstützung strategischer Entscheidungen

Anwendungsmöglichkeiten neuronaler Netze zur Unterstützung strategischer Entscheidungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Gunther Wagner
  • Abgabedatum: März 1998
  • Umfang: 118 Seiten
  • Dateigröße: 11,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1136-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1136-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1136-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wagner, Gunther März 1998: Anwendungsmöglichkeiten neuronaler Netze zur Unterstützung strategischer Entscheidungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Strategische Planung, Strategisches Management, Wirtschaftsinformatik, Neuronale Netze

Diplomarbeit von Gunther Wagner

Einleitung:

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Forschungsfrage, inwiefern neuronale Netze unterstützend im Zusammenhang mit strategischen Entscheidungen eingesetzt werden können. Damit wird der Fokus computerbasierter Anwendungen, der in der Regel auf quantitative Fragestellungen beschränkt ist, um eine qualitative Komponente erweitert.

Zu Beginn der Arbeit wird ein Überblick über die Inhalte und den Prozeß der strategischen Führung bzw. der strategischen Planung gegeben und die Determinanten strategischer Entscheidungen identifiziert. Im Anschluß daran werden sich bereits in der Praxis im Zusammenhang mit quantitativen und qualitativen Problemstellungen im Einsatz befindende Systeme vorgestellt. Hier kommen Frühaufklärungssysteme, Expertensysteme und statistische Verfahren zur Anwendung, von denen unter der zu behandelnden Thematik jeweils die Kennzeichen, Stärken und Schwächen aufgezeigt werden. Dem schließt sich die Erläuterung der Theorie und Praxis der neuronalen Netze an. In der theoretischen Abhandlung wird der grundsätzliche Aufbau und die Funktionsweise dieser Netze vorgestellt und verschiedene Typen erläutert. Dann werden die Einsatzmöglichkeiten der neuronalen Netze aufgezeigt, indem zunächst deren Eigenschaften identifiziert und dann im Hinblick auf deren Relevanz bezüglich qualitativer Fragestellungen evaluiert werden. Außerdem werden Anwendungsbeispiele aus der Praxis - z. B. im Kontext von Währungskurs- und Aktienkursprognosen - und die Grenzen der neuronalen Netze aufgezeigt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung
1.1 Problemstellung 1
1.2 Vorgehensweise 1
2. Problemstellung im Prozeß der strategischen Führung
2.1 Aufbau des strategischen Führungsprozesses 2
2.2 Einordnung der strategischen Planung 3
2.3 Die Bedeutung von Entscheidungen 3
2.4 Komponenten der strategischen Führung 4
2.4.1 Kennzeichen der unternehmerischen Vision 4
2.4.2 Probleme bei der Formulierung der Strategien 5
2.4.3 Schwierigkeiten bei der Ausarbeitung der Direktiven 6
2.4.4 Bedeutung der Organisation und die Ausführung der Operativen 7
2.5 Determinanten strategischer Entscheidungen 7
3. Vorstellung bisheriger Lösungsansätze
3.1 Frühaufklärungssysteme 10
3.1.1 Aufgabe von Frühaufklärungssystemen 10
3.1.2 Arten von Frühaufklärungssystemen 10
3.1.2.1 Frühwarnsysteme 10
3.1.2.2 Früherkennungssysteme 11
3.1.2.3 Strategisches Radar 11
3.2 Expertensysteme 12
3.2.1 Aufbau von Expertensystemen 12
3.2.2 Kennzeichen von Expertensystemen 13
3.2.2.1 Wissensakquisitionskomponente 13
3.2.2.2 Erklärungskomponente 14
3.2.3 Grenzen beim Einsatz von Expertensystemen 14
3.2.4 Einsatz von Expertensystemen in der strategischen Planung 15
3.3 Statistische Verfahren 16
3.3.1 Diskriminanzanalyse 16
3.3.1.1 Zielsetzung der Diskriminanzanalyse 16
3.3.1.2 Arten von Diskriminanzanalysen 17
3.3.1.2.1 Multivariate lineare Diskriminanzanalyse 18
3.3.1.2.2 Multivariate quadratische Diskriminanzanalyse 18
3.3.1.3 Probleme beim Einsatz von multivariaten Diskriminanzanalysen 18
3.3.1.4 Einsatzgebiete der linearen Diskriminanzanalyse 19
3.3.2 Regressionsanalyse 19
4. Theorie der künstlichen neuronalen Netze
4.1 Aufbau neuronaler Netze 20
4.1.1 Neuronen und Verbindungen 20
4.1.1.1 Die Inputfunktion 21
4.1.1.2 Die Aktivierungsfunktion 21
4.1.1.3 Die Outputfunktion 22
4.1.2 Schichten 23
4.2 Methodik des Lernens 24
4.2.1 Lernarten 25
4.2.1.1 Überwachtes Lernen 25
4.2.1.2 Unüberwachtes Lernen 25
4.2.2 Lernfunktionen 26
4.2.2.1 Die Lernmethode nach Hebb 26
4.2.2.2 Die Delta-Regel 27
4.2.2.3 Der Backpropagation-Algorithmus 27
4.3 Klassifikation neuronaler Netze 28
4.3.1 Netze ohne Rückkopplung 29
4.3.2 Netze mit Rückkopplung 29
4.4 Modelle neuronaler Netze 30
4.4.1 Das Perceptron 30
4.4.2 Das Hopfield-Modell 32
4.4.2.1 Die Energiefunktion 33
4.4.2.2 Simuliertes Kühlen 34
4.4.3 Die Boltzmann-Maschine 35
4.4.4 Das Modell nach Kohonen 35
4.4.5 Historische Entwicklung 36
5. Einsatzmöglichkeiten neuronaler Netze im strategischen Bereich
5.1 Eigenschaften neuronaler Netze 38
5.1.1 Parallele Architektur 38
5.1.1.1 Aufbau paralleler Modelle 38
5.1.1.2 Kennzeichen der parallelen Architektur 38
5.1.2 Die Lernfähigkeit 39
5.1.2.1 Beschaffenheit der Daten 39
5.1.2.2 Der Lernprozeß 40
5.1.3 Die Assoziativität 41
5.1.4 Die Fähigkeit des Generalisierens 42
5.1.5 Fehlertoleranz 43
5.2 Anwendungen auf strategische Fragestellungen 44
5.2.1 Analyse der strategischen Daten 44
5.2.1.1 Strukturierung der strategischen Daten 44
5.2.1.2 Strategische Daten und Vision 45
5.2.1.3 Strategische Signale 47
5.2.2 Klassifikation strategischer Daten 48
5.2.3 Prognose strategischer Entwicklungen 49
5.2.3.1 Umweltparameter 49
5.2.3.2 Marktparameter 51
5.2.3.3 Modell zur Unterstützung der Strategieformulierung 52
5.2.3.4 Strategieüberwachung 54
5.2.4 Kombination mit anderen Instrumenten 54
5.2.5 Einordnung im Entscheidungsfindungsprozeß 55
5.3 Anwendungsbeispiele 57
5.3.1 Währungskursprognosen 57
5.3.2 Aktienkursprognosen 58
5.3.3 Kreditwürdigkeitsprüfungen 59
5.3.4 Klassifikation von Unternehmen 60
5.3.5 Weitere Anwendungsbereiche 62
5.4 Probleme beim Einsatz neuronaler Netze 63
5.4.1 Beschaffung der Daten 63
5.4.2 Netztyp und Netzarchitektur 64
5.4.2.1 Overfitting 64
5.4.2.2 Genetische Algorithmen 64
5.4.3 Erklärungskomponente 65
5.4.3.1 Fuzzy-Sets 66
5.4.3.2 Sensitivitätsanalyse 67
5.4.3.3 Kombination mehrerer Systeme 67
5.4.4 Technische Voraussetzungen 68
6. Schlußbetrachtung und Ausblick 70

Arbeit zitieren:
Wagner, Gunther März 1998: Anwendungsmöglichkeiten neuronaler Netze zur Unterstützung strategischer Entscheidungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Strategische Planung, Strategisches Management, Wirtschaftsinformatik, Neuronale Netze

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