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Die Anwendungen und Techniken des Web 2.0 mit den sich bietenden Online-Marketing Potenzialen sowie das Social Network-Marketing im Speziellen

Die Anwendungen und Techniken des Web 2.0 mit den sich bietenden Online-Marketing Potenzialen sowie das Social Network-Marketing im Speziellen
Über dieses Buch
  • Art: MA-Thesis / Master
  • Autor: Michael Mestekemper
  • Abgabedatum: Mai 2010
  • Umfang: 116 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Bielefeld - University of Applied Sciences Deutschland
  • Bibliografie: ca. 116
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-0274-2
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mestekemper, Michael Mai 2010: Die Anwendungen und Techniken des Web 2.0 mit den sich bietenden Online-Marketing Potenzialen sowie das Social Network-Marketing im Speziellen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Web 2.0, Online-Marketing, Social Network, Communities, Marketing

MA-Thesis / Master von Michael Mestekemper

Einleitung:

1, Einleitung und Aufgabenstellung:

Das Thema dieser Masterarbeit lautet ‘Die Anwendungen und Techniken des Web 2.0 mit den sich bietenden Online-Marketing Potenzialen sowie das Social Network-Marketing im Speziellen’.

Zunächst soll in Kapitel 2 die Entwicklung des World Wide Web bis hin zur Entstehung des Web 2.0 geschildert werden. In diesem Zusammenhang werden die Grundprinzipien des Web 2.0 sowie dessen typischen Anwendungen und die dafür notwendigen Voraussetzungen dargelegt.

Im folgenden Kapitel 3 geht es grundsätzlich um das Online-Marketing im Web 2.0. Es wird eine Einordnung des Online-Marketings in einen Gesamt-Marketing-Mix beschrieben sowie die Formen und die Entwicklung des Online-Marketings dargestellt.

In Kapitel 4 wird auf die Social Networks im Speziellen eingegangen. Es wird zwischen verschiedenen Arten von Social Networks differenziert sowie ihre Grundlagen und Erlösquellen erläutert.

Das Marketing in Social Networks ist Thema des 5. Kapitels dieser Arbeit. Anhand ausgewählter Social Networks werden die Möglichkeiten des Marketings, die sich dort bieten, untersucht sowie anhand von Beispielen geschildert und belegt.

Abschließend wird in dem Kapitel 6 ein Ausblick auf erkennbare Trends für die weitere Entwicklung des World Wide Web gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung und Aufgabenstellung 1
2. Web 2.0 2
2.1 Einführung 2
2.2 Die Entwicklung des World Wide Web 2
2.3 Entstehung und Grundprinzipien des Web 2.0 3
2.4 Voraussetzungen für Web 2.0 Anwendungen 7
2.4.1 Technologische Voraussetzungen 7
2.4.2 Nutzerverhalten 12
2.5 Anwendungen im Web 2.0 13
2.5.1 Gemeinsame Grundgedanken 13
2.5.2 Social Networking Communities 14
2.5.3 Themenspezifische Communities 15
2.5.4 Knowledge Communities 16
2.5.5 File Sharing Communities 17
2.5.6 Consumer Communities 18
2.5.7 Game Communities 18
2.5.8 Mash-ups 19
2.6 Kritik am Web 2.0 20
3. Online-Marketing im Web 2.0 22
3.1 Einführung 22
3.2 Klassisches Marketing 22
3.3 Einordnung des Online-Marketings im Marketing-Mix 23
3.4 Formen des Online-Marketings 24
3.4.1 Affiliate-Marketing 24
3.4.2 Suchmaschinen-Marketing 27
3.4.2.1 Begriffsabgrenzung 27
3.4.2.2 Keyword-Advertising 28
3.4.2.3 Suchmaschinen-Optimierung 29
3.4.3 E-Mail-Marketing 32
3.4.4 Online-Werbung 35
3.4.5 Online Video Advertising 37
3.4.6 Behavioral Targeting 38
3.4.7 Crossmediale Kampagnen 40
3.5 Entwicklung des Online-Marketings 41
4. Social Networks 44
4.1 Was sind Social Networks? 44
4.2 Social Software 46
4.3 Arten von Social Networks 47
4.3.1 Private Social Networks 47
4.3.2 Business Social Networks 51
4.4 Erlösquellen bei Social Networks 54
4.4.1 Werbung 54
4.4.2 Gebühren 55
4.4.3 Geschäftsmodell Social Networks 57
5. Marketing in Social Networks 59
5.1 Einführung 59
5.2 Auswahl zu untersuchender Social Networks 61
5.3 Darstellung der Werbung in Social Networks 62
5.4 Marketing in Private Social Networks 68
5.4.1 Beschreibung der Vorgehensweise 68
5.4.2 Werbetreibende und Zielgruppen in Facebook 69
5.4.3 Werbetreibende und Zielgruppen in Passportstamp 70
5.5 Marketing in Business Social Networks 71
5.5.1 Beschreibung der Vorgehensweise 71
5.5.2 Werbetreibende und Zielgruppen in XING 71
5.6 Virales Marketing 73
5.6.1 Wirkungsweise des viralen Marketings 73
5.6.2 Formen des viralen Marketings 74
5.6.3 Social Networks als Plattformen für virales Marketing 75
5.6.4 The Long Tail -Chancen für Nischenprodukte durch virales Marketing 77
5.7 Zusammenfassung der Erkenntnisse 79
6. Ausblick auf die weitere Entwicklung des Web 81
Anhang VI
Inhaltsverzeichnis des Anhangs VI
Literaturverzeichnis XVII

Textprobe:

Kapitel 3.4.3, E-Mail-Marketing:

Der Versand von E-Mails ist der weltweit am stärksten verbreitete Internetdienst, mit dem Nachrichten kostengünstig und standardisiert an einzelne oder gleichzeitig ganze Gruppen von Personen verschickt werden können. Insofern verwundert es nicht, dass sich das E-Mail-Marketing zunehmend zu einem Standardinstrument im Marketingkonzept vieler Unternehmen entwickelt.

Das E-Mail-Marketing ist grundsätzlich das Pendant zum Direktmarketing im Offline-Marketing, also zum klassischen Postversand der Werbemittel. Primär dient es dazu, den Empfänger auf die unternehmenseigene oder eine andere Ziel-Website zu führen. Von den unterschiedlichen Formen des E-Mail–Marketing sollen die am häufigsten genutzten nun näher beschrieben werden:

E-Mailing, auch Stand-Alone-Kampagne genannt, dient dazu, ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen einer vorher zu definierenden Zielgruppe näher zu bringen. Diese Kampagnen haben üblicherweise eine beschränkte Laufzeit und werden häufig im Rahmen von Markteinführungen oder zur verstärkten Werbung für saisonale Produkte eingesetzt. Eine Sonderform des E-Mailings ist der E-Mail-Responder, bei der es sich um die automatisierte Versendung angeforderter Informationen handelt, also die Initiative dabei vom Interessenten ausgeht.

Newsletter werden meist in regelmäßigen Zyklen per E-Mail an Kunden oder Interessenten verschickt, um sie über aktuelle Themen wie Neuigkeiten über Produkte oder auf einer bestimmten Website zu informieren. Häufig werden sie auch dazu genutzt, um immer wieder Kommunikationsanlässe zu schaffen oder der Zielgruppe neue Angebote zu unterbereiten, mit dem Ziel der Kundenbindung. Diese Form des E-Mail-Marketings ist vergleichsweise aufwändig, da sie regelmäßig redaktionelle Arbeit erfordert und eine geeignete Software zum Erstellen des Newsletters sowie zum Verwalten der Verteilerlisten benötigt wird.

Das Newsletter-Sponsorship stellt eine spezielle Form, und für Unternehmen oder Organisationen eine Alternative zum eigenen Newsletter dar. Hierbei wird die gewünschte Werbebotschaft mit dem entsprechenden Link in einem etablierten Newsletter eines anderen Unternehmens oder eines kommerziellen Anbieters gegen Gebühr untergebracht. Es wird also keine zusätzliche, technische Infrastruktur oder ein eigener Adressenbestand benötigt, und der redaktionelle Aufwand ist ebenfalls weitaus geringer als bei einem eigenen Newsletter.

Ähnlich verhält es sich beim Enhanced Newsletter, einer weiteren Newsletter-Form. Ist einem Unternehmen das Erstellen eines eigenen Newsletters zu aufwändig bzw. zu teuer, bietet sich ihm die Möglichkeit des Zusammenschlusses mit anderen, gleichgesinnten Unternehmen mit gleicher Zielgruppe. Es wird ein gemeinsamer Newsletter, der dann als Enhanced Newsletter bezeichnet wird, herausgebracht und die Kosten entsprechend verteilt.

Für die Nutzer des E-Mail-Marketings bringt dieses Online-Marketing Instrument zwei grundsätzliche Frage- bzw. Problemstellungen mit sich. Ein zentraler Punkt ist zunächst einmal die Beschaffung von E-Mail Adressen. Liegt einem Unternehmen kein eigener E-Mail-Adressbestand vor, gibt es die Möglichkeiten der Anmietung oder des Kaufs über sogenannte Adressbroker. Doch auch hierbei ist große Sorgfalt geboten, um die Kontaktdaten der gewünschten Zielgruppe aus dem angebotenen Adressmaterial zu bekommen, was zunächst die Basis für eine erfolgversprechende E-Mail-Marketing Aktion darstellt.

Es gibt außerdem juristische Aspekte, die im Zusammenhang mit dem E-Mail-Marketing beachtet werden müssen. Grundsätzlich ist das E-Mail Marketing in Deutschland in verschiedenen Gesetzen geregelt. Eine unverlangte Zusendung von Werbung per E-Mail ist gemäß dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verboten. Es muss demnach eine ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegen, auch kann dieser die Einwilligung jederzeit widerrufen. Dieser Aspekt sollte gerade bei gekauften oder angemieteten E-Mail-Adressen geklärt werden, ob und für wen eine Erlaubnis der Adressaten zum Versenden von Werbe-E-Mails vorliegt. Weiterhin gibt es im Telemediengesetz (TMG) die Regelung, dass Werbe-E-Mails schon vor dem Öffnen als solche erkennbar sein müssen. Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Bestimmungen drohen dem Anbieter Bußgelder oder weitere juristische Schritte.

Arbeit zitieren:
Mestekemper, Michael Mai 2010: Die Anwendungen und Techniken des Web 2.0 mit den sich bietenden Online-Marketing Potenzialen sowie das Social Network-Marketing im Speziellen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Web 2.0, Online-Marketing, Social Network, Communities, Marketing

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