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Anwendung moderner IUK-Technologien im Tourismus

Anwendung moderner IUK-Technologien im Tourismus
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Malgorzata Madej
  • Abgabedatum: Oktober 2008
  • Umfang: 129 Seiten
  • Dateigröße: 4,3 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Szczecin Deutschland
  • Bibliografie: ca. 70
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-2402-2
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Madej, Malgorzata Oktober 2008: Anwendung moderner IUK-Technologien im Tourismus, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: eTourismus, IUK-Technologien, Tourismus, eCommerce, New Economy

Magisterarbeit von Malgorzata Madej

Einleitung:

Heutzutage ist eine moderne Anwendung der Informatik unumgänglich. Die Tourismusbranche gehört zu einem der Wirtschaftsbereiche, wo in großen Massen moderne Technologien und Informatiklösungen eingesetzt werden.

Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Technologien) beeinflussen und verändern das Verhalten von Konsumenten. Vor allem netzbasierte Technologien, hierbei besonders das Internet, haben sich in der Bevölkerung rasant verbreitet. Dies führt dazu, dass sich für Unternehmen neue Möglichkeiten für Vermarktung ihrer Leitungen ergeben und sogar völlig neue Geschäftmodelle entstehen. Aber auch für Nachfrager eröffnen sich beispielweise neue Wage der Informationsbeschaffung, des Vergleiches von Produkten und der Beschaffung angebotener Leistungen. Durch moderne IuK – Technologien sinken überdies in besonderem Maße die Kosten der Koordination des Nachfragerverhaltens, so dass infolgedessen für die meisten Konsumenten eine vorteilhafte Bündelung ihrer Nachfrage ermöglicht wird.

Ein besonderer Charakter der angebotenen Dienste - Untrennbarkeit der Konsumprozesse und Dienstleistung - verursachen, dass die Informationsflussgeschwindigkeit, wie auch das schnelle und effektive Ankommen zu einem breiten Kreis von potentiellen Kunden sind im Tourismus von besonderer Bedeutung.

Die Nutzung der Informatik und des Internets im Tourismus ist ein interessanter Standpunkt. Die Rolle des Internets wächst in der Branche ständig, darum habe ich mich entschieden verschiedene Aspekte der Internetanwendung im Tourismus zu erläutern.

Im Bereich der Internetnutzung kann man, eigentlich in jedem Lebensbereich, auf einige Beschränkungen, ungenügende Datensicherheit und unzureichende Verbindungsgeschwindigkeit hinweisen. Trotzdem findet Internet immer größere Anwendung in verschiedenen Tourismussektoren.

Ein wesentliches Element der Marketingpolitik sollte bei solchen Firmentypen Internet sein, dessen universeller Charakter und Zugang zu verschiedenen Menschen und Branchenkreisen sie existieren lässt.

Der Fortschritt durch den Einsatz von IT-Systemen, Internet und Web, lässt immer neuere und bessere Ideen und Möglichkeiten entstehen. Es kommt zu Trends und Innovationen, die das Geschäft im Tourismus beleben und effektiver gestalten. Kunden profitieren davon und begeistert genießen sie selbst ihre Urlaubsplanung.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, Fragestellungen bezüglich IT-Systeme und ihre Anwendungen in der Touristikbranche vorzustellen, aber auch die Systematisierung und Einordnung von Wissen über E-Tourismus einzuschalten.

E-Tourismus ist nicht nur ein Begriff, und der Einsatz von IT-Systemen oder Erweiterung des Wirtschaftssektors, sondern ein neuer Wirtschaftszweig, der durchaus solid vom Grund auf aufgebaut werden musste und stets neue Trends und Lösungsmöglichkeiten bietet.

Im ersten Kapitel stelle ich die Begriffe Informatik und Tourismus vor. Ursprünge, Neuerungen und Ziele des Tourismus werden erläutert und IT-Systeme und das Internet beschrieben.

Das zweite Kapitel beschreibt die New Economy und die Grundlagen des E-Business und E-Commerce, in denen der E-Tourismus seinen Platz hat. Zusätzlich wird hier die Strategie des E-Commerce im Hinblick auf den E-Tourismus vorgestellt. Dieses Kapitel bezieht sich auch kurz auf die rechtlichen Fragen des E-Commerce und auch die Datensicherheit wird hier angesprochen.

Das dritte Kapitel ist vollständig dem E-Tourismus gewidmet. Einführung und Grundlagen, Anwendungsfelder und Informationstechnologische Grundlagen des E-Tourismus zeigen wie stark dieser Wirtschaftssektor gewachsen ist und welche Potentiale in ihm noch stecken.

Das Kapitel vier bezieht sich auf den starken Hintergrund des E-Tourismus, nämlich die E-Touristischen Anwendungen und Buchungssysteme. Ich denke, dass man hier gut erkennen wird, was für ein riesiges System dahinter steckt - vor allem, wie raffiniert es arbeitet.

Im fünften Kapitel wird nochmal kurz die Bedeutung des E-Marketings, E-CRM und Web-Controlling innerhalb des E-Tourismus angesprochen. Es ist ein äußerst interessantes Thema, da das Marketing zunehmend zum entscheidenden Faktor wird, mit dem Unternehmen effektiv und erfolgreich arbeiten können.

Ein charakteristisches IT-System, das auf meine Arbeit zutreffend sein kann, habe ich im Kapitel sechs vorgestellt und analysiert. Ich denke, dass das Merlin.X System hier exakt in die Arbeit passt. Es ist von seiner Entwicklung und Größe ein sehr interessantes Objekt.

Das Internet und WWW sind die Werkzeuge, mit Hilfe derer die Unternehmen ihre Strategien und Ideen entwickeln. Der Einsatz von intelligenten IT-Anwendungen beeinflusst ihren Wachstum. Einige durchaus sehr interessante Beispiele werden in dieser Arbeit vorgestellt, hinzu wird der positive Einfluss auf die Kundenresonanz sehr nahegelegt. Letztendlich wird der Leser erkennen können, wie gewaltig die IT-Systeme im Tourismus sind, und welch ein großer Aufwand betrieben werden muss um den Kunden und Reiseveranstaltern einen Service anzubieten, der schnell, effektiv und erfolgreich arbeitet.

Mit der vorliegenden Arbeit soll der Versuch unternommen werden, das Themengebiet des E-Tourismus einerseits so breit wie möglich zu behandeln, gleichzeitig jedoch vertiefende Fragestellungen bestimmter Kerninteressen herauszuarbeiten und genauer zu untersuchen.

Als allgemeine Frage, könnte das Hauptinteresse meiner Arbeit zusammengefasst werden in: Welche Rolle spielen die IuK - Technologien im Tourismus?

Inhaltsverzeichnis:

EINLEITUNG 7
KAPITEL 1 11
DEFINITIONEN UND BEGRIFFSABGRENZUNGEN 11
1.1 Informations- und Kommunikationstechnologien 11
1.1.1 Der Begriff ‘Informatik’ 11
1.1.2 Der Begriff ‘Internet’ 12
1.1.3 Entwicklungsgeschichte der Informatik und des Internets. 13
1.1.4 Die Ziele des Nutzens IT-Lösungen. 17
1.2 Grundlagen des Tourismus. 20
1.2.1 Entwicklungsgeschichte des Tourismus. 23
1.2.2 Wandlung der Tourismusbranche 25
KAPITEL 2 28
VORAUSSETZUNGEN UND RAHMENBEDINGUNGEN DES E-TOURISMUS 28
2.1 New Economy 28
2.2 Grundlagen des E-Business 29
2.3 Grundlagen des E-Commerce 30
2.3.1 E-Commerce Strategie 32
2.3.2 Rechtliche Grundlagen des E-Commerce und E-Tourismus 34
2.3.2.1 Vertragsabschlüsse mit Konsumenten 35
2.3.2.2 Konsumentenschutz 36
2.3.2.3 Schutz privater Daten 37
2.3.2.4 Legale Verarbeitungen von Personendaten 38
2.3.3 Datenschutz- und Verbraucherschutzrechtliche Aspekte 38
2.3.3.1 Datensicherheiten 40
2.3.3.2 Sicherung realisierter Transaktionen 41
2.3.3.3 Datenverschlüsselung und -Kodierung 42
2.3.3.4 SSL-Protokoll und Sicherheitszertifikat 43
KAPITEL 3 45
EINFÜHRUNGE-TOURISMUS 45
3.1 Grundlagen und Entwicklung des E-Tourismus 45
3.2 Anwendungsfelder des E-Tourismus 47
3.3 Informationstechnologische Grundlagen des E-Tourismus 49
3.3.1 Hardware und Software Ausstattung 51
3.3.2 Die Nutzung von Standardprogramms in Büros 54
3.3.3 CMS Systeme für E-Touristische Anwendungen 59
3.3.4 XML und dessen Bedeutung für das Web und seine Anwendungen 61
3.3.5 Internetsystem für Touristikinformationen (ISIT) 61
3.3.6 Moderne Branchenlösungen 62
KAPITEL 4 65
E-TOURISTISCHE ANWENDUNGEN 65
4.1 E-Commerce Tools im Touristischen Kontext 65
4.1.1 Intranet 67
4.1.2 Extranet 68
4.2 CRS/GDS Systems 69
4.2.1 Amadeus 70
4.2.2 Galileo International 70
4.2.3 Sabre Travel Network 71
4.2.4 Worldspan 71
4.3 Buchungsplattformen und Online - Buchungssysteme 72
4.3.1 Merlin.X 73
4.3.2 SART 73
KAPITEL 5 74
E-TOURISMUS VERTIEFUNG - 74
E-MARKETING, E-CRM & WEB-CONTROLING 74
5.1 Grundlagen und Entwicklung des E-Marketing 74
5.2 E-CRM im Tourismus 75
5.3 Web-Controlling im E-Tourismus 77
KAPITEL 6 79
ANWENDUNG DER INFORMATIK IN DER TOURISTIKBRANCHE AM KONKRETEN BEISPIEL 79
6.1 Beschreibung der Suchmaschine tourop.merlinx.pl 79
6.1.1 Login ins System 80
6.1.2 Angebotssuche - Kriterien der Angebotssuche 83
6.1.3 Einzelheiten eines Angebots 86
6.1.4 Reservierung 90
6.1.5 Bestätigung 93
6.1.6 Optionale Reservierung 96
6.1.7 Reservierung in Klärung 97
6.1.8 Änderungen in einer Reservierung 97
6.1.10 Annullierung einer Buchung 97
6.2 Beschreibung der Reservierungsmaske MerlinX.web 98
6.2.1 MerlinX.web VS. Ältere Systemversionen 98
6.2.2 MerlinX.Web VS. Tourop.merlinx.pl 98
6.2.3 Transport 102
6.2.4 Unterkunft 104
6.2.5 Zusätzliche Versicherungen und Leistungen 105
6.2.6 Zusammengestellte Reservierung 107
6.2.7 Verschiedene Dienstleistungen 108
6.3 IT - System Diagnose 110
6.3.1 Merlin.X Systembeschreibung 110
6.3.2 Klassifikationsdiagnose 118
6.3.3 Genetische Diagnostik 123
6.3.4 Bedeutungsdiagnose 124
6.3.5 Phasendiagnose 125
6.3.6 Prognosediagnose 126
ZUSAMMENFASSUNG 128
BIBLIOGRAPHIE 131
NORMATIVE AKTEN 133
INTERNET QUELLEN 134

Textprobe:

Kapitel 3.1, Grundlagen und Entwicklung des E–Tourismus:

In der aktuellen Literatur findet sich keine eindeutige Definition für den Begriff E-Tourismus. R. Egger beschreibt lediglich das Phänomen des E-Tourismus wie folgt: ‘Unter E-Tourismus sind alle touristischen Wirtschaftsfelder und/oder deren Teilbereiche zu subsumieren, die entweder auf einer Struktur- oder Handlungsebene die elektronisch gestützte Interaktion zwischen mindestens zwei Personen und/oder Systemen auf mindestens einer Transaktionsebene zulassen’.

Tourismus ist die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus der Reise und dem Aufenthalt von Personen ergeben, für die der Aufenthaltsort weder hauptsächlicher und dauernder Wohn- noch Arbeitsort ist. Auf diese Definition bauend, muss man heutzutage einige wichtige Aspekte des Tourismus hinzuaddieren. Der E-Tourismus, als ein weiterer Fortschritt in der Touristik muss sich nicht nur damit beschäftigen den Menschen an irgendeinem anderen Ort einzuquartieren und ihm durch bestimmte Vorgaben den Urlaub zu planen, sondern viel wichtiger ist es, dass man auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden eingeht, quasi von den Lippen abliest.

Deshalb verlagert sich der Schwerpunkt der Grundlagen des E-Tourismus viel mehr darauf hin, die Möglichkeiten des Internets auszunutzen um dadurch den Wert des Urlaubs zu erhöhen.

E-Tourismus stellt die Freiheit bei der Gestaltung des Urlaubs in den Vordergrund. Kunden bekommen den Zugriff über das Internet auf Hunderte von Anbietern. Die Auswahl zwischen Qualität und Quantität, geplanten Urlaub oder kurzem Ausflug ist gewaltig. Den potenziellen Kunden soll ein breites Reiseangebot präsentiert werden. Auf die oben genannte Definition zurückzukommen, der Gedanke den Menschen nur von A nach B zu bringen ist ungenügend. Die finanziellen Möglichkeiten und Bedürfnisse der Menschen haben sich enorm verändert, somit sind die Ansprüche an die Touristik gewachsen. Kunden, die gehobene Ansprüche stellen, beispielsweise eine Luxusreise beanspruchen, müssen die Möglichkeit bekommen den besten Anbieter mit den besten Qualitätsmerkmalen finden zu können. Hier zeigt die Entwicklung des E-Tourismus seinen phänomenalen Trumpf, dass Reiseanbieter ihre Informationen per Internet austauschen können und somit tatsächlich entsprechende Angebote vorgestellt werden. Alternativ hätte man dem oben genannten Kunden nur das anbieten können, was beispielsweise in einem Katalog vorzufinden wäre. Eben die Tatsache, Informationen austauschen zu können, Reiseveranstalter zu seinen Firmenpartnern, Reiseanbieter unter sich und zuletzt der Informationsfluss zu den potenziellen Kunden, zeigt wie bedeutsam diese Entwicklung ist. Zusätzlich müssen Reiseanbieter Informationen über Vorlieben und Bedürfnisse ihrer Kunden einholen, um eine reibungslose Geschäftsbeziehung zu gewährleisten. Für die Anbieter müssen bestimmte Tendenzen erkennbar sein, danach ist man im Stande beispielsweise durch den Einsatz von Bildern, Streams, sowie interaktiver Gestaltung der Freizeit dem Kunden die Angebote zu Hause ‘schmackhaft’ zu machen. Der Genuss der Bilder soll den Anfang des Urlaubs darstellen und die Möglichkeit sich jede Einzelheit aussuchen zu können.

Der E-Tourismus erlebt zurzeit zunehmend einen Boom, was eine weitere positive Entwicklung des E-Tourismus beeinflusst. Neue Ideen und Innovationen, wie z.B. das später nochmals angesprochene EU-Projekt CRUPMET bringen der Branche erheblichen Fortschritt. So lange in dieser Branche der Kunde sich wohl und wichtig fühlt und so lange er frei seinen Urlaub planen kann, werden weitere Zuwächse im E-Tourismus zu verzeichnen sein.

Anwendungsfelder des E-Tourismus:

Nicht nur auf Kunden zugeschnittene Oberflächen sollen die Geschäfte zwischen den Geschäftspartnern erweitern und optimalisieren, sondern es werden Anwendungen gebraucht, die intern Mitarbeiter entlasten sollen und eine effiziente Arbeit ermöglichen können und gleichzeitig dem Kunden Vorteile und Möglichkeiten bringen sollen. Es ist also wichtig, dassinnerhalb des E-Tourismus Lösungen entwickelt und angeboten werden, die den Kunden auf eine einfache und viel versprechende Art den Urlaub interessant und zugleich den Erwartungen entsprechend angeboten werden.

Durch E-Destination sind Kunden im Stande Urlaub und Ausflugsfahrten nach Arten zu durchforsten und dementsprechend zu buchen. Entscheidend dabei ist deren Wunsch ob sie beispielsweise einen Kurzurlaub, Familienurlaub, Wellness Trip etc. buchen wollen. Das System ist also fähig Art, Ort und sogar den Flughafen zu verzeichnen. Diese Lösung bietet den Vorteil, dass Kunden nicht unbedingt den ganzen Dschungel der Anbieter durchleuchten müssen. Durch die Angabe von Zielen sucht das System nach entsprechenden Orten und Anreisemöglichkeiten, die auf die Kundenanfrage zugeschnitten wurden.

Ein weiteres Anwendungsfeld des E-Tourismus ist das E-Hotel. Solch ein System bietet die Möglichkeit zur schnellen und effektiven Hotelbuchung. Kunden können sich nach freier Wahl für ein Hotel mit seinen Attraktionen und Möglichkeiten entscheiden. Entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten, Wünsche und Bedürfnisse können sie letztendlich den Aufenthaltsort ihres Urlaubs selber gestalten und unter Voraussetzungen Zusatzoptionen hinzubuchen. Es soll also auch dem Kunden die freie Wahl überlassen werden, wie bequem und anspruchsvoll er seinen Urlaub verbringen möchte. Der Vorteil in so einem System ist, dass der Kunde unter Umständen durch bestimmte Tarife und Angebote einen günstigen Hotelaufenthalt an einem recht luxuriösen und damit auch teureren Urlaubsort wahrnehmen kann.

E-Hospitality kann man als eine weitere Erweiterung des Services für den Kunden ansehen. Dieser kann sich die Großzügigkeit seines Empfangs, Bewirtschaftung und Unterhaltung aussuchen. Je nach Wünschen und finanziellen Möglichkeiten können Kunden auch hier bestimmte Extras hinzubuchen. Mittlerweile stehen Urlaubsressorts in Fragen Freizeitaktivitäten, Gastronomie, gehobenem Ambiente etc. keiner anderen Einrichtung nach. Es geht also darum, speziellen Gästen, ein einmaliges Erlebnis anzubieten, eine Besonderheit, die weit weg vom Alltag ist. Dem Kunden soll also die Möglichkeit geboten sein sich vom Allgemeinen zu kristallisieren. Als Beispiel könnte man ein Bericht vor einigen Wochen erwähnen, wo Gäste auf einem Kreuzfahrtschiff ein luxuriöses Abendessen mit dem Schiffskapitän buchen konnten. Laut des Fernsehberichtes von N24 galt es als eine Besonderheit mit dem Kapitän am gleichen Tisch speisen zu können.

E-Tourismus setzt also darauf, den Kunden die gesuchte und perfekte Reise anbieten zu können um ein komplettes Angebot vorstellen zu können. Es ist also bedeutungsvoll die Anliegen und Reize der Kunden zu erkennen und der Kundschaft die Möglichkeit zur freien Wahl und individueller Gestaltung zu geben. Fakt ist, dass die Ansprüche der Kunden stets steigen und gleichzeitig auch finanzielle Freiheiten, somit müssen Reiseanbieter ihnen die Gelegenheit und Aussicht zum gelungenen Urlaub geben.

Es ist davon auszugehen, dass weitere Anwendungsgebiete hinzukommen. Entscheidend dafür ist, dass Angebote den Kundenanfragen und –Bedürfnissen entsprechen und somit gleichzeitig Reiseunternehmen zufriedene Kunden an sich binden und neue urlaubshungrige Kunden gewonnen werden können.

Arbeit zitieren:
Madej, Malgorzata Oktober 2008: Anwendung moderner IUK-Technologien im Tourismus, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
eTourismus, IUK-Technologien, Tourismus, eCommerce, New Economy

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