Die Anschaffung von Firmenfahrzeugen zum Zweck der unternehmerischen und privaten Nutzung sowie zur Überlassung an Mitarbeiter als Firmenwagen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Andreas Gnosa
- Abgabedatum: Oktober 2005
- Umfang: 198 Seiten
- Dateigröße: 1,4 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Köln Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9324-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9324-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9324-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Gnosa, Andreas Oktober 2005: Die Anschaffung von Firmenfahrzeugen zum Zweck der unternehmerischen und privaten Nutzung sowie zur Überlassung an Mitarbeiter als Firmenwagen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Abschreibung, PKW-Nutzung, Fahrtenbuch
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Diplomarbeit von Andreas Gnosa
Einleitung:
Das Automobil: der Deutschen liebstes Kind! Wenn man sich auf den Straßen Deutschlands bewegt, dann wird man schnell davon überzeugt, in dieser Aussage könnte ein hoher Wahrheitsgehalt stecken. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat aus diesem Umstand bestimmte steuerliche Konsequenzen für die Nutzer von Kraftfahrzeugen gezogen, schließlich bündelt es die finanziellen Belange der Regierung im Sinne einer nachhaltigen Finanzpolitik.
Im Rahmen der Steuerpolitik sichert die Bundesregierung die finanzielle Leistungsfähigkeit des Staates. Bei dem Thema der Besteuerung beruflich-privater Mischnutzung eines Pkw und der Kfz-Überlassung an Mitarbeiter im Rahmen der Gehaltsumwandlung wird diese Aufgabe sehr ernst genommen, was sich wiederum in fortlaufenden Diskussionen, Rechtsbehelfs- und Gerichtsverfahren, sowie Erlassen und sogar EuGH-Urteilen widerspiegelt.
Die vorliegende Diplomarbeit hat das Ziel sich mit der Frage zu beschäftigen, in welcher Weise die gemischte Nutzung eines Firmen-Pkw sowie die Überlassung an Mitarbeiter mit aktuellen und geltenden Grundsätzen der steuerlichen Theorie und den Erfordernissen der Praxis zu behandeln ist.
Neben Kosten- und Liquiditätsuntersuchungen, soll eine geschlossene Gesamtdarstellung über die Anschaffung, Nutzung und das Ausscheiden eines gemischt genutzten Fahrzeugs im Rahmen der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer aufgezeigt werden.
Da es in der Praxis oft zu einer Entscheidung in Bezug auf das Führen eines Fahrtenbuches oder die Anwendung der steuerlichen sog. 1%-Regelung kommen muss, soll eine betriebswirtschaftliche Analyse hier Hilfestellung bei der Methodenwahl bieten.
Die Arbeit gliedert sich hauptsächlich in vier Teile. Nach dem Einleitungsteil wird im folgenden Teil Zwei die unternehmerische und private Nutzung eines Firmenfahrzeugs einkommenssteuerlich in einer geschlossenen Gesamtdarstellung mit der steuerlichen Methodenwahl dargestellt.
Es folgt eine umsatzsteuerliche Beurteilung. Mit einer rechnerischen Vergleichsanalyse, hinsichtlich der Methodenwahl, endet der zweite Teil.
Teil Drei konzentriert sich hauptsächlich auf die sowohl geschäftliche als auch private Mitarbeiternutzung eines Dienstwagens. Dabei soll der Blick auf die lohnsteuerliche und umsatzsteuerliche Beurteilung gerichtet werden. In Teil Vier endet die Arbeit mit einer Schlussbemerkung und es soll ein praktisches sachgerechtes Fazit formuliert werden.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | III | |
| Abbildungsverzeichnis | VII | |
| Verzeichnis der Symbole | X | |
| Abkürzungsverzeichnis | XI | |
| Erster Teil. | Einleitung | 1 |
| Zweiter Teil. | Unternehmerische und private Nutzung eines Firmenfahrzeugs | 3 |
| A. | Einkommensteuerliche Beurteilung | 4 |
| I. | Der Erwerb von Fahrzeugen als Ausgangspunkt der Untersuchung | 4 |
| 1. | Anschaffung | 4 |
| a. | Fixe und variable Anschaffungs- u. Nutzungskosten | 5 |
| b. | Anschaffungskosten bei Tausch | 7 |
| 2. | Möglichkeiten der Anschaffung von Fahrzeugen | 7 |
| a. | Barkauf | 7 |
| b. | Kreditkauf | 8 |
| c. | Miete (Operate Leasing) | 12 |
| 3. | Liquidität | 13 |
| 4. | Kosten versus Liquidität | 15 |
| 5. | Finanzwirtschaftliche Aspekte bei Kosten und Liquidität mit Fazit | 16 |
| 6. | Vorsteuerabzug durch unternehmerische Nutzung | 17 |
| II. | Zuordnung zum Betriebsvermögen | 18 |
| 1. | Grundsätze der Einkommensbesteuerung | 18 |
| a. | Leistungsfähigkeit und Gleichmäßigkeit | 20 |
| b. | Praktikabilität im steuerlichen Massenverfahren | 27 |
| 2. | Persönliche und sachliche Steuerpflicht | 29 |
| 3. | Betriebsvermögen und Betriebsvermögenseigenschaft | 30 |
| a. | Notwendiges Betriebsvermögen | 30 |
| b. | Notwendiges Privatvermögen | 30 |
| c. | Gewillkürtes Betriebsvermögen | 31 |
| 4. | Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben | 32 |
| a. | Betriebseinnahmen | 32 |
| b. | Abzugsfähige Betriebsausgaben | 33 |
| c. | Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben | 34 |
| 5. | Versteuerung des Gewinns | 37 |
| a. | Bilanzieller Gewinn (Jahresüberschuss) | 38 |
| b. | Derivative Steuerbilanz | 39 |
| c. | Originäre Steuerbilanz | 39 |
| d. | Vereinfachte Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG | 40 |
| 6. | Gewinnerhöhende Entnahme durch private Nutzung und Einlage | 41 |
| III. | Methoden zur Ermittlung und Aufteilung von laufenden Aufwendungen bei gemischter Pkw-Nutzung in der Einkommensteuer | 43 |
| 1. | Privatanteil für die Nutzungsentnahme durch die pauschale Wertermittlung (1 %-Methode) im Einzelnen | 43 |
| a. | Bemessungsgrundlage "Bruttolistenpreis" | 45 |
| b. | Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb | 48 |
| c. | Zusammenfassendes Beispiel | 49 |
| d. | Begriff der "Kostenbegrenzung" | 50 |
| e. | Die sog. "Escape-Klausel" | 51 |
| 2. | Privatanteil für die Nutzungsentnahme durch tatsächlich entstandene Kosten (Fahrtenbuchmethode) im Einzelnen | 52 |
| a. | Führung eines Fahrtenbuches | 53 |
| b. | Anforderungen an ein Fahrtenbuch | 54 |
| c. | Elektronisches Fahrtenbuch | 56 |
| d. | Aufzeichnungserleichterungen | 57 |
| e. | Zusammenfassendes Beispiel | 59 |
| 3. | Ermittlung der Abschreibungen | 60 |
| a. | Abschreibung bei abnutzbaren Anlagegütern | 60 |
| b. | Abschreibung bei Kraftfahrzeugen | 61 |
| c. | Berücksichtigung der Abschreibung | 66 |
| 4. | Privatnutzung (Nutzungsentnahme) | 66 |
| a. | Ermittlung des Nutzwertes bei Neukauf | 67 |
| b. | Ermittlung des Nutzwertes bei Leasing | 67 |
| c. | Nutzung von bereits voll abgeschriebenen Fahrzeugen | 70 |
| d. | Nutzung von mehreren Fahrzeugen | 70 |
| e. | Methodenwahl(-wechsel) sowie Fahrzeugwechsel | 71 |
| 5. | Kfz-Überlassung an Gesellschafter von Personengesellschaften | 72 |
| a. | Fahrzeug im Eigentum der Gesellschaft (Gesamthandsvermögen) | 73 |
| b. | Fahrzeug im Eigentum des Gesellschafters (Sonderbetriebsvermögen) | 73 |
| IV. | Ausscheiden von Fahrzeugen als Endpunkt der gemischten Nutzung durch den Unternehmer | 73 |
| 1. | Verkehrsunfall | 74 |
| a. | Verkehrsunfall mit Totalschaden | 74 |
| b. | Unfallkosten | 76 |
| 2. | Veräußerung des Fahrzeuges | 76 |
| 3. | Tausch | 77 |
| B. | Umsatzsteuerliche Beurteilung | 79 |
| I. | Grundlagen und Begriffe im umsatzsteuerlichen Bereich | 80 |
| 1. | Unternehmensvermögen | 80 |
| a. | Unternehmensvermögensarten | 80 |
| b. | Unterscheidung Betriebsvermögen in der ESt | 82 |
| 2. | Bemessungsgrundlage und Steuersatz | 82 |
| II. | Rahmen der Umsatzbesteuerung bei Anschaffung gemischt genutzter Fahrzeuge | 83 |
| 1. | Neuregelung bei Fahrzeugen die ab dem 1.1.2004 angeschafft wurden | 84 |
| 2. | Miete und Leasing des gemischt genutzten Fahrzeugs | 86 |
| 3. | Umsatzsteuerliche Behandlung zum Anschaffungsdatum des Kfz | 86 |
| a. | Anschaffung in 2003 | 86 |
| b. | Anschaffung zwischen 05.03.2000 bis 31.12.2002 | 88 |
| c. | Anschaffung zwischen 01.04.1999 bis 04.03.2000 | 90 |
| d. | Anschaffung bis 31.03.1999 bzw. nach dem 31.12.2003 | 90 |
| III. | Umsatzsteuerliche Methoden bei gemischter Pkw-Nutzung sowie Feststellung der Nutungsentnahme | 91 |
| 1. | Pauschalwertermittlung (1%-Methode) | 91 |
| 2. | Fahrtenbuch | 91 |
| 3. | Schätzung des privaten Nutzungsanteils | 92 |
| 4. | Vergleichendes Beispiel mit Fazit | 93 |
| IV. | Kfz-Überlassung an Gesellschafter von Personengesellschaften | 94 |
| V. | Unfall mit Reparaturkosten | 94 |
| VI. | Umsatzsteuerliche Folgen bei Ausscheiden des Fahrzeuges aus dem Unternehmensvermögen | 97 |
| 1. | Durch Unfall mit Totalschaden | 97 |
| 2. | Durch Veräußerung | 98 |
| C. | Rechnerische Analyse und Vergleich der Pauschalbesteuerung und der Fahrtenbuchmethode (Verteilungs-, Kosten- u. Analysetabellen) | 99 |
| I. | Maßgebliche Verteilungs- und Kostentabellen | 101 |
| II. | Bruttolistenpreise in unterschiedlichen Höhen in Abhängigkeit vom privaten Nutzungsanteil (Günstigkeitsprüfungstabellen) | 104 |
| 1. | Bei einer Jahreskilometerlaufleistung von 15.000 km | 104 |
| a. | 1%-Regelung | 105 |
| b. | Fahrtenbuchregelung | 105 |
| c. | Ergänzende abzugsfähige Betriebskosten | 105 |
| 2. | Bei einer Jahreskilometerlaufleistung von 30.000 km | 106 |
| 3. | Bei einer Jahreskilometerlaufleistung von 45.000 km | 107 |
| III. | Günstigkeitsprüfungstabellen für Leasingfahrzeuge | 107 |
| 1. | Bei einer Jahreskilometerlaufleistung von 15.000 km im 1 Jahr mit einer 20%igen Anzahlung und Leasingraten | 108 |
| 2. | Bei einer Jahreskilometerlaufleistung von 15.000 km im 2 Jahr nur mit Leasingraten | 108 |
| Dritter Teil. | Überlassung eines Firmenwagens an Mitarbeiter | 110 |
| A. | Lohnsteuerliche Beurteilung | 111 |
| I. | Grundlagen und Begriffe im lohnsteuerlichen Bereich | 112 |
| 1. | Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit bei Arbeitnehmern | 112 |
| 2. | Lohnsteuer- und soz.-vers.-pfl. Sachbezug (geldwerter Vorteil) | 112 |
| 3. | Werbungskosten | 113 |
| 4. | Lohnsteuerabzugsverfahren | 114 |
| II. | Methoden zur Ermittlung und Aufteilung von Aufwendungen bei gemischter Pkw-Nutzung | 114 |
| 1. | Ermittlung des Arbeitslohnes durch die pauschale Wertermittlung (1%-Methode) | 114 |
| a. | Ermittlung des Arbeitslohnes mit pauschaler Wertermittlung | 115 |
| b. | Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsführung | 116 |
| c. | Kein Ansatz eines geldwerten Vorteils u. a durch die pauschale Wertermittlung bei kurzfristiger Überlassung | 119 |
| 2. | Ermittlung des Arbeitslohnes mit der Methode der tatsächlich entstandenen Kosten (Fahrtenbuchmethode) | 120 |
| 3. | Wechsel der Berechnungsmethode | 122 |
| 4. | Begrenzung des pauschalen Ansatzwertes bei überschreiten der tatsächlich entstandenen Kosten | 122 |
| 5. | Arbeitgeberverbot der privaten Nutzung | 123 |
| 6. | Überlassung von mehreren Fahrzeugen | 124 |
| 7. | Gesellschafter von Kapitalgesellschaften | 125 |
| a. | Exkurs: Körperschaftsteuer | 125 |
| b. | Nutzung als Geschäftsführer (Arbeitslohn) | 127 |
| c. | Nutzung des Gesellschafter-Geschäftsführers | 127 |
| III. | Unfall mit dem Firmenfahrzeug | 127 |
| 1. | Unfall auf einer privaten Fahrt | 128 |
| 2. | Unfall auf einer betrieblich veranlassten Fahrt | 128 |
| IV. | Lohnsteuerrechtliche Ergänzungen bezüglich des § 8 Abs. 2 EStG | 129 |
| V. | Überlassung von Leasingfahrzeugen | 130 |
| VI. | Werbungskosten | 130 |
| 1. | Entfernungspauschale(n) | 131 |
| 2. | Beispiele zur Verrechnung von Werbungskosten | 131 |
| B. | Umsatzsteuerliche Beurteilung | 133 |
| I. | Entgeltliche Überlassung | 133 |
| II. | Vorsteuer aus den laufenden Kfz - Kosten u. Bemessungsgrundlage | 133 |
| III. | Besteuerung der Pkw-Überlassung an Mitarbeiter | 134 |
| 1. | Pauschale Wertermittlung (1%-Regelung) | 134 |
| 2. | Tatsächlich entstandene Kosten (Fahrtenbuch) | 135 |
| 3. | Kostenschätzung | 135 |
| IV. | Berücksichtigung eines pauschalen Abschlages | 136 |
| V. | KFZ- Überlassung an Gesellschafter von Kapitalgesellschaften | 137 |
| Vierter Teil. | Schlussbemerkung | 138 |
| Anhang | Abbildungen aus der Arbeit | 140 |
| Bücherverzeichnis | 163 | |
| Zeitschriftenverzeichnis | 168 | |
| Rechtssprechungsverzeichnis | 171 | |
| Internetquellenverzeichnis | 174 | |
| Ehrenwörtliche Erklärung | 176 |
Der Unternehmer nimmt die Wahl zwischen der Besteuerung aufgrund der pauschalen Nutzungswerte oder der tatsächlich anfallenden Kostenn durch Einreichung der Steuererklärung bei seinem Finanzamt vor. Dabei ist zu beachten, dass die Methodenwahl für das Wirtschaftsjahr einheitlich getroffen wird. Nur im Falle des Fahrzeugwechsels ist auch während des Wirtschaftsjahres der Übergang zu einer anderen Ermittlungsmethode zulässig.310 Wird das Fahrzeug, welches gemischt genutzt wurde, im laufenden Wirtschaftsjahr ausgewechselt, z. B. durch Veräußerung des bisher genutzten (alten) und Erwerb eines neuen Fahrzeugs, dann ist der Ermittlung der Nutzwerte im Monat des Fahrzeugwechsels der inländische Listenpreis des Fahrzeugs zugrunde zu legen, welches der Unternehmer nach der Anzahl der Tage überwiegend genutzt hat.311 . . . . [...]
71 Macht der Unternehmer glaubhaft, dass die betrieblichen Kfz durch Personen, welche zu seiner Privatsphäre gehören, nicht genutzt werden, ist der pauschale Nutzungswert von dem Fahrzeug zu ermitteln, welches den höchsten Listenpreis hat. Beispiel: Zum Betriebsvermögen des Unternehmers A gehören 5 Pkw, die von B, seiner Ehefrau und der erwachsenen Tochter U und dem Sohn D auch zu Privatfahrten genutzt werden. Zusätzlich befindet sich ein weiteres Fahrzeug preise (brutto) belaufen sich auf 65.000 €, 55.000 €, 50.000 € und 2 x 20.000 €. Ergebnis: Die private Nutzungsentnahme nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG ist für 4 Kraftfahrzeuge anzusetzen, und zwar mit jeweils 1% der vier höchsten Listenpreise.309 e. Methodenwahl(-wechsel) sowie Fahrzeugwechsel im Privatvermögen, das hauptsächlich von dem Sohn D gefahren wird. Die Listen- [...]
Bei voll abgeschriebenen Fahrzeugen ist die Fahrtenbuchmethode regelmäßig günstiger.305 Weiterhin sei an dieser Stelle, in Bezug auf die 1%-Methode, noch mal auf das Problem der Übermaßbesteuerung i. V. m. der „Kostendeckelung“306 (Beispiel unter Abschnitt III., 1., d.) verwiesen. Bei der Fahrtenbuchmethode werden dann zur Berechnung der Nutzungsentnahme keine Abschreibungen mehr angesetzt, das führt zu sinkenden Gesamtkosten. Diese wiederum, ergeben multipliziert mit dem Privatanteil, niedrigere (vorläufige) nichtabzugsfähige BA die vermindert um die Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte geringere (endgültige) nichtabzugsfähige BA und somit auch einen geringeren Nutzungsentnahmewert ergeben. Durch folgendes Beispiel sollen die vorhergegangenen Ausführungen anschaulich, im Anhang als Abb. 15, dargestellt werden.307 Da in den vorangegangenen (Grund-)Beispielen gleiche Nutzungskonstellationen und Ausgangsdaten gewählt wurden, lässt sich durch Vergleich schon bestimmen, dass hier die Fahrtenbuchmethode günstiger ist als die 1 %-Methode. Bei einem voll abgeschriebenen Fahrzeug, erweitert sich der Vorteil bei der Fahrtenbuchmethode noch mal (durch geringere tatsächliche Gesamtkosten) im Gegensatz zu der 1%-Regelung. d. Nutzung von mehreren Fahrzeugen es sind mehrere Fahrzeuge dem privat genutzte Kfz eine [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832493240
Arbeit zitieren:
Gnosa, Andreas Oktober 2005: Die Anschaffung von Firmenfahrzeugen zum Zweck der unternehmerischen und privaten Nutzung sowie zur Überlassung an Mitarbeiter als Firmenwagen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Abschreibung, PKW-Nutzung, Fahrtenbuch



