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Ansätze zur Implementierung des Electronic Supply Chain Management

Ansätze zur Implementierung des Electronic Supply Chain Management
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ireneusz Kostowski
  • Abgabedatum: August 2001
  • Umfang: 98 Seiten
  • Dateigröße: 655,4 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Gerhard-Mercator-Universität Duisburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4545-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4545-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4545-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kostowski, Ireneusz August 2001: Ansätze zur Implementierung des Electronic Supply Chain Management, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Electronic supply chain management, ESCM, Logistik, SCM, Supply chain Management

Diplomarbeit von Ireneusz Kostowski

Gang der Untersuchung:

Mit dieser wissenschaftlichen Anfertigung werden zunächst die Probleme aufgezeigt, die mit der Implementierung dieses innovativen Managementansatzes (Electronic Supply Chain Management, kurz: eSCM = E-Business + SCM-Software) verbunden sind. In diesem Zusammenhang wird sowohl auf die unterschiedlichen SCM-Systeme eingegangen als auch auf die notwendige Koordination und Kooperation zwischen den - an dem Netzwerk agierenden - Unternehmen. Die Betrachtung der Installationskosten (Beratungskosten, Lizenzgebühren, Schulungs- und Personalkosten) darf bei solchen SCM-Projekten nicht vernachlässigt werden. Darüber hinaus werden die Komplexität der Netzwerkbildung und die Heterogenität (unterschiedliche IT-Niveaus, Unternehmensphilosophien und -kulturen) der an dem Netzwerk teilnehmenden Unternehmen kritisch beleuchtet.

Im Anschluss an diese Problemanalyse werden in einem Hauptkapitel Handlungsempfehlungen abgegeben, die die Implementierung des eSCM betreffen. Dabei wird explizit auf den Netzwerkaufbau, die Wahl der zweckmäßigen SCM-Software, die Wahl der Organisationsstruktur und auf die Koordination solcher Wertschöpfungsketten eingegangen. In diesem Zusammenhang wir ein Kriterienkatalog entwickelt, nach dem die Netzwerkpartner für diese Art der Kooperation ausgesucht werden können. Unternehmen, die diese nicht erfüllen, müssen zunächst ihre internen Strukturen verändern (Change Management).

Diese Diplomarbeit umfasst 94 Seiten mit 22 aufschlussreichen Abbildungen und ca. 170 Literaturquellen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Grundlagen des Supply Chain Management 3
2.1 Supply Chain Management in Praxis und Theorie 3
2.1.1 Definition 4
2.1.2 Ziele 6
2.1.3 Erfolgspotentiale 10
2.2 Bedeutung des Electronic Commerce für das Supply Chain Management 12
2.2.1 Business to Business 13
2.2.2 Business to Consumer 16
2.3 Organisationsmodelle 16
2.3.1 Traditionelle Organisationsformen 17
2.3.1.1 Funktionale Organisation 17
2.3.1.2 Divisionale Organisation 19
2.3.1.3 Mehrdimensionale Organisation 21
2.3.2 Neuere Ansätze 22
2.3.2.1 Modulare Organisationen 23
2.3.2.2 Virtuelle Unternehmen 24
2.3.2.3 Grenzenlose Unternehmung 25
3. Grenzen und Hemmnisse des (Electronic) Supply Chain Management 28
3.1 Probleme der Netzwerkbildung 29
3.1.1 Vertrauen 30
3.1.2 Opportunismus 33
3.1.3 Komplexität 35
3.2 Koordination 37
3.2.1 Markt 38
3.2.2 Hierarchie 38
3.3 Heterogenität der Netzwerkpartner 40
3.3.1 IT-Niveau 40
3.3.2 Unternehmensphilosophie 41
3.3.3 Unternehmenskultur 43
3.4 Installationskosten 45
3.4.1 Beratungskosten 46
3.4.2 Lizenzgebühren 47
3.4.3 Schulungs- und Personalkosten 49
4. Gestaltungsfelder des Electronic Supply Chain Management 50
4.1 Auswahl der Supply Chain Management Software 51
4.1.1 Vorgehensweise 51
4.1.2 Amortisationsdauer 56
4.1.3 Systemeinführung 56
4.2 Bildung von Unternehmensnetzwerken 58
4.2.1 Partnerauswahl 59
4.2.2 Vertrauensaufbau 62
4.2.3 Win-Win-Situationen 65
4.3 Netzwerkmanagement 66
4.4 Change Management 68
4.4.1 Unternehmenskultur 68
4.4.2 Organisation 70
5. Fazit 72
Literaturverzeichnis 74

Automatisiert erstellter Textauszug:

3.4.2. Lizenzgebühren Die Lizenzgebühren stellen für die Auswahl des SCM-Systems ein wichtiges Kriterium dar.221 Je nach Anbieter können bezüglich des Lizenzerwerbs unterschiedliche Varianten der Preisgestaltung festgestellt werden. Diese sind darauf zurückzuführen, daß die einzelnen Softwarehäuser die Einflußfaktoren, wie z. B. Anzahl der Standorte, Anzahl der benutzten Module, Umsatz des Kunden, Branche des Kunden usw., unterschiedlich gewichten.222 So wird beispielsweise bei den Softwareherstellern Baan, Manugistics, Numetrix und Wassermann die Höhe der Lizenzgebühren unter anderem vom Umsatz des Kunden abhängig gemacht, während Logility und Symix eher andere Parameter zur Berechnung heranziehen. Ein interessantes und gleichzeitig ungewöhnliches Preismodell präsentiert i2 Technologies, wonach der Kunde erst dann zur Zahlung der Lizenzgebühren verpflichtet wird, wenn sich die von i2 Technologies prognostizierten Erfolgspotentiale nachweislich eingestellt haben.223 Dieses kundenfreundliche Geschäftsmodell [...]

der Supply Chain Partner.182 „Die mangelhafte Kompatibilität [...] verzögert den Datenaustausch, senkt die Flexibilität und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Prognosefehler [...]“183. Damit würden wiederum Bullwhip-Effekte entstehen, die gerade durch das SCM-Konzept vermieden werden sollen. Darüber hinaus ergeben sich bei international tätigen Unternehmen weitere Probleme, die vor allem die Mehrsprachigkeit der Softwarearchitekturen betreffen.184 Hierbei ist festzustellen, daß aus technologischer Sicht die Kommunikation zwischen den Betriebssystemen der Partner bei grenzüberschreitenden Kooperationen zusätzlich erschwert wird.185 In diesem Zusammenhang erhöhen unterschiedliche Währungs- und Maßeinheiten den Komplexitätsgrad, so daß aufgrund dieser Differenzen die Kalkulations- und Kommunikationsfähigkeit des eSCM vor dem Hintergrund einer globalen Zusammenarbeit vor große Herausforderungen gestellt wird. [...]

3.2.1. Markt Der Markt ist der Bereich des offenen wirtschaftlichen Leistungsaustauschs.165 Marktliche Beziehungen werden im Regelfall über Preise koordiniert und ergeben sich unabhängig von früheren oder zukünftigen Interaktionen.166 Sie stellen eine Koordinationsform dar, bei der flüchtige oder gar keine Bindungen zwischen den Marktteilnehmern, die sich grundsätzlich rational und durchaus opportunistisch verhalten, bestehen.167 Aufgrund des Preismechanismus des freien Wettbewerbs gilt das Marktmodell aus volkswirtschaftlicher Sicht als eine Idealform, durch die die Basis für eine effiziente Ressourcenallokation sowie hohe Gewinnanreize geschaffen wird.168 Diese Art der Koordination ist jedoch in der Regel auf kurzfristige Sicht angelegt und setzt keine tiefere Kenntnis über den jeweils anderen Partner voraus.169 Unter diesem Gesichtspunkt ist keine Kompatibilität zu der Philosophie des eSCM sichtbar. Gerade die strategische Ausrichtung sowie der Vertrauensaufbau, der in diesem Koordinationskonzept fehlt beziehungsweise nur eine untergeordnete Rolle spielt, stellt eine wichtige Komponente für das eSCM dar. Aus diesem Grunde kann diese Form der Koordination nicht auf das eSCM projiziert werden.170 [...]

Arbeit zitieren:
Kostowski, Ireneusz August 2001: Ansätze zur Implementierung des Electronic Supply Chain Management, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Electronic supply chain management, ESCM, Logistik, SCM, Supply chain Management

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