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Ansätze zur Bestimmung von Interconnection Charges im Telekommunikationsmarkt

Ansätze zur Bestimmung von Interconnection Charges im Telekommunikationsmarkt
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Susanne Schulze
  • Abgabedatum: August 1997
  • Umfang: 67 Seiten
  • Dateigröße: 3,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Bonn Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0536-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0536-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0536-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schulze, Susanne August 1997: Ansätze zur Bestimmung von Interconnection Charges im Telekommunikationsmarkt, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Deregulierung, Marketing, natürliche Monopole, Preispolitik, Telekommunikation

Diplomarbeit von Susanne Schulze

Einleitung:

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde und wird die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung industrialisierter Staaten durch die Telekommunikation sehr stark beeinflusst: Das Wirtschafts- und vielfach auch das Privatleben ist heute ohne Telefon, Telefax, Datenübertragung oder neuerdings auch Internetanschluss kaum noch vorstellbar. Schnelle, zeitunabhängige, ortsunabhängige Kommunikation werden mit Telekommunikation assoziiert.

Eine zunehmende Öffnung der regulierten nationalen Telekommunikationsmärkte geht einher mit rasch voranschreitendem technischen Fortschritt; auch im Telekommunikationssektor ist ein Trend zur lnternationalisierung und Globalisierung zu verzeichnen. Mit dem Wandel hin zu mehr Wettbewerb entstehen jedoch auch neue Aufgabenstellungen. Das Schlüsselwort heißt „lnterconnection“: Die Zusammenschaltung von Telekommunikationsnetzen auf unterschiedlichen Ebenen muss technisch und vor allem betriebswirtschaftlich realisiert werden. Denn dies ist mitentscheidend dafür, dass das für den Telekommunikationssektor prognostizierte Wachstumspotential Wirklichkeit wird, innovative Telekommunikationsdienste geschaffen und gesamt- wie auch einzelwirtschaftlich der Wettbewerb seine positiven Wirkungen voll entfalten kann.

Wesentlicher Bestandteil von Interconnection-Vereinbarungen sind die Preise für Interconnection, die Interconnection-Charges. Wie diese theoretisch und in der Praxis gebildet werden können, ist Thema der vorliegenden Arbeit.

Der in unterschiedlichen Ausprägungen regulierte Telekommunikationsmarkt ist gleichzeitig ein nationaler und internationaler Markt. Ihm sind nicht nur Telekommunikationsnetze zuzuordnen, sondern auch eine Fülle von Telekommunikationsdiensten, die von verschiedenen Unternehmen lokal und / oder global angeboten werden. Nicht alle diese Bereiche können im Rahmen dieser Arbeit abgedeckt werden. Daher wurde hier der Schwerpunkt auf Deutschland und - dem hohen Potential, welches sich aus der bevorstehenden Liberalisierung des Sprachdienstes ergibt, Rechnung tragend - auf den Bereich der festen Anschlussnetze gesetzt.

Gang der Untersuchung:

Beginnend mit einer Klärung des Begriffes Telekommunikation wird danach der Telekommunikationsmarkt näher betrachtet: Wer sind Anbieter, Nachfrager, welche Dynamiken sind beispielhaft zu verzeichnen, wie wird der Markt derzeit reguliert und liberalisiert? Das Anschlussnetz, um das es bei lnterconnection in Deutschland im Kern geht, wird als natürliches Monopol betrachtet und anschließend diese These begründet.

Ausgehend davon werden die verschiedenen Ansätze zur Bestimmung von Interconnection-Charges herausgearbeitet, wobei auf Anbieterseite statische Verfahren und das Problem der erstmaligen Preisfindung im Vordergrund stehen. Da der Telekommunikationsmarkt trotz aller Liberalisierung auch in naher Zukunft weiterhin reguliert wird, werden - aufbauend auf dem für die Anbieter in Frage kommenden Preissetzungsverfahren - spezielle theoretische Verfahren diskutiert. Diese Ansätze zur Preisbildung werden im Hinblick auf ihre Praxistauglichkeit, auf auftretende Problemfelder und unter Einbeziehung von Erfahrungen ausgewählter ausländischer Telekommunikationsmärkte beurteilt.

Einer kurzen Darstellung des Interconnection-Angebotes der Deutschen Telekom AG folgt ein Ausblick, der auf mögliche zukünftige Entwicklungen und demzufolge andere Preisfindungsverfahren hinweist.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Begriff der Telekommunikation 2
2.1 Telekommunikationsnetze 2
2.2 Telekommunikationsdienste 3
3. Der Telekommunikationsmarkt 4
3.1 Struktur des Telekommunikationsmarktes 4
3.2 TK-Netzinfrastruktur als natürliches Monopol 5
3.3 Zur Dynamik des Telekommunikationsmarktes 6
3.3.1 Wachstum des Telekommunikationsmarktes 7
3.3.2 Trend zur Internationalisierung und Globalisierung 8
3.3.3 Veränderungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen 9
3.4 Regulierung und Liberalisierung im Telekommunikationsmarkt 11
4. Interconnection und Interconnection-Charges 12
4.1 Interconnection 12
4.2 Interconnection-Charges 14
5. Ansätze zur Bestimmung von Interconnection-Charges 15
5.1 Grundsätzliche Überlegungen zu Preisfindungsverfahren 15
5.2 Preisfindung in der Telekommunikation 17
5.3 Zur Beeinflussung der Ansätze durch Universaldienst und Access Charges 18
5.4 Statisches Preismanagement unter monopolistischen Bedingungen 19
5.4.1 Kosten-Plus-Verfahren der Statischen Preisbildung 20
5.4.2 Nichtlineare Preisbildung als Form der Preisdifferenzierung 21
5.5 Auf Interconnection ausgerichtete Preisfindungsverfahren 22
5.5.1 Grenzkostenorientierte Preisbildung . 22
5.5.2 Efficient Component Pricing 23
5.5.3 Ramsey-Preise 23
5.5.4 Der WIK/EAC-Ansatz 24
5.6 Diskussion der Ansätze 25
5.6.1 Informationen über relevante Kosten 26
5.6.2 Orientierung an den Kosten 27
5.6.3 Obertragbarkeit von Erfahrungen aus dem Ausland 27
5.7 Beurteilung der Ansätze 28
5.8 Das Interconnection Angebot der Deutschen Telekom AG 29
6. Ausblick 31
Literaturverzeichnis
Anhang

Arbeit zitieren:
Schulze, Susanne August 1997: Ansätze zur Bestimmung von Interconnection Charges im Telekommunikationsmarkt, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Deregulierung, Marketing, natürliche Monopole, Preispolitik, Telekommunikation

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