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Anreizbezogene Strategien zur Reduzierung von Fehlzeiten und Fluktuation in Unternehmungen

Anreizbezogene Strategien zur Reduzierung von Fehlzeiten und Fluktuation in Unternehmungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Katrin Oppermann
  • Abgabedatum: März 1998
  • Umfang: 126 Seiten
  • Dateigröße: 7,7 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Leibniz Universität Hannover Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0922-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0922-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0922-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Oppermann, Katrin März 1998: Anreizbezogene Strategien zur Reduzierung von Fehlzeiten und Fluktuation in Unternehmungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Anreize, Absentismus, Fehlzeiten, Personalwirtschaft, Fluktuation

Diplomarbeit von Katrin Oppermann

Problemstellung:

In Zeiten steigender Dynamik und erhöhter Komplexität der Umwelt gelangen immer mehr Unternehmungen zu der Erkenntnis, daß ihre Stellung im Wettbewerb in Zukunft maßgeblich durch eine erfolgreiche Personalpolitik bestimmt wird und dabei einer wirksamen Gestaltung von Anreizen sowie einer situationsgerechten Personalführung vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden muß. Als ein Bereich, der mit großer Unsicherheit behaftet ist, wird die Versorgung der Unternehmung mit ausreichend qualifizierten und vor allem auch motivierten Mitarbeitern betrachtet. Die hiermit im Zusammenhang stehenden Phänomene Fehlzeiten und Fluktuation sind schon seit einiger Zeit verstärkt in den Blickpunkt unternehmerischer Betrachtung gelangt und werden hier insbesondere unter Kostenaspekten beleuchtet. Dies wird auch in Zukunft relevant sein, denn der sich immer stärker verschärfende Wettbewerbsdruck, insbesondere auch durch ausländische Anbieter, zwingt jede einheimische Unternehmung dazu, eine permanente Verbesserung seiner Kostenstruktur herbeizuführen und entsprechende Potentiale auszuschöpfen. Je schlanker die Organisationsstrukturen unter dem Druck des nationalen und internationalen Wettbewerbs werden, und je bedeutender damit angesichts einer "dünnen Personaldecke" der Beitrag jedes einzelnen Mitarbeiters wird, desto mehr stellen Fehlzeiten und Fluktuation eine Belastung für die Unternehmungen dar. Es bedarf also eines personalpolitischen Instrumentariums, das geeignet ist, diese kontraproduktiven Phänomene gezielt zu beeinflussen. Dabei kommt heute, aufgrund erhöhter Ansprüche und heterogener Interessen auf der Mitarbeiterseite, eine individualisierte Anreizgestaltung in Betracht.

Ziel der Arbeit ist es, die personal- und unternehmungspolitische Relevanz der Fehlzeiten- und Fluktuationsthematik zu verdeutlichen und eine Variation von anreizorientierten Maßnahmen zu präsentieren, die geeignet sind, den mit Fehlzeiten und Fluktuation verbundenen Problemen zu begegnen. In diesem Zusammenhang werden auch Ergebnisse eines empirischen Schlaglichts zum Thema vorgestellt und Folgerungen für ein effektives Fehlzeiten- und Fluktuationsmanagement abgeleitet. Außerdem erfolgt eine Neubewertung der vorgestellten Problemlagen vor dem Hintergrund veränderter Beschäftigungs-, Aufgaben- und Qualifikationsstrukturen sowie der Arbeitsmarktsituation und es werden diesbezüglich Gestaltungshinweise gegeben. Abschließend skizziert die Autorin eine zukunftsweisende Perspektive für die Personalpolitik von Unternehmungen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VII
1. Einführung: Fehlzeiten und Fluktuation im Fokus betriebswirtschaftlicher Überlegungen 1
1.1 Zur Aktualität des Themenfeldes Fehlzeiten und Fluktuation in der personalwirtschaftlichen Diskussion 1
1.2 Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Arbeit: anreizbezogenes Fehlzeiten- und Fluktuationsmanagement als Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmungen 2
2. Ein Bezugsrahmen zur personalwirtschaftlichen Analyse der Phänomene Fehlzeiten und Fluktuation 4
2.1 Generierung eines themenbezogenen Referenzrahmens zur Einordnung der Thematik in den personalwirtschaftlichen Kontext 4
2.2 Terminologische Grundlegungen und Abgrenzungen 4
2.2.1 Begriff und Abgrenzung von Fehlzeiten und Fluktuation 4
2.2.2 Anreize, Anreizsysteme und anreizbezogene Strategien 8
2.3 Nachzeichnung des Verlaufs der personalwirtschaftlichen Diskussion zu Fehlzeiten und Fluktuation 10
2.3.1 Fehlzeitendebatte im Zeitablauf der personalwirtschaftlichen Analyse 10
2.3.2 Interpretation der Fluktuationsthematik vor dem Hintergrund veränderter Arbeitsmarktkonstellationen 12
2.4 Grundsätzliche Überlegungen zu Zusammenhängen und Unterschieden von Fehlzeiten und Fluktuation 13
2.5 Entwicklung eines Prozeßschemas zur strukturierten Vorgehensweise bei der anreizbezogenen Reduzierung von Fehlzeiten und Fluktuation 15
3. Generierung einer Anreizkonzeption zur Senkung von Fehlzeiten und Fluktuation auf Grundlage einer prozeßorientierten Vorgehensmethodik 16
3.1 Personalwirtschaftlicher Problemdruck als Auslöser für einen Handlungsprozeß 16
3.1.1 Personal-Controlling als Informationslieferant für gezielte Personalent-scheidungen 16
3.1.2 Problemerfassung und -analyse anhand von Kennzahlen 17
3.2 Personalwirtschaftliche Zielsetzungen in Bezug auf die Parameter Fehlzeiten und Fluktuation als Maßstab für systematisches Handeln 19
3.2.1 Senkung von Fehlzeiten als Zielgröße 19
3.2.2 Unternehmungsbezogene Fluktuationsoptimierung als Zielkriterium 20
3.3 Ursachenanalyse bei hohen Fehlzeiten- und Fluktuationsraten als Voraussetzung für gezielte personalwirtschaftliche Steuerungsaktivitäten 22
3.3.1 Einflußfaktoren für Fehlzeiten und Arbeitsplatzwechsel 22
3.3.2 Instrumente zur Erhebung der Ursachen 25
3.4 Anreizpolitisches Maßnahmenspektrum zur Reduzierung hoher Fehlzeiten- und Fluktuationsquoten 27
3.4.1 Anreizpolitische Handlungsparameter zur Einflußnahme auf Fehlzeiten: ein Überblick 27
3.4.2 Ausgestaltungsformen anreizpolitischer Maßnahmen zur Fehlzeitensenkung 29
3.4.2.1 Institutionelle Anreize: Unternehmungskultur und betriebliche Gesundheitspolitik als zentrale Gestaltungsfelder 29
3.4.2.2 Interaktionelle und replizierende Anreize: führungsrelevante Möglichkeiten zur Reduzierung von Fehlzeiten 31
3.4.2.3 Strukturelle Anreize: Arbeitsumwelt, Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung als Gestaltungsparameter 33
3.4.2.4 Kompensatorische Anreize: monetäre und immaterielle Optionen zur Senkung von Fehlzeiten 35
3.4.3 Anreizpolitische Handlungsparameter zur Beeinflussung und Optimierung der Fluktuation: ein Überblick 37
3.4.4 Ausgestaltungsformen anreizpolitischer Maßnahmen zur Fluktuationsbeeinflussung und -optimierung 37
3.4.4.1 Institutionelle Anreize: betriebliche Sozialeinrichtungen und Personalentwicklung als Gestaltungsparameter zur Personalerhaltung 37
3.4.4.2 Interaktionelle und replizierende Anreize: mitarbeiterbezogene Personalführung zur Fluktuations-Prävention 39
3.4.4.3 Strukturelle Anreize: motivationsförderliche Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsumfeld 41
3.4.4.4 Kompensatorische Anreize: monetäre Bleibeanreize zur gezielten Einflußnahme auf Mitarbeiter mit Fluktuationsabsichten 42
3.5 Konkretisierung eines fehlzeiten- und fluktuationsbezogenen Anreizkonzepts unter Beachtung unternehmungsspezifischer Rahmenbedingungen 45
3.5.1 Komposition eines effektiven und unternehmungsindividuellen Anreizmaßnahmenbündels zur Verminderung von Fehlzeiten und Fluktuation 45
3.5.2 Einbettung der fehlzeiten- und fluktuationsorientierten Anreizkonzeptteile in ein umfassendes Anreizsystem 46
3.5.3 Implementationsansätze zur Realisierung einer partiellen Neuausrichtung der Anreizkonzeption 47
4. Empirisches Schlaglicht zur Fehlzeiten- und Fluktuationsproblematik 48
4.1 Konturen und inhaltliche Ausrichtung der Expertenbefragung 48
4.2 Zentrale Ergebnisse der empirischen Untersuchung 49
4.2.1 Generelle Einschätzungen zur Problematik von Fehlzeiten und Fluk-tuation 49
4.2.2 Praxisrelevante Wege zur Reduzierung von Fehlzeiten 52
4.2.3 Betriebliche Reaktionsmuster zur Fluktuationsproblematik 54
4.3 Implikationen für ein effektives Fehlzeiten- und Fluktuationsmanagement 55
4.3.1 Unternehmungsspezifischer Stellenwert der Fehlzeiten- und Fluktuationsfragen 55
4.3.2 Betriebliches Fehlzeitenmanagement: mehr als reaktive Handlungsmuster 57
4.3.3 Partielle Neubewertung der Fluktuationsthematik 58
5. Neubewertung der Fehlzeiten- und Fluktuationsproblematik vor dem Hintergrund veränderter personalwirtschaftlicher Rahmenkonstellationen und Gestaltungsanforderungen 59
5.1 Fehlzeiten- und fluktuationsrelevante Entwicklungstendenzen im personalwirtschaftlichen Umfeld 59
5.1.1 Veränderungen der Beschäftigungsstrukturen und ihre Implikationen für das Fehlzeiten- und Fluktuationsmanagement 59
5.1.2 Veränderungen der Aufgaben- und Qualifikationsstrukturen und ihre Auswirkungen auf das Fehlzeiten- und Fluktuationsverhalten 60
5.1.3 Veränderungen der Arbeitsmarktlage und Folgerungen für Fehlzeiten- und Fluktuationsfragen 62
5.2 Gestaltungsleitlinien für ein situativ-flexibles und antizipatives Fehlzeiten- und Fluktuationsmanagement 64
5.2.1 Nutzen des Leitgedankens einer differentiellen Personalwirtschaft 64
5.2.2 Antizipatives versus reaktives Fehlzeiten- und Fluktuationsmanagement 65
5.2.3 Flexible und situative Ausrichtung der fehlzeiten- und fluktuationsorientierten Personalpolitik 67
6. Konturen eines antizipativen Fehlzeiten- und Fluktuationsmanagements im Rahmen einer zukunftsorientierten Personalpolitik 68
Literaturverzeichnis IX
Anhangsverzeichnis A 1
Anhang A 2

Arbeit zitieren:
Oppermann, Katrin März 1998: Anreizbezogene Strategien zur Reduzierung von Fehlzeiten und Fluktuation in Unternehmungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Anreize, Absentismus, Fehlzeiten, Personalwirtschaft, Fluktuation

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